15. Januar 2019

Artwork


Freude soll nimmer schweigen.
Freude soll offen sich zeigen.

Freude soll lachen, glänzen und singen.
Freude soll danken ein Leben lang.
Freude soll dir die Seele durchschauern.
Freude soll weiter schwingen.

Freude soll dauern ein Leben lang.


1883 - 1934, eigentlich Hans Bötticher,
deutscher Lyriker, Erzähler und Maler
Quelle: Ringelnatz, Gedichte. Gedichte aus dem Jahre 1910



Einfach einmal  Danke sagen, war meine Intention.

Mein virtueller Dank in Form einer Karte für die MooMania Veranstalterinnen
Eine Karte, die ich mit überwiegend blauen Farben erstellte,
die zwar allgemein als kalt gelten, jedoch in der Werbung
vertrauenserweckend und auch als kommunikativ gelten...

...und hier meine Ausarbeitung dazu: selbst erstelltes Aquarellpapier, aus dem die
Blüte oben im Bild gefertigt wurde sowie der Schmetterling und mein Kakadu.




Ein weiterer Post für eine Aktion von Moo-Mania & More,

die nach Cold and Frosty Colours fragen in ihrem Thema.




Habt es fein & weiterhin eine angenehme Woche!



Heidrun



11. Januar 2019

Der Geist der Stärke...

...und der Geist des Rates sind gute Begleiter,
für das neue Jahr und überhaupt!

Ein erster Ausflug.

Im dichtesten Schneetreiben, vollkommen unverdrossen fuhren wir los:
wir - der geliebte Mann und ich - hatten ein ganz bestimmtes und besonderes Ziel vor
Augen und ließen uns weder durch den Schnee oder anderen Widrigkeiten abbringen.

Der Zug bewegte sich letzten Samstag pünktlichst auf die wartenden Passagiere zu
- was unserer aller Erleichterung zugute kam. Vergnügen bereitete das Stehen im zugigen
Wartehäuschen frierender Weise nämlich keines.
Da nutzte mir selbst der zuletzt fertiggestellte Alpakaschal wenig.
Wir stiegen ein, machten uns auf den Weg zum Löwenstreicheln nach Minga.

Ihr kennt Minga nicht!?

Nun, für den respektive die Unkundigen: es handelt sich um München.

Es ist soweit und es heißt  Mosaik Monday

- Mosaic Monday a weekly meme where we get together to share our photo mosaics -


- Mit unbezahlte Werbung -





Erst unter Kuss und Spiel und Scherzen,
erkennst du ganz, was Leben heißt;
oh lerne denken mit dem Herzen,
und lerne fühlen mit dem Geist.

Theodor Fontane
1819 - 1898, dt. Schriftsteller, Journalist, Erzähler und Theaterkritiker





Rhythmus finden für die Zitronenfalterin

Der Löwe.

Purer Aberglauben, doch mir hat er tatsächlich zweimal Glück beziehungsweise Geldsegen gebracht. Fast alle Münchner tun es: Im Vorbeigehen seinem Glück auf die Sprünge helfen, indem die goldenen Löwen-Schnauzen in der Residenzstraße gestreichelt werden.

Was hat es mit dieser Münchner Tradition auf sich?

Man muss sie kennen, die vier bronzene Löwen, die vor dem Tor, dem Eingang der Residenz majestätisch thronen. Sie halten mit ihren Tatzen jeweils eine Tafel. Am unteren Ende der patinierten Tafel befindet sich jeweils eine längst glänzend gescheuerte beziehungsweise gestreichelte Fratze, das Abbild eines Löwen. Diese gilt es im im Vorbeigehen über beide Mäuler zu streichen, das verspricht der Tradition nach den ganzen Tag lang Glück.

Angeblich rührt der Ritus auf eine Legende zurück: nämlich auf die berühmt-berüchtigte Liebesbeziehung zwischen Ludwig I. und der Tänzerin Lola Montez und einem streitbaren Münchner.
Montez, die vom König fast täglich besucht wurde, schrieb sich in eine genehmigte Studentenverbindung ein. Als es ihretwegen an der Universität zu Unruhen kam, ordnete der König am 9. Februar 1848 die sofortige Schließung der Universität an. Daraufhin kam es zu Protesten, auf Grund deren Ludwig die Universität am 10. Februar wieder öffnen und Montez ausweisen ließ. Am 11. Februar verließ die Tänzerin die Stadt. Ein Student schrieb entsprechend im Jahr 1848 einen deutlichen Schmähbrief über die besagte Tänzerin und ihre Beziehung zum König. Um ganz sicher zu gehen, dass sein Schreiben den König erreichte, heftete er den Brief an die Tür der Königsresidenz.

