22. März 2017

Die rote Liste...

...erwähnt gefährdete Arten von Flora & Fauna.

Im Blick der ordinäre Sperling!


Dabei nenne ich den BR - Unser drittes Fernsehprogramm in
Bayern als Quelle und habe entsprechend verlinkt.
Weiterhin ein Bericht dieser Tage in der regionalen Tageszeitung,
die wir jeden Tag lesen. Hier heißt wortwörtlich: Sorgen machen
muss man sich unter anderem um den Kuckuck, den Pirol und
den Haussperling (Spatz), den Star und viele Schwalbenarten.


Am 20. März 2017 war sogar der Weltspatzentag ausgerufen worden.

Ein gewichtiger Grund dies alles
für Jutta`s schöne Aktion in dieser Woche: Natur
zu posten, finde ich!




Tja, wenn wundert es: Mit Kanonen auf Spatzen schießen – so sagt man, wenn zu viel Wirbel um eine Lappalie gemacht wird. Allerdings, wer ein Spatzenhirn besitzt, der hat geistig-intellektuell wenig tendierend zum Nichts zu bieten. Den Spatzen jedoch in der Hand zu haben, wäre besser als die Taube auf dem Dach, heißt es.


Natürlich nicht zu vergessen, das "Spatzerl", die Liebenden, die einander Spatz nennen - besonders bekannt durch den Monaco-Franze. Was ihr kennt ihn nicht!? Monaco Franze – Der ewige Stenz verkörpert von den unvergleichlichen Helmut Fischer war / ist eine zehnteilige bayerische Fernsehserie rund um die gleichnamige Hauptfigur, überwiegend unter der Regie von Helmut Dietl. Zeigt das Leben vom Stenz in München, der Weltstadt mit Herz, wie ich sie in meiner Kindheit erleben durfte...

...und biete zwei Gedichte - konnte mich nämlich nicht entscheiden!




Spatzen und Schwalben

Es grünte allenthalben.
Der Frühling wurde wach.

Bald flogen auch die Schwalben
hell zwitschernd um das Dach.

Sie sangen unermüdlich
und bauten außerdem
am Giebel, rund und niedlich
ihr Nest aus feuchtem Lehm.

Und als sie eine Woche
sich redlich abgequält,
hat nur am Eingangsloche
ein Stückchen noch gefehlt.

Da nahm der Spatz, der Schlingel,
die Wohnung in Besitz.

Jetzt hängt ein Strohgeklüngel
hervor aus ihrem Schlitz.

Nicht schön ist dies Gebahren
und wenig ehrenwert
von einem, der seit Jahren
mit Menschen viel verkehrt.

(1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller
Quelle: Busch, Gedichte. Zu guter Letzt, 1904





Der Ruhm

Der Ruhm wie alle Schwindelware,
hält selten über tausend Jahre.
Zumeist vergeht schon etwas eh'r
die Haltbarkeit und die Kulör.

Ein Schmetterling voll Eleganz,
genannt der Ritter Schwalbenschwanz,
ein Exemplar von erster Güte,
begrüßte jede Doldenblüte

Und holte hier und holte da
sich Nektar und Ambrosia.

Mitunter macht er sich auch breit
in seiner ganzen Herrlichkeit
und zeigt den Leuten seine Orden
und ist mit Recht berühmt geworden.

Die jungen Mädchen fanden dies
entzückend, goldig, reizend, süß.

Vergeblich schwenkten ihre Mützen
die Knaben, um ihn zu besitzen.

Sogar der Spatz hat zugeschnappt
und hätt' ihn um ein Haar gehabt.

Jetzt aber naht sich ein Student,
der seine Winkelzüge kennt.

In einem Netz mit engen Maschen
tät` er den Flüchtigen erhaschen,
und da derselbe ohne Tadel,
spießt er ihn auf die heiße Nadel.

So kam er unter Glas und Rahmen
mit Datum, Jahreszahl und Namen
und bleibt berühmt und unvergessen,
bis ihn zuletzt die Motten fressen.

Man möchte weinen, wenn man sieht,
dass dies das Ende von dem Lied.

