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● April, April...
Es war seid ich denken kann hierzulande üblich, die Mitmenschen in den April zu schicken. Wird dieses neckische Spiel heutzutage noch betrieben? Wir diskutierten dieser Tage intensiv über den Brauch, die Thematik. Welche Späße dabei in Erinnerungen hervor kamen!
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Grobe Auswüchse, wie das Vorgeben eines Unfalls sollten nicht betrieben werden. Angst und Schrecken verbreiten, ist kein Spiel. Dagegen richten Kollegen gerne per Email sogenannte Textdoppelgänger an andere im Büro: "Wenn Sie diesen Text diesen Text doppelt lesen doppelt lesen, müssen Sie müssen Sie dringend dringend die Augen untersuchen lassen Augen untersuchen."
April... April!
Der April macht was er will, sagten wir stets und der launische Monat schreitet mit Frühlingserwachen voran und ich... ich hinke in jeder Hinsicht mit den verschiedensten Dingen hinterher. Das ist allerdings kein wie auch immer gearteter Witz ...und ich gebe mich bewusst tunlichst dieser Musse mit Sinn und Verstand hin. Die Frühjahrsmüdigkeit verschwindet kaum nach 3 Tagen, nebenbei erwähnt.
♡
Hattet ihr ein paar schöne Festtage? Ich hoffe es zumindest! Auf jeden Fall möchte ich an dieser Stelle keinesfalls versäumen, mich für die Treue bei MosaicMonday zu bedanken, da ihr trotz der Feiertage eure wunderbaren Posts verlink habt und nette Kommentare schriebt.
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Heute berichte ich über den Kater, der uns unten in der Collage durch den sonnenbestrahlten Garten folgte. Der rote Nachbarskater, der regelmäßig im Post abgebildet ist.

● Veilchen...
Aus purem Vergnügen wuchern Veilchen mitten im Rasen bei uns im Garten. Die Grünfläche, die weit entfernt von einem echten englischen Rasen von diversen Pflanzen durchsetzt ist, was einen Anflug der Samen begünstigt.
Es ist [m]eine bequeme Ausrede, dass ich auf die Blümelchen schaue, alles andere außer Acht lassend, den Alltag vernachlässigend.
Mich freut es aktuell im Garten, und ich halte gezielt inne, um die zarten Veilchen mit meiner Kamera festzuhalten. Wir wissen nicht, woher diese blaue Pracht angeflogen im Grün landete. Ich weiß allerdings, dass ich seitlich am Zaun versuchte die Veilchen auszureißen, um sie ins Beet zu versetzen. Was einem schwierigen Unterfangen glich, da die Wurzeln weitläufig verlaufen. Vielleicht haben sie sich verschworen und dann ausgebreitet?
In Begleitung mit dem Nachbarskater stehe ich am Beet. Je nach dem wie der Wind geht, sind die singenden Reifen der LKW's hörbar. In den letzten Wochen war es leiser. Bei unseren Terminen über diese nahegelegene Schnellstraße gen Innenstadt von Augsburg fiel uns gravierend auf, dass bedeutend weniger Wägen unterwegs waren. Neben der Physiotherapie gönnten wir uns natürlich auch fröhlich einen Abstecher in den Gartenmarkt. Einige Neuerwerbungen für die Beete sollten es sein.

In Begleitung mit dem Nachbarskater stehe ich am Beet. Je nach dem wie der Wind geht, sind die singenden Reifen der LKW's hörbar. In den letzten Wochen war es leiser. Bei unseren Terminen über diese nahegelegene Schnellstraße gen Innenstadt von Augsburg fiel uns gravierend auf, dass bedeutend weniger Wägen unterwegs waren. Neben der Physiotherapie gönnten wir uns natürlich auch fröhlich einen Abstecher in den Gartenmarkt. Einige Neuerwerbungen für die Beete sollten es sein.
In der Recherche erfuhr ich, dass die Bezeichnung „Veilchen“ auf das lateinische Viola zurückgeht. Während das althochdeutsch Wort sich zu fiol oder mittelhochdeutsch zu vīol entwickelte.
Dagegen soll die Benennung der verwandten Stiefmütterchen auf einen Vergleich zurückgehen: die beiden oberen Kronblätter sind die botanischen Stieftöchter, die seitlichen, auffällig gezeichneten Kronblätter die leiblichen Töchter und das große untere Kronblatt mit dem großen Saftmal die Mutter. So weit, so gut...
Veilchenduft und nicht zu vergessen die obligatorischen Pastillen galten als typische Accessoires von alten Damen und waren in meiner Jugend total verpönt! Doch haben die Veilchenpastillen eine lange Tradition, die weit zurück bis ins Mittelalter reicht. Hier galt die Verwendung von Veilchen vornehmlich der Heilkunde und war bereits bei Hippokrates geschätzt. Veilchen wurden bereits - wie gesagt - im Mittelalter genutzt, wobei Legenden besagen, dass die Blumen mit den Soldaten aus dem Piemont schließlich nach Toulouse gelangten und sich dann erfolgreich verbreiteten.
Ich lese weiterhin, dass der Duft von Veilchen bereits die legendäre Marlene Dietrich umflorte.
Die Dietrich bevorzugte „No. 37“ von Frau Tonis. Dieses renommierte Berliner Parfumhaus wirbt noch heute damit: „Der Duft, in den sich die Grande Dame, Marlene Dietrich verliebte“. Marlene Dietrich umgab sich mit dem Veilchen-Duft – der intensiv und exzentrisch zugleich wie sie selbst war. Ein Duft, der mit einer süßen Kopfnote für Aufsehen sorgt. Ein Duft, der unvergleichlich wie ein Frühlingsgruß wirkt – sanft, feminin und harmonisch in einem.
Der Blick gen Himmel fragt: Wird es regnen?
Antonio Gramsci wusste:
Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch
nicht geboren: Es ist die Zeit der Monster.
Nun, wir werden sehen, wie sich die Situationen entwickeln werden!

