MENSCHENsKINDER


Ein wenig Musik darf uns begleiten! Dreimal hörte ich in dieser Woche I shot the Sheriff

Bob Marley & The Wailers - Live At The Rainbow Theatre, London / 1977



» Ein langer zedel bei ihm auf der tafel ligen that, den er öftersmal besah. Darin hat ihm der Küchenmayster alle esen und trachten ufgezeichnet. «

___ hoffnungsvoll schaut  Heinrich der Jüngere, Herzog von Braunschweig auf seine Tafel 


_ mit unbeauftragter, unbezahlter Werbung _



Herbstliche Farbsymphonien




Es heißt aktuell  zuprosten, mein nicht ganz alltägliches
augenzwinkerndes Motto im November zu den MENSCHENsKINDERn.


Wem sollen wir heute zuprosten ? 


„Es ist dann doch so einfach, das Richtige zu tun.“
                                               __ ein Grundsatz von Alice Waters


Das Richtige? Wer kann das denn wissen? Es wird auffallend schwieriger festzustellen, was falsch ist. Nun, zumindest das richtige Essen liegt dieser Tage auf meinem Teller. Es dreht sich für mich / für uns jeweils um eine delikate wie zufriedenstellende Mahlzeit, in Verbindung mit reichlich viel Genuss, guter Unterhaltung und nicht zuletzt sollte das Essen möglichst gesund daherkommen. Alles andere in diesen Zusammenhang in den strengen Tagen des sanften Lockdown (so ein blöder Begriff...) heißt eher harte Nüsse zu knacken. 

Die Prozedur des Nüsseknackens passt zwar vorzüglich in diese Jahreszeit, bedeutet im übertragenem Sinne aber auch allen möglichen Situationen gerecht zu werden, beziehungsweise die Tatsache,  dass viele Köche den Brei verderben  - wobei sich der Kreis schließt und ich es mit den kryptischen Andeutungen beschließe, die mich in dieser Woche via Funk und Fernsehen regional wie international beschäftigen, überraschten, verwunderten, amüsierten und geärgert hatten.




#AufdieTeller,fertiglos!

Im Oktober ergötzen wir uns an einem großen Kopf Weißkraut, nach verschiedener Zubereitungsweise. Einmal gab es selbst gezupfte Krautfkeckerl zu einem typisch bayerischen Schweinsbraten, und dann zweimal Krautsuppe, was eigentlich ein Eintopf ist, obligatorisch mit einem saftigen Klecks Sauerrahm in der Mitte des herrlichen Gerichts, quasi als Krönchen. Oder ebenfalls die verheißungsvollen Krautwickerln, wie sie seit Kindertagen bei der Oma heiß geliebt im Herbst gegessen worden waren. Wer hier regelmäßig liest, erinnert sich eventuell dunkel, ganz neblig dunkel - um im herbstlichen Bild zu denken, an meine kreative Küche, die mir neben meiner Papierwerkstatt, der Malerei viel bedeutet. Hier kamen schwarze Walnüsse zum Einsatz, spezielle Eintöpfe etwa aus Russland oder die Begleitung in der Küche durch elegante Gewürze, wie Safran und Kardamom!

Auch ein Butternutkürbis gelangte über die Pfanne respektive den Backofen zwischen Oktober und November auf den Tisch. Heiß geliebt und manchmal sogar kalt gegessen als gewürfelt eingekochtes Kompott über dem Eis als Dessert.

Jetzt im November liegt der Schwerpunkt auf grünen Bohnen, die uns als Beilage oder als Hauptgericht Freude und Genuss bereiten. Daneben holten wir uns bei unserem geschätzten Türken Kebab und beim Lieblingsitaliener Pizza, um diese zu unterstützen!

Zudem befreit mich das kulinarische Fremdgehen erholsam von der Kocherei.

Versteht mich bitte, ich koche leidenschaftlich gerne - aber freilich muss das nicht jeden Tag der Fall sein, denn es ist stets eine Herausforderung, was zubereitet werden sollte, die bei der Einkaufsliste startet und in der Putzerei und dem Aufräumen der Küche final mündet. Natürlich ließe es sich mit einfachen Gerichten abkürzen. Irgendwie steht das jedoch im argen Widerspruch zu den oben genannten Ansprüchen.

