20. Juli 2018

Regen, Wind & Sonne...

...gemischtes Wetter, differente Ereignisse 

Wieder eine Woche, die wie im Fluge vergangen ist.

Wie im Flug?!

Gleich einem Schmetterling etwa...
...das wäre zu schön!


Was bot die Woche?!


Der Rückblick in Wort & Bild
Wie in den vergangenen Wochen war auch am letzten Samstag wieder ein gemeinsames
Speisen und das Genießen mit lieben Menschen angesagt gewesen  - leicht und locker
in entspannter Atmosphäre. Petrus ließ uns trockenen Fußes nach Hause kommen,
der ersehnte Regen kam nachmittags - doch zunächst noch sehr verhalten.

Sonntags dagegen intensiver und am Dienstag heftig mit Wind und deutlich
kühleren Temperaturen. Dazwischen jedoch drückend heiß mit teilweise 33 Grad im Schatten!

Doch früh morgens, wenn ich zeitigst gegen vier Uhr mit Luzie vor die Haustür trete,
um sie herauszulassen und dabei die Zeitung hereinhole ist bereits unverkennbar
ein erster Hauch Herbst spürbar.

Diese Herbstahnung vereint sich im würzigeren Duft der Luft, der anders gearteten
frischen Kühle der Temperatur und nicht zuletzt erkenntlich an den beschlagenen
Scheiben der parkenden Fahrzeuge gegenüber auf der anderen Straßenseite.

Im Garten fallen zudem vermehrt trockene Blätter, die natürlich auch der zuvorigen
anhaltenden Dürre geschuldet sind.




Chronologisch hieß es Montags für den Göttergatten einen unliebsamen Gang zu erledigen: Der Zahnarzt musste besucht werden, nachdem ein Stückchen Zahn abgebrochen war. Im Anschluss, um nicht lange den Weg über die Postkästen zu gehen, fuhr mein Mann gleich zur Krankenkasse, um seinen Kostenvoranschlag einzureichen. Und bekam Bescheid, dass sein Antrag zu einem Sondergutachter müsste. Fand ich unerhört - eine neuerliche Schikane, um Zeit zu schinden - wie ich es schon länger beobachte!

Geteilt u.a. für den Samstagsplausch bei Andrea





Ahme den Gang der Natur nach.
Ihr Geheimnis ist Geduld.

Ralph Waldo Emerson
1803 - 1882, US-amer. Geistlicher, Philosoph und Schriftsteller


________

Nein, Geduld ist nicht meine Stärke

 Oder doch?

Schließlich warte ich seit Pfingsten auf ein erlösendes Wort der Ärzte. Werde von einem Quartal ins nächste verfrachtet, unbehandelt und in Ungewissheit. Ich wundere mich über mich selbst, dass ich so ruhig bleibe.

Stattdessen recherchiere ich selbst zu den einzelnen durch die Zähne gepressten Angaben hinsichtlich meiner Befunde. Man hat mir den Osteologen angeraten und ich bin gespannt, was dort in der LMU in München gesagt werden wird.

Ein Termin, der Ende Juli ansteht. Bei einer anderen Praxis sind nebenbei erwähnt eineinhalb Jahre Wartezeit...

...oder demnächst die Klinik zur OP?!





 [ˈʃmɛtɐlɪŋ]

Farbenstäubchen auf der Schwinge
sommerlicher Schmetterlinge
flüchtig sind sie, sind vergänglich
wie die Gaben, die ich bringe,
wie die Kränze, die ich flechte,
wie die Lieder, die ich singe:
Schnell vorüber schweben alle,
ihre Dauer ist geringe,
wie ein Schaum auf schwanker Welle,
wie ein Hauch auf blanker Klinge.

Nicht Unsterblichkeit verlang ich,
sterben ist das Los der Dinge:
Meine Töne sind zerbrechlich
wie das Glas, an das ich klinge.
1796 - 1835, geboren als Graf Karl August Georg Maximilian von Platen-Hallermund,
deutscher Dramatiker, Theaterschriftsteller und Lyriker

Dazwischen versuche ich zu leben.

