MosaicMonday No. 186

▪︎ Kann unbeauftragte, unbezahlte Werbung enthalten.


Selbst Gott kann nicht zwei Berge ohne ein Tal dazwischen machen.

_ besagt eine gälische Redewendung  



 Muh-Report Nō. I.

Muuuh? So sprechen die Kühe. Doch was das hier im Post bedeutet, schlüssle ich für euch nachfolgend detailliert auf. In Begleitung von einer grandiosen Landschaft, angenehmen Genuss mit Wellness bis köstlicher Kulinarik wird hier berichtet. Ja, wir waren verreist.
■ ■  ■ 

- Blüten in unserem Garten -


Nun, sind wir, der Göttergatte und ich zurück katapultiert in den Alltag. Davon an anderer Stelle mehr.

Moo? That’s what the cows say. But I’ll explain exactly what that means in this post in detail below. This post is all about the stunning scenery, the sheer pleasure of wellness and the delicious food. Yes, we’ve been away again.


Es lockte uns die Ferne - und wir packten entschlossen die Koffer, verabschiedeten uns ringsherum und fuhren ab. Mein Gepäck ist in einem größeren Teil für die Kleidung, einem Buch, dem Strickzeug und einem kleinen für die diversen Schuhe, dem Kulturbeutel und Medikamenten. Letztlich noch eine Badetasche für den Pareo, mehreren Badeanzügen der Sonnencreme und der Taucherbrille.


Frischen Mutes lenkten wir das Fahrzeug ins Allgäu nach Oberstdorf. Eine Region im Allgäu, die uns zwar nicht völlig fremd aber im Süden von Bayern gelegen trotzdem noch als Urlaubsadresse verborgen geblieben war. "Griaß di", sagt man hier zur Begrüßung, was übersetzt so viel heißt wie: Gegrüßt seist Du! Wie es unten auf dem Stein steht.

Apropos... ihr lieben Blogfreunde hattet aufmerksam gemacht, dass die Übersetzung mitunter schwächelt. Woran mag es liegen? Ist es vorübergehend oder eine globale Umstellung? Wer weiß! Meine Empfehlung wäre hier die Blogsite auf Chrome aufzurufen. Dort scheint die Qualität der Übersetzung einigermaßen akzeptabel.


Apropos... you dear blogfriends have pointed out that the translation of the Post is sometimes difficult. I wonder why that is, and I don't know why? Is it just a temporary glitch or a wider-scale change? Who knows! My advice would be to view the blog on Chrome. The translation quality seems reasonably acceptable there on my opinion. I use it.


Zurück zu unserem Feriendomizil in Oberstdorf... 

Diese touristische Vernachlässigung vom Allgäu unsererseits wollten wir ändern. Das Allgäu lockte uns schon seit längerer Zeit. Denn in früheren Jahren fuhren wir wie oft an den Ortschaften vorbei in Richtung Italien oder nach Südtirol, nach Meran und Bozen. Oberstdorf ist seit 1937 Heilklimatischer Kurort, seit 2002 glänzt der Ort mit dem Prädikat Premium Class! Grund dafür ist das angenehme Klima mit samtiger Luftqualität und eine idyllische Landschaft. Wenn das kein Anreiz ist!

Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein konnten wir die Fahrt - trotz mehreren Baustellen - unter zwei Stunden hinter uns bringen.


Oben im Bild siehst Du übrigens die Aussicht von unserem Balkon auf den Natursee, der sich auf dem Hotelgelände befindet. Und unten ein Blick in das Zimmer, das wir gebucht hatten.


Von meinem Bett aus im Hotelzimmer sah ich die Berge! Eine Silhouette, die sich stündlich verändert bot. Was belebend auf den Kopf und die Psyche wirkt.

From my bed in the hotel room, I could see the mountains! A silhouette that changed by the hours. It has such a revitalising effect on the mind, and the soul too.

...und gegenüber von meinem Bett an der Wand die Interpretation von einem "griabigen Wurzelsepp" mit abstrakten Elementen, was ich witzig finde...