Was der Dezember auf die Teller produziert? Lasst euch überraschen! Ich weiß es selbst noch.




Nun will der Herbst mit welken Blättern
mir meine blasse Stirne kränzen, wenn Nebel
durch die Äste klettern in grauen, wunderlichen Tänzen.

Fühlst Du, wie in den Hauch von Küssen ein Schauer fremder Nächte gleitet?

Und wie ein Wiederwandernmüssen dir
                                 neue Wege vorbereitet?

__Felix Grafe

1888 - 1942, eigentlich Felix Löwy, österreichischer Lyriker und Übersetzer Quelle: Dichtungen von Felix Grafe,
ausgewählt und eingeleitet von Joseph Strelka, Bergland Verlag Wien, 1961


Was hat es mit dieser Zahl auf sich?


Zuprosten!

Etwa dem neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika samt der Vizepräsidentin?
Joe Biden und Kamala Harris sind in meinen Augen zunächst einmal ein Dreamteam.

        „We did it, Joe“ - „Wir haben es geschafft!       

Ein Ausruf, der uns zum Applaus hinreißt und uns für die kommenden
vier Jahre im Gedächtnis haftet. Ist es wirklich schon geschafft?

Wir wollen es hoffen, doch ohne hier unnötig Unkerei zu  befleißigen, mir scheint es noch nicht
ausgestanden, bis der große Blonde das Weiße Haus verlässt.

Ansonsten prostete ich in Gedanken meiner Patentante zu, die in dieser Woche Geburtstag
feiern konnte. Wir telefonierten ausgiebig, wären so gerne dabei eine entsprechende Familienfeier
nachzuholen, sind doch die bevorstehenden Geburtstage gezählt. Vielleicht im Januar oder auch im Februar?

Wenn es sein soll. Wieder wurde ich am Telefon von der Tante gefragt, wann wir kommen würden.
Was sagt frau dann einer Dame jenseits der 80er Grenze!?



Steffi... Steffi, bleib mal kurz stehen, Du solltest mit auf das Bild!
Nö, mag nicht.








Zuvor stand im Übrigen eine meiner Erfindungen als Premiere im Kalender: ich hatte nämlich im Freien eine Thermoskannen-Party mit der liebsten Opernfreundin angeleiert.

Eine wunderbare Überraschung für uns beide, wie stimmungsvoll sich das im Dunst des Novembernebels gestaltete. Das können wir wiederholen, war die eindeutige Meinung. Wir trafen uns in Friedberg, wo ich Wochen zuvor mit dem Göttergatten unterwegs gewesen war und zeigte ihr diverse historische Stellen und natürlich äußerlich vorhandene Kunst. Dazu kam noch eine Stippvisite im Wollgeschäft, um Vlies, Stoff und für mich rote Wolle zu ergattern. Rote Wolle für zahlreiche Pudelmützen, die dann an zukünftigen Geschenken baumeln dürfen.





Der helle Nebel wattiert die Landschaft, lässt alles ringsherum weicher erscheinen.

Die überaus geschätzte Mascha Kaleko probierte es lyrisch
in ihren Versen "Die Zeit steht still", da wusste sie in Worten den
selbst erlebten Umstand ihres Schicksals zum Schwingen zu bringen.
Was der Anmut der Worte eben dieses Nebels mir gefühlvoll entsprach.

Manchmal ist das der Fall, dass die Zeit stillstehen mag.


Etwa bei der Bestellung im Restaurant...
...der Zufall wollte, dass ich dieser Tage auf eine kuriose Geschichte stieß.

Es handelt sich dabei um Frank E. Buttolph. Sie war eine amerikanische Sammlerin, die für die Initiierung der amerikanischen Menüsammlung in der New York Public Library im Jahr 1899 bekannt geworden war. Ich war neugierig.