● Miau...
Wir kauften vor Ostern noch frische Lebensmittel ein, was der Nachbarskater beobachtete, als wir mit unserem Pkw abfuhren. Im Rückspiegel sah ich sein goldiges Gesichtchen kleiner werden. Meistens erledigen wir die Einkäufe vormittags, so dass die Nachmittage für Erledigungen im Haus und Garten bleiben. Bei der Rückkehr beschäftigte der Einkauf, die Post, das Mittagessen, so dass wir den Kater nicht vermissten. Als er sich jedoch tags darauf und selbst zwei Tage später nicht blicken ließ, fragten wir uns besorgt, was ihm passiert sein könnte. Auch am dritten Tag, kein Miau! Wir vermuteten, dass er eventuell verletzt worden wäre oder eingesperrt irgendwo saß. Und ich war natürlich traurig. Als ich meine Physiotherapie wahrnahm, spazierte der Göttergatte durch die Nachbarschaft und fragte eine Dame in der Seitenstraße, ob sie einen roten Kater gesehen hätte. Sie kannte tatsächlich das Tier und wusste sogar den Namen, der uns bis dato unbekannt war. Der rote Nachbarskater heißt:Schleichi.
Als mein Mann den Namen rief, sprang dieser sofort über den Zaun auf den Gehweg und lief nebenher mit meinem Schatz zu uns nach Hause!
Wir waren zugegebenermaßen erleichtert, dass er wohlauf ist und rätselten, ob der Kater vermeintlich glaubte, dass wir in die Ferien gefahren waren und nicht bloß um die Ecke kurz für eine Besorgung. Auf jeden Fall schien er selbst überglücklich, so überschwänglich wie er uns begrüßte und laut miauhte. Er hatte uns ebenfalls vermisst.
● Rückblick...
...der April tobt sich mit Hochs und Tiefs der Witterung aus. Das sind wir jedoch mehr oder minder gewohnt. An den Unfrieden, Leid und Zerstörung, Preistreiberei und dem gegenüber die Aktionslosigkeit können und wollen wir uns niemals gewöhnen. Daneben blieb auch während der Feiertage die Sorge um den Wal, der sich nicht wieder ins offene Meer bewegt. Oh je!
Regenschauer benetzten die Beete, dazwischen spazierten wir bei Sonnenschein durch Biberbach, besuchten die dortige Mozartkirche, von der schon in vergangenen Posts berichtet wurde.
April
Laut flötet der Wind durch den Haselnussstrauch,Schneeflocken durchwirbeln den Hain,bald Hagel, bald Regen und eisiger Hauch,bald lachendster Lenzsonnenschein.Ich weiß ja, dass kurz dieser Sonnenblick dauert,dass Hagel und Regen und Schneefall schon lauertund Nordwinds erstarrendes Wehen,und dennoch mich freudige Hoffnung durchschauert,es ist ja so schön, ja so frühlingshaft schön.
Erfrieren auch die Veilchen, die gestern erblüht,verstummt auch der Fink in dem Wald –so lieb ich, April dich, in meinem Gemütist's auch heute warm, morgen kalt.Auch dich hatt' ich lieb, die so oft mich belogen,so oft mich mit Lachen und Weinen betrogen,Dich Mädel, trotz Falschheit und Lug,ja, Zauberkraft war's, die zu dir mich gezogen,ja Trug, doch berauschender, seliger Trug.
Schon lange ist's her, schon manch langes Jahr,hab' immer gern deiner gedacht,Du rosige Wange, du goldhelles Haar,Du Auge, voll tiefblauer Pracht,ihr Lippen, wie konntet ihr lachen und schmollen,ihr Augen, wie konntet ihr strahlen und grollen,bald Höllenpein spenden und bald Paradies,was half mir mein besseres Wissen und Wollen,ja Lüge und Trug war's, doch süß, ach so süß.
Ich weine den Blumen des Herzens nicht nach,schon morgen erblüht neues Glück,und wenn auch der Nordwind die Lenzblüten brach,ein Jahr und sie kehren zurück.ja Hagel und Regen und Sonne und Schneien,und Wechsel von Trauer, von Lust und Bereuen,bald jauchzend, bald düster und still,die Lust nicht verachten, die Schmerzen nicht scheuen,ich lieb euch, falsch Mädchen und falscher April.
_ meint Hermann Löns
■ ■ ■

