Bei der Rückfahrt von Bad Gögging nach Augsburg fragten wir uns, ob der Nachbarskater uns begrüßen mag... oder würde er uns beleidigt den Rücken kehren, ob der verlängerten Abwesenheit!?
Was soll ich sagen?
Sobald die Jalousie zu Hause emporgezogen im Wohnzimmer den Blick in den Garten erschloss, wir die Terrassentür öffneten, raschelte es unmittelbar in den Büschen gegenüber und der schöne Rote sauste eilends herüber im Galopp. Er empfing uns mit deutlicher Freude.
Und auch uns, meinem lieben Mann und mir, hüpfen in diesen Momenten jedes Mal die Herzen, nebenbei erwähnt - wenn er sich bei uns blicken läßt nach der Heimkehr aus den Ferien. Er ist ein so bezauberndes Wesen.
Alsbald wird in gewohnter Manier gekuschelt...
...und Action, der Rote will hinter dem Ohr gekrault werden!Was sich mit nur einer Hand schwerlich mit der Handykamera einfangen lässt.
Doch unmittelbar nach dem Kofferauspacken beginnt alsbald der Alltag!
Die Schafkopffreunde hatten sich zwar bereits vor 14 Tagen bei uns eingefunden, aber ich komme aus Termingründen erst heute darauf zurück. Zu viele Aufgaben! ...die erledigt werden sollten. Staub von 14 Tagen wollte entfernt werden. Planungen standen an und natürlich der Stapel von Zeitungen und Post, die der befreundete Nachbar gesammelt hatte, die wir bearbeiteten.
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Marie von Ebner-Eschenbach wirft ihre Ansicht in den Raum:
„Dass alles vergeht, weiß man schon in der Jugend;
aber wie schnell alles vergeht, erfährt man erst im Alter."
Die Schafkopfrunden finden im Übrigen turnusgemäß reihum bei jedem Teilnehmer statt und jetzt im Oktober galt es unsere Arme & Türen aufzumachen für das gesellige Treffen. Vor etwa zwei Jahren begann ich für die Freunde bei der Besuchsrunde im Herbst eine pikante Kürbissuppe zu kochen, da die Truppe gut vier Stunden und länger im Marathon Karten spielt und nicht hungrig bleiben sollte. Dieser Impuls wurde damals applaudierend willkommen geheißen, aufgegriffen und ist seitdem Tradition.
Jeder Haushalt bietet etwas anderes!
Ende September waren wir in der Stadtmitte eingeladen, saßen bei Sonnenschein auf der Terrasse und die Freundin servierte einen äußerst delikaten Zwetschgendatschi mit Kaffee. Ich war ebenfalls geladen, obwohl ich nicht mitspiele.
Der Elefant wollte wieder zurück zu mir!
Den Elefanten hatte ich nämlich der Schafkopffreundin für den Enkel geliehen. Der Elefant? Es handelt sich um eine Krabbeldecke aus Jeansstoff, die ich einst fertigte, was unten und oben in den Archivbildern zu sehen ist. Unten amüsiert sich unsere Katze Luzie auf der Decke und Du hast eventuell eine Vorstellung, wie groß diese Decke ist.
Jetzt, da ich diese Krabbeldecke wieder zurück bekommen habe, überlege ich sie zu verkaufen.
Kochen...
...oder backen?
In den vorherigen Wochen zerbrach ich mir den Kopf, was ich beim Treffen der Schafkopffreunde in unserem Heim bieten könnte. Von der obligatorischen Kürbissuppe, einem pikanten kleinen Gugelhupf mit Schinken und Kräutern über einem Kartoffelstrudel entschied ich mich schließlich für einen Zwiebelkuchen. Eine deftiger Kuchen der nach meinem Empfinden genau in die herbstliche Jahreszeit passt.
Natürlich muss der Boden für meinen Zwiebelkuchen aus einem Hefeteig bestehen, den ich entsprechend am Vormittag des Spieletages ansetzte. Die Zwiebelmasse dünstete ich dagegen tags zuvor mit Speckwürfeln an und rührte hier drei Eier darunter, geriebenen Gouda und nicht zuletzt gesellten sich zwei Esslöffel Sauerrahm dazu.
In verschiedenen Kochanleitungen verwenden die Köche Schmand für die Zwiebelmasse, doch ich schwöre ob dem delikaten Geschmack auf die besagte saure Sahne!
Den Teig wollte ich sodann in der Backform ausrollen, doch erschien mir diese als zu klein, so dass eine größere Pfanne herhalten musste. Das unbedingte Ziel war, dass der Boden dünn sein sollte. Manche backen den Zwiebelkuchen mit großer Menge, mir geht's hierbei eher in Richtung Tarte.
Bei zunächst 200⁰ Celsius buk der Zwiebelkuchen etwa eine halbe Stunde - unter Beobachtung - und dann schaltete ich noch kurz die Grillfunktion mit Oberhitze ein, damit eine leichte Kruste entsteht. Nach dem Backvorgang durfte der herzhafte Kuchen auskühlen, wird jedoch lauwarm serviert.
Unsere Gäste waren begeistert. Von dem Zwiebelkuchen blieb kein Krümel übrig!
...ein weiterer kulinarischer Beitrag aus der heimischen Küche, gepaart mit meiner individuellen Note der Machart.
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Das Haus stirbt nicht, das einen Gast willkommen heißt.
_ aus dem Sudan
Zwischen den Vorbereitungen für die Gäste, dem Vorkochen, Tätigkeiten vom Göttergatten in Haus und Garten für den Herbst zu rüsten, wandte ich mich parallel Halloween zu. Es ist das Dekorieren im Haus zur Einstimmung auf den Herbst, das mir Freude bereitet. Die Nächte kühlten inzwischen deutlich ab, sodass wir die Heizung aktivierten. Und eine Tasse Earl Grey machen die Gemütlichkeit mit einer Kerze auf dem Tisch.
🍁 Lyrik ______________
Jetzt ist es Herbst,
die Welt ward weit,
die Berge öffnen ihre Arme
und reichen Dir Unendlichkeit.
Kein Wunsch, kein Wuchs ist mehr im Laub,
die Bäume sehen in den Staub,
sie lauschen auf den Schritt der Zeit.
Jetzt ist es Herbst, das Herz ward weit.
Das Herz, das viel gewandert ist,
das sich verjüngt mit Lust und List,
das Herz muß gleich den Bäumen lauschen
und Blicke mit dem Staube tauschen.
Es hat geküßt, ahnt seine Frist,
das Laub fällt hin, das Herz vergißt.
_ Max Dauthendey 🍁
Liebe Heidrun , gut seit ihr an gekommen und habt alles wieder in Ordnung gebracht was so anfiel! Der Kater hat sich gefreut und der Igel mit dazu.
AntwortenLöschenToll deine Sprüche so wie das Gedicht. Schön dass ihr da so eine Kartenrunde habt. Schöne Bastelei zeigst du auch un dein Kürbismann auf dem schönen Fenstersims.
Ich wünsche dir ein schöne Oktoberzeit!
Lieben Gruss Elke
You've been very busy. I love your sky photo, your cooking and baking and the beautiful cats.
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