14. Dezember 2017

Miau...

...eine weitere Katzen-Story aus unserem Haus

Diesmal ist Luzie im Fokus!


Dieser Tage - nicht genug der Weihnachtszeit mit allem Drum und Dran - musste
es wohl noch ein Krönchen für unsere Familie geben:
Luzie hing der obere Reißzahn aus dem Goscherl, guter Rat war teuer.
Doch indem wir, der Göttergatte und ich noch diskutierend, nämlich überlegten
wie wir den Zahnarzttermin logistisch unterbringen zwischen den verschiedenen
Schichtdiensten von uns beiden, lag der Zahn auch schon da und war von
ihr selbst herausgebissen worden.

Wir vergewisserten uns infolge  - sie meckerte zwar heftig -,
dass da alles in Ordnung ist und nicht blutet.
Seufz, nun kommt sie also auch in die Jahre!



Innerhalb kürzester Zeit war alles vergessen.

In Luzies kleinem Katzenleben tapst sichs's vergnügt weiter
und sie wird natürlich von uns nach Strich und Faden verwöhnt.
Ach, wie sind wir erleichtert...


Alles für die Katz.

Es ist einmal wieder so weit, dass ein Post rund um die kleinen

Lieblinge fällig wird — meine ich!

Wer sich gerne am Projekt “Alles für die Katz” beteiligen möchte,
kann das an jedem 1. und 15. des Monats machen.
Einfach den eigenen Beitrag im Kommentar verlinken:
Und schon freuen sich alle Katzenfans über schöne Bilder.




Letztes 


In Herzens Mitte 

als einzige Bitte 

verhallende Schritte 

von der Katze ein Stück: 

ihr Ohr löffelt Schall 

ihr Fuß nimmt Lauf 

ihr Blick 

brennt dünn und dick 

vor ihrem Antlitz kein Zurück 

schön wie die Blume 

doch voller Waffen 

und hat im Grunde nichts mit uns zu schaffen. 



(1879 - 1940), deutscher Maler und Graphiker, in der Schweiz geboren und


aufgewachsen, bekam posthum die Schweizer Staatsbürgerschaft zuerkannt




Nun wünsche ich schnell noch einen angenehmen Übergang ins Wochenende

voller Harmonie,

möglichst stressfrei und

in vorweihnachtlicher Vorfreude

Heidrun

Verlinkt mit Nova`s ZiB, 

8. Dezember 2017

Der zweite Advent...

...steht am Wochenende bevor und bringt Engerlpost!


Ein Märchen, das nicht mit "Es war einmal..." beginnt.

Komm` doch mit in das Kloster Thierhaupten:
Bilder von unserer Weihnachtsfeier und eine erlebte
Geschichte dieser Tage.
Hier durch diese alte geschichtsträchtige Türe geht es hinein.



Mit freundlicher Genehmigung von Nathalie,
darf ich ihr Bild zeigen: Dankeschön dafür.
Sie führte uns durch das Kloster und öffnete die
Räume, wusste zu erzählen, wie es damals war.



A Winter Tale

- Enthält YouTube -
Obwohl der persönliche Anlauf im November durchaus gelungen war,
rechtzeitig kleine Päckchen zu packen und zu verteilen, hänge ich nun im
Dezember in den Seilen mit der Weihnachtspost. Es sind weniger die engen
Freunde oder Verwandten, die mir Kopfzerbrechen machen, sondern vielmehr
die Schar von Menschen, mit denen ich das ganze Jahr in der einen oder anderen
Form zusammengearbeitet habe und natürlich die große Anzahl von Bekannten,
u.a. die Bikerfreunde oder die Arbeitskolleginnen zum Beispiel...

...vor dem ersten Advent eine Weihnachtsfeier, ebenfalls ein Jahresabschluss
wenn man so will - in der Nähe von München statt. Das Wetter war uns durchaus
 gewogen, wir kamen trocken an und konnten ohne Schneefall und Eis dann
später in der Nacht auch wieder gut nach Hause fahren - wofür ich sehr
dankbar bin.
  Driving Home for Christmas

Dort in der Finsinger Alm bei lustiger Stimmung lernte ich Lily kennen.

Ein Mädchen, das mit uns feierte und in die zweite Klasse geht, wie sie
freimütig erzählte. Ihr Vater hatte sie uns mitgebracht und er unterhielt sich
angeregt mit meinem Mann. Natürlich wuchs die Langeweile, so dass sie sich
selbstverständlich mit dem Handy beschäftigte. Nachdem ich ihr dabei eine
Weile zugesehen hatte, rief ich sie an unseren Tisch und begann mit ihr
Lesezeichen zu falten, so wie es meine Kinder sonst in der Thierhauptener
Museumsmühle taten. Sie war begeistert und faltete mit kleinen Finger und
sich zusehends steigender Freude mit!

