13. April 2018

Geboren, um zu leben...


Geteilt u.a. für den  Samstagsplausch bei Andrea

...und wieder ein Song mit Titel rund um das Leben, der sich  in meine
Serie Post mit Musik vollkommen gut einreiht.
Ein Song, der fantastisch zum Post passt...
Und ich bitte bereits jetzt um Verständnis, dass ich am Wochenende erst sonntags zum Kommentieren Zeit finden werde. Das Leben ruft!
Durchwachsen zeigte sich diese meine eigene Woche; zunächst begann die neue Episode nämlich am Samstag mit meinem ärgerlichen Kampf  gegen den Staubsauger beziehungsweise den darin verwurstelten Staubsaugerbeutel und die damit einhergehende Sauerei an Staub, Flusen und allem anderen, was dieses Gerät eben so frißt wenn es über den Boden huscht...

Schön

Trotz zeitraubender Querelen mit dem Staubsaugerbeutel liegt nämlich eine einmalig wundervolle Woche hinter mir: Es ist Urlaub. Hurra... Hurra... Das Gesuch um diese willkommene Freizeit hatte ich schnell, wild- und kurzentschlossen eingereicht und bewilligt bekommen. Nochmals: Hurra!
So konnte entsprechend entspannter an den diversen Konzeptionen für den Herbst gearbeitet werden: Etliche Kursplanungen u.a. für die vhs Augsburg zum Schwerpunkt Frida Kahlo, Kurse für die vhs Augsburg-Land und neu für das Haus der Familie im Stadtteil Stadtbergen von Augsburg, die mich interessiert kontaktiert hatten, inklusive Einladung das Haus der Familie zu besichtigen zum gegenseitigen Kennenlernen. 
Des weiteren Kunstkurse für Landsberg und Günzburg - ja, ich bin rührig! Daneben die aktuellen Vorbereitungen zum Saisonauftakt für das Mühlenmuseum und ganz aktuell mein Kurs Digital Art in Landsberg.

Auch schön...

Denn das Leben beinhaltet bekanntlich mehr als "nur" meine künstlerischen Aktivitäten! Es galt eine Karte zu schreiben, ein adäquates Präsent zu finden - im Freundeskreis war unser lieber Freund Hans nämlich gerade 85 Jahre alt geworden. Wir feierten den Geburtstag direkt am Montag gemeinsam in geselliger Runde, was mir und natürlich meinem Mann großen Spaß bereitete. Wir versprachen uns mit den Freunden demnächst zu grillen...

Am allerschönsten

Besonders erfreulich - weil ich diesem persönlichen Treffen schon länger entgegen fieberte - war darüber hinaus ein Vortrag in der Hochschule Augsburg. Der Vortrag war zur allgemeinen Information übrigens vom Büro der Frauenbeauftragten organisiert worden. 
Mit meiner Freundin verabredet, trafen wir uns vor Ort im Haus J, das ich nach mehreren Fragen und Rennerei nach Ost & West endlich fand und noch pünktlich aufschlug, um den Worten von Mahbuba Maqsoodi zu lauschen, die ihren Lebensweg erzählte! 
Hier ist sie auf YouTube im Video zu sehen und zu hören... https://youtu.be/WHRr0sWyhjg
Deren abenteuerliche(r) Biografie beschriebener Lebensweg als Buch hier im Blog in meiner Rezension in diesem Post * erwähnt ist. Und ich durfte nicht nur diese Aufnahme von ihr machen, sondern mit ausdrücklicher Erlaubnis hier auch veröffentlichen. Danke dafür!

Sie sprach mit Esprit mitreißend, brachte kleine Anekdoten und wirkte dabei zerbrechlich, gleichzeitig unglaublich kraftvoll und eloquent:
Der Tropfen weiß nichts vom Meer:
Eine Geschichte von Liebe, Kraft und Freiheit.
Mein afghanisches Herz - Buch von Hanna Diederichs und Mahbuba Maqsoodi
Mahbuba bedeutet: Die Geliebte, was sie im Buch wie auch in ihrem Vortrag hervorhebt. Ein Leben, das durchwirkt von Unebenheiten, Unruhen und Krieg, von Umzügen und Ungewissheit - trotzdem fand sie ihr privates wie berufliches Glück.
Und ich bin stolz und glücklich diese imponierende Künstlerin kennengelernt zu haben! 

