MENSCHENsKINDER

Wie gewohnt zur Mitte des Monats treffen die MENSCHENsKINDER auf ein ausgesuchtes Thema.


Musik darf uns begleiten! In dieser Woche ABBA

   - Thank You For The Music  -                                                                                                                                     




Hasenrasselbande aus Papier für diverse Zwecke




Indem wir uns selbst betrachten,
beleben wir uns selbst.

____ Novalis

Jetzt im März frage ich zu meinen   MENSCHENsKINDERn:

Was gönnst Du Dir?

Gönnst Du anderen Mitmenschen etwas?

Sich neidlos etwas Besonderes gönnen, heißt aus meiner Betrachtung, sich selbst eine Insel im Alltag schaffen ... oder auch diese gepflegt zu bewahren. In Ergänzung zum Thema des Vormonats, sich zu verwöhnen  - dreht es sich nun beim Gönnen hier im März quasi um eine zusätzliche Vertiefung.
Neidlos gönnen bedeutet, dass ich mir ein Stück Individualität erzeuge, mich selbst kenne und wertschätze - ohne etwas nachzuvollziehen, was Tausend andere Menschen ebenfalls machen, weil es aktuell Mode ist und hipp. Es gilt für sich selbst eine Nische aufzutun. Das können kleine Geschichten sein, die einen schönen Moment erzeugen und größere, wie unsere Suche nach den Kapellen, die tolle Erinnerungen schaffen. Es gehört individuell geplant und entschieden.

Mein Blick gen Himmel


Selbstwertgefühl und           

            Lebenszufriedenheit

Laut einer veröffentlichten Studie von 1995 durch Edward F. Diener und seine Tochter Marissa, mit mehr als 13.000 Studenten zeigte eine scheinbare Förderung der Zufriedenheit mit dem eigenen Leben ein hohes Selbstwertbewusstsein. Eine 2005 publizierte Erhebung mit mehr als 600 Erwachsenen im Alter zwischen 51 und 95 Jahren durch Sonja Lyubomirsky, Chris Tkach und M. Robin DiMatteo von der Universität von Kalifornien in Riverside bestätigte das ebenfalls.

Stärkung des Selbstwertgefühls und Erfolg

In einer Studie (1999) von Donelson R. Forsyth und Natalie A. Kerr von der Virginia Commonwealth University erhielten Psychologie-Studenten in einem College-Kurs, der in zwei Gruppen mit gleichem Notendurchschnitt aufgeteilt wurde, wöchentlich entweder eine das Selbstwertgefühl stärkende oder eine die persönliche Verantwortung unterstreichende eMail. Die Gruppe, deren Selbstwertgefühl zu stärken versucht wurde, verfehlte das Kursziel – die Gruppe, der Verantwortung aufgeladen wurde, bestand es, wenn auch nur knapp.

Mit anderen Worten: es gilt sich mit der eigenen Situation zu befassen, sich in sich selbst hineinzuversetzen. Nur derart kann es nach meiner Überzeugung, aus eigenem Empfinden positiv funktionieren.


Vertrauen zu sich selbst ist Kraft,                 
und
Kraft ist Freude,                 
                           und
Freude ist Leben,
und
Leben ist Schaffen,           
                                    und Schaffen ist
Sieg.

                                          __ Cäsar Otto Hugo Flaischlen





Eine Insel für die Sprache...                          
              ...oder 
                                        Ablenkung für mich?

Eine Reportage im Bayerischen Fernsehen, die mich nachhaltig fesselte, von der hier kurz berichtet sein soll. Eine spannende Erzählung über eine fast ausgestorbene Sprache, die Leute die sie pflegen,  die historischen Zusammenhänge.