Hinter dem vermeintlichen Männernamen verbirgt sich nämlich Miss Frances E. Buttles (1851-1930). Sie entwickelte zum 
Neujahrstag 1900 das Vorhaben, Speisekarten aus ihrer Zeit zu archivieren. So sammelte sie zu Lebzeiten die sagenhafte Anzahl von 930 Karten und es ringt mir Respekt ab, da sie so konsequent an ihrer Leidenschaft festhielt. Heute umfasst die von ihr gegründete New Yorker Speisekarten-Sammlung 45.000 verschiedene Exemplare, alle gedruckt nach 1900.

Was sammelst Du mit Freude?




Apropos Speisenkarte

Damenkarte? Ja bitte... oder eher, nein danke!

Da fällt beispielsweise das Dresdner Restaurant „Moritz“ auf, das eine derartige Damenkarte bei Bedarf aushändigt. Es gilt als eines der wenigen Häuser in Deutschland, in denen weibliche Gäste in männlicher Begleitung die sogenannte Damenkarte erhalten. „Es ist ein bisschen altmodisch“, räumt die Restaurantleiterin, Loretta Meister ein. „...meistens fragen gerade jüngere Gäste, was es mit den unterschiedlichen Speisekarten auf sich hat. Zu Unmut hat die Damenkarte bei uns aber noch nie geführt.“

Stelle sich heraus, dass die Dame ihren Begleiter einlädt, tausche man die Karten schnell aus: „Unsere weiblichen Gäste kommentieren das meist mit einem souveränen Lächeln.“
Wohl aus dem Grund, da die meisten weiblichen Gäste zu jung sind, zu selbstverständlich emanzipiert, als dass sie begreifen, was es wirklich bedeutet!?

Was hat es mit dieser ominösen Karte auf sich?

Diese spezielle Restaurantkarte wurde nämlich in früherer Zeit aus mehreren Gründen konzipiert. Es wurden hierbei keine Preise in der so eigenen Damenkarte neben den angebotenen Speisen angezeigt. Die Damen, die in Begleitung von Herren eingeladen worden waren, sollten sich über die Kosten keine Gedanken machen und nicht kompromittiert werden. Heute findet sich diese Form von Speisekarten nur selten, so z.B. bei privaten Festlichkeiten, an denen die Gäste à la carte essen und der Gastgeber Diskretion zu den gewählten Menüs wünscht, oder in der Spitzengastronomie, wo es eh keine Frage sein dürfte. Inzwischen hat sich in den gesellschaftlichen Gepflogenheiten diesbezüglich einiges geändert, so dass frau es eher als Diskriminierung betrachtet mit einer separaten Karte konfrontiert zu werden, ja mehr noch, heute zahlt selbstverständlich auch eine Dame die Zeche für beide.


Sitzen erlaubt.

Küssen verboten!


Spätherbst in Venedig

Nun treibt die Stadt schon nicht mehr wie ein Köder,
der alle aufgetauchten Tage fängt.
Die gläsernen Paläste klingen spröder
an deinen Blick. Und aus den Gärten hängt
der Sommer wie ein Haufen Marionetten
kopfüber, müde, umgebracht.
Aber vom Grund aus alten Waldskeletten
steigt Willen auf: als sollte über Nacht
der General des Meeres die Galeeren
verdoppeln in dem wachen Arsenal,
um schon die nächste Morgenluft zu teeren
mit einer Flotte, welche ruderschlagend
sich drängt und jäh, mit allen Flaggen tagend,
den großen Wind hat, strahlend und fatal.

__ Rainer Maria Rilke
1875 - 1926, eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke, österreichischer Erzähler und Lyriker; gilt als einer der bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne

Quelle: Rilke, Die Gedichte. Nach der von Ernst Zinn besorgten Edition der sämtlichen Werke, Insel Verlag 1957. Der neuen Gedichte anderer Teil (1909)


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Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass ich zwar keine Speisekarte sammle, stattdessen Koch- respektive Backbücher? Daher das Faible für diese Episode. Wenn wundert es, dass ich bereits mit Blick auf den 24. Dezember mir ein oder besser zwei weitere Kochbücher wünsche?

