Ein Thema, das mich seit geraumer Zeit beschäftigt, Worte und Sätze [in Büchern] im harmonischen Cocktail - und real daneben oder gleichzeitig:
Küchengeheimnisse ...
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| Pasta & Opera auf der Eckbank gelesen und gehört ... |
Inspiriert durch Petra, stelle ich hier eines meiner persönlich liebsten Leseplätzchen vor. Es ist - ohne große Umschweife - in unserer geräumigen Küche, die gemütliche Eckbank, wie sie oben abgebildet ist.Meine Leseplätzchen
Andererseits steht hier die Kaffeemaschine und - vielleicht am wichtigsten - es ist ausserdem schön, es sich hier auf der Eckbank so richtig bequem machen zu können - mit und ohne Besuch einer lieben Freundin.
Was wird gelesen .. ..
Auftakt war, wie der Post-Titel bereits verrät, "Es muss nicht immer Kaviar sein". Es soll also auch eine kleine Hommage für Johannes Mario Simmel werden, der so ganz in Vergessenheit geraten ist, scheint mir. Ich habe ihn stets gerne gelesen und Corinna Hein hat (2004 - ?) hierüber eine Studienarbeit verfasst.
Beim gemeinsamen Essen beschließt das Kind, Baron Cosimo Piovasco di Rondo, die Erde zu verlassen, um zukünftig auf den Bäumen zu leben.
Er verlässt nach einem Streit die Familientafel, klettert hinauf auf eine Eiche und wird den Boden nie mehr betreten … nebenbei bemerkt, waren es nicht doch auch die zweifelhaften Genüsse, die Cosimo aufgezwungen wurden: Belegte Brote mit Mäuseleber zubereitet, Heuschreckenbeinchen, die mosaikartig auf einer Torte zierten, Blumenkohlköpfe mit Hasenohren?!
Warum liebe (?) ich dieses Buch besonders, es also immer wieder in die Hand nehme, lese; irgendwo eine Seite aufschlage: Da ich die Geschichte bereits gut kenne - mühelos der Handlung folgen kann und an den märchenhaft, witzigen und eine vergangene Zeit beschreibender Sorglosigkeiten mir die Vergnüglichkeit bietet, abzutauchen aus meinem eigenen Alltag.
So gerne ich die Romane verschlungen habe, wir werden hier sicher alle Krimis im Haus haben - auf das Kässpatzenrezept kann ich dennoch verzichten. Witzig geschrieben, wie es die beiden auch auf ihren Vortragsreisen verstehen und dennoch - ein weiterer Kluftinger-Mord inklusive der verschrobenen Aufklärung, wäre mir persönlich geschmacklich lieber.
Die Kluftinger-Romane finden nicht überall Zustimmung - es ist zugegebener Weise "leichte Kost" - aber warum nicht!
Und wer selber hineinschmecken möchte - ich habe einen Link gesetzt!
Wunderbar rezensiert von DER WELT-ONLINE - so meine ich - und kann mich ohne dabei etwas anbrennen zu lassen, diesen Sätzen anschließen. Auch aktuell vom 12. August 2012.
Lied eines theokritischen Ziegenhirten
Da lieg’ ich, krank im Gedärm, —Mich fressen die Wanzen.
Und drüben noch Licht und Lärm!
Ich hör’s, sie tanzen…
Sie wollte um diese Stund’
Zu mir sich schleichen.
Ich warte wie ein Hund, —
Es kommt kein Zeichen.
Das Kreuz, als sie’s versprach?
Wie konnte sie lügen?
— Oder läuft sie jedem nach,
Wie meine Ziegen?
Woher ihr seid’ner Rock? —
Ah, meine Stolze?
Es wohnt noch mancher Bock
An diesem Holze?
— Wie kraus und giftig macht
Verliebtes Warten!
So wächst bei schwüler Nacht
Giftpilz im Garten.
Die Liebe zehrt an mir
Gleich sieben Übeln, —
Nichts mag ich essen schier.
Lebt wohl, ihr Zwiebeln!
Der Mond ging schon in’s Meer,
Müd sind alle Sterne,
Grau kommt der Tag daher, —
Ich stürbe gerne.
Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Quelle: Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft (La gaya scienza), 1882 (ergänzt 1887). Anhang. Lieder des Prinzen Vogelfrei
Kochen und mehr ...
Persönlich betrachte ich es als eine halbe / dreiviertel Stunde Urlaub, hier in die lukullische Welt einzutauchen und von Leuten zu lesen, die mit großer Hingabe Fleisch, Fisch, Gemüse etc. zubereiten, daneben von ihrer Heimat und sich selbst berichten.
Hier alle meine Kochbücher vorzustellen sprengt den Rahmen und wäre sicher ein eigener Post wert, ein Anfang soll folgendes (2kg-schweres Kochbuch) von Giorgio Locatelli sein:
Mit meiner eigenen Lust alle Sinne ansprechend, an der Küche und dem Lesen / Genießen stehe ich jedoch nicht alleine!
Als Wahl-Augsburgerin darf ich auf Das Verhör des Lukullus verweisen. Ein Stück von Bertold Brecht. Oder als Kinofilm vielleicht noch in Erinnerung: Das grosse Fressen, das seinerzeit als Skandal galt. Hierzu fand ich keine Romanvorlage ... denke ein Drehbuch gilt ebenso!?
... jetzt habe ich wirklich Hunger bekommen und gehe Kochen,
Pasta - was sonst!?
Geplante Posts im August ...
- Kulinarisch: Schuhbeck`sches Rezept "karda mom & dad"
- Clarissa tanzt .. .. Urlaubsvertretung für Markus Blog Teacup-In-The-Garden
- Vielleicht etwas Fashion - `mal sehen
- Und etwas Quergelesenes .. ..
- Hoffentlich - es wird langsam Zeit - eine Aufschlüsselung der verschiedenen Labels, die hier auf meinem Blog immer wieder auftauchen




I have a pretty decent collection of cookbooks too and yet you are right that there are so many novels that include food and cooking and recipes as well. My favorite are the cozy murder mysteries that have complete recipes in the back from some of the foods mentioned/made throughout.
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