MosaicMonday No. 179

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Friedenszeiten ? – wenn man Pausen, in welchen der Krieg kaum mehr als Atem schöpft, so nennen darf…

_ seufzt Thomas Morus 



 Rückblick...

...das heißt, hier fasse ich Januar und Februar 2026 kombiniert in Worten und Bildern zusammen. Gesammelte Eindrücke, die spontan im Gedächtnis, inklusive den Emotionen auftauchten beim Verfassen des Posts.

■ ■  ■ 


- oben z. B. die Valentinstagsrose, welche mein Mann von den Schafkopffreunden erhielt, als Bild weitergegeben nochmals Freude bringt. Nämlich im Nachgang zum Weltfrauentag soll diese wunderschöne Blüte hier allen Geschlechtsgenossinnen gedacht sein -

oder

- mein leckeres Croissant, was stets der krönende Abschluss
im Hotel beim Frühstück darstellt. Davon demnächst mehr! -


Dazwischen die Weltpolitik, die uns zutiefst erschüttert und anhaltend den Atem raubt. Mein Mann und ich diskutieren bald täglich zu zweit und auch mit Freunden. Darüber hinaus erfolgen Gespräche mit Nachbarn am Zaun etc. über die möglichen Konsequenzen für Jetzt & Später.

Visionäre Gedanken

Die Bewegkraft bei aller Vervollkommnung sowohl der einzelnen
Personen wie auch der Nation ist nicht Kenntnis dessen, was ist,
sondern die Vorstellung dessen, was sein kann.

_ verrät Harriet Martineau


Sich Visionen behalten, bewusst nicht im grausamen Alltag versinken, galt uns - meinem Mann und mir  - über diese kalten, hässlichen Monate methodisch Tag für Tag erträglich zu gestalten. Stoische Hingabe oder... Kreativität war die Frage und/oder eben die innere und äußere Balance zu halten!

Vielleicht hilft es den Geldbeutel zu waschen!?


Ein Brauchtum, das zunächst eventuell mit einem Schmunzeln einhergeht, doch leider gleichzeitig tieferen Sinn freigibt, wenn frau sich näher befasst. Lasst uns dieses betrachten: Brauchtum, welches ich aus München kenne, das bis heute zelebriert wird! ...und mir in einer launischen Minute wieder in den Sinn kam.

Das lustvolle Treiben aus der Jugend wallte in Gedanken hoch. Neben einem Kaleidoskop von Emotionen, da der Vater Ende Februar verstarb und sich viele Gespräche aneinander reihten. Die Trauer wellt ungleichmäßig im Teich meines Lebens.


Zurück zum Spektakel rund um den Geldbeutel.

Die Recherche zur urkundlichen Überlieferung von 1426 der Geldbeutelwaschung bekundet die Zeremonie erstmals, da das Geldbeutelwaschen im Fischbrunnen in München vorgenommen worden war.
Der  Brauch verbreitete sich über das gesamte Gebiet  Süddeutschlands – Bayern, Franken, Baden, Schwaben.

Der Hintergrund belegt, das vornehmlich die arme Bevölkerung diese Prozedur durchführte, um ihren Herrschaften  demonstrativ zu zeigen, dass das Portemonnaies leer sind. Der Blick auf die Benzin- und Heizölpreise zeigen auf, dass sich alles wiederholt. Noch waren die Tanks gefüllt, keine Anhebung notwendig, ob der Entwicklung, geschah die skandalöse Habgier an den Zapfsäulen.

■■ ■■

Nun wurde der Start der Fastenzeit nach dem Fasching mit einem Fischessen angelegt. Noch zum Ende des ausgehenden Mittelalters war es Brauch, sich nach üppigen Gelagen  gegenseitig in  die Brunnen zu werfen.

München fehlt mir an manchen Tagen sehr. Die Augsburger Mentalität ist mir auch nach Jahrzehnten nicht wirklich näher gekommen, wie es mir in Nostalgie aus München geläufig im Kopf geblieben ist, den starken Kontrast von herzlicher Gemeinschaft und schwäbischer Verkniffenheit.


In diesen nostalgischen Gefühlen versunken bestellte ich mir ein Buch. Ein Comic über einen berühmten Münchner:
Karl Valentin. Einen seiner klassischen Sprüche möchte ich Dir gerne zitieren und seine  Denkweise nahe bringen:

"Ich freue mich, wenn es regnet.
Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch."

Diese fatalistische Einstellung mag helfen dieser Tage.