Während ich diesen Post schreibe, sehe ich direkt noch ihre leuchtenden
Augen und das kleine Gesichtchen vor meinem geistigen Auge!



Die laufende Krippenausstellung, jetzt während der Zeit
des Engerlesmarktes im Hof des Klosters






Oben: Im Wohnzimmer des ehemaligen Abtes

Unten: Der sog. Kapitelsaal im Kloster



Und ich besinne  mich auf die Worte von Ringelnatz!

Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
sei dein Gewissen rein.
Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei, was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.
Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk, dass dein Geschenk Du selber bist.
- Joachim Ringelnatz





Zitat im Bild.

Jede Woche heißt es, sich Gedanken machen. Den Alltag, Gefühle
in Wort und Bild harmonisch, lustig, gedankenvoll, inspirierend,
nachdenkenswert und schön umzusetzen.
Ein schönes Projekt von Nova; bei ihr findet man weitere
Blogger, die sich mit dem Thema beschäftigt haben.

. : .
:


Nun wünsche ich ein lebkuchenfeines zweites Adventswochenende
und sende besinnliche Grüßle,

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.


Verlinkt mit Nova`s ZiB, 

6. Dezember 2017

Der Nikolaus...

...kommt zu Dir!

Am Montag unterwegs in der Augsburger Innenstadt von einem Termin zum
nächsten eilend mit einem - nein zwei netten kurzweiligen Stopps:
Bei einer alten Bekannten, in deren Galerie zunächst, wo wir plaudernd eine gerüttelte
halbe Stunde verbrachten, wobei sie mir keinen Kaffee anbot - warum auch immer!?
Wir verabschiedeten uns trotzdem sehr freundlich wohlwollend und
ich huschte gegenüber in ein italienisches Restaurant zu einem leckeren und sehr
teuren (!) Cappuccino - also meinem zweiten Stopp. Unterhielt mich dort angeregt:
Erfuhr Neuigkeiten über die Augsburger Gastroszene.

Doch die Uhr tickt bekanntlich weiter und der letzte Termin wollte erledigt sein!

Meine Dichtgedanken dazwischen zu diesem Nachmittag.

Der Bäume dürre, leergefegten Äste in den Dezemberhimmel greifen
als wollten sie die düstren, mächtigen Wolkenberge streifen?!
Grau legt sich das Winterwetter über die Straßen der Stadt.
Doch die geschmückten Christbäume erhellen ringsherum glatt,
was uns der vorweihnachtliche Alltag stressig macht
- nun durch leuchtend Licht zur Einhalt und Stimmung gebracht.

(c) Heidrun Stallwanger _ 12/2017


Weitere Bilder demnächst von unserer Weihnachtsfeier im schönen Kloster Thierhaupten.

Nun wünsche ich Dir schnell noch einen prall gefüllten Nikolaustag, voller Harmonie,
möglichst stressfrei und
in vorweihnachtlicher Vorfreude

Heidrun

2. Dezember 2017

Mühlen Jahresabschluss...

...mit Engel und liebevoller Gestaltung.

Unlängst bei Celine kommentiert, deren besinnliches Gedicht mir zu Herzen gegangen war:
Wir Menschen meinen, dass nur das Große und brillant glänzende Dinge zählen.
Dabei vergilben auch diese nur zu schnell.

... und ich führe damit durch meine persönliche Weihnachtszeit!

Die Weihnachtszeit ist gleichzeitig abschließend für dieses Jahr
das für den Dezember ausgerufene 
Motto von Paleica.



Es sind dagegen eher die kleinen Gesten, die Bestand haben und mir damit in der
Seele weiter leuchten werden — so wie ich es letzten Samstag bei unserer
Jahresendfeier der Thierhauptener Mühlenfreunde wieder erfahren durfte...

...und mich schließlich selbst zu diesem nachfolgenden Vers veranlasste.



Wir durften im Kloster feiern, wurden durch die Räume geführt von einer
sachkundigen Nathalie, die dann nach unserem gemeinsamen Speisen –
verkleidet als Engel – noch für jeden der Mühlenfreunde ein Verslein
parat hatte nebst einem kleinen Geschenk.

Auch meine Papierwerkstatt bot kleine Nettigkeiten für jeden einzelnen, was
dankend gewürdigt worden war. Musik, Gesang und eine Betrachtung
der Krippenausstellung gehörten zum feierlichen Programm:

Schön war es wieder!