...wie übersetzt frau diesen mundartlichen Begriff!? Es ist bereits schwierig, einem Preußen dies verständlich zu erklären. Eventuell ließe sich es mit urwüchsig, natürlich, elementar umschreiben.

How does one translate the dialect term ‘griabig’!? It’s already difficult to explain it clearly to a fellow countryman from outside Bavaria. Perhaps it could be described as rustic, natural or unpretentious.




 Hörner...

Der Wettergott war uns während der Anfahrt gewogen, tags darauf blitzte es über unseren Köpfen, es donnerte und ein Graupelschauer ging nieder. Das gab Gelegenheit, das Hotel zu erforschen, in die Saunalandschaft einzutauchen und wir gönnten uns eine wohltuende Massage, um tiefen Entspannung bemüht. Auch ein Saunagang passte zum Andocken im Urlaubsfeeling.


Bei steigenden Temperaturen besuchten wir verschiedene Plätze in der Umgebung und stießen auch auf die besagten Hörnerdörfer. Ein Begriff, der uns zunächst schmunzeln ließ. Doch die Bezeichnung beruht natürlich auf einen ernsthaften Zusammenhang. Vor dem Start in die Umgebung wollten wir uns am Frühstücksbuffet stärken und suchten uns einen Platz im Restaurant am Fenster mit Aussicht in die Berge.

As the temperature rose, we visited various places in the surrounding area and came across the ‘Hörnerdörfer’ (= Horn Villages). It was a term that made us smile at first. But the name, of course, has a serious basis. Before setting off to explore the area, we wanted to fortify ourselves at the breakfast buffet and found a table by the window in the restaurant with a view of the mountains.



Hier lag jeden Tag die Morgen Muuhh, ein zweiseitiger Report wie die Gäste in der näheren und weiteren Umgebung den Tag verbringen können. Desweiteren Angebote im Hotel und natürlich das abendliche Buffet.

Every day, the ‘Morning Muuhh’ was available here – a two-page guide to how guests could spend their day in the local area and further afield. It also featured special offers at the hotel and, of course, the evening buffet. See below on the window.


Zurück zu den Hörnerdörfern: Im Allgäu haben sich die nachstehenden fünf Dörfer unter den „Hörnern“ ihrer Hausberge vereint:

Balderschwang, Bolsterlang, Fischen, Obermaiselstein und Ofterschwang. 

Der Bezug irritierte, da frau automatisch bei den Hörnern an Kühe dachte. Doch real weisen die Hörner auf die Bergspitzen hin! Die Hörnergruppe ist nämlich eine nahe der Ortschaft Fischen befindliche Gipfelgruppe. Die Berge sind den Allgäuer Alpen im Landkreis Oberallgäu, Bayern zugehörig und bis 1787m hoch. Sie gehören zum Naturpark Nagelfluhkette.
Der gesamte Bogen der Hörnergruppe umfasst den Steineberg, der sogenannten Hochgratkette, mittig gelegen befindet sich das Gunzesrieder Tal, das Ofterschwanger Horn, das Riedberger Horn und dahinter wölbt sich der Hauptkamm der Allgäuer Alpen.

 
Die Menschenskinder  fragen:
Wie stehst Du gegenüber den Horntieren?


The Humankid asking:

What’s your view on horned animals?


Den Kühen huldigen auch die Mitmenschen hier seit jeher im Allgäu. Kein Wunder! Das Vieh bot so ziemlich alles für das Leben. Im Touristenführer beschreibt man das folgendermaßen:

Für die Wirtschaft ist die Milchproduktion im Fokus der hiesigen Landwirtschaft. Es wird die hochwertige Milch zu Käse verarbeitet und Yoghurt, Kefir und natürlich auch zu Quark.

Für die Kulturlandschaft will man mit der Beweidung durch die Kühe das botanisch bezeichnete Verbuschen der steilen Berghänge verhindern, was das typische Allgäuer Landschaftsbild prägt.