Weniger schön!

Einen Wermutstropfen hatte diese Woche dennoch für mich parat: Mein geliebter Mann fuhr bei frühlingshaften Temperaturen mit der Triumph America und hatte dabei die Zeit vergessen.
Während ich zuhause im Kummer versank, da es gerade im Frühjahr jetzt ein Jahr her ist, da er von einer Autofahrerin übersehen worden war, da sie in angefahren und verletzt hatte. Eventuell erinnert sich der eine oder andere geneigte Leser Der schreckliche Vorfall wurde plötzlich wieder sehr lebendig, geisterte durch meine Gedanken.

Nein, es war alles in Ordnung!

Er kam strahlend heim von seiner Tour.

Was hat euch dieser Tage erschreckt?!
Oder eben auch erfreut?





Die Lebenslust hat nicht den Grund im bloßen Sein,
im steten Werden liegt des Lebens Reiz allein.

1812 - 1879, deutscher Kinderliederdichter »Brief mit Siegel«



Die Harmonien von Geboren um zu leben sind nahezu vollständig dem Stück "Comptine d'un autre été" von Yann Tiersen entnommen, bekannt aus dem Soundtrack des Films Die fabelhafte Welt der Amélie. Bandtypisch ist der gesamte Liedtext in deutscher Sprache gehalten. Neben der Band treten auch der Kölner Jugendchor Sankt Stephan und der Kinderchor Lucky Kids auf. Bei Geboren, um zu leben handelt es sich gewissermaßen um den Folgetitel der 2008 erschienen Single An deiner Seite.
Stilistisch bewegt sich Unheilig in zahlreichen Genres. Ursprünglich wurde die Gruppe der Neuen Deutschen Härte zugeordnet – eine Bezeichnung, die der Graf selbst als „zu martialisch“ bezeichnet hat. Seit dem Durchbruch mit Große Freiheit wird Unheilig auch zunehmend musikalisch wie textlich eine Nähe zum Schlager attestiert. Auf dem 2015 erschienenen Unplugged-Album ist unter anderem die Schlagersängerin Helene Fischer als Gast zu hören, und für das 2016 erschienene Album Unendlich von Bernhard Brink schrieb der Graf zwei Stücke, einschließlich der Single Von hier bis zur Unendlichkeit.
Quelle: Wikipedia


...nachösterliche Impressionen: Die Zweige treiben fleißig aus
und mein Backwerk, das nullkommanix weg war...


Sonst so...

Diese Frau könnte Welt-Food-Saverin werden - lese ich beziehungsweise sah ich dies auch in einen entsprechenden Bericht im TV mit großem Interesse. 
Von wegen eine*r reicht nicht aus, um die Welt zu ändern. 
Zumindest hat eine Frau bewirkt, dass sich ein Land ändert. Dänemark wirft dank Selina Juul 25 Prozent weniger Essen in die Tonne; bald vielleicht auch der Rest der Welt.
Ein anderer Zeitgenosse, der die Welt eventuell in ein großes Unglück stürzen könnte, macht mich traurig und gleichzeitig sehr betroffen...




Lebenslust

Komm, reich mir den Becher, Leben!
Trinken will ich daraus,
verwegen in Farben schweben
und mich aus Grauem erheben,
schwelgen im Freudenflaus!

Alles, was trübe, vergessen,
Ängste und falsche Pflicht!
Zagendes, kühles Ermessen
darf nicht die Zukunft zerfressen!
Leben will ich im Licht!

Und wie ein Kind mir bewahren
den Blick für die Wunder der Welt,
empfinden neu mit den Jahren,
was selbstverständlich im Klaren,
von Güte und Liebe erhellt.
 
© Ingrid Herta Drewing, 2015 

Dankeschön liebe Lyrikfreundin für diese wundervollen Worte
Der Titel ist auf die Website der Ingrid Drewing verlinkt,
hier findet man weitere Werke von ihr... 



Ein herzliches Dankeschön mit diesem Blumengruß an alle Blogfreunde - Tulpen in der Vase!