Frida's Fiestas

Recipes and Reminiscences of Life with Frida Kahlo

A Mexican Cookbook


Und bestens im künstlerischen Küchenbereich angesiedelt

Dinner with Jackson Pollock: Recipes, Art & Nature

(Connoisseur)


Reizvoll gleichzeitig die Küche einer von mir sehr geschätzten Künstlerin, deren Bilder ich in der Schirn, Frankfurt bewundern durfte, was mich neugierig machte.
Die Künstlerin in der Biografie zu umkreisen ist eine Sache, hinzuspüren wie sie gelebt ergo gekocht hat, erscheint verlockend und reizvoll.

Painter's Kitchen: Recipes from the Kitchen of Georgia O'Keeffe

1929 zog Geor­gia O’Keefe nach New Mexico, wo sie viele Jahre zwischen den Städ­ten Ghost Ranch und Abiquiu lebte und arbeitete. Gerade die ihr eigenen famosen Kompositionen in Orange-, Rot- Gelbgoldtönen der felsi­gen, weit­läu­fi­gen Wüsten­land­schaft waren dort entstanden. Inspi­riert war sie von der vorhandenen Kultur, entsprechend bietet wohl dieses Koch­buch die Lieb­lings­re­zepte O‘Keefes mit hand­schrift­li­chen Noti­zen. Die meis­ten Gerichte sind einfach zuzu­be­rei­ten und enthal­ten häufig für die Region typi­sche Zuta­ten. Ein Beispiel wird in der Ansage benannt,  es ist das Farm­house-Roggen­brot oder Spie­gel­eier gewürzt mit Kori­an­der und Limet­ten­saft, wie für New Mexiko weni­ger typi­sche Rezepte wie Borschtsch.

...die Entscheidung fällt schwer. Zumal auch ein Australisches Kochbuch im Rennen ist, das
mich brennend interessiert.




Wer sich nun unendlich an der Damenkarte stößt, empfehle ich parallel zu der Lektüre hier eventuell nach der feministischen Herrenkarte in den besagten Restaurants zu fragen.

Na, dann Prost!




Habt ein angenehmes Wochenende, von Herzen

Heidrun



Verlinkt mit Nova`s ZiB,


Kommentare

  1. puh....jetzt bin ich angekommen ;-))), und weisste was? Nun habe ich das Lied von den Prinzen im Ohr. Das wird mich bestimmt jetzt noch den ganzen Tag begleiten, vielleicht quakt ja wieder ein Frosch im Garten^^

    Prost übrigens, aber mit Kaffee den ich hier neben mir stehen habe. Mit den Damenkarten war mir bis heute unbekannt. Habe ich auch früher noch nie irgendwo gesehen und finde ich witzig. Wahrscheinlich hätte ich erst einmal dumm aus der Wäsche geschaut, aber mich über sowas aufregen, würde ich nie. Es wird bezahlt wie es passt, so bei uns wenn wir ausserhalb essen. Meist aber auch nur wenn wir unterwegs sind oder mal auch geliefert wenn man echt bei was länger andauerndem im Garten schaffen. Da darf es mal eine Pizza nach Hause sein, und Juany freut sich. Nach dem Frida Kochbuch werde ich hier mal gucken...hab schon eben bei Tante G geschaut und ein Gericht was ich gesehen habe da konnte ich die Tamarillos entdecken...yammi. Guter Tipp von dir, und vielleicht kommen ja beide Bücher bei dir unter den Weihnachtsbaum ;-)

    Bei deinem ZiB konntest du mich übrigens nicken sehen, heftig nicken, denn so ist es wirklich. Ich finde es auch schlimm wenn Menschen ihren Humor verlieren. Klar gibt es Momente und Situationen wo es nicht gelingen kann, aber grundsätzlich sollte man nicht alles so bissig ernst nehmen und nur noch schimpfen etc. Das Leben, der Tag ist viel zu kurz sich auch die Freude nehmen zu lassen.

    Freue mich dass du wieder mit dabei bist und danke dir vielmals dafür.

    Wünsche nun noch ein schönes, entspanntes Wochenende. Viel Spaß bei allem was ihr vor habt, aber passt gut auf euch auf.

