15. Juli 2018

Miau...

......heißt es weiterhin!

Eine Katzen-Bild-Story aus unserem Haus


Unsere Luzie ist eine Straßenkatze.

Eine Streunerin... und hat ihr Revier.


Natürlich lungern noch etliche andere Katzen und Kater aus der
Nachbarschaft draußen vor der Tür herum. Einige sind uns
bekannt, während sich mitunter fremde einschmuggeln wollen.

Da beginnt es kompliziert zu werden. Katze teilt nämlich ungern!

Außerdem unterscheidet Katze zwischen links liegen lassen
weil unwichtig, zwischen Freund und Feind.

Einen Freund besitzt unsere Luzie definitiv.

Er heißt Legolario und gehört Alex, der Nachbarin gegenüber.




Wenn ich mit meiner Katze spiele,
bin ich nie ganz sicher, ob nicht ich ihr Zeitvertreib bin.

1533 - 1592, eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne,
französischer Philosoph und Essayist


Es passiert, dass ich nachmittags nach unserer Luzie rufe und Lego
angetanzt kommt. Oder er wartet früh morgens - meistens gegen 4 Uhr -
bereits auf unseren Stufen darauf, dass Luzie aus dem Haus  schlüpft.

Luzie gibt sich souverän. Würdigt ihn eventuell keines Blickes... oder
knallt ihm eine Watschn im Vorbeigehen.

So oder so - wir amüsieren uns königlich über die beiden.



Ein bildhafter Post und ein paar Worte

Alles für die Katzˋ

Wer sich gerne am Projekt “Alles für die Katz” beteiligen möchte,
kann das an jedem 01. und 15. des Monats machen

Einfach den eigenen Beitrag im Kommentar bei Jaellekatz verlinken:
Und schon freuen sich alle Katzenfans über schöne Bilder



Dank für Rat

»Den Kuss und dann die Kralle,
so sind sie alle.
Die Kralle, dann den Kuß,
Macht ihnen nicht Verdruß.« – 

»Nimm's nicht so schwer! Laß ruhn!
Sie wissen nicht, was sie tun.

Oder geh fort! Geh, wandere!
's gibt andere,
Nicht alle sind Katzen
Und kratzen,
Bist eben zu lang geblieben;
Man muss mit gepacktem Koffer lieben.

Was ist der Koffer? Es ist dein Geist,
Der dich immer gefasst sein heißt.
In die Liebe zumeist darf nur sich wagen,
Wer auch enden kann und entsagen.« – 

»Dank für den Rat, den mir die Weisheit spricht;
Er lautet: Liebe, aber lieb' auch nicht.«

1807 - 1887, deutscher Philosoph, Lyriker, Erzähler und Ästhetiker





Habt es fein!

Heidrun


Verlinkt mit Alles für die Katz`

13. Juli 2018

Augsburg im Sommer...

...Fußball, Grillen, die Sonne
und gute Laune
Achtung, Achtung: Alles voller Werbung...

Der Alltag, Sorgen und Schmerzen werden gerne beiseite geschoben:
Es ist Sommer!

Draußen tobt das Leben.


Was bot die Woche?!

Der Rückblick in Wort & Bild
Eine Einladung zum Grillfest bei Freunden beherrschte das letzte Wochenende, mit fröhlicher Ausgelassenheit, gutem Essen und Getränken, mit Lachen und interessanten Gesprächen - wir trafen uns in Steppach, Kriegshaber... 

...oder gehört dieser Stadtteil eventuell doch noch zum Bärenkeller, überlege ich so bei mir.



...hier sind wir im Siebentischwald unterwegs, von
dem ich schon mehrfach gepostet habe...


...einzelne Wasseradern, die sich durch diesen herrlichen
Park schlängeln...



Grillabend

Das Treffen - begünstigt durch ungemein freundlich angenehme
sommerliche Temperatur - war nach der aufgezwungenen Abstinenz,
der Bettruhe pure Abwechslung für mich, tat gut - war dann aber auch
anstrengend.

Wird schon wieder, denke ich und plane bereits terminlich das
nächste Tête-à-Tête mit anderen lieben Freunden.

Doch die Einladung zum sonntäglichen buddhistischen Brunch, tags
darauf musste ich trotzdem sausen lassen - diese Treffs finden
schließlich regelmäßig statt, es wird ein anderes Mal geben.




Im Parkhäusl kehren wir regelmäßig gerne ein...

...und hier unten im Bild: Eine Häuserzeile der
Ulmer Straße...



Typisch Augschburgerisch,
nix wegschmeißa!

Fragt mich bitte nicht, was ein Repseppa sein soll...



Während ich meinen Post vorbereite und bearbeite plätschert
ein Hörbuch dahin, der Roman von Julia Zeh „Leere Herzen“
und es bereitet Mühe am Computer zu schreiben und zuzuhören -
die Gedanken schweifen ab. So typisch für mich, stets zwei
und mehr Dinge erledigen zu wollen und ich beschließe konsequent
den Post später zu beenden...


...durch das geöffnete Fenster kreischen Kinderlaute an meine Ohren,
lenken ebenfalls ab und schließlich klingelt das Telefon: An manchen
Tagen soll es nicht sein mit der Stille, der Entspannung.

Im Gegenteil, je größer das Bedürfnis nach Erholung strebt, umso
mühseliger gelingt die Chose!

Mein Vater rief an und wir plauderten über eine Stunde - kamen
sprichwörtlich vom Hundersten ins Tausendste, wie es so schön heißt.

Der Göttergatte schafkopfte derweil bei unseren Freunden privat
auf deren Terrasse. Die Gasthäuser übrigens, die Platz für dererlei
Vergnügungen anbieten sind inzwischen in der Stadt Augsburg rar
geworden. Draußen auf dem Lande, genauer gesagt in Hirblingen hat
mein Schatz jedoch noch eine weitere nette Runde, wo eine Wirtschaft
dies duldet.

Wie lange noch?! Ständig begrenzt ein Wandel unser Dasein, er
fordert durch die Änderungen unser Umdenken, neues handeln
und Flexibilität, Fortschritt ist gut - kann mitunter auch Nachteile
mit sich bringen.


Geteilt u.a. für den Samstagsplausch bei Andrea





Die Freude und das Lächeln sind
der Sommer des Lebens.

Jean Paul
1763 - 1825, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter,
Publizist und Pädagoge

Weißt du?

Wenn ein Neunauge mit einem Tausendfuß
Kinder zeugt, wie mögen die gehen?

Wie mögen die sehen?

Ich weiß es nicht.

Weißt du's?

Weißt du wohl, dass eines Flugzeugs Schatten,
wenn er über Häuser, Bäume, Matten,
Menschen, Tiere, Wasser geht,
nichts und niemand widersteht?

Jeder weiß, warum in schönen Zweigen
schöne Spinne schöne Netze webt.

Aber weißt du, was das Schweigen
eines andern Menschen
                 sinnt
                                    und nacherlebt
                 und vorerlebt?

Joachim Ringelnatz





Habt es fein & ein wunderschönes Wochenende!

Heidrun



Verlinkt mit Nova`s ZiB,

7. Juli 2018

Wasser und mehr...

...im Sommer - und über das ganze Jahr gesehen

Eine Aktion von Astrid auf  Le Monde de Kitchi

Lasst ˋmal sehen, was ich hier in Wort und Bild bieten kann!

Meine Bilder
- Bilder aus dem Archiv und dem Familienalbum -

Ist das Meer ein Rätsel?
Oder eventuell einiges unbekannt, in Vergessenheit geraten!?

Der noch heute gebräuchliche Ausdruck der Sieben Weltmeere umfasst die historisch
für den Seehandel bedeutendsten Gewässer. Neben den drei Ozeanen zählen
die vier großen „Mittelmeere“ dazu: zu einem großen Teil von Land umschlossene
Nebenmeere der Ozeane, die für den Seehandel so bedeutend sind/waren, dass
sie in der Seefahrt als selbständige Meere betrachtet wurden.

Die Sieben Weltmeere sind daher:
der Atlantische Ozean (Atlantik),
der Indische Ozean (Indik),
der Pazifische Ozean (Pazifik, Stiller Ozean oder Großer Ozean),
das Arktische Mittelmeer (Nordpolarmeer),
das Amerikanische Mittelmeer (Karibisches Meer und Golf von Mexiko),
das Australasiatische Mittelmeer (begrenzt von den Sunda-Inseln, Australien, Neuguinea, den Philippinen und dem asiatischen Festland),
und natürlich das Europäische Mittelmeer

Jedoch finden sich je nach Zeit, Volk (Sichtweise) und Bedeutung jeweils andere
Zusammenstellungen der „Sieben Meere“. Erstmals erwähnt wird der Begriff im alten
Mesopotamien um 2.300 v. Chr. in einem Loblied der sumerischen Entu-Priesterin En-hedu-anna
zu Ehren der Göttin Inanna.



Wasser und im Speziellen das Meer war wohl schon immer mein spezielles Element:
Wie das Fotoalbum der Familie beweist!


Das Meer ist eine zusammenhängende, reich gegliederte Wassermasse, die rund 71 % der Erdoberfläche bedeckt. 31,7 % des Weltmeeres sind 4000–5000 m tief. Die tiefste Stelle mit etwa 11.000 m Meerestiefe liegt im Marianengraben, einer Tiefseerinne im Pazifik. Flache Meeresregionen liegen dagegen meist auf dem Schelf (Flachmeere, wie z. B. der größte Teil der Nordsee). Die Meeresflora produziert ungefähr 70 % des in der Erdatmosphäre vorhandenen Sauerstoffs.



In jungen, fitten Jahren durchschwamm ich den Starnberger See quer durch hin-
und zurück in über dreieinhalb Stunden.


Urlaube fanden zum Wandern oft im Zillertal statt. Der erste große gemeinsame

4-köpfige Familienurlaub führte jedoch an die italienische Adriaküste nach Rimini.
Es war herrlich!

Die Fahrt alleine schon ein kleines Abenteuer zur früheren Zeit.

Der Anblick vom Meer jedoch veranlasste meine fünfjährige Schwester zu dem Ausruf:
„Uiiii, so ein großer Baggersee!“
Ein Spruch, der ihr bis heute anhaftet und entsprechend immer wieder
unter die Nase gerieben wird...

...später - ich war inzwischen über zwanzig Jahre alt - führte mich ein Segeltörn
erneut auf das Mittelmeer, diesmal entlang der damaligen jugoslawische Küste
und ich erinnere mich der malerischen Küstenorte, sowie den kulinarischen
Köstlichkeiten jeweils vor Ort in den Häfen.



Wir haben keinen günstigen Wind.

Indem wir die Richtung verlieren,
wissen wir doch, wo wir sind.
Aber wir frieren.

Und die darüber erhaben sind,
die sollten nicht allzuviel lachen.

Denn sie werden nicht lachen, wenn sie blind
eines Morgens erwachen.

Das Schiff, auf dem ich heute bin,
treibt jetzt in die uferlose,
in die offene See. – Fragt ihr: "Wohin?"

Ich bin nur ein Matrose.

1883 - 1934, eigentlich Hans Bötticher, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler



Oder eben auch erwähnenswert, wir machten Urlaub in Venedig und
ich erlebte
die dortige sanfte Tide.


Wieder Jahre später - ich war jenseits der dreißig - lockte Irland und ich war
hintereinander viermal dort: Mit dem Mietwagen unterwegs - vergnügte
mich im Linksverkehr - besuchte Dublin zum Einkaufen und verdingte
mich als Leichtmatrose auf dem Shannon, dem Lough Rea etc. unterwegs mit
einem Motorboot. Hier bereiste ich auch den Süden, fuhr mit dem Auto
entlang des Ring of Kerry, wo der Golfstrom Palmen wachsen lässt.


Bewunderte die Steilküste, die sagenhaften Cliffs of Moher (irisch Aillte an Mhothair)
mit dem Blick auf den Atlantik und im Nord-Osten von Dublin den idyllischen
Strand von Malahide zum Baden.


Erfuhr dabei von einer berühmten Piratin, Gráinne Ní Mháille [ˈgrɑːnʲə niː ˈvɑːlʲə]
oder englisch Grace O’Malley (* 1530 auf Clare Island im Westen Irlands; † 1603
vermutlich auf Burg Rockfleet). Sie war eine wichtige Person der irischen
Geschichte in der frühen Neuzeit. Um ihr Leben und ihre Taten als militärische
Gegenspielerin der englischen Politik gegenüber Irland im Zeitalter der
englischen Königin Elisabeth I. ranken sich viele Legenden und Erzählungen.


Heutzutage beschäftigt mich die Situation vom Meer von einer traurigen Seite, die

steigende Vermüllung [verlinkt zum Video], das große Fiasko aktuell, das wir

dringend bekämpfen müssen!



Im Tropfen ist das ganze Meer.


1862 - 1946, deutscher Schriftsteller und Dramatiker, Nobelpreisträger für Literatur 1912
Quelle: Das gesammelte Werk, S. Fischer Verlag, 1942. 17. Band. Einsichten und Ausblicke


Scheinbar wollte es das Schicksal für mich, dass es mich beziehungsweise
die ganze Familie von München nach Augsburg verschlagen hatte, wo ich
zeitweise als Single in Klein Venedig lebte. Augsburg, das nebenbei bemerkt
das Weltkulturerbe in Sachen Wasser anstrebt.


Nicht zuletzt lese ich - immer noch, ich komme nicht und nicht voran - die

Geschichte vom Wasser, den Roman von Maja Lunde.


Und ich liebe die Fischgedichte: Mein lieber Fisch - Vierundvierzig Verse

von Arezu Weitholz inklusive zauberhaften Illustrationen der Autorin.

Keine Frage, dass bei uns regelmäßig Fisch zu den Mahlzeiten auf den Teller serviert wird:
Vor wenigen Tagen, am letzten Mittwoch, gab es eine Fischsulz und morgen Fischburger,
die wir vom Fischhändler unseres Vertrauens regelmäßig beziehen.
Ja, ich kann noch Fisch essen, trotz einer wirklich heftigen Fischvergiftung, die mich seinerzeit
in München in einem italienischen Restaurant mit einem Meeresfrüchtesalat heimgesucht hatte.
Allerdings dürfen es nie mehr diese besagten Meeresfrüchte sein, beziehungsweise auch keine
Hummer, Langusten und ähnliches!


Habt es fein & ein wunderschönes Wochenende!

Heidrun



Verlinkt mit Nova`s ZiB,