Kleine Präsente: Meine Aquarellzeichnung der Mühle u.a. oben links im Bild
als Lesezeichen für die Mühlenfreunde, Süßes und Duftkerzen.





Zitat im Bild.

Jede Woche heißt es, sich Gedanken machen. Den Alltag, Gefühle
in Wort und Bild harmonisch, lustig, gedankenvoll, inspirierend,
nachdenkenswert und schön umzusetzen.
Ein schönes Projekt von Nova; bei ihr findet man weitere
Blogger, die sich mit dem Thema beschäftigt haben.

. : .
:



Nun wünsche ich ein lebkuchenfeines erstes Adventwochenende
und sende besinnliche Grüßle,

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.


Verlinkt mit Nova`s ZiB, 

1. Dezember 2017

Rezension...

...die zu Weihnachten eventuell Bedeutung bekommen könnte!

- Enthält Werbung -


Peter und der Wolf ist ein musikalisches Märchen entstanden
im Jahr 1936. Der Komponist Sergej Prokofjew hatte das Stück für das
Moskauer Kindertheater komponiert und ist weltberühmt und beliebt.
Peter und der Wolf ist übrigens zu YouTube verlinkt

There are still so many beautiful things
to be said in C Major.
mm
Sergei Sergejewitsch Prokofjew


Major ist im Englischen leider doppelt belegt, was immer wieder zu 
Missverständnissen führt. Einerseits bedeutet es nämlich einfach 
Dur, also z.B. C major, G major; andererseits bezeichnet man damit 
in Akkorden eine große Septime, z.B. Cmaj7 (C-Dur Akkord mit 
großer Septime) oder DmMaj7 (D-Moll Akkord mit großer Septime).


Doch diesmal dreht es sich um seine Literatur und
nicht um die Musik!

Der wandernde Turm.

Der Autor.

Sergej Prokofieff (Prokofjew)

zählt zu den bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts und wurde
am 23. April 1891 in Sonzowka geboren und starb am 4. März 1953 in Moskau.
Prokofieff studierte am Moskauer Konservatorium. Bei Ausbruch der
Oktoberrevolution floh er aus seiner Heimat. Viele Jahre lang bereiste er die
Welt, gab Konzerte und gewann internationalen Ruhm. 1913 reiste er zunächst in den Westen (Frankreich und England) wo er Richard Strauss und Maurice Ravel
kennenlernte.

Als er nach seiner Rückkehr sein 2. Klavierkonzert präsentiert, lehnte das Publikum dieses als zu 'futuristisch' ab. 1917 beendete er die Arbeit an seiner
'Symphonie classique', welche ihm internationalen Ruhm brachte.
Nach dem Krieg trat Prokofieff auch in Japan und in den USA als Pianist auf,
lebte lange Zeit in Frankreich und kehrte 1934 nach Rußland zurück.

Beinahe 50 Jahre nach dem Tod von Prokofjew verflossen, bis die acht
vollendeten (und drei unvollendeten) Stories erstmals auf Deutsch übersetzt worden waren. Selbst in Russland schienen sie vergessen.

Beim Lesen empfinde ich sofort, dass hier nicht etwa ein
Zufallsliterat am Werk war.

Prokofjew hatte sich nämlich ernsthaft im Zeitraum etwa von 1917 bis 1921
Hoffnung auf eine berufliche Zukunft als Literat gewünscht, wie meine
Recherche über ihn ergab. Er publizierte in verschiedenen Zeitschriften. Die
Schreiberei bricht jedoch ab, als sich dann erste musikalische Erfolge einstellen,
die seine Berufsaussicht vereindeutigten.

Der Erfindungsreichtum seiner Prosa bleibt grandios.





Der Komponist Sergej Prokofjev als begnadeter Erzähler! 

Es klingt geradewegs abenteuerlich: In der Wohnung von Sergej Eisensteins
fand der Gitarrist Lucian Plessner in einer vergilbten Zeitschrift Erzählungen
des großen Komponisten Sergej Prokofjev — Eisenstein, der im Übrigen
mit dem russischen Komponisten Sergei Prokofjew für zwei seiner Filme
zusammenarbeiteteAlexander Newski und Iwan der Schreckliche
(Teil I. und Teil II.).

Damit landete Lucian Plessner eine literarische Sensation: Lange war
nicht bekannt, dass der Komponist auch schriftstellerisch tätig war.