In den Ladinischen Tälern mit ihrer Rätoromanischen Minderheit, dem Val dei Mochini/Fersental, wo eine Mischung aus Tiroler und Bayerischem Dialekt gesprochen wird, gibt es die Hochebene der zimbrischen Dörfer südlich von Trient: Folgaria, Lavarone und Luserna. Es ist die südlichste, älteste und heute kleinste deutsche Sprachinsel auf der Welt. Es wird, um es kurz zu machen, zimbrisch gesprochen - wobei das Zimbrische zu den bairischen Mundarten gezählt wird.

Das Zimbrische geht vermutlich auf mehrere Siedlungswellen im 12. und 13. Jahrhundert aus dem bairischen Gebiet des Ammer- und Starnberger Sees zurück. Die altertümlichste Form wurde in der Umgebung der italienischen Gemeinde Asiago gesprochen, wo die Verwendung als Schriftsprache die Konservierung alter Sprachmerkmale begünstigte.


"A faulaz oa dastinkat a gantzas haus"

- Ein faules Ei verpestet das ganze Haus.


Mit der Aufhebung der Eigenständigkeit der Sieben Gemeinden unter Napoleon Bonaparte endete zunächst der Status des Zimbrischen als Amtssprache. Seitdem griff die Italianisierung auch auf dieses Gebiet über.

Der Film dokumentierte anschaulich, dass 2008 das Zimbrische der Sieben Gemeinden, welches als toitsches Gaprècht ‚deutsche Sprache‘ bezeichnet wird, nur noch von weniger als fünfzig Menschen in der Gemeinde Roana (Robàan, deutsch Rain) gesprochen wird. Die meisten benutzen es in der Fraktion Mezzaselva (Mittewald). Der jüngste Sprecher war im selben Jahr etwa 50 Jahre alt, die anderen deutlich älter. In den benachbarten Gemeinden ist die Sprache ausgestorben, teilweise schon seit Ende des 19. Jahrhunderts. Es gibt jedoch eine recht starke, wieder zunehmende Identifikation mit der zimbrischen Geschichte und der traditionellen zimbrischen Schriftsprache der Sieben Gemeinden, in der auch heute noch Texte produziert werden. Auch in der Heiligen Messe wird sie noch regelmäßig gebraucht, wobei das Messbuch von 1979 verwendet wird.


Khirche, khirchan

dt. Kirche, ahd. kiricha
Beispiel: "de khirche ist hòalag" 
was zu deutsch "die Kirche ist heilig" heißt.


Das Zimbrische der Dreizehn Gemeinden – Eigenbezeichnung Tautsch ‚Deutsch‘ oder tautschas Garëida ‚deutsches Gerede‘ – wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts nur noch in zwei Dörfern gesprochen, in Gliesen (Giazza). Anfang des 21. Jahrhunderts ist Gliesen, wo etwa 300 Menschen leben, das letzte Dorf, in dem noch einige alte Menschen die Sprache beherrschen. Sie haben jedoch kaum noch Gelegenheit, sie im Alltag zu benutzen. In der Grundschule gibt es Unterricht zum Erlernen des Dialekts, den niemand mehr als Muttersprache lernt. In der Kirche wird hier das Zimbrische inzwischen nicht mehr gesprochen.


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Geteilt mit MosaicMonday
- MosaicMonday a meme where we get together to share our photo mosaics -
and 
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Mein Weg zu den Sieben-Kapellen

Sieben Architekten entwarfen und bauten im Auftrag der Denzel-Stiftung mit ihren hölzernen Sakralbauten an exponierten Wegesrändern einzigartige Kapellen. Davon postete ich bereits im Februar, die erste Begegnung war die Blaue Kapelle in Emersacker.

Die sogenannten Wegkapellen ermöglichten Architekten, außergewöhnliche Landmarken zu setzen, die wie in früheren Zeiten der Orientierung in der Landschaft dienen – ohne auf eng gefasste Nutzungsbedingungen Rücksicht nehmen zu müssen.

Diese Kapellen sind zweifelsohne skulpturale Objekte, gleichzeitig ökumenisch gesegnete Räume, die religiös konnotiert, ohne jedoch – da sie nicht geweiht  – keine Kirchen im eigentlichen Sinne darstellen können.