...habt es fein und  ein schönes Wochenende

Heidrun

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7. April 2018

April, April...

...der macht, was er will!

Geteilt u.a. für den Samstagsplausch bei Andrea 


Ein altbekannter Satz und um die Wetterkapriolen in diesem Monat...
...wer kennt sie nicht, diese Bauernweisheit.

Natürlich ist`s richtig und wir kennen es nicht anders. Es stürmt, es
graupelt und tags darauf klettert das Thermometer auf über 19 Grad Celsius,
bringt Sonnenschein, lässt die Pflanzen knospen und gedeihen - es wird Frühling.

Verursachte bei mir nebenbei bemerkt Kopfschmerzen und starkes Herzklopfen.


Ein umgeknickter Schirm, der malerisch liegengeblieben war.
Gefunden in der Nähe der Kahnfahrt.


Kein Aprilwetter schlägt so rasch um
wie die Stimmung der Menge.


1843 - 1918, Pseudonym P. K., Petri Kettenfeier, österreichischer Volksschriftsteller
und Erzähler, Autodidakt, begann als Wanderschneider

...und ich beziehe mich dabei auf die aktuellen weltweite Bewegung/ Aufregung hinsichtlich Facebook.

Bist Du noch bei Facebook?

Oder erwägst eventuell jetzt aufgrund der neuesten Erkenntnisse den Ausstieg!?

Ich bin nämlich noch dabei und beobachte... es sind inzwischen weltweit über achttausend Facebook-Künstlerfreunde, die ich ob des Gedankenaustauschs nicht missen möchte!

Mein Beitrag für das ZiB - wobei zur Zeit mein Programm aprilmässige Allüren zeigt und das Zitat dann später ins Bild eingearbeitet wird...


Wie flugs - weil verkürzt durch den Ostermontag für die Geschäfts- und Arbeitswelt - verduftete sich diese Woche nach Ostern. Die Osterfeiertage verbrachten wir insgesamt ruhig, wie insgesamt ringsherum durch die Ferien. Am Ostermontag musste der Göttergatte bereits wieder ins Büro, as keinen Abbruch für die Stimmung tat, es ließ sich trotzdem ein wunderschönes Fest durchzuführen. Nicht mehr lange müssen wir geschäftlich bedingte Kürzungen der verlängerten Wochenenden an d n Festtage hinnehmen, denn die Monate sind zu zählen bis zum endgültigen Rentenbeginn...

...sonntags spazierten wir beispielsweise am Kuhsee entlang, gerieten in einen kurzen Schauer, begegneten einem Schwänepaar, die sich beide neugierig für uns interessierten, aßen anschließend viel zu teuren Kuchen und fuhren wieder zurück nach Hause.

Rund um den Kuhsee

Wo liegt der Kuhsee? Er liegt in Augsburg, im Stadtteil Hochzoll-Süd, der sich östlich im Stadtbereich von Augsburg befindet. Dabei ist Hochzoll im Norden von Lechhausen eingegrenzt und im Westen vom Lech, dessen Wasser u.a. auch den Kuhsee speist. Im Süden von Hochzoll liegt die Einöde Schwabhof. Im Osten grenzt Hochzoll direkt an Friedberg-West und an den Friedberger Baggersee, ein weiterer Ort für die Freizeitgestaltung der Augsburger.