(1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftstelle
Quelle: Busch, Gedichte. Zu guter Letzt, 1904





Ansonsten:

Der Spatz, das zeigt diese kleine Auswahl an Redensarten,
ist wirklich in aller Munde.

Der zarte fast unscheinbare, braun gemusterte Vogel, der häufig laut
tschilpend in Gruppen unterwegs ist und mit dem Gezeter Aufmerksamkeit
erzielt, wirkt so gewöhnlich – und doch ist er äußerst beliebt, hat einen festen
Platz im Sprachschatz aber vor allem in den Herzen der Menschen.


Habt es alle fein!

Heidrun

17. März 2017

Sitzengeblieben...

...oder vielleicht doch keine alte Jungfer?!

Oder von der guten alten Zeit, der Krinoline in der Mode,
kurzweiliger Unterhaltung mit Freunden -  etwas Ruhe bei uns.


Verlinkt mit dem ZiB _
Ein beliebtes Projekt von Nova

Disteln, Karden und andere Umstände.

Bloß `raus aus dem Haus, war am letzten Wochenende unsere auserkorene Devise:
Wir vermeiden jetzt aktiv in eine Larmoyanz zu verfallen.

Nach dem chronologisch aufgezählten Bruch meines Fußes und dem unverschuldeten Unglück,
dem Unfall meines Mannes mit dem Motorrad,
fiel uns beiderseits  bereits die viel bemühte, sprichwörtliche Decke auf
den Kopf.  Der umfangreiche Papierkrieg mit den Versicherungen
etc. war soweit erledigt.

Nun denken wir an uns. Es geht nicht anders!

Denn die Wahrnehmung das eigene Wohlbefinden ist
gelinde gesagt im Keller angelangt.


...mein Blumengruß vom Balkon...


Genau an dieser Stelle verlangt es Dank zu sagen
für all`die reizenden,
mitfühlenden und herzlichen Wort,
die meinem Mann und mir durch
die Kommentare zuteil wurden.

Dankeschön!


...und ein weiterer Blumengruß!

Vorfrühling

Wir standen heute still am Zaun von einem fremden Garten,
sah'n hin und sah'n das Wintergras am Teich auf Sonne warten.

Im Wasser lag verjährtes Laub gleichwie auf Glas,
am Ufer saß ein Büschel Veilchen jung erblüht im gelben Gras,
und frisches Lilienkraut wuchs grün bei Tuffsteinblöcken,
am Himmel oben gingen Wolken jugendlich in weißen Röcken.

Wie wenig Welt tut schon den Augen gut!

Nur ein paar Atemzüge lang hat's Herz dort ausgeruht,
nur ein paar Augenblicke tat es säumen ...

Wir sind doch alle in den weiten Lebensräumen
Zaungäste nur bei Wünschen und bei Träumen.

(1867 - 1918), deutscher Dichter und Maler





Wir waren daher am Samstag — genau genommen  eine Woche nach dem

Unfall — glücklich verabredet mit lieben Freunden und es ging einmal mehr

ins TIM, dem Textilmuseum in Augsburg.


Zuletzt berichtete ich übrigens hier im Post über die Sonder-Ausstellung im TIM

Desperate Housewifes — Künstlerinnen räumen auf.


Diesmal war jedoch eine Führung gebucht durch die klassische Dauerausstellung, die uns - dreizehn Leutchen mit Gemüt - von der einzelnen Faser bis zum fertigten Textil-Produkt durch die Produktionshallen führte, wobei einige Stationen fachgerecht erläutert wurden.

Das “Kardieren“ stammt von dem lateinischen Wort “Carduus“ und bedeutet Distel.
Früher wurde die Wolle mit getrockneten Disteln gekämmt.
Diesen Vorgang nennt man Kardierien.
Daher rührt übrigens auch das sogenannte Kammgarn her.





Sinnbildlich mit diesen beiden Bildern ausgedrückt:
Wir, mein Mann und ich entflohen den bedrückenden Gedanken,
die uns
immer noch belasten...

Und wie wir durch das TIM wandern unsere Ohren voll den Erklärungen
der Museumsführerin hinlenken, fällt tatsächlich etwas ab.
Was mir erst Stunden danach bewusst wird.