Der Göttergatte und ich freuten uns eine weitere wunderbare Kapelle der Stiftung aufzusuchen.

Im Vorfeld hatte mir der Gatte noch zugerufen, ich möge die Adresse abliefern, damit er entsprechend die Navigation im Fahrzeug einstellen kann. Das wuschen mir irgendwie die anhaltenden Tränen des Himmels durchringend im Haus aus dem Kopf, ich war sozusagen wettertechnisch beeinflusst ... und so stiegen wir am vergangenen Samstag in die Familienkutsche, gallopierten in Richtung Buttenwiesen, nördlich von Augsburg zu der angepeilten Kapelle. Eine solche tauchte dann tatsächlich auf: "Sie haben ihr Ziel erreicht!" verriet unsere vielstrapazierte Margaretha, die Dame aus dem Navigationsgerät. Meine Augen weiteten sich beim Anblick, denn das war definitiv kein Holzbau. Wir standen vor der verkehrten Kapelle. Wir standen vor der sogenannten Salzbeinbachkapelle im Irgendwo.

Die Navigation musste neu justiert die entsprechende Stelle auf der Karte suchen und wir fuhren lachend weiter bis zu unserem ursprünglich ausgemachten Ziel.

Kapelle Ludwigschwaige von Alen Jasarevic

Unsere Kapelle liegt zwischen den beiden Weilern Ludwigsschwaige und Bartlstockschwaige. Die Stiftung mit dem Zweck, Kunst, Geschichte, Kirche, Religion und Kultur zu fördern, beziehungsweise Einklang zur Rast für Wanderer und Radler zu schaffen, ließ diese Kapelle durch den Architekten Alen Jasarevic erbauen.
Es ist ein geschützter Pausenort, der an frühere Zeiten erinnert und definitiv zum Verweilen einlädt. Die sogenannte Schwaigen waren nebenbei erwähnt ursprünglich rein milchwirtschaftliche Höfe zur Käseherstellung. Die Ludwigsschwaige kam 1738 an das Damenstift St. Stephan in Augsburg und wurde 1802/03 mit dem Stift säkularisiert.

Eine benachbarte Schwaige war die Andreas-Häusler-Schwaige, benannt nach einem ihrer Vorbesitzer (Eigentümer von 1598 bis um 1640), die 1685 bei einem Donau-Hochwasser zerstört wurde. Die Grundstücke dieser Schwaige wurden nach 1640 der Ludwigsschwaige zugeschlagen.


Schwaigebairisch Schwoag, leitet sich von mittelhochdeutsch sweige für ‚Sennerei, Herde, Viehhof‘ ab. Die Begriffe Sennhof, Grashof, Viehhof, Schwaiglehen haben etwa dieselbe Bedeutung oder bezeichnen Teilaspekte der Schwaige.

Der Begriff der Schwaige ist im 12./13. Jahrhundert in den Nord- und Zentralalpen und deren Vorland entstanden und bezeichnet einen Wirtschaftshof an Berghängen oder in Hoch- und Haupttälern. Der Schwaighof war eine Dauersiedlung als Einzelhof, die hauptsächlich Sennwirtschaft (Viehzucht und Milchwirtschaft) betrieb und sich zumeist sich ab einer Höhe von ca. 1.200 m verbreitet fand.

...zurück zur Kapelle

Die Idee zum Entwurf lieferte die Vorstellung als Bild von zum Gebet gefalteter Hände. Entsprechend ist der Bau symbolisch in dieser Form gestaltet und mit stolzen zwölf Meter imposant anzusehen. Der Innenraum öffnet sich dem Besucher als eine aufstrebende lichte Höhe. Die Innenwände aus Schichtholz sind mit einem Hohleisen bearbeitet, was optisch als eine deutliche Kerbung erscheint. Die Oberfläche gaukelt dem Betrachter vor, sich im Licht zu bewegen. Eine unendliche Tiefenstruktur öffnet sich, die zum Innehalten einlädt und den Blick zum seitlich aufgestellten Kreuz im Licht lenkt.