Bereite Ratatouille zu, weil mein Mann von seinen Schafkopffreunden etliche Zucchini mitbrachte. Ratatouille bekannt aus der französischen Küche (...oder dem gleichnamigen Zeichentrickfilm?) oder im gleichen Atemzug dem so typischen Caponata zu nennen - als köstliche sizilianische Spezialität.






Habt es fein & ein wunderschönes Wochenende!

Heidrun



Verlinkt mit Nova`s ZiB,

16. Juli 2018

Schmetterlinge...

...flattern durch den sommerlichen Garten,
durch meinen Kopf jedoch das ganze Jahr


Aktuell stehen - ausnahmsweise vollkommen entspannt -  bei mir diverse
Vorbereitungen für den kommenden Frida-Kahlo-Herbst der
vhs Augsburg an. Dieses Motto, um die surrealistische Künstlerin
zu ehren, kommt mir entgegen!

- Werbung -

Vor etlichen Jahren berührte mich der gleichnamige Kinofilm Frida Kahlo
und ich verfolge seitdem ihre Kunst mit anderen Augen. Natürlich ist
der üppige Blumenschmuck, den die Künstlerin auf dem Kopf trägt,
der in vielen Bildern den Hintergrund bildet das Thema schlechthin
für meine Kunst in der Papierwerkstatt.

Diese exotische Blütenpracht, die durch Frida Kahlo an das Werden und
Vergehen im Leben - wie in der Natur erinnern - eventuell mahnen
demütiger zu sein.

Es liegt nahe, das da auch ein paar Schmetterlinge dabei
sein müssen, für eine Aktion von Moo-Mania & More...


Sinnender Spatenstich

Unter der Erde murkst etwas,
Unter der Erde auf Erden.
Pitschert, drängelt. – Was will das
Ding oder was wird aus dem Ding,
Das doch in sich anfing, einmal werden??

Knolle, Puppe, Keim jeder Art
Hält die Erde bewahrt,
Um sie vorzubereiten
Für neue Zeiten.

Die Erde, die so viel Gestorbenes deckt,
Gibt dem Abfall, auch Sonderlingen
Asyl und Ruhe und Schlaf. Und erweckt
Sie streng pünktlich zu Zwiebeln, zu Schmetterlingen.
Zu Quellen, zu Kohlen – – –

Unter der Erde murkst ein Ding,
Irgendwas oder ein Engerling.
Zappelt es? Tickt es? Erbebt es? –
Aber eines Tages lebt es.
Als turmaufkletternde Ranke,
Als Autoöl, als Gedanke – – –

Fäule, Feuchtigkeit oder feiner Humor
Bringen immer wieder Leben hervor.

1883 - 1934, eigentlich Hans Bötticher, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler



Der Begriff  Schmetterling ist etwa 1501 erstmalig belegt und stammt wohl vom slawischstämmigen ostmitteldeutschen Wort Schmetten (Schmand, Rahm), von dem einige Arten oft angezogen werden. Im früheren Aberglauben galten die Schmetterlinge teilweise als Verkörperung von Hexen, die es auf den Rahm abgesehen hatten, worauf auch frühere landschaftliche Bezeichnungen für Schmetterlinge wie Milchdieb oder ähnliche hindeuten. Die englische Bezeichnung butterfly weist in dieselbe Richtung und entspricht dem regional gebräuchlichen Buttervogel, da die Tiere beim Butterschlagen angelockt wurden.