Auf seinen unzähligen Reisen schrieb Prokofjew nämlich immer wieder die
eine oder andere dadaistisch-skurrile Geschichte, die die gesellschaftlichen
Verhältnisse seiner Zeit unter die Lupe nahm: Da begibt sich u.a. der Eiffelturm
in Paris aus Sehnsucht (!) nach dem Turm der Türme auf Wanderschaft nach
Babylon. Ein eitler Offizier und ein verliebter Maler wetteifern um eine Frau
und legen sich dafür mit Schopenhauer an, oder etwa der Ingenieur, der
seine Frau verliert und danach den Verstand.

In seinem erzählerischen Werk, das hier im Buch vollständig vorliegt, spiegeln
sich deutlich Prokofjews Vorliebe für Märchenhaftes. Zeiteinflüsse — wie
erwähnt — Dada und Surrealismus spielen dabei natürlich eine große Rolle.

Zu spüren ist weiterhin auch die typisch russische Erzählkunst eines
Dostojewski, eines Gogol oder auch eines Anton Tschechowas.

Ich genieße die Geschichten... und deren Beschreibung, die chronologisch
dazu im Buch geboten sind.

Sieben von sieben Lesezeichen





Habt es alle fein und einen guten Ausklang der Woche,
wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.

Verlinkt mit  Image-in-Ing

30. November 2017

Monatsrückblick...

...Gedanken, Gefühle in Bildern und Text

Was [emp]fand ich im November?


Es wird wieder Zeit für den üblichen Blick über die Schulter,
zeitlich nach hinten, dem Monatsrückblick bei Birgitt.

Ein wiederum voller, prall gefüllter Monat war das, dieser November 2017 mit Höhen und natürlich Tiefen - mit glücklichen und traurigen Momenten: Erlebnisreich, lustig und unterhaltsam waren wir mit Freunden  zu verschiedenen Zusammenkünften gemeinsam aktiv, nach dem Sonntagsbrunch beispielsweise in St. Anna und der Augsburger Innenstadt unterwegs — dazu stehen die Bilder beziehungsweise der Post noch aus oder auch von meiner kleinen Entdeckung an der Kahnfahrt: Die Erdnüsse in der Baumhöhle.


Arbeitsreich forderte weiterhin der Garten mit dem herabgefallenen Laub im Spätherbst öfter den Eingriff in den Beeten und dem Rasen unsererseits und daneben auch zu erwähnen, die Handwerkertätigkeit, da ein ein neuer Fußboden verlegt worden war - mit Vorbereitung und Nachsorge. Natürlich mein Jöbchen, Arzt- und Behandlungstermine, Briefe  - also echte Post - an eine liebe Freundin, die fern von Augsburg auf Reha weilt und sich einsam fühlte...

... und ein Spaziergang der in einem heftigen Graupelschauer endete, mich zu dem nachfolgenden Gedicht veranlasst hat.



Ja, die ersten Schnee- beziehungsweise Graupelschauer erwischten
unsere Region, jagten mit eisigem Wind durch die Straßen.






Geschenke.

Das Stichwort für zusätzliche tägliche Tätigkeit: Kleine Nettigkeiten liebevoll zu verpacken für den Mädelstreff vor dem ersten Advent, für die vielen Arzthelferinnen, die mich nett und freundlich das ganze Jahr über durch die diversen Krankheiten begleitenden und unterstützten und die künstlerischen Kontakte, etwa der Freundeskreis der Thierhauptener Klostermühle. Natürlich sind  Freunde, Verwandte und nicht zuletzt der geliebte Mann zu bedenken - das steht jedoch noch bevor.
Papier ausschneiden, falten kleben, tackern und verzieren...

...eine Besonderheit, die ich mir einfallen ließ: Das Mühlen-Lesezeichen. Es wird mittels zweier Magneten zwischen die Buchseiten geklemmt. Das Motiv habe ich aquarelliert, es ist stilistisch die alte Mühle mit dem Wasserrad.



...liebe Post von Claudia, die mich sehr freute...




So, nun bin ich schon neugierig gespannt auf die Bilder, die Collagen

deranderen Mitblogger zum Monatsrückblick.


Habt es fein & liebe Grüßle von

Heidrun


Verlinkt mit dem Monatsrückblick

23. November 2017

Aus der Papierwerkstatt...

...gezeigt, geplaudert und erklärt!

