Lese-Ecke

Bücher, die mir / uns gefallen... mit Rezensionen.


Eiszeit - von Shelly Kaldunsky

Der Unterschied zwischen industriell hergestelltem Eis und dem selbst handwerklich hergestellten Eis schmeckt man schnell heraus. Von den vielen künstlichen Essenzen einmal abgesehen, sprechen noch andere Punkte für selbst hergestelltes Eis: Es ist unbedingt u. a. frisch!

Ein triftiger Grund sich für den Erwerb eines Buch mit Eis-Rezepten zu entschließen! Das Frühjahr kommt, es wird auch Sommer in diesem Jahr - Lust auf Eis. Wobei es eigentlich für richtige Fans keine Saison ohne Eis gibt.

Das war vermutlich die Triebfeder für die Autorin - was ich nur begrüßen kann. Die Rezepte in Shelly Kaldunskys Buch sind vielfältig, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Anleitungen selbst konnte ich (noch) nicht prüfen und nachmachen, da mir eine Eismaschine fehlt. Das ist tatsächlich auch mein Problem, um zu meckern: Das eine oder andere Rezept hätte ich mir gewünscht für manuelle Herstellung ohne (!) Maschine.

Insgesamt inspirierend und auch optisch durch die Abbildunge eine ansprechend Ausgabe. Für mich gibt es Details zur Orientierung, die ich übrigens über meinen Schwager, der ein Gelatier ist ganz gut kenne:
Das Eis sollte im Mund nicht scharf wirken. Das kann nämlich dann vorkommen, wenn das Eis zu kalt ist, was man im Mund schnell merkt und den Genuss verdirbt.
Der Geschmack sollte als zartschmelzend empfunden werden.
Auf dem Eis in der Theke sollte keine Schicht Wassereis oder Glanz vom Schmelzen zu sehen sein. Die richtige Temperatur ist entscheidend. Ist es zu warm, so bildet sich bald der Glanz auf den Eiswannen. Ist die Luft zu feucht, so kondensiert sie an der Oberfläche des Eises. Das kann an besonders feuchten Tagen schon mal vorkommen, wäre aber sonst ein Zeichen für Ware, die nicht mehr ganz frisch ist.
Sind die Eiswannen sauber? Eis will peinliche Sauberkeit.

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„Unser empathisches Gehirn –

 Warum wir verstehen, was andere fühlen“

Autor: Christian Keysers

Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: btb Verlag
ISBN-10: 3442748577
ISBN-13: 978-3442748570


Ein Buch, das mich vom Titel her schon in Beschlag genommen hatte. Ja! Es gibt den eigenen persönlichen Bezug. Und so entschied ich mich das Buch zu lesen, bekam es als Rezension vom Verlag. Bis zum Inhalt geblättert, die einzelnen Kapitel aufmerksam durchforstet - liegt es mir doch quer zu lesen und nicht unbedingt chronologisch vorzugehen. Nein, es sollte doch von Anfang bis Ende besser betrachtet sein als Rezension. Die ersten Seiten nahmen mich ein mit einer gut zu verstehenden Sprache. Keine wissenschaftlichen Begriffe, die lange erst entschlüsselt werden müssen!

Der Autor hatte sich tatsächlich bemüht das Thema für die breite Masse zugänglich zu verfassen.

Es folgten verschiedene Beispiele, die den vorangegangenen Text belegen sollten. Spiegelneuronen "spiegeln" das Verhalten und die Gefühle der Leute in unserer Umgebung dergestalt, dass die anderen Menschen ein Teil von uns werden... erfahre ich und bin weiterhin zunächst freudig wissbegierig. Wenn Sie sich ein Stück Schokolade nehmen und essen, wird ein bestimmtes Netz von Gehirnzellen aktiviert - nennen wir es das "Iss die Schokolade-Netz". Einige dieser Zellen weisen eine Besonderheit auf: Sie werden nicht nur aktiv, wenn Sie Schokolade essen, sondern auch, wenn Sie jemand anderen Schokolade essen gehen. So geht es ähnlich in den folgenden Kapiteln weiter.

Was mich dann doch abwinken ließ, war die Tatsache, dass die Beispiele halbherzig beschrieben nicht den Anspruch erfüllen.

Schade! Ein Buch, ein Thema das mich wirklich interessiert und ich dann hungrig vom Lesen wieder aufstehe, es beiseite stelle. Lag es eventuell an der Übersetzung. Nun, das muss ich nicht untersuchen...



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