 Aktivitäten...

Wir besuchen gemeinsam oder getrennt verschiedene Angebote. Im Turnus finden regelmäßig die Schafkopfspiele für  meinen Mann statt. Wobei es zwei verschiedene Gruppen sind, die entweder wöchentlich beziehungsweise einmal monatlich aufeinander treffen. Währenddessen ich entweder im Hallenbad schwimme oder... anderes anpeile, was ringsherum aktuell angeboten wird, was mir jeweils möglich ist. Im vorangegangenen Post kündigte ich bereits einen dieser Events an.

Der Post ist noch im Bearbeitungsmodus! Es bleibt gerade so vieles liegen...


Die Menschenskinder  fragen:
Wie zelebrierst Du die Fastenzeit?

Die
Fastenzeit liegt mir persönlich fern. Einerseits war ich noch nie so intensiv religiös, andererseits gibt es triftige medizinische Gründe ablehnend mit dem Fasten zu sein. 

In der evangelischen Kirche propagiert man die Aktion „7 Wochen Ohne“. Das heißt seit 1983 lädt die evangelische Kirche ein, sieben Wochen bis Ostern auf bestimmte Bereiche zu verzichten, etwa keinen Alkohol, kein Nikotin, nichts Süßes ...oder dieser Tage den digitalen Medien zu entsagen. Der Aspekt ist die Läuterung, um Platz für Neues zu schaffen. Ein hehrer Ansatz!

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 Zuversicht...

...will ich verbreiten. Die historische Geschichte rund um die Geldbeutelwaschung kann ich dazu adaptieren und den Bezug zur momentanen Situation übernehmen. Angesichts der Kostenexplosion an den Tankstellen mit der zweiten Welle an Teuerung, die unmittelbar einhergeht, erscheint der Vorgang mühelos den leeren Geldbeutel ins Wasser zu tauchen. Doch herrschen längst andere Modalitäten als im Mittelalter. Hier (!) setze ich die Markierung. Das Bewusstsein geschärft, frisch gewaschen - wenn Du möchtest - darauf zu fokussieren, dass wir weder hungern noch frieren müssen. Wir besuchten am letzten Samstag die Bäckerei für unser Brot und beobachten, dass das Café daneben voll besetzt war. Und lakonisch der Tipp die Geldkarte liegt vor!


Dazwischen eine englische Serie: „Von Lark Rise nach Candleford“ (Original: Lark Rise to Candleford). Der Zufall lenkte mich auf diese beliebte BBC-Serie, die auf Flora Thompsons autobiografischen Romanen basiert. In den einzelnen Episoden erzählt die junge Laura Timmins aus ihrem Alltag. Die Szenen spielen Ende des 19. Jahrhunderts, zeigen wie das Mädchen vom Dorf in die Stadt zieht. Eine charmante Geschichte, die eine ferne Zeit beleuchtet und unterhaltsam ablenkt.

Parallel liegen mir Dokumentationen. Vorzugsweise über Flora & Fauna. Galapagos! Die am Äquator gelegenen Galapagosinseln gelten, seit Charles Darwin sie 1835 besuchte, als Quelle für bahnbrechende Erkenntnisse zur Evolution. Gezeigt wird in zwei Teilen die einzigartigen Inseln im Pazifik, die mit seltenen Kreaturen aufwartet. Hier gilt es piratenhafte Vögel, so erzählt der Sprecher, über Pinguine bis hin zu den größten Schildkröten der Welt zu bewundern. Der tägliche Ablauf in diesem wilden und rauen Gebiet bedeutet Herausforderung. Sehr empfehlenswert!


Mosaiksteine in Worten und Bildern aus meinem Alltag
gesellen sich in gewohnter Manier dazu.

Die nächste Runde der Collagen zu MosaicMonday bahnt sich an. Ihr seid herzlich eingeladen. Durch den Austausch der Posts, den Kommentaren zeigt sich vielschichtig ein Potpourri an weltweiten Themen zu Natur, dem urbanen Leben und vieles mehr...

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...ich freue mich jede Woche auf diese spannenden Begegnungen!
Habt ein wundervolles Wochenende, wünscht euch mit munteren Grüßen

Heidrun

Verlinkt mit Skywatching, mit dem Samstagsplausch 
mit Herzen, mit Saturday Critters und Slices of Life

 

mit und  FFO mit Comedy-Plus 
geteilt mit Wordless Wednesday und Sunday Best 

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