Der König war darüber wütend und setzte eine Belohnung auf die Ergreifung der Täter aus. Der Student war erzürnt, dass der König als Täter eine Gruppe vermutete und keinem Einzelnen die Tat zugetraut hatte, weshalb er kurz darauf wieder ein Schreiben an der Tür anbrachte, dieses Mal jedoch auf frischer Tat ertappt wurde. Dem König jedoch imponierte der Mut des Studenten, woraufhin er von einer Bestrafung absah und ihm sogar noch die ausgesetzte Belohnung übergab, da der Student wegen seines Übermutes zu seiner eigenen Ergreifung beigetragen hatte.

Als der Student daraufhin die Residenz verließ, strich er über die bronzenen Nasen der Löwen. Laut der zweiten Auslegung wurden ihm die Knie weich, und um nicht zu stürzen, hielt er sich an der Löwenschnauze eines der Standbilder neben dem Eingang fest.

Welche Version  stimmen mag, spielt eigentlich so gar keine Rolle. Denn seither überträgt sich dieser Story nach das Glück des Studenten auf alle, die es ihm gleichtun. Also liebe München-Besucher, holt euch eure Portion Glück beim Streicheln der Glücks-Schnauzen ab!





Der Viktualienmarkt.

Der Viktualienmarkt am heutigen Ort entstand aus der Verlegung des alten Münchner Stadtmarktes am Schrannenplatz, dem heutigen Marienplatz, der als Handelsort für Getreide und andere Agrarerzeugnisse zu klein geworden war. Daher verfügte König Max I. Joseph am 2. Mai 1807, einen Teil des Marktes in das Gebiet zwischen Heilig-Geist-Kirche und Frauenstraße zu verlegen und trug dem Magistrat auf, die von der Stadt erworbenen Benefizhäuser von Heiliggeist abzubrechen. Der Viktualienmarkt ist ein ständiger Markt für Lebensmittel (veraltet auch Viktualien) in der Altstadt von München. Er findet seit 1807 täglich, außer an Sonn- und Feiertagen, statt. Das Erscheinungsbild des über zwei Hektar großen Geländes wird durch fest errichtete Buden mit zum Teil großen Auslagen geprägt. Dazu kommen einige saisonal unterschiedliche fliegende Stände. Die Marktstände sind in mehreren Abteilungen um einen Biergarten angeordnet. Das Gelände wird außerdem durch Münchens zentralen Maibaum und mehrere Brunnen geprägt.

Aventinus.

So viel Schnee macht hungrig. Daher lenkte ich meinen unwirsch werdenden Mann zum Weissen Bräuhaus, das mir bestens bekannt! Dort aßen wir zu Mittag und da wir ohne Auto unterwegs waren, trank ich einen Aventinus. Ein Starkbier, das es das ganze Jahr über gibt und nicht nur zur Fastenzeit.

„mein Aventinus“ TAP6 - die vollmundige, dunkelrubinfarbene Genussweisse, intensiv und voll Feuer, wärmend, ausgewogen und weich. Ältester Weizendoppelbock Bayerns - seit 1907!

Sein kräftiger Körper in Kombination mit seiner malzaromatischen Süße bietet echten Tiefengenuss - eine geniale Kombination, perfekt süffig. Passt auch hervorragend zu Deftigem, zu dunklen Braten und süßen Nachspeisen.

So stehtˋs geschrieben.


Der Gründer Georg Schneider I. war der erste Bürgerliche, der von König Ludwig II. von Bayern das Privileg erhielt, Weißbier brauen zu dürfen. Die ursprüngliche Brauerei befand sich in der Münchner Altstadt in der Straße Tal 7. Das Unternehmen wird seit seiner Gründung im Jahr 1872 von einem männlichen Nachkommen der Familie Schneider mit dem Vornamen Georg geführt. Inzwischen – seit dem Jahr 2000 – leitet Georg Schneider VI. die Brauerei.

1946 wurde die Produktion nach der Zerstörung der Produktionsanlagen durch alliierte Bombenangriffe von München ins niederbayerische Kelheim verlagert. Der Firmensitz ist nach wie vor München. 

