29. November 2012

Schnee ...

... zwar nicht der erste in diesem Jahr und trotzdem ein Verkehrschaos pur prägen den heutigen Start in den Tag!


So kam ich mit deutlicher Verspätung zu meiner Reha an und versäumte gleich mein HWS-Training  -  macht nicht so viel: Schließlich zählt doch das Schneeschippen auch! 

Oder etwa nicht?!

... der Blick aus dem Küchenfenster ...



 





Morgen steht die Verlosung an zum ersten Giveaway und wenn möglich "engagiere" ich dafür eines der Nachbarskinder, Jonas oder Maja oder die kleine Lucy ...

Dann heißt es Kontakt aufnehmen und die kleinen Geschenke auf den Weg bringen: Spannende Angelegenheit! 



Schnee

Zwischen den Bahngeleisen
Vertränt sich morgenroter Schnee.
Artisten müssen reisen
ins Gebirge und an die See,
nach Leipzig - und immer wieder fort, fort.
Nicht aus Vergnügen und nicht zum Sport.
Manchmal tut's weh.

Der ich zu Hause bei meiner Frau

so gern noch wochenlang bliebe;
mir schreibt eine schöne Dame:
"Komm zu uns nach Oberammergau.
Bei uns ist Christus und Liebe, und unser Schnee leuchtet himmelblau." -
Aber Plakate und Zeitungsreklame befehlen mich leider nicht dort-,
sondern anderwohin. Fort, fort.

Der Schnee ist schwarz und traurig
in der Stadt. Wer da keine Unterkunft hat, den bedaure ich.

Der Schnee ist weiß, wo nicht
Menschen sind. Der Schnee ist weiß für jedes Kind.
Und im Frühling, wenn die Schneeglöckchen blühn,
Wird der Schnee wieder grün.

Beschnuppert im grauen Schnee ein Wauwau.
Das Gelbe,reißt eine strenge Leine ihn fort.
Mit mir in Oberhimmelblau wär's ungefähr dasselbe.

                                                                                        Joachim Ringelnatz

Allen, die hier vorbeisehen wünsche ich einen 
guten Freitag und rufe Euch zu: Fahrt`s vorsichtig!

Heidrun


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