Ich hoffe, dass diese Bearbeitung auf meinen Aufnahmen erkennbar ist.



Eine schwere Eisentür, die den Zugang fast verwehrt...

...man muss sich den Eintritt erarbeiten.





Meditation pur! Das Licht war einzigartig an diesem Nachmittag.
Wir fuhren gut durchlüftet beseelt nach Hause.

Frühlingsgefühle für die Freunde vom ZiB
nochmals, als Reminiszenz zum Weltfrauentag
Worte von der unvergesslichen Rosa Luxemburg


Gönnen in dieser Woche...

...hieß, den erwähnten Spaziergang zur Kapelle am Samstagnachmittag durchzuziehen - das Laufen trotz eisiger Kälte intensiv genießen. Macht nichts, sagten wir uns bezüglich der Minusgrade, es gibt kein schlechtes Wetter, nur ... und wir zogen uns warm an. So geht es! So funktioniert es immer. Irgendwann las ich den folgenden Satz bei Astrid über kognitive Dissonanz, der mich herausgefordert hatte, zum Nachdenken animierte und in einem pragmatischen Ergebnis gemündet hatte:

"Das ist das Unbehagen, das Menschen fühlen, wenn neue 
Informationen mit bereits vorhandenen in Konflikt geraten.
 
In diesem Zustand können Menschen zwei Dinge tun: sie können
ihre Überzeugungen ändern und an die Realität anpassen. 
Oder sie können die neuen Informationen so interpretieren, 
dass sie bei ihrer ursprünglichen Überzeugen bleiben können."

__ Leon Festinger,  Sozialpsychologe

Nun, nach meinem Dafürhalten kann ich zum Dritten versuchen als bewusste Zuwendung mental als auch psychisch für Momente zum Stillstand zu kommen, indem ich mich beispielsweise meditativ ausklinke. Es gleicht einem Linearisieren!

Und dieses Ausgleichen ist dringender denn je... was uns zwei längere Telefonate mit Freunden bewiesen, da mit deren Partnern Streit entbrannt gewesen war - durch die coronaoide Isolation.

Diese Haltung des Innehaltens wurde mir persönlich offenbar durch meine eigene Hinwendung an asiatische Lebensgewohnheiten, deren Umgang mit dem Dasein. Wie denken, handeln wir in diesen ungewöhnlichen Zeiten der Pandemie?


Warm anziehen mussten sich ebenfalls die Derbleckten zum Ansturm auf das Starkbier auf dem Nockherberg. Die Handlung des Derbleckens leitet sich angeblich ab von jemandem „die Zähne blecken“, also jemandem die (blitzenden) Zähne zeigen. Fälschlicherweise wird das Derblecken leider zu oft auf das kritische Vorhalten gegenüber Personen des öffentlichen Lebens reduziert.

Das typische Singspiel, will sagen die Predigt vom Nockherberg klang auch in 2021 ur-bairisch deftig, es gab manche kräftige Watschn (= Ohrfeige, für Nichtbayern). Die direkte Übertragung verpasste ich am 07. März und rief mir die Rede vom Pater Barnabas alias Maximilian via Mediathek ab. Mit etlichen Unterbrechungen, da das geliebte Katzentier miauhte, es an der Tür klingelte weil der Postbote eine Sendung brachte und das Telefon bimmelte.

   Trotz Corona fand heuer das Starkbierfest am Nockherberg statt. Ohne Singspiel, ohne Publikum - aber mit Fastenprediger Schafroth.   

    Der Allgäuer Kabarettist Maxi Schafroth (Jahrgang 1985) folgte 2019 als Fastenprediger auf die bewährte und beliebte Mama Bavaria, unsere Luise Kinseher, die bislang beim Starkbieranstich am Nockherberg den Ton angab.  