    Liebe Grüssle

    N☼va

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    1. Schön, dass Du ein Ohrwürmchen abbekommen hast... es lenkt ein wenig ab! Zumindest geht es mir so.
      Ja, die Damenkarte... sie sollte der Dame am Tisch nicht das Gefühl geben, dass sie sich in der Höhe der Rechnung körperlich revanchieren müsste. Es war also eine gewisse Eleganz im Spiel, die jedoch trotzdem darauf hinauslief, dass sich soundsoviele Männer ihren Einsatz zurückholten. Machen wir uns nichts vor.

      Humorvoll mit dem Leben, den Situationen umzugehen ist jeweils eine Gratwanderung. Eine Herausforderung, um nicht zu verzweifeln und gleichzeitig eine turnerische Charakterübung für sich selbst und um mit gutem Beispiel für andere Mitmenschen den Alltag zu meistern. Es fordert Kraft.

      Dankeschön für Deine lieben Worte. Bleib gesund und munter.

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  2. Guten Morgen,
    Damenkarte? Das habe ich noch nie vorher gehört. Ja, vielleicht ist es altmodisch, aber irgendwie finde ich den Gedanken dahinter echt total gut. Denn genau so ist es doch. Wenn man vorher schon weiß, dass man eingeladen wird, dann sucht man eher daeins günstiges Gericht auf der Karte, als dass man das nimmt, was man wirklkich gener essen würde (zumindest wenn das deutlich im oberen Preisbereich liegt). Mir gefällt die Vorstellung total gut und ich würde mich absolut nicht diskriminiert fühlen. Und eben, wenn vorher beschlossen wurde, dass die Frau einlädt, dann kann man ja tauschen. Oder man schaut halt in dieselbe Karte mit den Preisen. Coole Sache!
    Ich wünsche dir ein wunderbares Wochenende
    LG
    Yvonne

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    1. Nicht über die Strenge zu schlagen beim Bestellen, liegt uns Frauen im Großen und Ganzen - doch wir haben es bei einer Einladung schon gänzlich anders erlebt, trotz der angegebenen Preise.
      Danke für Deine Meinung und Anerkennung.
      Liebe Grüße zurück

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  3. Lol, nein, eine Damenkarte kam mir in Schottland noch nicht unter, aber der Mann liess mich mal in einem Cafe zurúck nachdem er vergessen hatte, Bargeld zu holen. Als "Garantie", dass er wiederkáme...GLG nic

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    1. Eine nette Erinnerung... Dankeschön fürs Erzählen.
      Bleib gesund und munter.

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  4. " Zuprosten " ein alltägliches Wort und doch interessierten mich die Hintergründe dieses Ausspruches.
    Mein Fazit: man lernt immer noch dazu! Deinem ZiB kann ich mit Beifall zustimmen. Wer ohne Humor durchs Leben geht ist ein armer Gesell!
    Liebe Grüße zu dir
    Lieselotte

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    1. Deinem Fazit kann ich beipflichten. Übrigens finde ich persönlich, dass es ein Geschenk ist, jeden Tag neugierig zu sein, jeden Tag etwas dazulernen zu können.
      Liebe Grüße zurück.

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  5. Witzig die Damenkarte - habe ich aber auch noch nie gehört ;-)
    Bezüglich USA finde ich es schlimm, das es noch so lange die Macht gibt, so viele Steine in den Weg zu legen und es dem Nachfolger so schwer zu machen. Das zeigt so richtig die Gesinnung!
    Dein Zitat ist voll zutreffend! Ohne Humor geht es meinerseits im Leben gar nicht - er macht doch so Vieles leichter :-)
    Liebe Grüße zu Dir liebe Heidrun
    Liz

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    1. Mit Humor, mit einer gewissen Leichtigkeit geht es mir zumindest einfach besser.
      Schön, dass Du ebenfalls dieser Meinung bist.
      Liebe Grüße zurück

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  6. Hallo liebe Heidrun,
    von einer Damenkarte habe ich noch nie gehört, vielen Dank das Du sie heute vorgestellt hast. Ich wüsste jetzt aber wirklich kein Restaurant hier in der Gegend welche so eine anbietet.
    Ja mit Humor geht alles besser, da mag ich den Spruch von Ringelnatz: Humor ist der Knopf der verhindert das uns der Kragen platzt!
    Also in diesem Sinne, ein humorvolles Wochenende und liebe Grüße
    Kirsi
    Ich werde mal nach dieser Krautsuppe schauen - wir lieben Weisskohl!

