MosaikMonday No. 176

▪︎ Kann unbeauftragte, unbezahlte Werbung enthalten.


Es ist gut, sich aus den Verhältnissen herauszulösen, 
die einem die Luft nehmen.

_ weiß Paula Modersohn-Becker 



 Kunst...

...pflege ich in dieser Woche in meinem Post hier ein. Die einzelnen Ausarbeitungen meiner Werke folgen thematisch in der Reihenfolge. Und manches mehr!

■ ■  ■ 

Mm
Der Blick auf den schneegrauen Himmel, den buntgestreiften Kirchturm in Friedberg darunter, verlangt nach Selbstmotivation... anstatt in Melancholie abzutriften. Mental steckt der provozierende Tritt in den eigenen Hintern, sich zu bewegen dahinter! Keine akrobatische Leibesertüchtigung, sondern extreme Disziplin, Kraft und Phantasie sind begehrt.


Ein Ziel, rund um besondere Kunst - das mich übrigens seit Wochen rockt, findet aktuell in Friedberg im dortigen Museum statt und kommt separat in einem der folgenden Post zur Geltung - so viel sei vorab verraten. Mit anderen Worten, ich hatte mich aufgerafft!

Der besagte Post will allerdings bearbeitet werden, was mich terminlich fordert...

...draußen schneite es erneut, der Winter meldet sich nach einer kurzen Pause zurück.


Was soll frau anstellen!?


- Mädchen mit Gänsen, mit freundlicher Genehmigung vom Städel -

Vertiefung... da am 08. Februar mehrere Sender in Funk und Fernsehen an den 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker erinnerten. Doch dürfte diese Künstlerin nach meinem Dafürhalten getrost öfter fokussiert werden! Und ich ziehe in respektvoller Bewunderung den Hut vor dieser Frau.

Immerhin widmete man der renommierten Expressionistin Paula Modersohn-Becker als erste Malerin weltweit ein eigenes Museum in Bremen, was hier als Link zur Verfügung steht, wenn Du möchtest. Ich lese, dass 1927 das Museum eröffnet wurde. Die Benennung wollten die Bauherren unter Voranstellung des Mädchennamens der Künstlerin »Paula-Becker-Modersohn-Haus«.

Ein Buch, das in diesem Zusammenhang interessant sein könnte:

Paula Modersohn-Becker 
- Uwe M. Schneede -

Die Malerin, die in die Moderne aufbrach

...und mich selbst interessiert.



Man tut, was man kann und legt sich dann schlafen.
Und auf diese Weise geschieht es, dass man eines
Tages etwas geleistet hat.

_ resümiert Paula Modersohn-Becker


Mit derartiger Haltung vergehen nonchalante tatsächlich meine Tage, mehr oder minder produktiv. Zwischen etlichen Terminen, winterlichen Unbillen... auch eigenen Grenzen.


Für die 5. Kalenderwoche hieß das Motto in der
kreativen Herausforderung:

FELSEN

STANDHALTEN, WENN ALLES IN
BEWEGUNG IST.
RUHE IM WIDERSTAND.

Reflexionsfragen:

Wo brauchst du Festigkeit, um dich sicher zu fühlen?
Wann bist du unbeirrbar, und wann wäre Bewegung hilfreicher?
Was trägt dich, wenn vieles um dich wankt?

Unbeirrbar? Nun, das klingt nach Starrsinn. Meine Haltung ist, das Bewusstsein, dass ich gut schwimmen kann. Real, wie gleichlautend in mentaler Hinsicht, was mir wesentlich erscheint.

Gut schwimmen erprobte ich in jungen Jahren, als mich der Teufel ritt, quer durch den Starnberger See hin und zurück zu kraulen. Immerhin eine Strecke von ca. 4,5 Stunden Leistung. Ich schwomm in Begleitung! Und wenn kurz eine Pause gefragt war, legte ich mich auf die Wellen, atmete tief und ruhig. Mit der Atemluft im Bauch, kleinen (!) paddelnden Bewegungen mit den Füßen und Fingern die Richtung angebend konnte ich nicht untergehen!