   Es wurde 2021 corona-conform "derbleckt" und natürlich zünftig Musik gespielt und gesungen, gelacht und gleichzeitig gemahnt, ohne Gäste nur mit Videoübertragung  - aber nebenbei auch gezielt gedankt, was die deutlichen Worte ausgleichen sollte (?):   
   "Danke, dass ihr uns hier durchsteuert.   
   Ich glaub, ihr hört das nicht so oft."  

In der Summe muss ich zwar schmunzeln doch wehmütig an Mama Bavaria zurückdenken, die mit wesentlich mehr Esprit die Gstanzln vorgetragen hat, die verschiedenen Figuren entschieden besser derblecken konnte - locker aus dem Handgelenk heraus! Da muss der brave Maxi Schafroth definitiv noch einiges dazulernen.



Meine, mir gegönnte Woche in der Fortsetzung...

...verlief vergleichsweise ruhig. Bis auf das Schlichten per Telefon zwischen den Freunden, dem Orkan der glimpflich  verlief - doch, es war gut auszuhalten und ich arbeitete nebenbei vornehmlich in Ruhe an meiner Osterpost oder in meiner Papierwerkstatt, wie eingangs im Bild gezeigt.

Die Hasenrasselbande widme ich Nicole. Diese Scherenschnitte lassen sich im Vorrat anfertigen, sind wunderbar anzusehen auf einer selbst angelegten Glückwunschkarte oder auf einem verpackten Geschenk als zusätzliche Dekoration.




Mir imponieren nur die Ratschläge,
die der Ratgebende selbst beherzigt.

__Rosa Luxemburg








Gesehen
Ein Film, der mich beschäftigte: Fair Game – Nichts ist gefährlicher als die Wahrheit (Fair Game, englisch für Freiwild oder als auch faires Spiel) ist ein US-amerikanischer Thriller von Regisseur Doug Liman aus dem Jahr 2010. Die Handlung des Films behandelt die Enttarnung der Valerie Plame, die durch die Plame-Affäre bekannt wurde und beruht auf einer wahren Geschichte.

Dazwischen im Minutentakt Gartenarbeit wegen der windigen Zustände trieb es uns immer wieder ins Haus zum Aufwärmen, zum rechten Zeitpunkt wurden auch die osterbunten Eier an die Korkenzieherhaselnußzweige seitlich an der Terrasse dekoriert.


Mein Friseurbesuch rückt näher... ja, das lohnt sich inzwischen dreimal!

Wer sich nun unentschlossen weder spirituell verausgaben möchte, noch medial für Meghan & Harry interessiert, wer fußballerisch die Bananenflanke des Jogi an sich vorbeitrippeln lässt, randvoll ist von Astra bis Triage oder sich weigert künstlerisch zu betätigen... kann immer noch mit Ziegen sprechen!

Das Angebot kommt von einer Farm, namentlich Cronk im United Kingdom.

Eine bezaubernde Idee auf jedem Fall!








Habt es fein und ein wohliges Wochenende,               
                                bleibt bitte alle gesund & munter!

Heidrun



Verlinkt mit Nova`s ZiB,

Kommentare

  1. Das ist heute wieder so viel was ich erst einmal "verarbeiten" und sacken lassen muss. Sehr interessant und ein ja und ja von mir für die Anfangsfrage ist es beeindruckend was alles meint festgestellt zu werden und festgestellt wird. Bei den Kapellen muss ich zugeben dass mir die Salzbeinbachkapelle besser gefällt. Zumindest was ich von aussen sehe spricht mich eher an. OK, die betenden Hände kann man erkennen, aber mir ist sie einfach zu schlicht, auch von innen so gar nix. Vielleicht ist es das aber auch was dann nicht ablenkt und man somit meditieren kann. Sehr interessant auch mit der Sprache, und ich finde es schade wenn sowas ausstirbt. Da sollte sich doch schon bemüht werden es mehr an die Kinder heran zu führen. Sowas würde bestimmt auch gut für die älteren Leute sein die Geschichten erzählen können, einfach den Kindern die Freude vermitteln. Vielleicht naiv von mir, aber ich kann mir schon vorstellen das es gerade bei kleinen Kindern funktioniert und sie es sozusagen mit jedem Lebensjahr mitnehmen und es sich wieder verbreitet.

