MosaicMonday No. 207

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Alle Menschen, die man lange im Vorzimmer seiner Gunst stehen lässt, geraten in Gärung oder werden sauer.
_ weist uns Friedrich Nietzsche



• In Gärung...

...gerieten derweil die Mitmenschen, wie es die tägliche Berichterstattungen rund um die Wahlen aus Berlin und Mecklenburg-Vorpommern preisgaben. Von erfreulicheren Ereignissen und von spaßigen Dingen erzählt dieser Post in dieser Woche.
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- Blick zurück in unser letztes Hotel -


Gemütlichkeit will gepflegt sein! Beim Frühstück zuhause zaubert sich bei uns gerne ein Erinnerungslächeln in die Gesichter. Wir pflegen uns über kleine Episoden aus dem gemeinsamen Urlaub auszutauschen und lächeln dabei.

Das Erinnerungslächeln

Es ist eine Begrifflichkeit, die einst vom großen Dichterfürsten Goethe geprägt sich hier vortrefflich einfügen lässt. Die behagliche Atmosphäre in unserer privaten Essecke schätzen wir zur Anregung. Sie fördert, so denken wir, gleichzeitig an den Komfort erinnernd, der uns vor kurzem im Hotel in Bad Gögging zuteil wurde.

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Coziness is something to be nurtured! When we have breakfast at home, it often brings a nostalgic smile to our faces. We enjoy sharing little stories with one another and smiling as we do so.

That so called “smile of remembrance”? It’s a special term by the way coined by the great German poet Goethe that fits perfectly here. We cherish the cozy atmosphere in our private dining area in the kitchen. We believe it also serves as a reminder of the comfort we recently enjoyed at the hotel in Bad Gögging.

- Unten im Bild der Wintergarten, in dem wir im Hotel frühstückten -


"Guten Morgen" wünschte die Tagespost auf den Tischen
mit Tipps für Ausflüge in der Umgebung zur Begrüßung. Daneben klärt dieses doppelseitige Blättchen auf, wie das Wetter wird und was die Küche am Abend bietet.

Ein reizender Service vom Hotel!

Je älter wir werden, umso wertvoller generieren Augenblicke zum bewussten Sein. Die viel gepriesene Resilienz lässt nach, ist ausgeleiert, wie ich es nenne.

Ein Leben voller intensiver Arbeit und nun? Die guten Tage wollen müssen ausgekostet werden. Zwischen Arztpraxen, Therapie und der Müdigkeit, kraftlosen Tagen. Ja, das Sein im Augenblick ist die Hauptsache. Ich wiederhole mich weil es immer wichtiger wird...

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Die Gemütlichkeit ist auch ein Phlegma, das in meinem Heimatland Bayern von spezieller Qualität scheint. Hier kommt eine gewachsene stoische Gelassenheit gegenüber den Widrigkeiten des Alltags in den Vordergrund der allgemeinen Charakteren gegenüber tritt.

„Es werd' scho wern“
im bayerischen Dialekt heißt übersetzt:
"Es wird schon werden".

Hoffnung eventuell gemixt mit ein wenig Trotz, verspricht diese Redewendung, die des Öfteren am Ende einer Unterhaltung abschließend geäußert wird.


Doch Vorsicht, der Bayer kommt dann überraschend schnell in temperamentvolle Geschwindigkeit, wenn er/ sie es für notwendig erachtet.

Gemütlich lief es beim weltgrößten Trachtenumzug in München ab.

Traditionell zum Oktoberfest laufen die Trachtler, die Schützen- und Musikvereine durch die Stadt. Wir versäumen den Auftritt life aber sehen ihn gerne in der Mediathek.

Prächtige Kleidung je nach Region, zünftige Blasmusik, geschmückte Prachtgespanne und gelebtes Brauchtum auf rund sieben Kilometern, die von Moderatoren erklärt wurden. Der heuer stattgefundene Trachten- und Schützenzug präsentierte sich am ersten Wiesn-Sonntag, dem 20. September 2026. Hier konnten wir rund 9.000 Teilnehmer/innen vom Max II.-Denkmal durch die Münchner Innenstadt bis zur Theresienwiese bewundern. Erstmals führte das neue Münchner Kindl, Sina Hochreiter, den Festzug hoch zu Ross an.

Ein ruhiger Sonntagvormittag für mich, während der Göttergatte bei den Schafkopffreunden Karten spielte.


