...und Hundertwasser Turm stehen nicht nebeneinander auf dem großen Grundstück! Definitiv zieht das Museum auf dem Gelände der Brauerei magnetisch von der Straße die Blicke auf sich. Lädt ein zur Besichtigung. Und wir tauchten in die dunkelbunte Welt von Hundertwasser, einem Künstler den ich sehr verehre. Die Anerkennung liegt neben seinem unvergleichlichen Stil im Wesentlichen an der ganzheitlichen Philosophie, die er Zeit seines Lebens verkörperte.
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The museum and the Hundertwasser Tower do not stand side by side on the large site! The museum, situated on the brewery grounds, certainly draws the eye from the street like a magnet. It invites you to come and have a look. And we immersed ourselves in the darkly colourful world of Hundertwasser, an artist I greatly admire. As well as his incomparable style, his reputation is largely down to the holistic philosophy he embodied throughout his life.
Lasst mich an diesem Punkt im Post eine Anekdote schreiben, die ich im Museum erfuhr. Beim Bau des berühmten Kuchlbauer-Turms in der niederbayerischen Stadt Abensberg umrahmt eine wunderbare Geschichte rund um den Brauereichef Leonhard Salleck und den weltbekannten Künstler Friedensreich Hundertwasser diesen Bau.
Es ist die Anekdote von den „Weißbierzwergen“!
Als Leonhard Salleck Ende der 1990er-Jahre seine Vision umsetzen wollte, die Brauerei durch ein Kunstwerk attraktiver zu gestalten, nahm er schriftlich mit Hundertwasser in einen Brief Kontakt auf. Der Künstler lehnte das Projekt jedoch ab, da er keine Zeit für weitere Architekturprojekte hatte. Doch Salleck ließ nicht locker. Er reiste zu Hundertwasser und erzählte ihm von seiner ganz persönlichen Philosophie des Bierbrauens und von den „Weißbierzwergen“.
Gemeint waren damit Fabelwesen, die in der Mythologie der Brauerei eine Rolle spielten. Diese Zwerge brauchten laut Salleck ein standesgemäßes, märchenhaftes Zuhause.
Hundertwasser, der zeitlebens von Naturgeistern, Fabelwesen und dem Organischen fasziniert war, ließ sich von der Zwergen-Geschichte bezaubern, so dass er seine Meinung änderte. Er willigte ein und fertigte einen ersten Entwurf des Turms – eigens deklariert als „das ideale Zuhause für die Weißbierzwerge“.
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Let me tell you here the sweet story of the ‘Beer Dwarves’!
When Leonhard Salleck wanted to realise his vision of making the brewery more attractive through a work of art in the late 1990s, he wrote to the artist Hundertwasser. However, he turned down the project as he had no time for further architectural projects. But Salleck didn’t give up. He travelled to see Hundertwasser and told him about his very personal philosophy of beer brewing and about the ‘Beer Dwarves’.
This referred to mythical creatures that played a role in the brewery’s mythology. According to Salleck, these dwarves needed a home befitting their status – a fairy-tale home.
Hundertwasser, who had been fascinated throughout his life by nature spirits, mythical creatures and organic forms, was so enchanted by this story of the dwarves that he really changed his mind. He agreed and produced an initial design for the tower – specifically described as ‘the ideal home for the wheat beer dwarves’.
Eine zweite Anekdote rund um den 'geschrumpften' Turm...
Insbesondere der anschließende Bauprozess war von einer absurden Geschichte geprägt! Hundertwasser plante den Turm ursprünglich stolze 70 Meter hoch bauen zu wollen. Das rief sofort den Denkmalschutz und die Institution Kirche auf den Plan. Man hantierte mit der Begründung: Der Kunstturm dürfe auf keinen Fall höher sein als der örtliche Kirchturm, um das historische Stadtbild nicht zu dominieren. Nach einem jahrelangen, zähen Behördenstreit einigte man sich auf einen Kompromiss.