Das schuf großes Vertrauen in mich selbst. Ich denke, das ist hier im Blog noch nie offenbart gewesen.


Seid Idealisten bis ins Greisenalter. Idealisten,
die eine Idee verkörpern. Dann habt ihr gelebt.

_ Paula Modersohn-Becker

Kreative Fragen:

Wie kannst du Festigkeit, Gewicht oder Standhaftigkeit ausdrücken?
Welche Oberflächen oder Materialien erinnern an Stein oder Druck?
Wie lässt sich zeigen, dass auch das Harte Spuren trägt?

Wer braucht ihn nicht!? Den viel gerühmten Fels in der Brandung des Lebens. Wie viele Riffe gilt es jeweils zu umschiffen! Damit hatte ich meinen Ansatz bei der Bearbeitung der gestellten Aufgabe. Bunte Felsen sollten es in meiner Collage sein, für die diversen Herausforderungen. Die Hürden & Hindernisse kommen wie oft als Mogelpackung getarnt daher. So fügten sich mehrere Elemente aneinander und natürlich kalligrafisch die Aussage.



Für die 6. Kalenderwoche hieß das Motto in der
kreativen Herausforderung:

NEBEL

WENN DAS SICHTBARE VERSCHWINDET,
SCHÄRFT SICH DAS INNERE BILD.

Reflexionsfragen:

Wann ist dir der Weg unklar? Was hilft dir, ihn dennoch zu gehen?
Was geschieht, wenn du Kontrolle loslässt und nur ahnst statt weißt?
Wie fühlt sich Unschärfe an? Was verwehrt sie dir, und was ermöglicht sie dir?

Kreative Fragen:

Wie kannst du Transparenz, Verhüllung oder Verschwimmen gestalten?
Welche Materialien eignen sich für zarte Übergänge oder Schichten?
Wie ließe sich Unsichtbares andeuten, ohne es zu zeigen?

Nach längerer Suche, etlichen Entwürfen bot per Zufall ein Vers die mir passende Lösung.

Die Nebelfrau sollte es sein!

Kalligrafisch verschwommene Worte, rätselhaft anmutende Buchstaben, die den Nebel verkörpern oder durch Undeutlichkeit kaum lesbar sind - wie ich mir vorkomme, wenn ich durch den Nebel taumle.



Für die 7. Kalenderwoche hieß das Motto in der
kreativen Herausforderung:

MOND

EIN STÄNDIGER WANDEL AUS LICHT UND SCHATTEN.
ZYKLEN, DIE BERUHIGEN.

Reflexionsfragen:

Wann spürst du Veränderung als natürlichen Rhythmus?
Welche Phasen wiederholen sich in deinem Leben?
Was hilft dir, Wandel zu akzeptieren?
Was hilft dir, ihn bewusst zu gestalten?


Kreative Fragen:

Wie kannst du Licht und Schatten in Beziehung setzen?
Welche Formen oder Materialien vermitteln Wandel und Zyklus?
Wie ließe sich ein Rhythmus in deiner Arbeit sichtbar machen?

Der Mann im Mond war meine Antwort! Hier ging ich einfach augenzwinkernd an die Ausarbeitung heran. Ein Touch märchenhafte Verklärung. Mystisch, wie ich nach wie vor den Mond aus der Ferne betrachten möchte.

Ist der Mann im Mond von oben im Himmel der die Strippen zieht?

Natürlich spüre ich inzwischen den Vollmond, kann dann in den Nächten nicht schlafen und der Blick in das Dunkel verrät die große silberne Scheibe am Firmament ist daran schuld. In meiner Tätigkeit durfte es deswegen jedoch keinen Ausschlag geben langsamer zu arbeiten, es gab kein Pardon.