"Alles ist eine Modesache:
Gottesfurcht ist eine Modesache
und die Liebe und die Krinoline
und ein Ring in der Nase."

In vino veritas, 1844






Die Mode übt ihren Einfluss nicht bloß auf Hüte
und Röcke,
sondern auch auf das, was darunter ist.

(1824 - 1886), deutscher Epigrammatiker, Dramatiker,
Aphoristiker, Erzähler und Pädagoge
Quelle: Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, Mahlau & Waldschmidt,


Frankfurt a.M. 1879

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In den Ausstellungshallen vom TIM durfte nicht fotografiert werden  schade oder auch nicht  so konnte zumindest konzentriert dem Vortrag gefolgt sein. Zügig schritt die Gruppe voran, von einem Ausstellungsstück zum nächsten. Bis wir zentral zwischen den beiden Hallen   übrigens auf einem roten Teppich  mit seitlichen Schaukästen mit den tausendfachen Mustern der ehemaligen NAK - gen Ausgang spazierten.

Doch an dieser Stelle  auf dem besagten roten Teppich  wartete noch ein besonderer Gag: Wir durften eine Krinoline nicht nur von außen bewundern sondern aus der Gruppe, die liebe Renate konnte leibhaftig hineinschlüpfen, sich unter Gejohle und Applaus drehen und wenden.

Und dieser Vorgang durfte von uns fotografiert werden!

Sich mit dem Reifrock bewegen, sich probeweise setzen mit diesem ausladenden Gestell, einem Monstrum um die Hüften herum war möglich, nach Aussage von Renate. Allerdings das Aufstehen vom Sitz schafften die Damen der damaligen Zeit nur wenn ihnen ein Herr wieder auf die Beine verhalf!

Da passierte es eben auch, dass das eine oder andere Fräulein sitzen blieb,
gemäß meines Titels für den wöchentlichen Post.

Mein Gastgeschenk für ein liebes Mädchen...



So verging der Vormittag wie im Flug für mich. Mit Zuhören und Staunen, mit Fragen und Gelächter, mit Altbekannten und mit verschiedenen Motiven beim Abschluss der Führung mit dem kreativen Ausprobieren mitgebrachte Textilien im Siebdruck zu verzieren.

Zum Mittagessen lockte nebenan das NUNO.  Übrigens NUNO heißt übersetzt Stoff: Gleichzeitig bildet der Gastro-Betrieb die Verbindungen der Augsburger Stoffdrucker, Tuchhändler und Textilhersteller — die in ferne Länder führte, u.a. nach Asien. Diese frühe Offenheit der Stadt Augsburg für internationale Einflüsse ist eine Inspiration für heute, verrät das NUNO über sich selbst.



Man nehme dem Bischof seinen Ornat,
dem Richter seine Perücke
oder
dem Kirchspieldiener seinen dreieckigen Hut,
und was sind sie?

Menschen – bloße Menschen!

Würde, und bisweilen sogar Heiligkeit hängen
mehr von Röcken und Westen ab, als viele Leute
sich träumen lassen.

(1812 - 1870), Pseudonym Boz, englischer Advokatenschreiber, Parlamentsberichterstatter
und Erzähler, berühmt geworden durch die »Pickwick Papers«
Quelle: »Oliver Twist«, 1838






Nach dem Spaß und der guten Bewirtung im NUNO fuhren wir,

der Göttergatte und ich, wirklich ein klein wenig entspannter

nach Hause zurück.



...ansonsten recherchierte ich zu dem bewussten Reifrock mein Wissen aufzubessern. Interessant fand ich übrigens folgendes: Die Mode, die sich bekanntlich in irgendeiner Form in den nachfolgenden Generationen wiederholt, brachte wohl auch ein Revival des Reifrockes.

Könntet ihr eventuell im Familienfotoalbum blättern und darauf stoßen?!

Ein kleiner Tipp: Es dürfte die Zeit vom Rock'n'Roll sein!
Habt ihr Fotografien aus dieser Zeit?

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In den darauf folgenden Tagen dieser Woche bereitete ich mich auf meine
eigene Wiedereingliederung in meinem Jöbchen vor — auch das
muss sein, damit meine Beweglichkeit Stück für Stück in eine
Normalität gelangt.