Das Weisse Brauhaus zu Kelheim, die heutige Produktionsstätte, ist die älteste Weißbierbrauerei Bayerns. Sie wurde im Jahr 1607 von Herzog Maximilian I. als Kurfürstliches Weisses Hofbräuhaus gegründet und gehört seit 1928 zum Unternehmen.


Die Hl.-Geist-Kirche.

Diese katholische Kirche steht im Tal direkt neben dem Viktualienmarkt. Sie wurde 1392 von Gabriel Ridler gebaut und zählt mit zu den ältesten noch erhaltenen Kirchengebäuden Münchens. Im 18. Jahrhundert wurde der gotische Bau von den Brüdern Asam und Johann G. Ettenhofer barockisiert und in den Folgejahren mehrmals erweitert.

Nach enormen Beschädigungen im zweiten Weltkrieg begann 1946 der Wiederaufbau der ehemaligen Spitalkirche. Die Rekonstruktion des Innenraums mit seinem Hochaltar und den bedeutenden Asam-Fresken leitete seit 1973 der Architekt Erwin Schleich. Im Jahr 2012 erhielt die Kirche zu den schon bestehenden drei Glocken mit den Namen Heiliggeist, Maria und Josef eine vierte dazu. Sie heißt Breznreiter-Glocke, benannt nach der Sage eines Münchner Kaufmanns der 1318 nahe der heutigen Heilig-Geist-Kirche zur Spende von Brezngebäck an Bedürftige aufrief.

Spenden.

1318 wurde von Burkhard Wadler, einem reichen Kaufmann aus München und seiner Frau Heilwig die sogenannte "Wadlerspende" ins Leben gerufen. Es eine der ersten historischen und namentlich erwähnten weltlichen Stiftungen, also lange vor den Fuggern beziehungsweise der Fuggerei, was mich persönlich ungemein beeindruckt hat.

Zu einem beachtlichen Vermögen aus dem Salzhandel und den Pachteinnahmen seiner Münze gekommen, stiftete das Ehepaar Wadler 63 Pfund Pfennige an das Heilig Geist Spital in München. Mit dieser Spende "auf ewig Gült" konnten nun die Armen im Spital einmal pro Woche zusätzlich gespeist werden. Einmal pro Jahr hingegen sollten alle Münchner etwas davon haben: so ließen sich die Eheleute Wadler den BREZENREITER® einfallen.

Ein Reiter zog einmal jährlich am Tag des Evangelisten Johannes nächtens auf einem Schimmel, damit man ihn besser sehen konnte, durch München. Um ihn auch besser zu hören, waren drei Hufeisen gelockert. Und mit den Worten "Ihr jung und alte Leut, geht`s hin zum Heiligen Geist, wo`s die Wadler Pretzen geit!" rief er die Münchner zur jährlichen Brezenspende vor Heilig Geist zusammen. Einige Brezen hatte er bereits dabei, die er während seines Ritts verteilen konnte. Es waren ca. 3000 Stück, die so in München alljährlich an die Bürger ausgegeben wurden - und dies knapp ein halbes Jahrtausend!

Die Aussage der Heiligen Schrift hat die katholische Kirche in ihrer Lehre von den „Sieben Gaben des Heiligen Geistes“ entfaltet, die im Sakrament der Firmung vermittelt werden. Entsprechend sind die Wandbilder zu finden.

Zwei erkor ich mir aus!

Die Gabe des RATES hilft uns, den Willen Gottes in unserem Alltagsleben und vor wichtigen Entscheidungen zu erkennen. Wichtig ist es, guten Rat sowohl annehmen wie auch geben zu können – dazu hilft uns z. B. das Lesen der Heiligen Schrift, eine ernsthafte Gewissensbildung und die Wahl guter Freunde.

Die Gabe der STÄRKE entspricht in etwa der Kardinaltugend der Tapferkeit: hier geht es um die Bereitschaft, für Gott, seinen Gebote und unseren Glauben falls nötig auch Nachteile, Spott und Verfolgung in Kauf zu nehmen, um standhaft und unerschütterlich dem Willen Gottes gemäß zu sprechen und zu handeln.


...und sonst so...