Für die 8. Kalenderwoche hieß das Motto in der
kreativen Herausforderung:

TROCKENZEIT

PHASEN OHNE WACHSTUM SIND AUCH PHASEN DES SAMMELNS UND RUHENS.

Reflexionsfragen:

Wann fühlt sich dein Leben oder Schaffen leer an, was passiert dann?
Wie kannst du Durststrecken als notwendige Pausen verstehen?
Was nährt dich, wenn äußere Quellen versiegen?


Kreative Fragen:

Wie kannst du Leere oder Dürre zeigen, ohne sie negativ zu werten?
Welche Farben, Strukturen oder Materialien drücken Trockenheit aus?
Wie ließe sich der Moment darstellen, bevor etwas wieder zu wachsen
beginnt?

Der Moment, wenn ein Tropfen in Zeitlupe fällt, sollte in meiner Collage erscheinen. Da der Tropfen, der sinnbildlich während der Dürre dringend herbeigesehnt wird. Gleichzeitig verbunden mit den Rufen von denjenigen, die unter der Trockenheit leiden. Die sinnbildliche Leere, Durststrecken sind mir nicht erspart geblieben. Dem Ruf nach Flexibilität ist mir geläufig, dem Zustand entgegen zu wirken.

■ ■  ■ 

Wir sind uns einig: es gibt neben Paula Modersohn-Becker noch weitere bedeutende Künstlerinnen. Im Besonderen kommt mir persönlich sofort Gabriele Münter in den Sinn, oder auch die Weltempfänger im Lenbachhaus Georgiana Houghton (1814–1884) in England, Hilma af Klint (1862–1944) in Schweden und Emma Kunz (1892–1963) in der Schweiz deren jeweils eigene abstrakte, mit Bedeutung hoch aufgeladene Bildsprache bis heute wirkt. Alle wollten in ihren Arbeiten Naturgesetze, Geistiges und Übersinnliches sichtbar machen; mit enormer Ausdauer und Durchsetzungsvermögen folgten sie ihren Überzeugungen.

Die Menschenskinder  fragen:
Was hälst Du von Malerinnen?
Welche ist Dir am wichtigsten!?

ARTE, mein liebster Sender, strahlt eine Dokumentation aus:
Keine Kompromisse

heißt es im Titel und bezieht sich auf Paula Modersohn-Becker.


- ein Handschuh, der mir wie ein Fingerzeig vorkam -

 Lyrik...


Der Abend leget warme
hernieder seine Arme
und wo die Erde zu Ende
da ruhen seine Hände…
Die Mücklein summen leise
in ihrer hellen Weise
und alle Wesen beben
und singen leis vom Leben…

Es ist nicht groß, es ist nicht breit,
s’ ist eine kleine Spanne Zeit
und lange währt die Ewigkeit…

_ Paula Modersohn-Becker


Mosaiksteine in Worten und Bildern aus meinem Alltag
gesellen sich in gewohnter Manier dazu.

Die nächste Runde der Collagen zu MosaicMonday bahnt sich an. Ihr seid herzlich eingeladen. Durch den Austausch der Posts, den Kommentaren zeigt sich vielschichtig ein Potpourri an weltweiten Themen zu Natur, dem urbanen Leben und vieles mehr...

You are invited to the Inlinkz link party!

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...ich freue mich jede Woche auf diese spannenden Begegnungen!
Habt ein wundervolles Wochenende, wünscht euch mit munteren Grüßen

Heidrun

Verlinkt mit Skywatching, mit dem Samstagsplausch 
mit Herzen, mit Saturday Critters und Slices of Life

 

mit  FFO mit Comedy-Plus 
geteilt mit Wordless Wednesday und Sunday Best 


Kommentare

  1. Nice photos. I especially like the second one because it makes me wonder where the signs are leading to. And thank you for introducing new artists to me. I hadn't heard of any of those ladies, and I am now going to go look them up. I enjoyed your collages also. Sometimes just ripping, cutting and gluing is relaxing and fun. Have a lovely weekend. hugs-Erika

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  2. Great collage interpretations of each calendar week's creative challenges! I particularly like "fog."