Örtlich existierten aber auch verschiedene weitere Bezeichnungen; neben den oben schon genannten beispielsweise westfälisch Schmandlecker, bayerisch Müllermalerhessisch Lattichvogel, schlesisch, siebenbürgisch und in Teilen der Schweiz Sommervogel (gleichbedeutend dem dänischen sommerfugl), in anderen Teilen der Schweiz auch (P)Fifalter.
Das Wort Schmetterling setzte sich erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts allgemein durch. Bis dahin wurde diese Insektenordnung nach Rösel von Rosenhof (1749) noch „Tagvögel“ (für Tagfalter) oder „Nachtvögel“ (für Nachtfalter) genannt. Der Begriff Falter hat weder mit falten (der Flügel) noch mit flattern zu tun.
Das germanische Wort – mittelhochdeutsch vīvalteralthochdeutsch fīfalt(a)raaltenglisch fīff(e)aldealtnordisch fífrildi – ist wahrscheinlich mit dem lateinischen pāpilio verwandt, woraus etwa italienisch farfalla oder französisch papillon abgeleitet sind. Darüber hinaus ist die indogermanische Herleitung unklar.
Die wissenschaftliche Bezeichnung Lepidoptera bedeutet „Schuppenflügler“. Es ist eine von  Linné (schwedischer Naturforscher) gefasste Zusammensetzung aus griechisch lepís ‚Schuppe‘ (Genitiv lepídos) und pterón ‚Flügel‘ (Plural pterá). Das altgriechische Wort für Schmetterling war psukhḗ oder: psyche, Hauch, Atem, Seele, da die Tiere als Verkörperung der menschlichen Seele angesehen wurden. Dieser Ausdruck wurde vor allem für Nachtfalter verwendet und findet sich für Tagfalter erst in hellenistischer Zeit.
- auszugsweise von Wikipedia -



Habt es fein!

Heidrun

15. Juli 2018

Miau...

......heißt es weiterhin!

Eine Katzen-Bild-Story aus unserem Haus


Unsere Luzie ist durch und durch eine richtige Straßenkatze.

Eine Streunerin... und sie hat ihren Radius, ihr abgestecktes Revier, das sie auch verteidigt.



Natürlich lungern noch etliche andere Katzen und Kater aus der
Nachbarschaft draußen vor der Tür herum. Einige sind uns
bekannt, während sich mitunter fremde Tiger einschmuggeln wollen.

Da beginnt es kompliziert zu werden. Katze teilt nämlich ungern!

Außerdem unterscheidet Katze zwischen links liegen lassen
weil unwichtig, zwischen Freund und Feind.

Einen Freund besitzt unsere Luzie definitiv.

Er heißt Legolario und gehört Alex, der Nachbarin gegenüber.
Lego ist eine akzeptable Ausnahme. Ein prächtiger Kater.




Wenn ich mit meiner Katze spiele,
bin ich nie ganz sicher, ob nicht ich ihr Zeitvertreib bin.

1533 - 1592, eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne,
französischer Philosoph und Essayist



Es passiert, dass ich nachmittags nach unserer Luzie rufe und Lego
angetanzt kommt. Oder er wartet früh morgens - meistens gegen 4 Uhr -
bereits auf unseren Stufen darauf, dass Luzie aus dem Haus  schlüpft.

Luzie gibt sich souverän. Würdigt ihn eventuell keines Blickes... oder
knallt ihm eine Watschn im Vorbeigehen.

So oder so - wir amüsieren uns königlich über die beiden.



Ein bildhafter Post und ein paar Worte

Alles für die Katzˋ

Wer sich gerne am Projekt “Alles für die Katz” beteiligen möchte,
kann das an jedem 01. und 15. des Monats machen

Einfach den eigenen Beitrag im Kommentar bei Jaellekatz verlinken:
Und schon freuen sich alle Katzenfans über schöne Bilder



Dank für Rat

»Den Kuss und dann die Kralle,
so sind sie alle.
Die Kralle, dann den Kuß,
Macht ihnen nicht Verdruß.« – 

»Nimm's nicht so schwer! Laß ruhn!
Sie wissen nicht, was sie tun.

Oder geh fort! Geh, wandere!
's gibt andere,
Nicht alle sind Katzen
Und kratzen,
Bist eben zu lang geblieben;
Man muss mit gepacktem Koffer lieben.

Was ist der Koffer? Es ist dein Geist,
Der dich immer gefasst sein heißt.
In die Liebe zumeist darf nur sich wagen,
Wer auch enden kann und entsagen.« – 

»Dank für den Rat, den mir die Weisheit spricht;
Er lautet: Liebe, aber lieb' auch nicht.«

1807 - 1887, deutscher Philosoph, Lyriker, Erzähler und Ästhetiker





Habt es fein!

Heidrun


Verlinkt mit Alles für die Katz`

13. Juli 2018

Augsburg im Sommer...

...Fußball, Grillen, die Sonne
und gute Laune
Achtung, Achtung: Alles voller Werbung...