Wie bereits im vorherigen Post erwähnt, fand ein Kurs rund um die
Kunst der Erstellung von Papierschmuck statt. Die Münchner Künstlerin,
Ines Seidel, führte uns durch die verschiedenen Praktiken.
Papierschmuck ist nicht für die Ewigkeit gedacht, es ist individuell und
mit Sicherheit für extravagante Menschen.
Mir gefiel es, obwohl gehandicapt durch einen Kapselriß - ließ ich diesen Kurs
nicht fallen, die Handhabung gestaltete sich äußerst mühsam, Geduld und Hilfe
war gefordert. 

Ein Verfahren zeige beziehungsweise  erkläre ich hier kurz!

Zu meiner Brosche wurde ein altes Buch im wahrsten Sinne des
Wortes zersäbelt: Nämlich grob mit dem Brotmesser geteilt.
Dadurch ergab sich die spezielle Form!

Dann nähte ich an der Unterseite der Brosche eine entsprechende
Sicherheitsnadel fest, damit man das Schmuckstück an der Kleidung
befestigen kann.

Weiterhin verzierte ich mit spiralförmig gedrehtem Messingdraht die
linke und rechte Seite. Ein aufgeklebter Kreis aus Goldfolie kompletiert
das ganze und macht es fein.





Paul Klee, den ich sehr bewundere und verehre ist einer der bedeutendsten
Vertreter der Modernen Kunst.

Er schuf Universales und blieb äußerst individuelle in seinen Werken,
die zwischen allen Strömungen und Ismen seiner Zeit seine Kunst
so einmalig machen. Er gibt Anlass seine Worte zu meinen Papierkunststücken
zu fügen - weil er mich immer wieder aufs neue beflügelt.





- ohne Titel -

I. Was jagen die Menschen dahin,
wie die Wellen vor dem Sturm?
Wer bläst sie an, welcher Wind?
Der Wind ihrer Wünsche bläst sie an.
Aber ihre Wünsche sind eitel.

Ich bin ein Schiffer über ihnen.
Mein Schiff ist stark
und bringt mich ans Ziel.
Es rudert die leuchtende Hoffnung
der schönsten Insel zu.

Ach, wie gewaltig brandet es da,
fast sinkt mein Mut.
Sollte hier zerschellen mein Bestes,
sag an Du leuchtende Hoffnung?

Nein, ich bin jung
und mein Arm ist gut.
Ich muß die Insel gewinnen,
und wären dort die größten Berge,
und hieße ihr höchster Einsamkeit.

Wohlan du freier Hauch dort oben.
Wohlan du Gischt der Brandung.

II.
Noch viel weiter weiß ich zu schauen.
Ich habe erreicht die Insel,
ich siegte über die Brandung,
ohne sie zu löschen.
Sie lebt und frißt.
Mein höchster Berg wird wanken.

Der Schlachtgesang der Wogen ist verstummt.
Die Welt ist ein nasses Grab,
eine weite Öde.

Das Licht erlischt,
dunkel muß sein das Ende.
Im Tag erneut sich das Leben.

Nacht uns allen!
Wir wollen männlich kämpfen
vor dieser Nacht.
Das Leben voran!

Weniger bekannt sind seine Gedichte, die er
so gänzlich ohne Titel schuf...




Mein Armreif der besonderen Art!



Im Dämmer des Frührots bin ich Erwartung.
Werde ich sie ertragen, wenn sie heraufsteigt
    über den Kamm der Berge?


O Bangen des Morgens, wie damals in meinem Leben.

                       Wie damals? 
                                                                Steh' ich im leuchtenden Tag?
                                              Vom Lager auf! 
                                               Viel Arbeit ist da aufzunehmen!



...Ringe für die Finger...


...ein Halsschmuck mit Holzelement.











Hier dagegen ein Anhänger...






Habt es alle fein und einen angenehmen Donnerstag, wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.

Verlinkt mit Nova`s ZiB. 

17. November 2017

ZIB

...heißt es jeden Samstag!

Zitat im Bild.

Jede Woche heißt es, sich Gedanken machen. Den Alltag, Gefühle
in Wort und Bild harmonisch, lustig, gedankenvoll, inspirierend,
nachdenkenswert und schön umzusetzen.
Ein schönes Projekt von Nova; bei ihr findet man weitere
Blogger, die sich mit dem Thema beschäftigt haben.

. : .
:

Ein Spruch, den ich heute in aller Demut genüsslich beherzigen werde:
Diesmal bin ich als Teilnehmerin in einem Kurs.
Wir erlernen die Kunst Papierschmuck zu kreieren.
Ines Seidel aus München wird uns begleiten.
Derweil der Göttergatte das Haus hütet und die Katze.






Habt es alle fein und einen guten Ausklang der Woche,
wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.

Verlinkt mit Nova`s ZiB.