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  3. You've posed some interesting questions along with the collages.

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  4. Liebe Heidrun,
    interessant all die gemachten kreativen Bilder zu den Themen, spannend wie du dich äussert!
    Diese Malerin kenne ich auch nicht. Deine Zitate sind wieder toll!
    Schwimmen durch den Starnberger See wahr sportlich und dieses in sich vertrauen , erinnert mich an sein eigenes Urvertrauen das fiel mir ein gerade!
    Danke für dieses interessantes, neugierig ich gelesen habe und bestaunt diese Kreativtät von dir!
    Hab ein schönes Wochenende!
    Lieben Gruss Elke

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    1. Sportlich eventuell... und definitiv riskant. Ein Gewitter zog damals auf und wir schafften es gerade noch rechtzeitig ans Ufer. Nicht nachahmen!
      Danke für Deinen netten Kommentar.

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  5. Very nice post. I can't get the post to translate to English. But the collages are very nicely put together and I do like the painting of the little girls. Thank you for sharing with FFO and have a very lovely weekend.

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  6. Those were all interesting photos. Snow?!?! No thanks, we don't want any more snow!

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  7. Beautiful photo of the church steeple!

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  8. I love all your art pieces. I can't believe you swam for so long when you were little! That is very brave! Have a lovely weekend!

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  9. Oh, my dear, you are forcing me to think ... some days I try to avoid the thought process because in our current environment it only brings up dreadful ideas and realizations. I did however enjoy the thoughts you put into each weeks challenge and the collages. Be greatful that you are where you are because over here, it isn't pretty 😝 Till we meet again ...

    Andrea @ From the Sol

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  10. Hachjeh, ich war schwimmen und Himmel... ich bin alt, das funktionierte gerade noch, Salzwasser schmeckt nicht...
    Oh, hier keine Nebel, Alles sonnenklar.
    Oh, jeh. Ich habe meine Kalender (atürlich) zu Hause gelassen... was da wohl kommt!

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  11. So beautiful photos. Loved your post. Art works great. Cute Cat. Happy Weekend.

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  12. Hello Heidrun,
    I love the collage, your art and the poem. My favorite is the girl with the geese.
    I always love the cute kitty. Great photos. Thank you for linking up and sharing your post. Take care, have a great weekend. PS, thank you for leaving me a comment.

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  13. Eine interessante Frau, mit 31 Jahren verstorben. Was war denn noch kompromisslos, ausser dass sie malte, was ihrem Mann nicht gefiel. Ja, er dachte, sie könne es nicht?

    Das Gedicht ist wundersam. Was singen denn die Wesen vom Leben? Wohl nicht zu jeder Zeit das Selbe.

    Liebe Grüsse von Regula

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  14. Love the snow on the trees, but it really is time for Spring to replace winter now. This winter seems to be very longgggg.

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  15. Ein toller Spruch von Paula Modersohn-Becker...danke für das Zitat hier, liebe Heidrun... gerne hätte ich das Modersohn-Museum im Januar 2019 in Worpswede besucht, doch leider war es um die Jahreszeit geschlossen. Das hübsche Haus haben wir von außen dann natürlich auch fotografiert. Habe ich im Blog drüber berichtet. ;-)
    Ich mag jetzt auch keinen Schnee mehr und ich hoffe, dass sich nun der Vorfrühling durchsetzt. Für Mittwoch sind hier 20°C vorhergesagt, da ist die Gartenzeit gesetzt.
    Nun wünsche ich dir noch ein feines Wochenende - einen lieben Gruß von Marita

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  16. Love the beautiful collage.
    I enjoyed the art and the poem, and I especially liked “Fog.”
    Happy Sunday, Erica!

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  17. Hello Heidrun, beautiful photos and the cat is adorable.