Der Alltag, Sorgen und Schmerzen werden gerne beiseite geschoben:
Es ist Sommer!

Draußen tobt das Leben.


Was bot die Woche?!

Der Rückblick in Wort & Bild
Eine Einladung zum Grillfest bei Freunden beherrschte das letzte Wochenende, mit fröhlicher Ausgelassenheit, gutem Essen und Getränken, mit Lachen und interessanten Gesprächen - wir trafen uns in Steppach, Kriegshaber... 

...oder gehört dieser Stadtteil eventuell doch noch zum Bärenkeller, überlege ich so bei mir.



...hier sind wir im Siebentischwald unterwegs, von
dem ich schon mehrfach gepostet habe...


...einzelne Wasseradern, die sich durch diesen herrlichen
Park schlängeln...



Grillabend

Das Treffen - begünstigt durch ungemein freundlich angenehme
sommerliche Temperatur - war nach der aufgezwungenen Abstinenz,
der Bettruhe pure Abwechslung für mich, tat gut - war dann aber auch
anstrengend.

Wird schon wieder, denke ich und plane bereits terminlich das
nächste Tête-à-Tête mit anderen lieben Freunden.

Doch die Einladung zum sonntäglichen buddhistischen Brunch, tags
darauf musste ich trotzdem sausen lassen - diese Treffs finden
schließlich regelmäßig statt, es wird ein anderes Mal geben.




Im Parkhäusl kehren wir regelmäßig gerne ein...

...und hier unten im Bild: Eine Häuserzeile der
Ulmer Straße...



Typisch Augschburgerisch,
nix wegschmeißa!

Fragt mich bitte nicht, was ein Repseppa sein soll...



Während ich meinen Post vorbereite und bearbeite plätschert
ein Hörbuch dahin, der Roman von Julia Zeh „Leere Herzen“
und es bereitet Mühe am Computer zu schreiben und zuzuhören -
die Gedanken schweifen ab. So typisch für mich, stets zwei
und mehr Dinge erledigen zu wollen und ich beschließe konsequent
den Post später zu beenden...


...durch das geöffnete Fenster kreischen Kinderlaute an meine Ohren,
lenken ebenfalls ab und schließlich klingelt das Telefon: An manchen
Tagen soll es nicht sein mit der Stille, der Entspannung.

Im Gegenteil, je größer das Bedürfnis nach Erholung strebt, umso
mühseliger gelingt die Chose!

Mein Vater rief an und wir plauderten über eine Stunde - kamen
sprichwörtlich vom Hundersten ins Tausendste, wie es so schön heißt.

Der Göttergatte schafkopfte derweil bei unseren Freunden privat
auf deren Terrasse. Die Gasthäuser übrigens, die Platz für dererlei
Vergnügungen anbieten sind inzwischen in der Stadt Augsburg rar
geworden. Draußen auf dem Lande, genauer gesagt in Hirblingen hat
mein Schatz jedoch noch eine weitere nette Runde, wo eine Wirtschaft
dies duldet.

Wie lange noch?! Ständig begrenzt ein Wandel unser Dasein, er
fordert durch die Änderungen unser Umdenken, neues handeln
und Flexibilität, Fortschritt ist gut - kann mitunter auch Nachteile
mit sich bringen.


Geteilt u.a. für den Samstagsplausch bei Andrea





Die Freude und das Lächeln sind
der Sommer des Lebens.

Jean Paul
1763 - 1825, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter,
Publizist und Pädagoge

Weißt du?

Wenn ein Neunauge mit einem Tausendfuß
Kinder zeugt, wie mögen die gehen?

Wie mögen die sehen?

Ich weiß es nicht.

Weißt du's?

Weißt du wohl, dass eines Flugzeugs Schatten,
wenn er über Häuser, Bäume, Matten,
Menschen, Tiere, Wasser geht,
nichts und niemand widersteht?

Jeder weiß, warum in schönen Zweigen
schöne Spinne schöne Netze webt.

Aber weißt du, was das Schweigen
eines andern Menschen
                 sinnt
                                    und nacherlebt
                 und vorerlebt?

Joachim Ringelnatz





Habt es fein & ein wunderschönes Wochenende!