    Schön geworden die Hasen so wie auch deine tollen Karten. Biste ja fleissig, und es freut mich zu hören dass du dir auch was gönnst. So sollte es sein, genauso das man anderen Menschen etwas gönnt. Neid kann sowas von zerfressen und finde ich echt schlimm. Zumindest den negativen Neid der die Menschen dann noch bissig werden lässt. Für mich gibt es nämlich auch positiven Neid, einfach weil ich etwas beneidenswert finde oder in dem Moment X auch gerne hätte weil ich es so schön finde.

    So, ich hoffe ich konnte meine Gedanken jetzt ein wenig sortieren und möchte dir auch noch für dein schönes ZiB danken. Freue mich wieder sehr darüber und wünsche euch noch ein tolles Wochenende mit Sonne und keinem Sturm.

    Liebe Grüssle

    Nova

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    1. Stimmt... die Woche war reichhaltig. Danke fürs Durchhalten, liebe Nova. Die Kapellen finden jeweils ihre Anhänger, ganz klar. In die alte Steinbachkapelle wäre ich auch gerne eingetreten, doch wie im Bild erkennbar ist sie lediglich zu Sonn- und Feiertagen geöffnet, was sehr schade ist.
      Die ladinische Sprache interessiert mich schon deswegen, da hier eindeutig bairisch Wurzeln vorhanden sein sollen. Sprache ist etwas lebendiges und sollte jeweils gesprochen und geschrieben werden, damit der Erhalt gesichert wird.

      Danke für Deine lieben Worte und Stellungnahmen, liebe Grüße zurück

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    2. Immer schade wenn geschlossen, das kenne ich ja von hier auch sehr oft, und ja das finde ich auch mit dem Erhalt. Sowas von wichtig und ich habe mich vor Jahren gefreut als in Norddeutschland ein paar Schulen das Plattdeutsch wieder in den Schulen gelernt wurde.

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  2. Ich freue mich mit Rosa Luxemburg auf den Frühling. Die ersten Blüten, wenn neues Leben beginnt aus der Erde zu sprießen und, und, und. Leider regnet es hier in Strömen, der Frühling macht noch etwas Pause aber man kann den Lenz schon schnuppern.
    Liebe Grüße zu dir
    hatte wieder viel Freude mich in deine Themen zu vertiefen.
    Lieselotte

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  3. Es gibt viele kleine Dinge in meinem Leben, die ich geniesse und mit denen ich mich selbst wertschätze.
    Dazu gehören auch Spaziergänge, Musik, Blumen, Natur.... Die Kapelle ist wunderschön und vermittelt eine ganz besondere Atmosphäre. Die Hasen gefallen mir auch sehr gut - ich freue mich schon auf Ostern - für mich besinnlich, nachdenklich - Wahnsinn schon ein Jahr Corona - ich erinnere mich noch so gut an letztes Jahr Ostern!

    Jetzt wünsche ich Dir von Herzen ein schönes Wochenende
    Liebe Grüsse
    Liz

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  4. Liebe Heidrun!
    Ja den Frühling hat man "nie über" und ich freue mich auch ihn dann endlich mal so richtig begrüßen zu können. Die ersten lockenden Tage waren so herrlich, aber im Februar doch vielleicht verfrüht. Nun ist es hier bei uns grau in grau und ziemlich windig und regnerisch und kühl ist es geworden. Aber die Sehnsucht nach dem Frühling wächst ;-)
    Vielen Dank für die Übersetzung des faulen Ei's - ich glaube ich hätte sonst sehr viel länger gegrübelt!
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Kirsi