Der Turm wurde quasi halbiert und schließlich nach Hundertwassers Tod im Jahr 2000 von seinem Architekten Peter Pelikan fertiggestellt. Heute ist er das Wahrzeichen von Abensberg.
Der hohe Turm wurde von Friedensreich Hundertwasser zwar geplant, der Künstler verstarb allerdings während der Planungsphase, erlebte ergo nicht mehr die Fertigstellung.
Meine Verehrung, die intensive Auseinandersetzung mit dessen Werken führte vor Jahren dazu, dass ich einen entsprechenden Kurs für die Volkshochschule auf die Beine stellte:
Kalligrafie im Stil von Hundertwasser,
wie unten im Bild erkennbar.
Lovely post
AntwortenLöschenDas Hundertwasserhaus mag ich auch mal besuchen. Ich mag die Werke sehr. Aber welcher Künstler mir am nächsten ist, dass kann ich nicht beantworten. Ich finde hiervon und davon einiges schön.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Andrea
Dankeschön für deine Einlassung... und ich bestätige, dass mir auch andere Künstler gut gefallen.
LöschenVor einigen Jahren habe ich dort in Abensberg Urlaub gemacht, natürlich mit Besuch des Museums und der Aufstieg auf dem Turm hat mir sehr gut gefallen.
AntwortenLöschenIm Biergarten saß ich öfters. Abensberg ist ein sehr schöner Ort und das Hotel hatte ich direkt am Bahnhof, eine sehr nette und freundliche Wirtin, die das Hotel von ihrer Großmutter übernommen hat, auch deren Mutter war sehr nett und freundlich, dort habe ich mich sehr wohl gefühlt.
Gruß
Hannelore
Gorgeous post, we'd love to visit there, it looks amazing! 😻🐾✨🐾😻
AntwortenLöschenHello Heidrun,
AntwortenLöschenLovely post and visit to the museum. It looks like a fun place to explore.
Beautiful rose and a cute kitty. Great collection of photos.
Thank you for linking up and sharing your post. Take care, have a great day and a happy weekend! PS, thank you for leaving me a comment.
Diese Brauerei ist ja einfach wunderbar - Hartnäckigkeit zahlt sich aus!
AntwortenLöschenMuntere Grüße und Danke für die Reise!
That is such a neat and colorful museum! It sounds like the perfect way to pass the time between lodgings.
AntwortenLöschenAmazing.
AntwortenLöschenThat is the coolest brewery I've ever seen. It's great to combine beer and art. And it must have been a good way to spend some the day while you waited for your new hotel room. Happy weekend to you.
AntwortenLöschenFirst off I really like your shoes. This is a lovely post with beautiful photos and so much information. Thank you for sharing with FFO and have a very nice weekend.
AntwortenLöschenHappy Saturday! Oh how wonderful! The museum is lovely and I love all the colours! Have a lovely weekend and thank you for sharing your lovely travels.
AntwortenLöschenLove getting a glimpse into your world and how you spend time. Enjoy your weekend and thanks for always being there for me! Hugs, Diane
AntwortenLöschenThe museum looks really interesting. Wonderful photos!
AntwortenLöschenEs ist einfach wunderschön Hundertwasser zu sehen dieses tolle KunstGebäude und was du so alles erlebt hast dort im Urlaub ! Deine Zitate und das Gedicht, genauso die Anekdote hast du wunderbar passend dazugefügt.
AntwortenLöschenSchönen September wünsche ich dir!
Lieben Gruss Elke
Massenbetrieb im Hotel, noch dazu Kurhotel...da hätten wir wohl auch die Flucht ergriffen....Das Hundertwassermuseum schaut ja ganz interessant aus liebe Heidrun. Von dem Ort habe ich allerdings auch noch nie gehört. Nun geht´s in die Reisevorbereitungen für Griechenland, wo wir den Rest des Septembers und Anfang Oktobers verbringen werden.
AntwortenLöschenGanz liebe Grüße und eine gute Zeit
Violetta
We've been away for a few days - I promise to come back and read your blog post. In the meantime, have a great week and thankyou again for the linkup.
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