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    1. Diesen speziellen Ringelnatz Spruch mag ich besonders. Danke, dass Du mich daran erinnerst.
      Liebe Grüße zurück.

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  7. Zugegeben, Preise halten mich davon ab, einfach zu bestellen, was den Gaumen kitzelt. Es kommt schon auf die Gelegenheit an. Wenn ich auf Fleisch verzichte, statt dessen Käseknöpfle oder Tomatenspaghetti nehme, kommt das Essen auf jedenfall nicht zu teuer. Eine Pizza gehört ebenfalls zu den günstigeren Speisen. Nun, vorallem in der Schweiz, wenn du sparen willst, bleibst du zum Essen zu Hause. :-) Liebe Grüsse zu dir. Regula

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    1. Der Anlass ist immer wichtig. Und dann darf es auch einmal etwas kosten, finde ich.
      Liebe Grüße zurück.

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  8. Liebe Heidrun,
    wie immer ein umfangreicher, bunter und vor allem interessanter Beitrag. Damenkarte - ja das ist wohl wirklich etwas aus der Zeit gefallen. Manchmal möchte man es sich vielleicht wünschen, wieder so von einem Mann hofiert zu werden, wie in vergangenen Zeiten, aber das bleibt vermutlich auf die Zeit der ersten Liebe beschränkt. Wenn überhaupt. Und dass wir Frauen uns mit der Emanzipation nicht nur angenehme und erwünschte Freiheiten eingehalten haben, das ist uns wohl klar. - Die Thermoskannenparty finde ich überaus originell und Bob Marley läuft bei mir jetzt schon im Hintergrund - sehr gute Idee. Die Sonne scheint - wunderbar! - auch wenn es kalt ist da draußen.
    Herzliche Grüße - Elke (Mainzauber)

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    1. Aus der Zeit gefallen vielleicht und trotzdem wird die Damenkarte wieder eingesetzt, wie erwähnt...
      ...liebe Grüße zurück.

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  9. Prost, aber mit einem Tee.
    Damenkarten kenne ich tatsächlich auch. Ich finde es eher angenehm, solche Karten zu bekommen und so gar nicht diskriminiert.
    Bei der Thermoskannenparty würde ich gerne mitmachen. Nur leider, im Moment wohl eher nicht.
    Lieben Gruß
    Andrea

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    1. Tee ist immer willkommen, zu jeder Jahreszeit. Die Thermoskanne kommt dann sicherlich auch bald wieder zum Einsatz.
      Liebe Grüße zurück.

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  10. Wieder ein echter Erica-Sta-Post mit viel Gehalt.
    Hast du das Frida-Kochbuch schon oder wünschst du es dir? Bei mir steht es im Regal...
    Das Paar Krasner-Pollock kochte wirklich auf hohem Niveau ( er hat mal einen Preis auf einer Landwirtschaftsmesse für seinen Apfelkuchen bekommen. In meinem Post über Lee gibt es auch ein schönes Foto mit Mutter Pollock am Herd. ) Ein Kochbuch zu Georgia O'Keeffe stelle ich mir auch spannend vor. Es stimmt schon, in diesen Zeiten ist gutes Essen sehr wesentlich, ich lasse aber auch einmal in der Woche den sardischen Nachbarn für uns kochen, er soll uns erhalten bleiben.
    Die Damenkarten - Geschichte kenne ich noch, vor allem auch aus Paris. Ich sammle ja viel, aber darauf würde ich nicht kommen, obwohl Typografisches für mich sehr wichtig ist.
    Ich wünsche dir weiterhin gesund zu bleiben! ( Uns rückt die Pandemie immer stärker auf die Pelle, nicht schön. )
    Herzlich
    Astrid

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    1. Dankeschön... und nein, das besagte Buch schmückt noch nicht das Regal. Interessant, was Du wieder über Krasner-Pollock zu berichten weißt, damit fügt sich ein zusätzliches Mosaiksteinchen ins Bild.