Brauchtum: berühmt ist der bunte Viehscheid im Herbst, bei dem die Kühe reich geschmückt von den Alpen ins Tal geführt werden. Es ist ein schönes traditionelles Fest.

Rasse: die hiesigen Kühe werden als "Königinnen vom Allgäu" bezeichnet. Die Rasse gilt als robust und gesund, traditionell mit Hörnern als "Krone".

Für den Tourismus bildet sich das Hornvieh im Allgäu gerne künstlerisch in jeglicher Form dar, beziehungsweise das erwähnte Brauchtum drumherum.
 

Natürlich darf stimmige Dekoration nicht fehlen: die unterschiedlichen Kuhglocken in der guten Stube in unserem Hotel, wo wir unsere Mahlzeiten einnehmen.

Ein Eyecatcher bester Wahl!


Armer Haushalt 

Wehe, wer ohne rechte Mittel 
sich der Poesie vermählt! 
Täglich dünner wird der Kittel, 
und die Milch im Hause fehlt. 

Ängstlich schwitzend muss er sitzen, 
fort ist seine Seelenruh, 
und vergeblich an den Zitzen 
zupft er seine magre Kuh.

_ meint Wilhelm Busch lakonisch

■ ■  ■ 


Selbst bei trüber Witterung reizt der beheizte Solewasser-Pool!

Und der Blick in den Wald, respektive in die Berge ist unbezahlbar.


 Historie....

Selbstverständlich informierte ich mich in Vorfreude intensiver über den Ort und die Angebote der Umgebung, was im Touristikbüro in Oberstdorf noch erweitert wurde.

Gegen 260 nach Christi gaben die Legionäre den Limes als Grenze des Römischen Reiches nach und nach auf. Damit begannen die Besiedlungen durch Alamannen nördlich der Donau unmittelbar in den folgenden Jahrzehnten. Südlich der Donau setzte diese Besiedlung jedoch erst in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts ein. Dabei bildete das Illertal zwischen Sonthofen und Oberstdorf einen Schwerpunkt der Besiedlung.

Oberstdorf wurde als Ort um 1141 durch die Weiheinschrift in der Kirche erstmalig urkundlich genannt. Der Gemeindeteil Kornau wurde als Corneja in einer Isnyer Klosterurkunde beschrieben. Der Kirchensatz zu Obrostdorf wurde 1351 durch Adelheid von Waldburg an die Familie Haimenhofen verkauft. 

Heute gilt Oberstdorf, als südlichster Markt Deutschlands, der mit seiner rasanten Entwicklung vom beschaulichen Bergbauerndorf zum weltbekannten Tourismus- und Wintersportort einiges bietet. Die Entwicklung ist geprägt von traditionellem Brauchtum, technischem Fortschritt und der Anpassung an die Anforderungen durch den modernen Tourismus.


Mosaiksteine in Worten und Bildern aus meinem Alltag
gesellen sich in gewohnter Manier dazu.


Die nächste Runde der Collagen zu MosaicMonday bahnt sich an. Ihr seid herzlich eingeladen. Durch den Austausch der Posts, den Kommentaren zeigt sich vielschichtig ein Potpourri an weltweiten Themen zu Natur, dem urbanen Leben und vieles mehr...


- Schleichi begrüßt uns bei der Rückkehr -


Xxxxxxxx
Xxxxx Xxxx

...ich freue mich jede Woche auf diese spannenden Begegnungen!

Habt ein wundervolles Wochenende,
wünscht euch mit munteren Grüßen

Heidrun

Verlinkt mit Skywatching, mit dem Samstagsplausch 
mit Herzen, mit Saturday Critters und Slices of Life

 

mit FFO und mit Comedy-Plus 
geteilt mit Wordless Wednesday und Sunday Best 

Kommentare

  1. Thst resort looks like over the top indulgence! I guess that it is an integral part of the vacation in this case, Heidrun. When I travel I seek decent accommodation, but it is always just a place to sleep and have breakfast. I leave right after breakfast and often don’t return until it’s time to shower and go to bed. After all there is flora and fauna to explore! Have a great weekend - David

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