Heidrun



Verlinkt mit Nova`s ZiB,

7. Juli 2018

Wasser und mehr...

...im Sommer - und über das ganze Jahr gesehen

Eine Aktion von Astrid auf  Le Monde de Kitchi

Lasst ˋmal sehen, was ich hier in Wort und Bild bieten kann!

Meine Bilder
- Bilder aus dem Archiv und dem Familienalbum -

Ist das Meer ein Rätsel?
Oder eventuell einiges unbekannt, in Vergessenheit geraten!?

Der noch heute gebräuchliche Ausdruck der Sieben Weltmeere umfasst die historisch
für den Seehandel bedeutendsten Gewässer. Neben den drei Ozeanen zählen
die vier großen „Mittelmeere“ dazu: zu einem großen Teil von Land umschlossene
Nebenmeere der Ozeane, die für den Seehandel so bedeutend sind/waren, dass
sie in der Seefahrt als selbständige Meere betrachtet wurden.

Die Sieben Weltmeere sind daher:
der Atlantische Ozean (Atlantik),
der Indische Ozean (Indik),
der Pazifische Ozean (Pazifik, Stiller Ozean oder Großer Ozean),
das Arktische Mittelmeer (Nordpolarmeer),
das Amerikanische Mittelmeer (Karibisches Meer und Golf von Mexiko),
das Australasiatische Mittelmeer (begrenzt von den Sunda-Inseln, Australien, Neuguinea, den Philippinen und dem asiatischen Festland),
und natürlich das Europäische Mittelmeer

Jedoch finden sich je nach Zeit, Volk (Sichtweise) und Bedeutung jeweils andere
Zusammenstellungen der „Sieben Meere“. Erstmals erwähnt wird der Begriff im alten
Mesopotamien um 2.300 v. Chr. in einem Loblied der sumerischen Entu-Priesterin En-hedu-anna
zu Ehren der Göttin Inanna.



Wasser und im Speziellen das Meer war wohl schon immer mein spezielles Element:
Wie das Fotoalbum der Familie beweist!


Das Meer ist eine zusammenhängende, reich gegliederte Wassermasse, die rund 71 % der Erdoberfläche bedeckt. 31,7 % des Weltmeeres sind 4000–5000 m tief. Die tiefste Stelle mit etwa 11.000 m Meerestiefe liegt im Marianengraben, einer Tiefseerinne im Pazifik. Flache Meeresregionen liegen dagegen meist auf dem Schelf (Flachmeere, wie z. B. der größte Teil der Nordsee). Die Meeresflora produziert ungefähr 70 % des in der Erdatmosphäre vorhandenen Sauerstoffs.



In jungen, fitten Jahren durchschwamm ich den Starnberger See quer durch hin-
und zurück in über dreieinhalb Stunden.


Urlaube fanden zum Wandern oft im Zillertal statt. Der erste große gemeinsame

4-köpfige Familienurlaub führte jedoch an die italienische Adriaküste nach Rimini.
Es war herrlich!

Die Fahrt alleine schon ein kleines Abenteuer zur früheren Zeit.

Der Anblick vom Meer jedoch veranlasste meine fünfjährige Schwester zu dem Ausruf:
„Uiiii, so ein großer Baggersee!“
Ein Spruch, der ihr bis heute anhaftet und entsprechend immer wieder
unter die Nase gerieben wird...

...später - ich war inzwischen über zwanzig Jahre alt - führte mich ein Segeltörn
erneut auf das Mittelmeer, diesmal entlang der damaligen jugoslawische Küste
und ich erinnere mich der malerischen Küstenorte, sowie den kulinarischen
Köstlichkeiten jeweils vor Ort in den Häfen.



Wir haben keinen günstigen Wind.

Indem wir die Richtung verlieren,
wissen wir doch, wo wir sind.
Aber wir frieren.

Und die darüber erhaben sind,
die sollten nicht allzuviel lachen.

Denn sie werden nicht lachen, wenn sie blind
eines Morgens erwachen.

Das Schiff, auf dem ich heute bin,
treibt jetzt in die uferlose,
in die offene See. – Fragt ihr: "Wohin?"

Ich bin nur ein Matrose.