      Liebe Grüße zurück

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  11. Es gibt nichts was es nicht gibt, ging mir gerade durch den Kopf beim lesen von einer Damenkarte. Ich selber esse am liebsten zu Hause zur Zeit gibt es bei uns auch frischen Wirz und Blaukraut aus dem Garten und auch immer wieder anders zubereitet. Da weiss ich eben was auf dem Teller ist.
    L G Pia

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    1. Gelt, es ist immer wieder spannend Neues zu entdecken... jedenfalls geht es mir so. Zu Hause Essen wir erzwungenermaßen, denn es fehlt mir schmerzlich, beispielsweise in der Vorweihnachtszeit mit Freunden in einem Restaurant zu feiern.
      Liebe Grüße zurück

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  12. Liebe Heidrun immer wieder zeigst du uns das "Leben" wie es sein kann,
    humorvoll und interessant. Rund um unser ganzes Wohl bist du bedacht.
    Auch wenn einem nicht immer danach ist, liebe Heidrun,
    sollte man den Humor nicht verlieren, denn ändern kann man in vielen
    Dingen rein gar nichts.
    Eine Damenkarte in einer Gaststätte finde ich ist nicht zu verachten in
    besonderen Fällen.
    Trump ist unwürdig solch ein Amt jemals besessen zu haben und es
    liegt viel Arbeit dem neuen Präsidenten an, den Sieg hat er geschafft,
    aber alles andere wird ein schwerer Weg...
    Liebe Grüße zu dir, Karin Lissi

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    1. Das hast Du so schön, so lieb formuliert. Es macht mir Mühe aber auch unheimlich viel Spaß.
      Liebe Grüße zurück

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  13. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.... dein post bringt so viele Anlässe zu kommentieren....das gedicht von Mascha Kaleko, das du erwähnst ...wundervoll...das Thema "zuprosten" werde ich nachher bestimmt auch umsetzten wie das Treffen mit de Freundin...wie nanntes du es nochmal?
    Thermoskannenparty...tolle Idee! Mir schwirrt so eine andere im Kopf herum...Glühwein an der Haustür bei Freunden nach einem abendlichen Adventsspaziergang....ich mag die Kreativität! lasst uns nicht in Trübsal versinken!
    Mach es dir fein
    wünscht Augusta

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    1. Eine Glühweinparty macht Sinn bei der Kälte, bringt mit Sicherheit Stimmung.
      Dankeschön für Deine Anerkennung, liebe Grüße zurück

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  14. You had my attention due to the love of food. But a 'woman's card" never heard of this. Not sure I like the idea.
    Have a great week
    Dawn aka Spatulas On Parade

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    1. That's nice, that you agree with my opinion.
      Thank you for stopping by.

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  15. Heidrun - your leaf pictures are spectacular. They do look like notes on a page - a Symphony!!! I could eat soup every day, especially in the winter. Friday we had squash with apple soup, and today was Southwestern Chili. Yummy. Thanks for linking to Mosaic Monday!

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  16. ...I love your first image and the half pair of pink mittens!

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  17. Enjoyed your post today.
    Happy Monday, i am at #12 at the linky today

    Much🖤love

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  18. Lovely photos, Erica. I love the colors of autumn - I find myself rejoicing at the beauty.
    Thanks so much for sharing at https://image-in-ing.blogspot.com/2020/11/sleepy-head.html

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  19. Liebe Heidrun,
    da hast Du wieder viel Schönes und Interessantes zusammengetragen, ich hänge, wie so oft, wieder hinterher mit lesen, aber das wird sich sicher bald wieder ändern und ich hab ein bischen mehr Zeit für den PC :O)
    Wunderschöne Bilder hast Du wieder eingefügt, sehr schön sind sie alle!
    Ich wünsche Dir einen schönen und zufriedenen Tag!
    ♥️ Allerliebste Grüße , Claudia ♥️

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  20. Love the photos of the leaves!

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  21. Great images, as usual and interesting text. I guess people have their reasons for collecting different things. My mom collected salt and pepper sets.

    What a fantastic addition to 'My Corner of the World' this week!

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    1. Thank you for your nice comment.
      Stay healthy and well.

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