+++ im Radio laut Musik hören und mitswingen, während wir putzten, ein erster Vorgeschmack auf den Frühjahrsputz: wir, der Göttergatte und ich nahmen uns die Küche tänzelnd gründlich vor +++ ich schlief ˋmal wieder nachmittags, vermutlich um die durchwachte Silvesternacht auszugleichen, ergo alles piano und pianopianissimo in diesem Sinne heuer angehen lassen +++ guckte mir beschwingt mit einer lieben Freundin den neuesten Hape Kerkeling Film an: Der Junge muss an die frische Luft - wir fanden das Kinoerlebnis beide zwar irgendwie traurig und trotzdem grandios mit einem erlösenden lockeren Ausklang und wir tranken im Anschluss noch Cappuccino und quatschten ausgiebig über dies und das +++ ich vereinbarte Termine u.a. für einen Verwöhntag im Augsburger Stadtbad, Tralalalala +++ und bereite mich für meinen nächsten Frida Kahlo Kurs „Schriftbilder“ vor - Ausfallschritt +++

Wer sich über diese meine Wortwahl wundert:

Je sinnlicher wir leben,
desto leichter geht der ganze Stoffwechsel vor sich,
desto heiterer wird der Geist,
desto gesünder der Körper.

Richard Dehmel
1863 - 1920, Richard Fedor Leopold Dehmel,
dt. Dichter, Lyriker, Dramatiker und Kinderbuchautor



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Habt es fein & ein schönes Wochenende


Heidrun



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4. Januar 2019

Vorsicht: Vorsätze...

Sie blühen jedes Jahr zum Jahreswechsel auf
wie Schimmel auf der Marmelade!

Werbung... unbezahlbar doch unbezahlt für mich auch dieses weitere Mal

Der Dezember kippte zunächst allmählich aber dann doch zügig in den Januar.
Schreibt ihr die 2019 bereits fehlerfrei oder wird noch geübt?




Auch in 2019 ist es soweit und es heißt  Mosaik Monday

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Zwischen den Jahren und Neujahr

kommt besonders viel Mist im Fernsehen, finde ich. Zwischen x-maligen Wiederholungen
von schlaffördernden Spielfilmen, zehennägelaufbiegendem HomeShopping, gruseligen Folgen
Criminal Intent bis hin zum Hundeflüsterer oder Mein Leben mit 300 kg frage ich mich ernsthaft:
was hat denn das mit Weihnachten oder dem Jahreswechsel zu tun!?

Okay... zugegeben, den Kleinen Lord habe ich so nebenbei zweimal angeguckt.

Ansonsten formuliere ich mental ernsthaft eine Petition zur Abschaffung der Werbung
zwischen den Weihnachtsfeiertagen und plädiere dringend für Kultur, wie das
Zuführen von Konzerten, Ballettabenden im TV oder denke schwärmerisch
auch an Zirkus - den ich sehr liebe.

Ein bemerkenswertes Konzert dagegen, das ich unglaublich genossen habe, kam am
zweiten Feiertag glücklicherweise auf ARTE mit Christmas in Vienna und steht
für Interessierte in dessen Programm Mediathek noch vorübergehend zu Verfügung.
Nach dem Hörgenuss fühlte ich mich wohlig warm, dachte unvermittelt an Ordnung.

Übrigens auch am Neujahrstag habe ich mit großem Genuss die Übertragung des Konzertes vom Teatro La Fenice gehört.

Eigenartig, welche Assoziationen gelegentlich zustande kommen können...

Entsprechend räumte ich innerlich in mir selbst und äußerlich in der Wohnung
auf oder anders ausgedrückt, ich sortiere gezielt aus. Was sammelt sich da über die Jahre an,
vermeintlich irgendwie und irgendwann einmal wieder gebraucht zu werden.

Alles ein Trugschluss!

In meinem Alter benötigt frau wesentlich weniger und das gilt es wahrzunehmen.
Das waren und sind meine hauptsächlichen Beschäftigungen in der / den vergangenen
Woche(n) gewesen und werden mich weiterhin intensiv beschäftigen.
Kraftvoll durchstarten heißt es, sich rüsten für die kommenden 365 Tage im neuen Jahr.
Mit anderen Worten: der Jahreswechsel ist und bleibt eine Herausforderung.
Nicht zuletzt wegen der immer lauter und lästiger werdenden Böllerei. Die, wie im
letzten Beitrag gepostet alles andere als erfreulich war...

...in einer Nachbarsgemeinde, in Kühlenthal - bitte nicht verwechseln mit unserem
Weihnachtsessen in Kühbach - handhabt man es klug solidarisch und umweltbewusster.
Die Gemeinde veranstaltet nämlich ein gemeinsames kleines Feuerwerk, das jeweilig
kontrolliert gezündet wird.

So geht’s also auch!