1883 - 1934, eigentlich Hans Bötticher, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler



Oder eben auch erwähnenswert, wir machten Urlaub in Venedig und
ich erlebte
die dortige sanfte Tide.


Wieder Jahre später - ich war jenseits der dreißig - lockte Irland und ich war
hintereinander viermal dort: Mit dem Mietwagen unterwegs - vergnügte
mich im Linksverkehr - besuchte Dublin zum Einkaufen und verdingte
mich als Leichtmatrose auf dem Shannon, dem Lough Rea etc. unterwegs mit
einem Motorboot. Hier bereiste ich auch den Süden, fuhr mit dem Auto
entlang des Ring of Kerry, wo der Golfstrom Palmen wachsen lässt.


Bewunderte die Steilküste, die sagenhaften Cliffs of Moher (irisch Aillte an Mhothair)
mit dem Blick auf den Atlantik und im Nord-Osten von Dublin den idyllischen
Strand von Malahide zum Baden.


Erfuhr dabei von einer berühmten Piratin, Gráinne Ní Mháille [ˈgrɑːnʲə niː ˈvɑːlʲə]
oder englisch Grace O’Malley (* 1530 auf Clare Island im Westen Irlands; † 1603
vermutlich auf Burg Rockfleet). Sie war eine wichtige Person der irischen
Geschichte in der frühen Neuzeit. Um ihr Leben und ihre Taten als militärische
Gegenspielerin der englischen Politik gegenüber Irland im Zeitalter der
englischen Königin Elisabeth I. ranken sich viele Legenden und Erzählungen.


Heutzutage beschäftigt mich die Situation vom Meer von einer traurigen Seite, die

steigende Vermüllung [verlinkt zum Video], das große Fiasko aktuell, das wir

dringend bekämpfen müssen!



Im Tropfen ist das ganze Meer.


1862 - 1946, deutscher Schriftsteller und Dramatiker, Nobelpreisträger für Literatur 1912
Quelle: Das gesammelte Werk, S. Fischer Verlag, 1942. 17. Band. Einsichten und Ausblicke


Scheinbar wollte es das Schicksal für mich, dass es mich beziehungsweise
die ganze Familie von München nach Augsburg verschlagen hatte, wo ich
zeitweise als Single in Klein Venedig lebte. Augsburg, das nebenbei bemerkt
das Weltkulturerbe in Sachen Wasser anstrebt.


Nicht zuletzt lese ich - immer noch, ich komme nicht und nicht voran - die

Geschichte vom Wasser, den Roman von Maja Lunde.


Und ich liebe die Fischgedichte: Mein lieber Fisch - Vierundvierzig Verse

von Arezu Weitholz inklusive zauberhaften Illustrationen der Autorin.

Keine Frage, dass bei uns regelmäßig Fisch zu den Mahlzeiten auf den Teller serviert wird:
Vor wenigen Tagen, am letzten Mittwoch, gab es eine Fischsulz und morgen Fischburger,
die wir vom Fischhändler unseres Vertrauens regelmäßig beziehen.
Ja, ich kann noch Fisch essen, trotz einer wirklich heftigen Fischvergiftung, die mich seinerzeit
in München in einem italienischen Restaurant mit einem Meeresfrüchtesalat heimgesucht hatte.
Allerdings dürfen es nie mehr diese besagten Meeresfrüchte sein, beziehungsweise auch keine
Hummer, Langusten und ähnliches!


Habt es fein & ein wunderschönes Wochenende!

Heidrun



Verlinkt mit Nova`s ZiB, 

6. Juli 2018

Adieu lieber Juni...

...willkommen heißer Juli!


Adieu in großer Wehmut an dieser Stelle auch an Margrit, die mir mit den Glücksmomenten
der Photographie stets in Erinnerung bleiben wird, Margrit die dieser Tage an ein
anderes Ufer gewechselt ist und uns nun schmerzfrei zuwinkt.

Adieu, liebe Margrit!






Ja, die schlaflosen Nächte sind zu heiß. Doch, doch... ich freue mich riesig über den Sommer!

Um beispielsweise endlos lange auf der Terrasse sitzen zu können, meine weiße Hose

zu tragen, Rhabarbersaft mit kleinen herzförmigen Eiswürfeln zu schlürfen,

Melonen zu genießen und mehr...

