- Kirschen in unserem Garten -
Kirschen aus fremden Garten? Uns verführen die eigenen Früchte im Beet, die jetzt allmählich reiften. Sie sind allerdings Spätzünder, zu klein geraten und nicht wirklich schmackhaft. Woran mag das liegen, fragen wir uns! Noch nie setzten wir Pestizide ein, zum Einen wegen der Tiere und natürlich auch wegen der persönlichen Ablehnung!
Es ist ein gern genutzter Platz von unserem Zuhause: der Garten, doch die Hitzewelle trieb uns ins Haus... und nicht zuletzt das Gebrüll der Nachbarskinder. Keine Rücksicht, keine Erziehung und die verantwortlichen Erziehungsberechtigten selbst tragen vermutlich Ohrenstöpsel! Wie sehnen uns heimtückisch nach einem kräftigen Regenschauer, der die lautstarke Bande ins Haus verbannt. Ja, wir sind lärmempfindlich!
Mit unseren Kirschen können wir heuer leider kein Furore machen, es hängen nur wenige Früchte an dem Bäumchen, die die Stürme gönnerhaft an den Zweigen ließen. Die einzelnen Früchtchen schenken wir daher sehr, sehr gerne den gefiederten Gästen!
Währenddessen die
gut voranschritten. Und ich habe, so meine ich zumindest, eine Überraschung kreiert, die diesem Anlass würdig geworden ist! Etwas, das uns beiden entspricht. Doch, was das sein wird, bleibt nach außen verborgen. Abwarten, galt auch für den Jubilar! Doch gerieten die Vorbereitungen plötzlich aus dem Ruder lapidar gesprochen, da der Computer ausstieg. Der Zugriff auf die externe Festplatte war durch die Hitze zerstört. Ein Malheuer, das von einem kleinen Fenster am Monitor lakonisch zur Auskunft kommentiert worden war. Oh je! Da war guter Rat teuer, da auf der Festplatte natürlich auch Dokumente abgelegt werden und nicht ausschließlich schöne Bilder von den Urlauben...
...ich suche gezielt nach Abhilfe im Netz via Laptop.
Serendipity!
Da von einem Hinweis zum nächsten eine Bauernregel winkt:
"Das Wetter am Siebenschläfertag noch sieben Wochen bleiben mag".
Der Deutsche Wetterdienst erklärt, dass vornehmlich in Süddeutschland die Regel zutrifft. Und weist darauf hin, dass der Siebenschläfertag nach gregorianischem Kalender eigentlich auf den 07. Juli falle. Deshalb wird eher die erste Juliwoche für die Wetterprognose angesehen.
Doch, doch... den 70er feierten wir mit Vergnügen. Wir zelebrierten das Ereignis gebührend im Allgäu. Im Hotel war der Frühstückstisch zauberhaft gedeckt und auch die Bedienung gratulierte mit dem Kompliment: "...Sie haben sich schön gehalten!" Was uns herzhaft lachen ließ und sich zum geflügelten Ausdruck hochstilisierte.
Vormittags überreichte der Briefträger zu Hause noch ein Paket vom Verlag mit zwei Flaschen Champagner für das Geburtstagskind. Briefpost trudelte an weiteren Tagen zahlreich ein. Das hob die Stimmung, denn alles andere ist eher zum Weinen: in puncto Fußball aber vor allem, ob der Katastrophe in Venezuela, von der unsäglichen Armut der Regierung ganz zu schweigen. Die Zornesröte bestimmt den Teint.
Man tut, was man kann... ein Zitat von Paula Modersohn-Becker, was sich meine Bekannte ausgesucht hatte. In puncto Politik sehe ich keine Übereinstimmung!
Die Bekannte besuchte mich einmal wieder, nach längerer Abstinenz erzwungen durch unsere Baustelle im Bad, dem neuen Schlafzimmer und meinen gesundheitlichen Querelen.
Wir, die Bekannte und ich, verbrachten am großen Esstisch einen abwechslungsreichen und lustigen Nachmittag mit Kalligraphie. Das Schreiben war angesiedelt unter dem Motto einen Schriftteppich künstlerisch verspielt umzusetzen.
Man tut, was man kann und legt sich dann schlafen. Und auf diese Weise geschieht es, dass man eines Tages etwas geleistet hat.
_ meint Paula Modersohn-Becker
Ja, ich mag regelmäßig kalligraphisch tätig sein und die Bekannte schätzt es ebenfalls. Texte, die wir gemeinsam im angenehm temperierten Wohnzimmer malen, da draußen eine regelrechte Affenhitze herrscht.
Der bekannteste Ausspruch des Kalligraphen V. Lazursky lautet:
“Calligraphy is a kind of music not for the ears, but for the eyes.”
Übersetzt: Kalligrafie ist eine Art von Musik, nicht für die Ohren, sondern für die Augen.
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Das Thermometer weist annähernd 35⁰ Celsius im Schatten aus, Hitze die den Kreislauf derzeit im Freien zum Kochen bringt.
Ein Bericht vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V. erschreckt ob des drastischen Klimawandels.
Künstlerische Aufmerksamkeit erregte eine Ankündigung: nämlich die Aussage, dass vom 25. Juni 2026 bis zum 03. Januar 2027 die Londoner Tate Modern die Ausstellung "Frida: The Making of an Icon" für die Besucher bietet. Was hier auch verlinkt ist!
We are also in the middle of a heat wave. It has been 37C here several days.Yesterday we had just enough rain to make the humidity rise to almost unbearable levels.
AntwortenLöschenHappy 70th to everyone. I can't wait to read about the planned surprise for the hubby. And I'm with you when it comes to children, but, then children should be children. I don't mind a bit of noise, and if they're having fun, but some parents just think control is bad...which it is not. Your cherries look great...perhaps it is the variety you have. Ours are just coming into ripeness now. I can't wait. I hope it stays cool. And happy travels.
AntwortenLöschenThank you very much... ...I’ll be happy to pass on your congratulations. Thank you ❤️
LöschenJa, dasselbe hier! Ein Geschrei ohne Ende - als ich was gesagt habe wurde ich den Erwachsenen beinahe beschimpft!
AntwortenLöschenHier sind Häuser reundum, das hallt laut. Ich hätte das als Kind nicht gedurft... Und 5 Minuten zu Fuß ist ein größerer Park...
Vielleicht der lange, zu kalte Frühling mit den Kirschen?
Schön, dass der 70e ein Erfolg war. Und Politik und tun schließt sich doch überall aus...
Habe einen schönen Freitag, herzliche Grüße
Kinder sollen ruhig ausgelassen spielen allerdings ist das sich übertrumpfende Geschrei nur eine Steigerung von Aggressivität. Es erinnert an die Krieger einst, die damit ihre Ängste überwunden haben und Hormone wie Energie frei setzten.
LöschenDanke für den Gedankenaustausch!
That word art piece is spectacular. Blessings!
AntwortenLöschenThe cherries look good; sorry you didn't get that many and they aren't really usable. I find that the older I get the less I can tolerate the noise, shouts, and ear splitting screams/cries of children. We're pretty to live in a neighborhood where there just aren't many kids about.
AntwortenLöschenPretty skies. The cherries look delicious!!
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