2. Februar 2013

Schneeschmelze

... demnächst ...



 Blick von der kleinen Staustufe in Richtung Fünffingerles-Turm, Augsburg


Februar oder Feber

 (lateinisch februare = reinigen) ist der zweite Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender. 
Schon seit 153 v. Chr. war er auch der zweite Monat des römischen Kalenders. 

Er wurde nach dem römischen Reinigungsfest Februa benannt. In Teilen Österreichs, in der Pfalz und im Schwäbischen wird er auch Feber genannt.

Der Monat umfasst in Gemeinjahren 28 Tage und in Schaltjahren 29 Tage. Der eigentliche Schalttag ist der 24. Februar, d. h. in Schaltjahren wird nach dem 23. Februar ein Tag eingeschoben, was jedoch nur für die kirchlichen Feiertage und Namenstage von Bedeutung ist, die sich vom 24. Februar und den folgenden Tagen in Schaltjahren auf den 25. Februar etc. verschieben. 
Dies erklärt, weshalb das Schaltjahr bspw. im Französischen année bissextile heißt: In der Antike wurde der 24. Februar (der sechstletzte Tag vom 29. aus gerechnet, lat. sex) doppelt (lat. bis) gerechnet.

Der alte deutsche Name für den Februar ist Hornung, weil der reife Rothirsch in diesem Monat sein Geweih (früher als Horn bezeichnet) abwirft und beginnt, ein neues Geweih zu schieben. Eine andere Theorie geht davon aus, dass Hornung „der im Winkel/Geheimen gezeugte Bastard“ bedeutet, da er in der Anzahl der Tage zu kurz kommt. Im Elsass wird dieser Monat auch heute noch so bezeichnet. Weitere gebräuchliche Namen waren Schmelzmond und Sporkel bzw. Spörkel

Für die Bauern und Gärtner stand die Bezeichnung des Februars als Taumonat (oder auch Taumond) als gänigiger Name.

Narrenmond rührt dagegen daher, dass die alten Vorfrühlings- und Fruchtbarkeitsrituale abgehalten wurden, um die Dämonen des Winters zu vertreiben. Unter dem Einfluss der Christianisierung wurden diese ausgelassenen Feierlichkeiten als Fastnacht (Fassenacht, Fasnet) oder Fasching auf die Tage vor dem Aschermittwoch beschränkt, so dass diese Narrenzeit (meistens) im Februar endet.





 

Friedrich Güll

1812 - 1879


Das Büblein auf dem Eise

Gefroren hat es heuer
noch gar kein festes Eis.
Das Büblein steht am Weiher
und spricht zu sich ganz leis: 
"Ich will es einmal wagen,   
das Eis,  es muss doch tragen.
Wer weiß!"

      

Das Büblein stapft und hacket
mit seinem Stiefelein.  
Das Eis auf einmal knacket,      
und krach! schon bricht's hinein. 
Das Büblein platscht und krabbelt,
als wie ein Krebs und zappelt
mit Arm und Bein.

     

"O helft,  ich muss versinken
in lauter Eis und Schnee!    
O helft,  ich muss ertrinken
im tiefen, tiefen See!"
Wär'  nicht ein Mann gekommen,
der sich ein Herz genommen,
o weh!







Einen guten Start in die neue Woche, wünscht

                                                                                    Heidrun




1 Kommentar:

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