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  5. Ui...das war jetzt aber wirklich wieder sehr abwechslungsreich wie ich feststellen konnte als meine Augen über deinen Post flogen um alles zu erfassen...
    unglaublich was du wieder für Historisches zusammenträgst und hochinteressant.
    Bei den Kapellen stimme ich Nova zu, meditieren kann man in dieser fast schmucklosen aber auch schönen kühlen Atmosphäre sicherlich sehr gut, denn der Blick wird von nichts überflüssigem abgelenkt.
    aber ich liebe schöne bunte Kirchenfenster durch die Sonne und Mond scheint um meine Blicke dem Himmel zuzuwenden wenn man eine Andacht darin hört...
    liebe Heidrun - weiß du eigentlich, dass du dich neidenswert glücklich schätzen kannst indem du und dein Liebster die selben Interessen teilen?!!!- und sie auch gemeinsam ausleben...?!
    was du bei der Sprache der zimbrischen 13 Gemeinden herausgefunden hast ist sehr interessant wie alles was mit Dialekten, wo die Sprache herkommt und wie lange sie schon dort jeweils besteht immer hochinteressant finde weil ich ein Kind der Sprache bin, sie liebe und alles andere als erfreut wenn ich im Umfeld bemerke wie oft sie schrecklich schludderich behandelt und verhunzt wird wenn jemand so vor sich hinnuschelt sodass sie kaum verständlich wird.
    ich finde ja mit der deutschen Sprache wird ein schreckliches Schindluder betrieben!
    sie weder besonders gepflegt noch geehrt...
    hast du das auch schon festgestellt?
    ♥️herzlichen danK für die Vorstellung des Filmes, muss allerdings kurz in meinem Gedächtnis herum-kramen ob ich ihn schon gesehen habe...(?! ich vermute ja...in letzter zeit gab es so einige die durchaus super Qualität des Inhalts und Themas schenkten...wenn sie allerdings recht " spät" kommen und ich mich wachhalte - hab ich oft beim einschlafen schon wieder trotz Spannung und Begeisterung den Anfang vergessen... seufz...
    du bist mit deiner Bastelbegeisterung schon dem Osterhäschen nah....oh je, würde ich jetzt schon die Eierchen fürs Bäumle im Garten rausholen, würden sie gschwind im Sturm davon wehen also wart ich noch bis sichs außen wieder etwas beruhigt hat...
    dir liebe Grüße und gute Gesundheit wünsch ich...lieb
    herzlichst angelface

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  6. In gewohnter Manier ist hier wieder allerlei zu finden.
    Die moderne Kapelle gefällt MIR ja gut. Wäre sie von einem Privatmann gestiftet, wahrscheinlich sähe sie anders aus ( ich erinnere mich an eine in meiner Heimatprovinz, an der mein Vater mitgewirkt hat: Die sah schon herkömmlicher aus. )
    Was die Philosophie anbelangt, braucht man nicht nach Asien zu gehen, stelle ich in diesen Tagen fest, da reicht die europäische Antike. Was derzeit hilft, ist der Stoizismus und ein Anhänger der Aufklärung zu sein ( offensichtlich bekennt sich auch der Twitter-Chef zu Seneca und Marc Aurel ).
    Ich bin wohl noch nie in meinem Leben so un-emotional gewesen wie in den letzten Jahren. Und es tut mir gut, meistere ich doch damit viele Stürme ( oder Wasserrohrbrüche wie in dieser Woche ).
    An Osterbasteleien sollte ich auch mal rangehen...

