9. Februar 2018

Wieder Winter...

...mit reichlich Schnee und Straßenglätte
Geteilt u.a. für den Samstagsplausch bei Andrea


Fast zum Greifen nahe zeigten sich vorfrühlingshaft die letzten Tage mit deutlichen
Plusgraden und lockten im Garten die Schneeglöckchen und andere Frühblüher hervor.
Ein Bild aus unserem Garten sandte mir der Göttergatte zwischendurch und
verursachte unbewußt und mit Sicherheit ungewollt deutliches Heimweh...




...es ist inzwischen meine dritte Woche in Windach.

Die Tagesabläufe verlaufen inzwischen routiniert mit kleinem Unterschied: Meine KBT-Therapie fiel krankheitsbedingt aus, was ich sehr bedauerlich fand - doch die Therapeutin ist schließlich selbst nur ein Mensch und bekam wie viele andere Mitmenschen zu dieser Saison die Grippe. Schade für mich, da es keinen adäquaten Ersatz gab und natürlich schlimm für die wirklich nette Therapeutin.

Dann sollte ich zwischendurch zur Blutabnahme und wartete mit anderen Mitpatienten ungewöhnlich lange - bis wir erfuhren, dass ein "Neuer" umgekippt war und versorgt werden musste.

Wie ist das bei Euch?! Seid ihr diesbezüglich empfindlich oder eher cool?

Ansonsten genieße ich hier verwöhnt zu werden und gehe inzwischen leidenschaftlich gerne in die sogenannte Rotlichtkabine.

Leider stieß ich mir außerdem noch mein ohnehin lädiertes Knie an, musste geröntgt werden. Und erfuhr neben dem deutlich erkennbaren Bluterguss unter der Kniescheibe bei der Untersuchung, dass Osteoperose im Vormarsch ist.

Was nicht noch alles!









Dieses Leben ist nicht eine Gesundheit,
sondern ein Gesundwerden, nicht ein Wesen,
sondern ein Werden, nicht eine Ruhe, sondern eine Übung.

Wir sind es noch nicht, aber wir werden es.

(1483 - 1546), deutscher Theologe und Reformator


Habt es alle fein und ein wunderschönes Wochenende,
wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
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4. Februar 2018

Bösegewichtig...

...auf jeder Seite, Zeile für Zeile!


- Der Post enthält Werbung: Eine weitere Rezension -

Ein Buch für die Freunde von Krimis, Science Fiction und Co. KG,
die den Nervenkitzel lieben.

Der Autor

Natürlich habe ich standardmäßig auf seine Website geklickt noch ein wenig weiter darüber hinaus. Martin Thomas Pesl zu erfassen gelingt nicht auf Anhieb. Er scheint ein jüngerer Mensch zu sein, eine Biografie blieb trotz hartnäckigem Suchen zunächst unauffindbar.

Dabei bildete sich trotzdem ein komplexes Bild zur Person: Er ist u. a. Theaterkritiker, wie im Artikel bei DeutschlandFunkKultur zu erlesen und nachzuhören. Der Link gibt die aktuelle Situation wieder, ohne für den Inhalt die Verantwortung zu übernehmen. Der Mann ist enorm vielseitig, er arbeitet als Übersetzer, als Sprecher, als Lektor und eben auch als Autor.

Martin Thomas Pesl

Das Buch der Schurken


Die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur
Illustrator: Kristof Kepler


Genauso unauffällig zu erfahren im Internet, wie irgendwo und -wie im Buch ist der Illustrator, Kristof Kepler. Der zeichnerisch Laune schafft in diesem Miniaturlexikon durch die originell gezeichneten Szenen pro Kapitel, die den jeweiligen Bösewicht charakteristisch darstellen wollen: Bilder, die dem zum Teil sehr ironischen Tonfall der Schurkenbiographien widerspiegeln.
Ein Buch, das mich durch Titel und Cover magisch anzog.