...wenn nicht das verflixte Ozon wäre, das atemlos macht oder zum Niesen reizt!
Da ziehe ich definitiv den Kürzeren, salopp gesprochen.





Zum Tag des Kusses:

Strohhalm und Eiswürfel


Der Strohhalm, den man in ein Glas

mit Limonade hat gesteckt,
stand dort erstarrt und fragt‘, was das
wohl sei, was kühl er da entdeckt.

Es strömte kalt um seine Röhre,
auch wurde Limonade dünn;
ihm war es, als ob sie verlöre
allmählich ihren süßen Sinn.
Und eh‘ er konnt‘ die Frage klären,
traf noch solch eisig‘ Monster ein,
verdrängt kristallen ihn, verwehren
vermocht‘ er ’s nicht, zu schwach allein.
Das machte ihn wohl arg verdrossen,
und er verfluchte fast sein Sein.
Doch als zwei Lippen ihn umschlossen,
fand er, erwärmt, sich wieder fein.
Vergessen waren kalte Possen,
er fühlte sich so gut, gesund,
hat freudig nun sein Glück genossen,
ihn koste sanft ein Erdbeermund.
Und sollte Kälte dich umgeben,
vertrau darauf, es wird doch gut!
Auch dich küsst Liebe noch im Leben
und schenkt dir wieder neuen Mut.
© Text: Ingrid Herta Drewing, 2018

Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für
dieses spaßige-feine Gedicht, mit ernstem Kern

Der Titel ist auf die Webseite von Dichterei verlinkt





"Den Kürzeren ziehen"

Gottesurteile waren im Mittelalter bekanntlich weit verbreitet. Die Menschen waren tief religiös und betrachteten in allen Abweichungen aus dem normalen Ablauf im Alltag, im Leben das mahnende Eingreifen Gottes. Entsprechend oft setzte die Gerichtsbarkeit das Los-Verfahren ein, wenn die Entscheidung über Richtig und Falsch nach menschlichem Ermessen nicht möglich war. Dann konnte das Losen mit Halmen, Stroh und Holzstäbchen nach damaliger Auffassung Aufschluss darüber geben, was Gott für die richtige Lösung hielt. Dabei konnte es natürlich auch zu einem negativen Numerus clausus kommen, indem der, der den kürzesten Strohhalm zog, im Unrecht war...

...berichtet Wikipedia

Apropos Durst: Habt ihr gewusst, dass jeder Europäer 71 Strohhalme im Jahr verbraucht!?




So erzählte das EUROPAMAGAZIN jedenfalls am letzten Sonntag.

Allerdings gehören mein Mann und ich zu den Verweigerern.

Wir verzichten das ganze Jahr über auf den Strohhalm, obwohl sie standardmäßig zum Haushalt gehören.





Der moderne Trinkhalm wurde übrigens bereits 1888 von Marvin C. Stone patentiert.


Die ersten bekannten Trinkhalme wurden allerdings von den Sumerern zum

Trinken von Bier hergestellt. Vermutlich sollte so die Aufnahme der festen

Nebenprodukte der Fermentation, die zu Boden gesunken waren, vermieden

werden. Der älteste noch existierende Trinkhalm wurde in einem sumerischen

Grab aus der Zeit von 3000 v. Chr. gefunden, er besteht aus einem Goldrohr mit

einem eingelassenen Lapislazuli.




In Argentinien und den Nachbarländern wurden ähnliche metallische

Gegenstände namens Bombilla verwendet, die beim Trinken von Mate-Tee

gleichzeitig sowohl als Strohhalm wie auch als Sieb dienten.




In den 1800er Jahren kamen Trinkhalme aus Lolch (Weidelgras) in Mode, da
diese günstig und weich waren. Unglücklicherweise wurden sie in Flüssigkeiten mit der Zeit weich. Aus diesem Grund patentierte Marvin C. Stein 1888 den
modernen Trinkhalm aus Papier. Er hatte diese Idee an einem heißen Tag
während er einen Mint Julep trank, da der Cocktail beim Trinken einen grasigen
Beigeschmack hatte. Für den Trinkhalm wickelte er einen Streifen Papier um
einen Bleistift und klebte das Ende an. Später verbesserte er die Herstellung mit einer einfachen Maschine, die die Außenseite des Strohhalms mit Wachs
beschichtete, damit sich der Klebstoff nicht mehr im Bourbon löste.