    Was machen die Augen? Hoffentlich tut sich was in Richtung Besserung!
    Alles Gute!
    Astrid

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  7. Liebe Heidrun , Deine Worte am Anfang gefallen mir gut. ich bin auch der Meinung, in sich hinein hören,
    bringt uns weiter. Sich wertschätzen und wissen was einem gut tut gibt auch ein gutes Gefühl.
    Ja der Frühling, er dürfte kommen und ist eingeladen bei mir.
    Die Kapelle ist interessant und ich sehe die betenden Hände. Wenn ich innen und aussen sehe wie schlicht sie ist, so finde ich auch alles sehr ruhig und besinnlich. Du verwirklichst Deine Vorhaben mit Deinem Liebsten, das finde ich wunderbar und zu zweit macht es Spass auch im Austausch.
    . Die Sprache, Mundart, finde ich sollte jeder erhalten und weitergeben, der es kann. Bei mir ist es die plattdeutsche Sprache, keine Mundart, sondern, ostfriesisches Platt mit eigenen Vokabeln. Darum habe ich meine plattdeutsche Seite, und stelle fest gerade, ich muss unbedingt wieder etwas einstellen.
    Deine Hasen - Scherenschnitte , zeigen mir, es ist bald Ostern. Ein wenig Deko habe ich im Haus, draußen geht es wettermässig noch nicht.Bei diesem Wetter kann ein Kreativer Mensch viel basten , malen und aufräumen,:-)))
    Liebste Grüsse zu Dir, das wetter hier möchte ich Dir nicht schicken, es ist gräsig zur Zeit, drückerle, Klärchen

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    1. Ganz Deiner Meinung, liebes Klärchen, das Wetter will ich ebenfalls nicht "verschicken" 🌬 Es stürmt und regnet, erinnert bereits an April. Und wir müssen mit Schnee rechnen. Klar, der bleibt nicht liegen - aber freilich freuen wir uns auf das Grün im Garten, auf mildere Temperaturen.

      Danke für Deine Anerkennung und lieben Worte.
      Liebe Grüße zurück

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  8. Sich etwas gönnen hat ja etwas mit echter Selbstliebe zu tun...das kann etwas Kleines oder auchmal wie bei mir neulich eine grössere Anschaffung sein...natürlich bewege ich mich da nicht im luftleeren Raum sondern sondiere Anregungen, die ich von anderen bekomme und entscheide dann, was zu mir passen könnte...so geschehen... Menschen, die sich nichts gönnen können, können die anderen echt gönnen? Wohl kaum...
    Deine Osterbasteleien sind wie immer einfach und wirkungsvoll...da suche ich noch, was zu mir passen könnte *zwinker

    Ein schönes Wocheneende
    wünscht Augusta

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    1. Deine Frage ist berechtigt. Aber wer kann schon in andere Mitmenschen hineinsehen? Es ist wohl eine besondere Form von Geiz, sich selbst nichts zu gönnen. Keine gute Sache.
      Liebe Grüße zurück

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  9. Welch ein umfangreicher und interessanter Post, liebe Heidrun...die Kapelle ist beeindruckend schön und auch die Erinnerung an Rosas Aussprüche hast du schön bebildert. Sich selbst etwas zu gönnen und sich mit anderen neidlos freuen können ist eine wunderbare Gabe und sollte jedem erstrebenswert sein. Es macht einfach glücklich.
    Deine Osterbasteleien gefallen mir und so wünsche ich dir einen gemütlichen Abend und eine gute neue Woche.
    Lieben Gruß, Marita

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    1. Vielen Dank auch Dir für Deine lieben Worte. Die Kapellen sind beeindruckend, ohne Zweifel. Wir sind froh über diese Ausflüge in dieser schwierigen Situation.
      Liebe Grüße zurück

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  10. Blue skies always bring me joy. Nature feeds the soul.

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  11. Cheers to your beer festival.
    Happy Monday

    Much💜love

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  12. ...I haven't cut paper like this in ages, thanks for the reminder! Take care and enjoy your week.

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  13. The first one is so clever - I love the rabbits! I don't think mine would come out looking even a LITTLE bit like rabbits!
    Thanks for joining us this week at https://image-in-ing.blogspot.com/2021/03/oh-tommy.html

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    1. It's always a pleasure being part of your challenge.

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  14. An interesting design for the chappel. It is beautiful :)

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  15. Liebe Heidrun,
    es ist wieder sehr interessant, bei dir zu lesen! