22. Oktober 2018

Kunst 👩‍🎨

Alle vierzehn Tage unter einem anderen Motto

____ Mit Werbung im Post 

- Es darf Kunst sein -

Es handelt sich um neue Kreationen aus meinem eigenen Atelier,
u.a. eine herbstlich angehauchte Papierpuppe für den Frida Kahlo Herbst

der vhs Augsburg, wo mehrere Kurse von mir unter diesem Motto stattfinden,

sowie im unteren Teil einzelne Kunstwerke der Teilnehmer
vom letzten Kurs




Es wurden sogenannte Nichos gefertigt, Geschenkpostkarten,
Tags für Geschenke
und auch Türklinkenbotschaften sowie Flaschenanhänger...


Ein Post für die Aktion von Moo-Mania & More,
die nach dem Herbst gefragt hatten in ihrem Thema.


Habt es fein!

Heidrun



Verlinkt mit Image-in-Ing

21. Oktober 2018

#Mosaik

„So schee kons Lebn sei“, singt Martina Schwarzmann,
die ich zur Zeit oft auf YouTube aufrufe, unbezahlte Werbung 

Und ich denke Aha!

Vorgestern ist mir der Yoghurt aus der Hand geglitten: Ein voller Literkübel
Geschmacksrichtung Pflaumen mit Zimt. Herunter auf den Boden gebatzt —
so schnell habˋ ich gar nicht schauen können.

Plötzlich fliegt der Yoghurt in Zeitlupe wieder zurück, hoch in die Luft, landet in
meinem Haar, gegenüber in halber Höhe am Kühlschrank, die Küche ein
Schlachtfeld in milchige-sahniger Konsistenz angereichert mit Fruchtstücken...

...so schee kons Lebn sei — und ich denke Aha.

Tags darauf blicke ich versonnen einem Lichtstrahl folgend gen Zimmerdecke,
einfach ˋmal so und sehe Flecken zwischen der Lampe und weiß sofort:
Das ist Pflaume mit Zimt.

Gestern nach dem sonntäglichen Kaffee & Kuchengenuß, werfe ich die
Handtasche auf den Rücksitz knalle die Autotür zu und war zu langsam mit
dem Handwegziehen. Jetzt ist da ein großer blauer Fleck mit Beule. Autsch.

Doch, das Leben ist trotzdem schön!

Ich bin gesund gesünder als andere, kann in den Garten gehen wenn ich
mag, kann zwar nimmer richtig den Yoghurt halten - doch das passiert
auch nicht alle Tage.

...mein Wort-Rap ist eine Ergänzung zum Post Unglaublichen Woche
vom letzten Wochenende!


So schee kons Leben sei,

a wenn ma's zwischendrin manchmal vergisst.


Singt Martina Schwarzmann und ich weiß genau, sie hat so recht.

Trotz dem ernormen physischen und psychischen Stress, es kommen auch
wieder ruhigere und vor allem angenehmere Tage.





Wieder ist es soweit

und es heißt
Mosaik Monday
- Mosaic Monday a weekly meme where we get together to share our photo mosaics -



— Geteilt mit WednesdayAroundTheWorld —




Habt es fein und einen guten Start in die neue Woche

Heidrun

19. Oktober 2018

Eine unglaubliche Woche

Mitten im Oktober - keine Woche wie die anderen zuvor!

Der Herbst schreitet Tag für Tag mit großen Schritten voran.

Optisch zeigt sich der Monat inzwischen längst wie gewohnt
im buntraschelnden Kleid, wird seinem Ruf als goldener Oktober gebührend gerecht.

Zeigt geradezu frischfröhlich indessen mit sommersonnigen
Temperaturen, wie verändert unsere Welt ist. Zeigt sich begleitet durch
ausgelassene Feste wie der hiesigen Dult vor Ort und natürlich in
nächster Nähe dem Oktoberfest in München, wie gefeiert werden
kann  - das Oktoberfest, welches letzteres an uns eher sang-
und klanglos vorüber rauschte, weil zu laut zu aufdringlich.



Daneben lauerte parallel werbewirksam der grelle Dschungel von
Wahlplakaten, die die Ausfallstraßen in und um Augsburg herum
zahllos säumten. Die Aufsteller, die lautstark mit Anstand um die´
Wahl-Stimme warben, mit Blendadentlächeln Sympathieträger
sein wollten.

Wir waren wählen!

Was wird sich ändern?! Es bleibt abzuwarten und zu hoffen.