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  18. such interesting questions. Something indeed for us to ponder on. I am not sure I could swim for 4.5 hours! Well done younger you! Enjoy whatever happens during your week, and stay warm out of the snow. We have been watching the winter Olympics - we love seeing these sports we don't have down here in Australia. Have a great week and thankyou again for the linkup.

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  19. Are you from Friedberg in Bavaria or Friedberg in Hesse? The name jumped out at me from your post. My Grannie was from Friedberg in Hesse. I look forward to hearing about the exhibition.

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  20. ...Heidrun, I love the Girl with Geese and hellebore. Ours are still under snow. Take care and be well and merry!

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  21. Hello Heidrun,
    Beautiful flowers, collages and photos. Thank you for hosting Mosaic Monday!
    Happy Sunday, enjoy your day and the new week ahead.

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  22. 4.5 hours of swimming when you were younger? That is absolutely incredible! I loved reading about your younger self. The collages are lovely as always, especially the winter scenes. Stay warm!

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  23. Liebe Heidrun,
    mit Paula Modersohn-Becker wurde ich vor sehr langer Zeit (in den 1980ern) erstmals konfrontiert, als ich in Worpswede war und den Barkenhoff besuchte. Damals kaufte ich mir auch das Buch "Ich, Paula. die Lebensgeschichte der Paula Modersohn-Becker". Ein sehr bewegtes, aber nur kurzes Leben; das Greisenalter, das sie in einem ihrer Zitate erwähnte, hat sie leider nie erreicht...
    Inzwischen (seit den späten 1990ern) gibt es, soweit ich weiß, auch ein Museum am Modersohn-Haus in Worpswede, aber ich war dann nicht mehr in dieser Gegend unterwegs.
    Nein, dass du so gut schwimmst, hast du tatsächlich (soweit ich weiß) hier nie erwähnt. Ich kann allerdings gut nachvollziehen, dass eine derartige Leistung das Vertrauen in sich selbst stärkt. Ich schwimme zwar auch gut, aber habe niemals eine solche Strecke durchschwommen - doch mein Selbstvertrauen wuchs einst (auch in den 80ern), als ich allein mit dem Rucksack in Nordfinnland unterwegs war.
    Die Frage, was ich von Malerinnen halte, kann ich nicht so einfach beantworten. Es kommt für mich auf ihr Werk an und auf die Geschichte, die dahintersteckt. Natürlich habe ich mich schon lange mit Niki de Saint Phalle und Frida Kahlo beschäftigt. Zuletzt war ich vor wenigen Tagen im Wiener Kunsthistorischen Museum, wo eine Sonderausstellung über Michaelina Wautier läuft ... eine beeindruckende Frau, die im 17. Jahrhundert tatsächlich eine anerkannte Malerin war, auch wenn man sie dann jahrhundertelang vergaß bzw. ignorierte. Doch darüber werde ich in näherer Zukunft in meinem Blog etwas mehr erzählen...
    Alles Gute aus Österreich, Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2026/02/reisebericht-2025-vancouver-teil-2.html

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    1. Danke für Deine Stellungnahme...

      ...Tatsächlich mag ich die Nanas von Niki de Saint Phalle. Und trotzdem fehlt mir der Draht zu dieser Künstlerin, aus welchen Gründen auch immer.
      Die Münter haben wir in ihrem Haus vor Jahren besucht im Blauen Kand, Murnau. Und ein Faible habe ich besonders für Frida Kahlo, deren Bilder ich mit Freundinnen in Frankfurt bewundern durfte.

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  24. Liebe Heidrun. Von dieser Malerin habe ich bisher noch nichts gehört. Und die einzige, die mir adhoc einfällt ist Frida Kahlo....dabei gäbe es wahrscheinlich sehr viele gute.Im Rijksmuseum in Amsterdam stiess ich auf eine Malerin aus Rembrandt s Zeiten, die es als eine von ganz wenigen geschafft hat, bekannt zu werden.Aber auch deren Name habe ich wieder zu meiner Schande vergessen.
    Die Werke aus deinem Atelier gefallen mir.
    Liebe Grüße und eine gute Zeit
    Violetta

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  25. You lead a creative life!!