Luzie spielt inzwischen losgelöst im Schnee, jagt die herabrieselnden Schneeflocken im Garten, saust übermütig von links nach rechts und zurück - wir sind erleichtert. Neben dem lockerflockigen Schneegestöber hatte es jedoch auch am Mittwoch zuvor Eisregen gegeben; ich war entsprechend im Haus geblieben. Mein Mann räumte und streute die Stufen vor dem Haus - weder der Postbote noch man selbst sollte ausgleiten!

♦ 

So weit, so gut - Weihnachten abgehakt und ins neue Jahr gestartet...

...ein Zitat in diesem Sinne fand ich und sende es mit meinen herzlichen Neujahrswünschen
in Bezug auf ein glückliches und gesundes neues Jahr an meine sehr verehrten Blogfreunde
weiter, in sorgenden Gedanken an die Umwelt, dem Schutz der Natur gewidmet:

Wenn man kleine Fische zum Reden bringen könnte,
würden sie wie Walfische sprechen.
Oliver Goldsmith
1728 - 1774, anglo-irischer Erzähler und Lustspielautor



Neben dem gesagten Ausmisten standen diverse Planungen und Überlegungen für die nächsten
Monate an. Dinge, die es zu erledigen gibt und mit dem Göttergatten diskutiert wurden.



Vorsätze für das neue Jahr?

Ich!? Eher weniger bis überhaupt nicht.

Erfahrungsgemäß schlafen diese gut gemeinten Vorsätze innerhalb kürzester Zeit wieder ein.
Wer zu rauchen aufhören möchte, kann das auch unter dem Jahr einleiten.

Wie sieht’s bei Dir mit Vorsätzen zum Jahreswechsel aus?


Es geht letztlich bei den Vorsätzen um das eigene Leben, das Verhalten.

Mein mir wichtigster Vorsatz d.h. Lebensmotto ist und bleibt ganz ohne Silvesterknallerei:
möglichst keine Plastiktüte oder Umverpackung etc. zu verwenden!

Eine Plastiktüte lebt über Jahrzehnte bis sie vergeht, eine PET-Flasche gar 450 Jahre,
wie unlängst im Radio zu erfahren war. Ich werde mich also dafür vehement
einzusetzen und dies noch intensiver auszuleben. Anderenfalls - wenn es sich absolut
nicht vermeiden lässt - die Tüte oder Verpackung mehr als doppelt und dreifach
einsetzen und letztlich meine alternativen Sterne daraus fertigen, die es aufzuheben lohnt.

Gesundheit & Glück rief man sich zu.

Entweder persönlich, die Tage viel am Telefon
und natürlich auch via WhatsApp.


...für Nova aus meinem Atelier...


Plauderei im neuen Jahr

Ansonsten kriecht ein Gedanke schon länger durch den Kopf:
mehr zu reisen.

Keine Fernziele, die mich/ uns locken - sondern Tagesfahrten:
Zunächst nach Bamberg, um die liebenswerten Freunde Gerda & Michi
zu besuchen - was schon lange in der Warteschleife steht, nach München
zu meiner herzallerliebsten Schulfreundin Ingrid und der
anderen Schulfreundin Renate sowie nach Stuttgart und
Pforzheim zu Brigitte & Olivia und separat zu Isolde mit
den Zwillingen und ihrem sehr geschätzten Mann Antonio,
nach Memmingen zu Verwandten, nach Regensburg
zum Freund aus den Kindertagen (!) nach Altusried zu
Gertrud mit Mann - der im Übrigen eine preisgekrönte
Imkerei betreibt und nicht zuletzt an den wundervollen
Chiemsee zu einer Blogfreundin!

Später im Jahr eventuell zu Verwandten an die Mosel mit eventuell zwei bis
drei Tagen Übernachtung, ins Fichtelgebirge zu Verwandten und Freunden.

Daneben Ausfahrten mit den Goldwingern aus unserer Region und den Motorradfreunden aus München
etwa gemeinsam an den Blautopf oder im Herbst ins Mohndorf...

...Menschen, die ich liebe wieder begegnen und Orte erkunden, die ich länger nicht besuchen konnte.



Wenn man einen Menschen in Freundschaft liebt,
wünscht man ihn glücklich zu sehen.
Sully Prudhomme

1839 - 1907, eigentlich René François Armand Prudhomme,
französischer Notar und Lyriker,
erster Nobelpreisträger für Literatur 1901



- Mit unbezahlter Werbung -


Habt es fein & ein erstes schönes Wochenende in 2019


Heidrun



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