Der Ursprung geht auf einen Brückenschlag über den Lech im Jahr 980 zurück. Da der Lech die historische Grenze zwischen Oberbayern und Schwaben ist und der Brückenbau sehr teuer war, wurde Brückenzoll, der so genannte Hohe Zoll erhoben, von dem der Ortsname Hochzoll abgeleitet wurde. Wie aus der Stadtgründungsurkunde der Gemeinde Friedbergaus dem Jahr 1264 hervorgeht, war der Lech damals auch die Grenze zwischen Augsburg und Friedberg. Das Gebiet des heutigen Hochzoll gehörte bis 1818 zu Friedberg und wurde nach der Ausgliederung zunächst als Friedberger Au bezeichnet. Erst 1905 durfte die alte Bezeichnung Hochzoll wieder angenommen werden. Aufgrund der damaligen Zugehörigkeit zu Oberbayern wird auch heute noch Hochzoll Altbayern zugerechnet.
Die Geschichte des Stadtteils wurde von jeher stark vom Brückenbau geprägt. Im Jahre 1639 geht die Lechbrücke kriegsbedingt in Flammen auf und kann nur durch Zuschüsse der Reichsstadt Augsburg erneuert werden. 1646 geht bei der Belagerung Augsburgs durch Franzosen und Schweden die Brücke erneut in Flammen auf. Die zerstörte Brücke wird 1796 im Auftrag des französischen Generals Moreau von Augsburger Zimmerleuten neu errichtet. 1797 wird die Brücke von französischen Truppen abgebrannt, in den beiden Folgejahren erfolgt der Wiederaufbau. Im Jahre 1800 beschädigt bayrisches Militär die Brücke schwer, was zu einer sofortigen Reparatur führt. Nur wenige Jahre später erfolgt die komplette Erneuerung der Brücke. Ab 1803 werden die Auen östlich des Lechs zunehmend besiedelt, namentlich von protestantischen Kolonisten aus dem Nördlinger Ries. 1818 umfasst die Streusiedlung 24 Anwesen und wird aus Friedberg ausgegliedert. Hochzoll, Kolonie, Kolonie an der Lechbrücke und Einöden bilden nun die 172 Einwohner umfassende Landgemeinde Friedbergerau.
Quelle Wikipedia



Auf dem Heimweg touchierte uns dann beinahe noch ein anderes Fahrzeug, das sich links neben uns etwa auf gleicher Höhe bewegte und beim Abbiegen einen nicht nachvollziehbaren Schwenk vollzog. Ich konnte ausweichen! Ärgerlich und unnötig nervlich aufreibend fanden wir es trotzdem.
Der Autofahrer verwechselte seinen Pkw vermutlich mit einem Lastwagen 😂

An zwei Tagen dieser nachösterlichen Woche arbeitete ich in meinem verhassten Jöbchen, was mich zunehmend Kraft kostet, die ohnehin nicht mehr vorhanden ist. Auch hier sind die Tage gezählt, bis das Jöbchen dann ausklingt.

Ansonsten bin ich gedanklich mittlerweile im Herbst. Nun, es gilt jetzt rechtzeitig die Kurse zu konzipieren, Termine abzusprechen, neue Räume zu besichtigen, die neu gewonnenen Kontakte zu vertiefen.


Frühlingsregen

Es fällt ein sanfter Frühlingsregen
und netzt der Erde frisches Grün.
So kann der helle Blütensegen
auch weiterhin im Glanz erblühn.

Die Vögel, froh gestimmte Sänger,
begrüßen flugs das klare Nass;
im Vogelbad drängt man nicht länger,
Platz gibt es auch am Regenfass.

  Wir lieben’s trocken, Schirme tragend,
spürn wir die regenfrische Luft.
Der Frühling lächelt; wohl behagend
schenkt er uns seiner Blumen Duft.

© Ingrid Herta Drewing, 2015

Dankeschön liebe Lyrikfreundin für diese wundervollen Worte





Das Wetter spielte aprilisch verrückt, wie wir es wie gesagt kennen.
Das muss wohl so sein im Frühjahr.
Allerdings bekommt der Regen dem Garten sehr gut und
meinen angehenden Tomaten, die demnächst im Bild erscheinen.

Abschließend natürlich noch ein Song zum April

...habt es fein und  ein schönes Wochenende

Heidrun

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30. März 2018

La vie en rose

...oder das Leben durch die rosarote Brille sehen

Geteilt u.a. für den Samstagsplausch bei Andrea 
und
mit der Aktion Filme bei Astrid

Das genannte Lied wurde einst von Édith Piaf (1915-1963) unvergleichlich mit großem Herz vorgetragen — Edith Piaf ist und bleibt eine der größten Chansonetten Frankreichs — es entstand 1946 zum Ende der Kriegszeiten. Dabei wird im Text des Songs ganz speziell über die Gefühle einer Verliebten gesungen, die ihrem Geliebten nahe und glücklich ist.
Zitat: „Wenn er mich in seine Arme nimmt, wenn er leise mit mir spricht,
dann bin ich im siebten Himmel.“

La vie en roseWer möchte nicht im siebten Himmel sein!?
Zumindest ab und zu.