Zweimal drei Stunden für den Anfang.



Nicht zuletzt haben wir uns über einen Gewinn in dieser Woche gefreut:
Ich hatte für die beiden geliebten Tierchen Probefutter bei Christiane *klick gewonnen, das am Donnerstag angeliefert worden war.

Deko in der Küche: Mit Papiervögelchen  und naturbelassenen künstlichen Vogeleiern

Ein schönes Wochenende:

Habt es fein & liebe Grüßle von

Heidrun




Verlinkt mit  Image-In-Ing  

10. März 2017

Bewegung...

...fördert das Wohlbefinden. Jeder selbst kleine
Spaziergang in der Natur in frühlingsfroher Luft
ist ein Gewinn.

Wiederum ein langer Post, dem Anlass entsprechend...

Verlinkt mit  Image-Ing 
und WednesdayAroundTheWorld


Die äußere Bewegung.

Nach wochenlanger Abstinenz, die Unterbrechung durch den lädierten Fuß, steigt die Sehnsucht sich zu bewegen potenziell pro Woche gen Frühling gehend wirklich enorm. Es gribbelt, ja selbst der geliebte Göttergatte - der eher Motorrad fährt als zu spazieren - tat kund: Ihm würden unsere so üblichen Rundgänge im eigenen Wohnviertel fehlen.

Und das Wetter war bei mir nie eine Ausrede, es stehen Gummistiefelchen und natürlich die windundurchlässigen Barbourjacken, die zuverlässlich die Nässe abhalten, für mich parat.

Dieser Post dreht sich mit anderen Worten um Bewegung, dem ausgerufenen
Thema für den März und ist mit Paleica's "12 magischen Mottos" verlinkt,
das im März ausgelobt steht:

Bewegung



Bewegung im Schneckentempo und eilig auf der Autobahn

Entsprechend ging ich im Geiste durch was es damit auf
sich hat, was ich posten könnte.

Und mental beweglich schnell kristallisierte sich heraus:
Unser Leben besteht ausschließlich in der Bewegung!


Alles ist in Bewegung und nichts bleibt stehen.

(etwa 540 - 480 v. Chr.), auch Herakleitos, griechischer Philosoph,
»Der weinende Philosoph« genannt








Dabei ist's vollkommen gleichgültig, ob wir die Treppe hinauf,
hinunter laufen - egal, ob wir nach links oder rechts abbiegen... 



Möchte man meinen!

Nein, es kann extrem gefährlich werden, in die falsche Richtung
zu fahren, ein weiterer wesentlicher Faktor dabei ist selbstredend
das zu diesem Zeitpunkt passierende Tempo.


Lädiertes Verkehrsschild in unserem Viertel


Archivbild aus dem Sommer...


Es wird Zukunft.


Das Projekt Fahrradstadt


Das Projekt Fahrradstadt 2020 geht zurück auf eine Initiative des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) Augsburg und des Fachforums Verkehr der Lokalen Agenda 21. Bis zum Jahr 2020 soll sich Augsburg zu einer fahrradfreundlichen Kommune weiterentwickeln.
Das Projekt wird von einem Arbeitskreis aus Politik, Verwaltung und Interessensvertretern begleitet. Im Arbeitskreis werden vorab die einzelnen Planungsschritte und Ergebnisse diskutiert, um den weiteren Projektverlauf festzulegen und die Grundlagen für die Beschlussfassungen im Stadtrat vorzubereiten. Auch die Bürger wurden im Jahr 2014 bereits durch Umfragen und Workshops in den Prozess mit einbezogen.

Bewegung mit dem Fahrrad


Die innere Bewegung

Und damit rede, beziehungsweise schreibe ich's mir von der Seele, was ich als innere Krise bezeichne, was mich aktuell mental lähmt und emotional zutiefst bewegt. Der Göttergatte war am vergangenen Wochenende - einem wunderschönen frühlingshaften sonnigen Samstag - vom Motorrad gefahren worden war.

Den Unfall zu beschreiben hilft mir, das Geschehen eher verdauen zu können.
Es soll beileibe kein "fishing for understanding" werden!

Unser Alltag soll und muss weitergehen.