Eine wesentlich bekanntere Redewendung umschreibt, dass es sich an einen Strohhalm zu klammern gilt in jeglicher Notsituation. Die Recherche ergab einige Details zu diesem geflügelten Wort: Ein gewisser Vanini spielt dabei eine Rolle.

Vanini wurde 1585 in der Kleinstadt Taurisano nahe Lecce (Apulien) als Sohn eines Beamten geboren. Er stammt auseinem alten neapolitanischen Geschlecht. Vanini gab sich selbst den Decknamen „Julius Caesar V.“. Er studierte in Rom und Padua unter Theologie, Philosophie (intensives Studium der Schriften Aristoteles) und Jurisprudenz. Erwurde von den Philosophen Pietro Pomponazzi, Bernardino Telesio, Gerolamo Cardano und Andrea Cesalpino beeinflusst. Nach dem Empfang der Priesterweihe in Padua bereiste Vanini unter anderem Deutschland, dieNiederlande, die Schweiz und Frankreich. 1614 ging er nach England, wo er 9 Tage im Gefängnis saß. In Genualehrte er Philosophie. In Lyon veröffentlichte er 1615 sein Werk Amphitheatrum aeternae providentiae… („das Amphitheater der ewigen Vorsehung“), in der er einen Pantheismus vertritt. 1616 folgt ein weiteres Werk, Deadmirandis naturae, reginae deaeque mortalium arcanis („Von den wunderbaren Geheimnissen der Königin und Göttin - der Sterblichen, der Natur“), das zunächst die Zulassung der Sorbonne erhält, später aber zum öffentlichenVerbrennen verdammt wurde.


1617 zog Vanini nach Paris, wo er als Erzieher tätig war. 1618 wurde er wegen seiner öffentlichen atheistischen Vorträge verhaftet. Es folgte ein sechsmonatiger Prozess wegen Ketzerei undGotteslästerung. Berühmt geworden ist die Verteidigung Vaninis auf die Anklage des Atheismus hin durch die Szene vom Strohhalm. Diesen nahm er vom Boden auf, zeigte ihn dem Ankläger und sagte, dass ihn schon dieser Halmvom Dasein Gottes überzeuge. Das wurde nicht akzeptiert. Vanini wurde 1619 zum Feuertod verurteilt. Ihm wurde dieZunge mit einer Zange herausgerissen. Ein Augenzeuge beschreibt Vaninis Schmerzensschrei als das schrecklichsteje von einem Menschen gehörte Geräusch. Danach wurde er auf dem Scheiterhaufen im Alter von 33 Jahren hingerichtet.


Geteilt u.a. für den Samstagsplausch bei Andrea


Was bot die Woche?!

Dank der gewonnenen Diagnose vom MRT steigt der Aufwärtstrend in
Sachen Gesundung weiter. Jetzt muss nur noch die Behandlung für das
entdeckte Knochenmarködem
beginnen...


In Ermangelung des erholsamen Schlafes - wie eingangs erwähnt - zippe ich mich also vermehrt durchs Programm, das durchsetzt von Fußball ⚽️ ansonsten nur Schwachsinn in meinen Augen bietet. Allerdings winkt dank der modernen Technik die Mediathek, beispielsweise von ARTE. Hier gucke ich u.a. einen dreiminütigen kurzweiligen Clip über Hergé, dem Createur von Tim & Struppi.


Türkishochzeit


Wir feierten unseren Hochzeitstag! Es war die sogenannte Türkishochzeit. Denn eben wie der Türkis ein wertvolles Mineral ist, darf auch der 18. Hochzeitstag als selten und wertvoll angesehen werden. Schließlich gibt es nicht so viele Ehepaare, die diesen Hochzeitstag miteinander verbringen dürfen. Besondere Bräuche gibt es für die Türkishochzeit jedoch nicht.






Habt es fein & ein wunderschönes Wochenende!

Heidrun



Verlinkt mit Nova`s ZiB,