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  26. I really like the painting of the 2 children, it reminds me to keep optimistic over Winter that Summer is on it's way.

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  27. I like the way you show the beautiful art and intersperse your thoughts and favorite appropriate poetry. Such a fun post to read. Am amazed about that 4+ hour swim! You have always challenged yourself obviously! Thanks for such an interesting post. ( I have nothing to share today, but I'll be back next week with a link)

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  28. Hi Heirdrun. I sadly never learned to swim! When I was young I lived in a city and never had a chance to learn as there were no public pools and we never took trips to lakes in the country, My children and grandchildren know how to swim and I'm happy for that. Your mixed media collages are very creative! Much "food for thought" in your reflection questions

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  29. That is amazing you swam for 4.5 hours! I am not sure I could manage that :)

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  30. Guten Morgen liebe Heidrun!

    Paula Modersohn-Beckers Bilder habe ich in einer Ausstellung in Dresden gesehen. Mein Fall ist diese Art der Malerei nicht. Ich habe mich auch mit den Bildern ihres Mannes schwergetan. Aber der Lebenslauf von Paula ist unsagbar! Auch ich ziehe den Hut ab vor ihr.

    Deine Reflexions-Fragen haben mich heute veranlasst einmal darauf einzugehen:
    Das sind Fragen, die bei mir nicht nur den Kopf, sondern auch das Herz ansprechen. Festigkeit brauche ich vor allem in meinen Werten. Wenn ich weiß, wofür ich stehe – Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Mitgefühl – dann fühlt sich selbst ein unsicherer Boden tragfähig an. Auch klare Strukturen geben mir Sicherheit: Routinen, Absprachen, ein paar feste Anker im Alltag. Ohne sie werde ich innerlich unruhig.
    Unbeirrbar bin ich, wenn es um Dinge geht, die mir wirklich wichtig sind – um Menschen, die ich liebe, oder um Überzeugungen, die ich lange geprüft habe. Dann bleibe ich stehen, auch wenn Gegenwind kommt. Bewegung wäre hilfreicher, wenn mein Festhalten mehr aus Angst als aus Überzeugung entsteht. Wenn ich merke, dass ich nur deshalb nicht loslasse, weil Veränderung unbequem ist, dann weiß ich: Jetzt ist Flexibilität gefragt.
    Was mich trägt, wenn vieles wankt, sind Beziehungen. Gespräche, in denen ich ehrlich sein darf. Erinnerungen daran, was ich schon bewältigt habe. Und das Vertrauen, dass Wandel nicht nur Verlust bedeutet, sondern auch Entwicklung. Manchmal ist es auch etwas ganz Einfaches – ein Spaziergang, Musik, ein vertrauter Ort –, das mich wieder erdet.
    Diese Fragen fühlen sich für mich wie eine Einladung an, ehrlich hinzuschauen: Wo halte ich fest aus Stärke – und wo aus Angst? Und worauf kann ich mich wirklich verlassen, wenn alles andere in Bewegung ist?

    Danke für diese Anregung!


    Liebe Grüße

    Anne

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  31. A very thoughtful and creative post, Heidrun. I like your collages and also your consideration of women painters, of which there are many great ones. I recently saw an (old - 1997) film on Artemisia Gentileschi - https://en.wikipedia.org/wiki/Artemisia_(film) - A very brave and talented woman who was able to be creative and successful in a man's world. Thank you for hosting.

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  32. Have a good week, warm wishes

    much love

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  33. I don't have a favorite female painter, so I'll say me!

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  34. Love them all and especially the kitty. So precious.

    Thank you for joining the Awww Mondays Blog Hop.

    Have a fabulous Awww Monday and week. ♥

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  35. Interesting. I like the collages and the question about the rhythm.
    Thank you for hosting.

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  36. Beautiful! I'll have to remember to link up my blog next time. Visiting via FFO!

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