Mosaiksteine in Worten und Bildern aus meinem Alltaggesellen sich in gewohnter Manier dazu.
Die nächste Runde der Collagen zu MosaicMonday bahnt sich an. Ihr seid herzlich eingeladen. Durch den Austausch der Posts, den Kommentaren zeigt sich vielschichtig ein Potpourri an weltweiten Themen zu Natur, dem urbanen Leben und vieles mehr...

XxxxxxxxXxxxx Xxxx
...ich freue mich jede Woche auf diese spannenden Begegnungen!
Habt ein wundervolles Wochenende,wünscht euch mit munteren Grüßen
...der April tobt sich mit Hochs und Tiefs der Witterung aus. Das sind wir jedoch mehr oder minder gewohnt. An den Unfrieden, Leid und Zerstörung, Preistreiberei und dem gegenüber die Aktionslosigkeit können und wollen wir uns niemals gewöhnen. Daneben blieb auch während der Feiertage die Sorge um den Wal, der sich nicht wieder ins offene Meer bewegt. Oh je!
Regenschauer benetzten die Beete, dazwischen spazierten wir bei Sonnenschein durch Biberbach, besuchten die dortige Mozartkirche, von der schon in vergangenen Posts berichtet wurde.
April
Laut flötet der Wind durch den Haselnussstrauch,
Schneeflocken durchwirbeln den Hain,
bald Hagel, bald Regen und eisiger Hauch,
bald lachendster Lenzsonnenschein.
Ich weiß ja, dass kurz dieser Sonnenblick dauert,
dass Hagel und Regen und Schneefall schon lauert
und Nordwinds erstarrendes Wehen,
und dennoch mich freudige Hoffnung durchschauert,
es ist ja so schön, ja so frühlingshaft schön.
Erfrieren auch die Veilchen, die gestern erblüht,
verstummt auch der Fink in dem Wald –
so lieb ich, April dich, in meinem Gemüt
ist's auch heute warm, morgen kalt.
Auch dich hatt' ich lieb, die so oft mich belogen,
so oft mich mit Lachen und Weinen betrogen,
Dich Mädel, trotz Falschheit und Lug,
ja, Zauberkraft war's, die zu dir mich gezogen,
ja Trug, doch berauschender, seliger Trug.
Schon lange ist's her, schon manch langes Jahr,
hab' immer gern deiner gedacht,
Du rosige Wange, du goldhelles Haar,
Du Auge, voll tiefblauer Pracht,
ihr Lippen, wie konntet ihr lachen und schmollen,
ihr Augen, wie konntet ihr strahlen und grollen,
bald Höllenpein spenden und bald Paradies,
was half mir mein besseres Wissen und Wollen,
ja Lüge und Trug war's, doch süß, ach so süß.
Ich weine den Blumen des Herzens nicht nach,
schon morgen erblüht neues Glück,
und wenn auch der Nordwind die Lenzblüten brach,
ein Jahr und sie kehren zurück.
ja Hagel und Regen und Sonne und Schneien,
und Wechsel von Trauer, von Lust und Bereuen,
bald jauchzend, bald düster und still,
die Lust nicht verachten, die Schmerzen nicht scheuen,
ich lieb euch, falsch Mädchen und falscher April.
_ meint Hermann Löns
■ ■ ■
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gesellen sich in gewohnter Manier dazu.
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Xxxxxxxx
Xxxxx Xxxx
...ich freue mich jede Woche auf diese spannenden Begegnungen!
Habt ein wundervolles Wochenende,
wünscht euch mit munteren Grüßen
Heidrun
Verlinkt mit Skywatching, mit dem Samstagsplausch mit Herzen, mit Saturday Critters und Slices of Life
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mit Herzen, mit Saturday Critters und Slices of Life




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