Werbung wegen Ortsnennung -

Wieder ist’s soweit, Zeit für den unterhaltsamen Samstagsplausch 
dem beliebten ZiB und nicht zuletzt dem Monatsmotto  Herbst



Überall ist Wunderland.
Überall ist Leben.
Bei meiner Tante im Strumpfenband.
Wie irgendwo daneben.
Überall ist Dunkelheit.
Kinder werden Väter.
Fünf Minuten später
stirbt sich was für einige Zeit.
Überall ist Ewigkeit.

Wenn du einen Schneck behauchst, schrumpft er ins Gehäuse,
wenn du ihn in Kognak tauchst, sieht er weiße Mäuse.




Am Krankenbett.

Hoffnung versprach zunächst das Dazuschalten vom Sozialdienst in der Klinik oder dem Psycholonkologen und brachte indessen einerseits Enttäuschung, Hilflosigkeit mit eigener Erschöpfung und andererseits die bittere Erkenntnis, dass der Vater weiterhin psychologische Hilfe und Betreuung nötig haben wird.

Er meinte ernsthaft dieser Tage gesund zu sein. „Das ist alles nicht so schlimm!“ spricht er und wir stehen ratlos im emotionalen Regen.

Es ist tatsächlich die Phase der Verleugnung.

Der Sozialdienst, der die Situation in unseren Augen verniedlichte, die angebliche Selbständigkeit hervorhob anstatt realistisch und kompetente Hilfe zu leisten. Dem Vater nicht widersprach, nach Hause entlassen zu werden.

Ist dies die Regel? Ich kann es nicht fassen!

Wir fühlen uns im Stich gelassen.


...und noch ein Ringelnatz!

Stimmungen

Machtlos, ein Grashalm, blick ich manchmal gen oben
zu den Höhen der Menschheit und suche vergebens
Klarheit in dem ewigen Brausen und Toben
und den unbegreiflichen Kämpfen des Lebens.

Neben mir raschelt der Tod, der lauernd und kalt
unter vermoderten Blättern grinst. – – 
Meiner Wünsche flehendes Lied verhallt
im Nebelgespinst.

Manchmal steh ich, ein Eichbaum, über der Erden,
Blicke hinab auf die tausenden Ärmlichkeiten,
folge lächelnd dem endlosen Schwinden und Werden
und der winzigen Menschheit kleinlichem Streiten.

Und dann ist mir, als ob ein kraftvoller Tau
morgenkühl meine Adern durchdringt. – –

Meine Hoffnung steigt froh ins Wolkenblau,
Wo die Lerche singt.

1883 - 1934, eigentlich Hans Bötticher, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler
Quelle: Ringelnatz, Gedichte. 1910





Mittwochs wurde der Vater mit großer Hektik entlassen, ergo - man brachte ihn liegend im Krankentransport nach Hause. Hier war in der Zwischenzeit - neben allen anderen Erledigungen - provisorisch entsprechend alles menschenmögliche vorbereitet: Ein Krankenbett war angeliefert, gelüftet und sauber gemacht, eingekauft worden.

Was soll ich sagen?


 Zuhause angekommen schnellten meinem Vater die Zuckerwerte plötzlich
in die Höhe, der Pflegedienst, der gerade vor Ort zur Aufnahme eingetroffen
war sprach von einem kritischen Zustand, er schien kurz vor dem Verfall
ins Koma zu sein.

Ein eiligst gerufener Notarzt, der sofort die Wiederaufnahme ins Krankenhaus
anordnete und in die Wege leitete. Mit anderen Worten, es war keine Hysterie
unsererseits gewesen, dass der Vater nicht zu Hause sein kann sondern beileibe
eine realistische Einschätzung - ohne, dass wir medizinische Kenntnisse
vorweisen können.

In dem ganzen Durcheinander mit Notarzt, Krankentransport und Pflegedienst
neuerlichen Kofferpacken trat plötzlich wie aus dem Nichts eine uns fremde
Frau aus der Nachbarschaft - wie sie vorgab - in den Vorgarten, verlangte
penetrant den Vater besuchen zu dürfen und insistierte frech.
Mein Schwager knallte ihr schließlich die Tür vor der Nase zu, nachdem
er mehrfach ernsthaft aber freundlich um Rücksicht ersucht hatte...

Was wird sich ändern?!

Es bleibt abzuwarten und zu hoffen.



Hoffnung ist die beste Arznei.
- Deutsches Sprichwort


Habt es fein & ein wunderschönes Wochenende!

Heidrun




Verlinkt mit Nova`s ZiB,