Spuren... Bewegung am Himmel




Der Anruf meines Mannes erwischte mich eiskalt gegen Mittag, als ich ihn schon längst wieder sicher auf dem Heimweg wähnte und gedankenverloren das Telefon abhob. Gut, dass ich in diesem Moment am Schreibtisch saß, sonst wäre ich vermutlich umgekippt. Nun: Seine Verletzungen müssen noch weiter abgeklärt werden. Es gab keine offensichtlichen Brüche, doch das heißt noch nicht, wie es aussieht, was sich nach dem Schock noch körperlich daraus entwickeln kann - die sogenannten Spätfolgen.


Die Triumph Tiger abgeschleppt - die vermutlich einen Totalschaden erlitt -, als ich meinen Mann von der bezeichneten Stelle des Unfalls abholte. Das Wochenende war gelaufen. Unsere Bewegungen beinhalteten von da ab das Hochheben der Ordner, das Suchen nach dem Versicherungsschein, nach dem Rechtsschutz, weiterhin das Tippen der jeweiligen Telefonnummern.


"Nur in der Bewegung, so schmerzlich sie sei,
ist Leben."

Jacob Christoph Burckhardt





Natürlich wirft kann man vermutlich einwerfen, dass das Motorradfahren generell gefährlich ist. Dem will ich zunächst nicht widersprechen, dennoch kommt es stets auf die Fahrweise und den eigenen routinierten Umgang mit der Maschine an.

Mein Mann jedoch fährt das ganze Jahr über, außer an witterungsbedingten Tagen mit Regen, Schnee, Eis und Wind, da er die Triumph Tiger brummelig in der Garage lässt.

Er fährt routiniert seit circa zehn Jahren sicher und gekonnt auf seinem Motorrad. 

Und das ist tatsächlich auch der Grund, dass er absolut keine Ahnung hat, wie man einen Unfall abwickeln muss!

Zitat.


ZiB heißt Zitat im Bild am Samstag und ist eine sehr gerne besuchte Aktion. 

___ Ein beliebtes Projekt von und mit Nova; bei ihr findet man weitere tolle ZiBs.




Die künstlerische Darstellung der Bewegung:
Die adaptierten Figuren à la Keith Haring mit
deren ganz eignen Dynamik.




Mein gezeichneter Entwurf...



Ganz klar, unsere Aktivitäten sind ohnehin in angenehme,
weniger erfreuliche und stufenweise ärgerlich bis qualvoll einzuteilen.



Spannend abwechslungsreich dagegen erlebte ich in den vergangenen drei Monaten die geistige Bewegung, die mir meine Vernissage "Collagerie" abverlangte.


Von der Wahl der Materialien, den Ausführungen bis hin zum fertigen Ergebnis.
Meine Materialien sind das Papier in jeglicher Form.

Am Donnerstag startet um 19 Uhr die Vernissage

"Collagerie"


in den Räumen der vhs Augsburg, im ersten, zweiten
und dritten Stockwerk.

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"Es zeigt sich, dass kräftige Denker, Dichter und Künstler deshalb, weil sie kräftige Menschen sind, eine Atmosphäre von Gefahren lieben und sich in der frischeren Luftströmung wohlbefinden.

Große und tragische Erlebnisse reifen den Geist und geben ihm einen anderen Maßstab der Dinge, eine unabhängige Taxation des Irdischen.

Augustinus de civitate dei wäre ohne den Einsturz des weströmischen Reiches kein so bedeutendes und unabhängiges Buch geworden, und Dante dichtete die divina commedia im Exil."

Jacob Christoph Burckhardt
(1818 - 1897), Schweizer Humanist und Kulturhistoriker mit Schwerpunkt
auf Europas Kunstgeschichte

Quelle: Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen. Historisch-kritische
Gesamtausgabe, o.J. Originaltext


...weiterhin Bewegung der Musiker auf der Bühne:
Ein jährlich wiederkehrendes Ereignis ist die sogenannte Boogie-Nacht in Neusäß. Es treten dabei verschiedene Musiker auf, die jeweils von Peter Heger speziell zu diesem Termin eingeladen werden...





Habt es fein & liebe Grüßle von

Heidrun