Ein wenig träumen...
...wie sieht das bei euch aus?!



Das ursprüngliche Chanson hat stilübergreifende Anhänger gefunden, denn Jazzmusiker und -interpreten wie Toots ThielemansSophie MilmanDee Dee Bridgewater und Diana Krall spielten und sangen das Stück ebenso wie Popstars wie Cyndi Lauper oder Belinda Carlisle und auch Interpreten wie Bette Midler oder Vince Hill (Take me to your Heart again) oder Instrumentalisten wie André Rieu. 
Die Popularität des Lieds charakterisierte die britische Musikjournalistin Kat Lister mit einer historischen Bezugnahme: 
Für jüngere Franzosen heißt es, sei La vie en rose fast so etwas geworden wie eine alternative Marseillaise.
Quelle: Wikipedia

Eine gecoverte Version von La vie en rose nämlich von Grace Jones liebe ich persönlich besonders, die das Lied auf herrlich laszive Weise vorträgt, dem Text eine eigene Note in der Interpretation zuteil werden lässt.

Pour les vrais fans qui veulent voir la vie en rose même lorsqu'ils sont devant  leur ordinateur


Und auch als Oscar gekrönter Film von 2007 unter diesem Titel zieht sich die berühmte Melodie durch die Szenen. Der Film ist im Übrigen eine Hommage für Edith Piaf, der episodenhaft die einzelnen Stationen der Sängerin 👩‍🎤 zeigt.
Des weiteren wurde der Song in Sabrina verwendet. Einmal 1954 mit Audrey Hepburn. Das Stück von Samuel A. Taylor wurde dann 1995 unter demselben Titel von Sydney Pollack unter weitgehender Verwendung des Drehbuchs von Billy Wilder und Ernest Lehman neu verfilmt. 
In Filmen als Filmmusik verwendet
Sabrina - 1954 und 1995 
French Kiss - 1995 
Chloé - 1996 
La Vie en rose - 2007 



Die rosarote Brille zwischendurch aufsetzen, sprich alles rundherum distanziert betrachten.
Ein Vorgang, der mitunter ins Träumen gleitet, einem Kurz-Kurz-Urlaub von der Realität.


Ja, das brauche ich! Es ist durchaus zu empfehlen...



...der März hatte nicht nur weiteren Schnee auf die Region verteilt, sondern mit diversen Überraschungen aufgewartet, die bereits in den verschiedenen Posts erzählt sind, was

bereits im Monatsrückblick gepostet und hier noch ergänzt wurde.




Ein schönes Osterfest !

...habt es fein ruft: Heidrun

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Verlinkt mit Nova`s Zitate

Monatsrückblick...

...mit Vorbereitungen: Ostern klopft an die Türe

Allmählich füllt sich die Küche, das Wohnzimmer und diverse Fenster mit Osterkram.
Der Esstisch u.a. mit einem geschmückten Blumenstrauß: Tulpen ♥️ die mit Zweigen der
Korkenzieherhaselnuß und natürlich Eiern verziert sind.

Nur die verflixten Plastikeier für die Gartendekoration wollen versteckt bleiben, sind 
unauffindbar.


Monatsrückblick...

Gedanken, Gefühle in Worten und Bildern

Was [emp]fand ich im März?


Es wird wieder Zeit für den üblichen Blick über die Schulter,
zeitlich nach hinten, dem Monatsrückblick bei Birgitt.

Mit der Freundin besuchte ich gemeinsam wieder den Friseur.
Wir hatten uns viel zu erzählen.
Zum Beispiel über ihren Urlaub auf Korsika und sie machte mir
regelrecht den Mund wässrig mit dem dortigen Fiodone...




Das kleine Raubtier verhält sich selten brav, wie wir sie nie zuvor
kannten. Nein! Krank ist sie nicht. Passt sie sich den veränderten
Umständen hier im Haus an? Ach, ab und zu müsste man in eine
so kleine Katzenseele blicken können. Im Übrigen darf ich sie
füttern, die Türen zum Garten oder auf die Straße öffnen - sie
bleibt das Schätzchen von meinem Mann!

Das mopsige "Gschau" allerdings war schon immer vorhanden
und bleibt Luzie zueigen.

Und  dies ist verlinkt mit Jaelle`s Aktion Alles für die Katz`


Frühling

Frühling...Eine ganze Welt
Träumt in diesem einen Wort.
Wunder ohne Wahl enthält
Dieser brausende Akkord.

Frühling...Hör ich diesen Laut,
Hallts im Herzen mir und blüht;
Ein beglänzter Himmel blaut
Über mir und im Gemüt.

Frühling ... Wie ein Glockenton
Klingst du über meinen Pfad,
Singst - woher dem Erdensohn
Einst der ewige Frühling naht.

Karl Ernst Knodt - Aus der Sammlung Frühling


...Bücher kamen, die nun auf dem Nachttisch liegen. Bin gespannt,
wann ich wieder einmal in Ruhe zum Lesen komme!

Dafür - quasi als Ausgleich - höre ich sehr viel Radio
vornehmlich auch unterwegs im Fahrzeug.


Der Monat März verlief launisch, aufreibend und das Wetter...
na ja, da verliere ich jetzt keine weiteren Worte darüber.

Ein paar Sätze mehr kommen noch rückblickend am Samstag
zum gewohnten Wochenrückblick.

So, nun bin ich schon neugierig gespannt auf die Bilder, die Collagen

der anderen Mitblogger zum Monatsrückblick.

Habt es fein & liebe Grüßle zum Karfreitag

Heidrun


Verlinkt mit dem Monatsrückblick

23. März 2018

It's a Wonderful Life

Geteilt u.a. für den Samstagsplausch bei Andrea und
dem Wochenglück


Ist das Leben nicht schön? (Originaltitel: It's a Wonderful Life) ist eine US-amerikanische Tragikomödie von Frank Capra aus dem Jahr 1946, basierend auf der Kurzgeschichte The Greatest Gift von Philip Van Doren...

...und natürlich ist der Song mit diesem Titel zu nennen, der sich  in meine Serie
Post mit Musik vollkommen gut einreiht.



It's a Wonderful Life wird immer wieder gecovered, zum Beispiel von Zucchero oder von Katie Melua, die mit Edith Piaf verglichen wird. Es ist ein Song von Black, dessen ursprüngliche Fassung 1986/87 aufgenommen worden war und mich heute erneut in meine Jugend zurückführt - und hier ist zusätzlich eine Fassung von 2003 zu sehen und zu hören. Ich genoss dieses Lied laut aufgedreht dieser Tage am Dienstag im Autoradio unterwegs auf dem Weg zu meinem Jöbchen. Das passte haarscharf! Schließlich hatte ich so gar keinen Bock in die Arbeit zu gehen.

The sunshine fills my hair
And dreams hang in the air

Im Songtext von Wonderful Life wird auf sarkastische Weise interpretiert, wie wunderschön das Leben alleine sei. Ursprünglich wurde das Lied 1985 aufgenommen und im September 1986 herausgebracht, aber zu dem Zeitpunkt wenig Erfolg in den britischen Charts hatte. Später erst durch die Übernahme Blacks von A&M Records und der gezielten Überarbeitung des New-Wave-Songs wurde es zum Hit. Die Wiederveröffentlichung erfolgte 1987 und gelangte an die Spitze der Charts. Im Lauf der Jahre entstanden wie erwähnt zahlreiche Coverversionen des Liedes, das u.a. auch den Weg in diverse Werbespots von Standard Life und Emirates fand sowie in der Episode Getrennte Wege von Queer as Folk gespielt wurde.

You know it feels unfair
There's magic everywhere

Zauber überall!? Wäre schön. Nein, diesen Zweckoptimismus kann ich nicht teilen. Dieses aufgesetzte Fröhlichsein liegt mir nun einmal nicht und es fehlt sowieso die Leichtigkeit des Seins. Damit es keine Missverständnisse gibt: Ich bin alles andere als ein Pessimist. Aber eben auch mit beiden Beinen im Leben, das durch Höhen und Tiefen unsere Wege gestaltet und prägt.




