3. Dezember 2016

Der zweite Advent...

...steht am kommenden Sonntag bevor.

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Die Fenster, der Tisch und andere Stellen im Haus sind festlich vorweihnachtlich geschmückt - es passierte nebenbei.
Besuche und Telefonate - und  die Weihnachtspost erwarten nun meinen Kopf und die Hand zur Erledigung; auch das gehört für mich zur Vorweihnachtszeit, mich bewusst einzustimmen im Advent.

Das Schmücken des Hauses geschah in den vergangenen Jahren stets mit liebevollem großem Aufwand: Girlanden aus Tannengrün im Treppenhaus um das Geländer, die Fenster im Wohnzimmer versehen mit großen Sternen, in der Küche und die Türen wurden mit Kränzen und Gestecken festlich weihnachtlich dekoriert.

Dieses Jahr läuft es anders...

Es grüßt Cedric, der adoptierte Elchjunge, alle meine Blogfreunde...


Es galt den Couchtisch, den Esszimmertisch und den Frühstückstisch in der Küche mit Engeln, Kerzen und hölzernen Schnitzwerk herauszuputzen. Was jeweils von der geliebten kleinen Hauskatze, unserem Fanny-Lieserl, begutachtet wurde. Während es der Aussenkatze, der lieben Luli-Maus, im übertragenen Sinne ein lässiges Schulterzucken kostete — das interessierte sie absolut nicht. 

In diesem Jahr jedoch verschöne ich zurückhaltend!
Aus Erfahrung weiß ich, dass Fanny-Liesl die Girlande an der Treppe angenagt hatte oder anderen Zierrat! Erstens ist es ihr natürlich nicht bekommen, zweitens  — was weniger schmerzt  — war die Girlande nach vier bis fünf Wochen ruiniert. Da das geliebte Fanny-Tier in diesem Jahr für die Herzschwäche Tabletten (...die sie ohnehin auspuckte...) und diverse Injektionen erhalten musste, fiel es mir leicht auf diverse Girlanden etc. zu verzichten. Soweit von den beiden Lieblingen.
___________


Am Mittwoch dieser Woche holte ich - wie fast jedes Jahr - einen Weihnachtsstern für das Wohnzimmer. Nachdem ein Bericht über diese Pflanze mir den Hinweis lieferte, nicht von oben zu gießen sondern den Blumentopf kurz zu tauchen. Das machte mich mutig, da der Weihnachtsstern  jedes Jahr zuvor das Siechtum bekommen hatte, alle Blätter abgeworfen hatte und dann hoffnungslos eingegangen war.

Wie haltet ihr es mit dem Weihnachtsstern?!

Oder eventuell der schönen weißen Christrose?!



Der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima), auch Adventsstern, Christstern oder Poinsettie genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Wolfsmilch (Euphorbia) in der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae). Weihnachtssterne sind aufgrund der auffälligen, intensiv gefärbten Hochblätter (Brakteen), die sternförmig angeordnet sind, begehrte Zimmerpflanzen. Oft werden die Hochblätter fälschlicherweise für Blütenhüllblätter gehalten.



Quelle: Wikipedia







Den Weihnachtsstern habe ich für die Aktion FloralFriday ausgesucht!

Blog-Aktionen




Zitat...

...ZiB am Samstag, eine sehr
gerne besuchte Aktion.

Ein schönes Projekt von Nova






...zunächst noch der Blick über die Schulter zurück.

Am vergangenen ersten Advent besuchten wir einen klitzekleinen Weihnachtsmarkt, der in unserem unmittelbaren Nähe abgehalten wurde. Stände mit Wachskerzen, Honigbonbons, selbst gefertigten Adventskränzen, mit leckeren Crêpes und Flötenspiel bezauberten uns, meinen Mann und mich: Nette Begegnungen mit etlichen Nachbarn, kurze Gespräche, mit fröhlichem Lachen und munteren Kindern. Doch zunächst in der Unterhaltung vertieft, sah ich gerade noch, wie eine Besucherin beinahe über ein Kind gestolpert wäre, das sich gerade gebückt hatte. Ich konnte glücklich eingreifen, damit keiner von den beiden stürzen musste. Ja, ja die Zwergerl gehören beachtet...
So beschwingt spazierten wir noch über weitere Seitenstraßen gemütlich nach Hause. Das grautrübe Novemberwetter prahlte an uns ab. Wir warten, ob es ein paar Flocken zu Weihnachten geben mag?!




Noch einmal ein Weihnachtsfest,

Immer kleiner wird der Rest,
aber nehm' ich so die Summe,
alles Grade, alles Krumme,
alles Falsche, alles Rechte,
alles Gute, alles Schlechte –
rechnet sich aus allem Braus
doch ein richtig Leben raus.