Nochmals ein Blick in meinen bayerischen Kochtopf: am Wochenende sollte es schnell gehen. Wenn der Göttergatte ansonsten nach Pasta ruft, wollte er diesmal "Ei-mit-Käs'", ein schmackhaftes Omelett mit Käse, Schinken und Kräutern. Eines meiner Spezialitäten nebenbei erwähnt.

Bringt uns Spaß auf den Tellern!



Es musste rasch gekocht werden, da nach dem Schafkopfspiel vormittags mit den Freunden der Dienst für den Verlag wartete: mein Mann liest nach wie vor im Korrektorat. Und im Zusammenhang mit den Wahlen war natürlich die Anspannung entsprechend hoch.


Kurt Tucholsky blättert seine Gedanken in puncto Gesellschaft:

Finales gibt es ja doch nur in den Opern. Man steigt ganz gemütlich in ein Automobil, fährt, steigt aus – und weiß nicht, dass es das letzte Mal gewesen sein soll.
Denn dann kam vielleicht die Krankheit, die lange Bettlägerigkeit …nie wieder ein Automobil.

Zum letzten Mal in seinem Leben Sauerkraut gegessen.
Zum letzten Mal: telefoniert. Zum letzten Mal: geliebt.
Zum letzten Mal: Goethe gelesen.

Vielleicht lange Jahre vor dem Tode.
...und man weiß es nicht.

_ Kurt Tucholsky 


Auf Sauerkraut und Goethe kann ich verzichten... auf manches andere noch nicht! Zum Beispiel: das Haus herbstlich dekorieren. Und nebenbei, es gibt nicht nur den Frühjahrsputz sondern gerade jetzt sind Spinnweben in manchen Ecken...


• Umwelt...

...und der damit verbundene Schutz generiert nicht erst nach diesem Hitzesommer vermehrt in den Fokus. Für mich persönlich bleibt es eine Herzensangelegenheit.

Die Menschenskinder  fragen:
Was hälst Du von den Aktivitäten zum Schutz der Umwelt?

Wird genug getan, fragen wir uns? Oder ist es eher zu wenig! Eine Gretchenfrage, die während des Wahlkampfes heiß diskutiert worden war. Tatsächlich wünsche ich mir mehr Upcycling oder in den Innenstädten eine stärkere Begrünung. Ein grün umwuchertes Parkhaus war uns in einem Stadtteil von Augsburg positiv aufgefallen. Hierher kommen wir ansonsten nie vorbei, meine Cardio Szintigrafie führte uns in den Stadtteil nebenbei erwähnt.






Grün inmitten der Stadt, was uns angenehm auffiel. Davon sollte es mehr geben. Dachgärten und vor allem mehr Parkanlagen!

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- im Urlaub der Blick vom Balkon -

● Friseurbesuch...

...mit Überraschung in Bad Gögging, was in den letzten Posts vergessen worden war zu berichten. Normalerweise ist's kaum repräsentativ über einen Haarschnitt zu plaudern. Doch hat es hier eine eigene Bewandtnis!


Es gibt einen Augenblick in dem frau sofort weiß, jetzt wird es höchste Zeit die Haare schneiden zu lassen.

Kennst Du das auch?

Im Urlaub erfolgte der innere Weckruf und ich hörte mich entsprechend um, mit meinem plötzlichen Entschluss die Haare müssen geschnitten werden. Zum Glück fand sich in unmittelbarer Nähe vom Hotel ein Friseurgeschäft. Hier nahm man mich zeitnah an, was bereits ungewöhnlich war. Und dort begrüßte man mich überdies als würde ich längst der Stammkundschaft angehören, verwöhnte mich mit einem leckeren Cappuccino, einer Kopfmassage und gönnte mir gut fünf Minuten am Waschbecken in einem Massagesessel! Welch' ein Luxus.

Überraschend erschien der Blick nach oben an die Decke, der das folgende Bild freigab und ließ an Hundertwasser denken, unseren Besuch in Abensberg.

- für FFO -


Die nächste Runde zu MosaicMonday bahnt sich an. Ihr seid herzlich eingeladen. Durch den Austausch der Posts, den Kommentaren zeigt sich vielschichtig ein Potpourri an weltweiten Themen zu Natur, dem urbanen Leben und vieles mehr.

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...ich freue mich auch in dieser Woche auf spannende Begegnungen!


Habt ein wundervolles Wochenende,
wünscht euch mit munteren Grüßen

Heidrun

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