Here on my own again
Up straight in the sunshine

Der Vater rief mich am Sonntag an, jammerte von längst vergangenen Umständen, die er mit dem Bau des Hauses vor Jahrzehnten durchmachen musste... dafür kann ich mich nicht hingeben und lenkte das Gespräch in andere Gefilde. Er fängt regelmäßig mit diesen alten Kamellen an. So sind alte Menschen. Ich möchte das bei mir nicht. Hier und Jetzt lautet die Devise.

Hier und Heute lese ich an zwei Büchern. Sehe mit Vergnügen die vierte Staffel von Grace & Frankie an. Vertiefe mich in der Konzeption neuer Kurse für den Herbst 2018/ Frühjahr 2019. Es kam nämlich überraschend eine Anfrage vom Haus der Familie, der AWO, ob ich für Kinder mittleren Alters etwas machen möchte. Ja, ich will! Und versuche trotz einer Neuralgie am Kopf, der Bursitis links und rechts im Oberschenkelhals weiterhin aufrecht zu stehen...

No need to hide and cry
No need to run and hide
It's a wonderful life

Wenn's hart hergeht, dann freue ich mich extrem über diverse Highlights. Egal welcher Natur... So veröffentlichte die AUGSBURGER ALLGEMEINE am letzten Mittwoch eines meiner Bilder aus der Serie Art for Bees - Kunst gegen das Bienensterben. Hurra! Öffentlichkeitsarbeit, die sich für mich lohnt. Denn ich bekam auch noch eine Anfrage bezüglich Kunstkursen für das Haus der Familie, Stadtbergen.



Und nun gönne ich mir einen Drink, es ist die blaue Stunde. Nein, nichts alkoholisches, sondern nach einem Rezept meines neuen Buches Aqua Fresca! Das demnächst in meiner Rezension gepostet zu lesen sein wird.

Zitat von
Leo Tolstoi
1828 - 1910, Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi, russischer Erzähler und Romanautor
Quelle: Tolstoi, Tagebücher 1900


Nun schwinge ich also entsprechend kräftig meinen Zauberstab in alle möglichen und unmöglichen Richtungen und versuche das Beste aus der aktuellen Situation zu machen. Wir werden sehen, was sich daraus ergeben kann...

Der Zauberer und der Frosch

Nachdenklich schritt ein Zaubrer auf und ab:
"Was nützt denn sonst ein Zauberstab?
Es gilt ja bloß zu wünschen, nur zu handeln;
in einen Engel will ich diesen Frosch verwandeln."

Er schwang den Stock, rief "Abrada",
und fertig stand der Engel da.
Himmlisch und hehr, beschwingt mit Flügeln,
und länger konnt er seine Leidenschaft nicht zügeln.

Er baut ihr einen Tempel und Altar
und bot ihr knieend Weihrauch dar.
Den Weihrauch ließ sie liegen - und schnappte Fliegen.

Der Zaubrer lachte: "So war’s nicht gemeint.
Ein Lurch gibt keine Lerche, wie es scheint.
Wir wollen uns beeilen, den Frosch zu heilen."

Zum Zauberstocke griff er unverwandt.
O weh, den hatte sie verbrannt.
Was blieb ihm nun von seinen Zauberschnaken
als mitzuquaken?

1845 - 1924, Schweizer Dichter und Romanautor, Nobelpreisträger
für Literatur 1919 (verliehen 1920)






Palmkätzchen. Letzte Woche gezeigt, was ich in Pfersee vor einem Blumengeschäft auf dem Gartenstuhl entdeckt und fotografiert habe. Was zu Aufregung beigetragen hat. Ein kleiner Strauß mit Papageientulpen transportierte ich auf unseren Esszimmertisch beziehungsweise stehen die Zweigerl nach wie vor auf der Fensterbank in der Küche. Und sie treiben tüchtig aus! Wenn es dann frostfrei wird, kommen sie in den Garten  - später in die freie Wildbahn, denn wir schätzen den Lech und den Lechkanal in unserer näheren Umgebung.

Dort werde ich an geeigneter Stelle Palmkätzchensträucher pflanzen.



Ein schönes Wochenende!

...habt es fein ruft: Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.


Verlinkt mit Nova`s Zitate