Und dies können ist das Beste
wohl bei diesem Weihnachtsfeste.


(1819 - 1898), dt. Schriftsteller, Journalist, Erzähler und Theaterkritiker







Der Adventskranz in unserer Küche...

...skandinavisch bewusst reduziert ausstaffiert!



Ein weiteres Zitat von Theodor Fontane:
Ich konnte mich nicht entscheiden!

Und es passt  - wie der rote Weihnachtsstern - zu der
Aktion von Jutta, die gerne erneut etwas Rotes sehen möchte.






Eine Schwanengeschichte folgt 

zum dritten Advent...




Euch alle wünsche ich einen gesegneten, lebkuchensüßen 2. Advent
mit  vielen glücklichen Augenblicken!


Heidrun


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27. November 2016

Der erste Advent...

...wird heute am Sonntag begangen.

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Die Vorbereitungen, den Schmuck für die Zweige, für die Fenster und
den Adventskranz hervorzuholen, das ist für mich die Zeit bewusst
Stimmung einzufangen, neben dem Alltag.

Es gilt sich selbst zwischendurch zu verwöhnen. Das passierte gestern, am
Samstag: Ich wurde verwöhnt, der Göttergatte erledigte einiges und ich
gönnte mir tüchtiges ausschlafen, ruhig zu frühstücken, ausgiebig die Zeit
im Bad zu verbringen einschließlich einer wohltuenden Gesichtsmaske...

...so gesehen entspanne ich mich und ziehe Kräfte, die in den kommenden
Wochen wieder dringend gebraucht werden.

Also schreiben wir die gesellige Gemütlichkeit in diesen
vorweihnachtlichen Wochen ganz groß.


Der Post wird mit Sue Roth und




Der sonst freie Blick gen Norden, november-neblig verhangen.



Düster und wie verwunschen mancher Tag
zur Zeit auf mich wirkt.

Augsburg vom Ärztehaus am Vincentinum gesehen


Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt 
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen 
streckt sie die Zweige hin – bereit, 
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.


(1875 - 1926), eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria,
österreichischer Erzähler und Lyriker
Quelle: Rilke, Die Gedichte. Insel Verlag, Frankfurt a.M. 1986. Advent, 1913


Eines meiner Lieblingsgedichte von Rilke,
in Worte geformte Gefühle.

Längst sind diese Worte vom Hirten aus unserem (fast gänzlich) Alltag
verschwunden, fremd das lichterheilige Empfinden bei den Leuchtwerk,
das elektrisch betrieben gar nicht mithalten kann.




     Der Blick durch die fast leergefegten Büsche und Bäume...



Eine Astgabelung betrachten
oder auch nicht.....................









...die Poesie der Unschärfe...



Den Kontrast spüren zwischen gelb und gelb:
Ist es ein absintgelber Ton, hanfgelb oder krokusgelb?!

Nein!

Es könnte auch nikotingelb mit einem Schuss Turners Gelb sein!

Der Titel von Turners Gemälde verdeutlicht die Funktion des Gelbs: Nach einer Zeit von langer Dunkelheit erstrahlt das leuchtende Gelb des Sonnenlichts, und ein neues, geläutertes Zeitalter nach der alles verschlingenden und verdunkelnden Sintflut beginnt. Leicht oberhalb des Zentrums hält sich Moses auf, der mitten im Licht steht und um den sich alle Figuren drehen.
Quelle: Wikipedia


Meine Fortsetzung zum Post im Oktober:

Viele Farben Gelb.








Mit eigenen Gefühlen angereichert.



Habt es alle fein, und einen zimtseligen ersten Advent

wünscht Euch


Heidrun

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26. November 2016

Zitat...

...ZiB am Samstag, eine sehr
gerne besuchte Aktion.

Ein schönes Projekt von Nova.

Im Bild ein Stück Glasbläserkunst aus der weltberühmten Ecke Venedigs:
Ein Tännchen aus Murano mit einzeln abnehmbaren Weihnachtskugeln.

Das ganze Jahr wartet die bezaubernde etwa 18cm große Schönheit aus Glas
sorgsamst verpackt in einem Karton. Nun ist die Zeit für den stimmigen Auftritt.
Und ich zelebriere den Moment da das fragile Stück in unserem Wohnzimmer
zum Glanz kommt.



Mit eigenen Gedanken ausgefüllt.





Habt es alle fein, und einen guten Ausklang dieser Woche,
am Sonntag einen besinnlichen Anfang in die wundervolle Adventszeit.

wünscht Euch

Heidrun

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