Der Inhalt

Hier wimmelt es entsprechend vor 

Gaunern, Monstern, Ganoven und Gangstern

Eine augenzwinkernde Ansammlung von bewusst ausgesuchten Bösgestalten, denn es müssen nicht immer natürliche Kreaturen sein.  "Mit allen schurkischen Fiktionen ist eine gewisse Lust verbunden." - von dieser Prämisse geht der Autor Pesl aus in seiner Zusammenstellung und hat natürlich vollkommen recht. Wie langweilig wäre wohl eine Story ohne Gegengewicht des Bösen. Der Mensch sucht den Gegenpol. Doch zunächst einmal zurück zum Inhalt: Die einzelnen Geschichten zeigen ein Schemata auf, kurz und für mich mitunter zu knapp den Bösewicht zu beschreiben, den Schurken oder auch die Schurkin in einem Abriss darzustellen. Weiterhin einen Kontext zu schaffen in der Verfilmung und den Charakter mit Bössternchen auszuzeichnen.

Interessant und amüsant, doch auch schnell sattgelesen.
Ich gebe vier von sieben Lesezeichen

2. Februar 2018

Auf den Punkt gebracht...

...die erste Woche gefiel mir bereits sehr gut in Windach und nun ebenfalls diese Woche!
Geteilt u.a. für den Samstagsplausch bei Andrea

Natürlich liegt es in der Natur der Dinge, dass frau sich zunächst eingewöhnen muss.
Also erkunde ich die Gegend rund um Windach zu Fuß, spreche und diskutiere mit meinen
 Mitpatienten und bin somit ziemlich beschäftigt. Allerdings auf angenehme Weise...

...während zu zuhause mein geliebter Schatz an der Front sozusagen Haus und Hof in Ordnung hält.

Die Anwendungen, sprich unterschiedlichen Therapien beanspruchen mich in erträglichem
Umfang und so bin ich freilich guter Laune und Zuversicht, was meiner Gesundheit förderlich
sein dürfte. Wie im Januar erwähnt hier mein Bericht zu KBT.

KBT...? - KBT!

Ein Programm, welches ich hier in Windach erstmals kennenlernen durfte und das über die normale, die übliche Körperwahrnehmung bei weitem hinausgeht. KBT bedeutet übrigens - ohne belehrend wirken zu wollen: Kommunikative oder Konzentrative Bewegungstherapie und ist eine körperorientierte psychotherapeutische Methode. Sie wurde 1958 von Prof. H. Stolze begründet. Diese Körper-Therapie besteht freilich aus Bewegung im Turnsaal aber eben auch aus dem bewussten Hinspüren, was mit mir bei den einzelnen Übungen passiert.
Der Reflektion und im Erleben durch differenziertere Wahrnehmung, klarere Unterscheidung herauszufinden ist das Ziel und dabei funktionale beziehungsweise dysfunktionale Verhaltensmuster zu unterscheiden und darauf aufbauend Veränderung und Entwicklung anzubahnen.

Somit bin ich mein eigener Arzt.




Und da ist eine ganze Menge und eine neue Erfahrung.

Tirily! Tirily! Ich lebe!
Ich fühle den süßen Schmerz der Existenz…

1797 - 1856, eigentlich Harry Heine, deutscher Dichter und Romancier, ein Hauptvertreter des Jungen Deutschland, Begründer des modernen Feuilletons


Das brachte dann die Idee jeden Tag eine Fotografie zu knipsen von den Launen des Wetters
einerseits und von der schönen Aussicht andererseits.




Das bringt mich zu ZiB, nämlich den Dingen nachgehen oder es auf den Punkt bringen.
Ja - diesmal ganz spartanisch...

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Was ehrlich gesagt nicht einfach geht sondern oft genug eine Herausforderung im Alltag ist!

Auf den Punkt gebracht: Statt Zeitpunkte festzulegen, sich Zeiträume geben!
Eine immer hektischer werdende Welt für sich selbst entschleunigen. Ein Thema, das mich zeitlebens beschäftigt. Früher in der Selbständigkeit unter Termindruck pünktlich meine Grafiken abliefern zu müssen und dies trotz nachgeschobener Ideen, Wünschen oder geänderten Ansichten vom Kunden. Trotz dem etwaigen Handicap, dass der Mac Mucken machte oder der Router ausgestiegen war und keinen Datenfluss zur Druckerei zuließ. Entschleunigen wird jetzt für mich als Schmerzpatientin noch existentiell wichtiger und die Übungen zielen darauf ab.

Auf den Punkt bringen! Oder einfach dem guten alten Spruch folgen:
In der Ruhe liegt die Kraft. Beziehungsweise Eile mit Weile!

Habt es alle fein und ein wunderschönes Wochenende,
wünscht

Heidrun

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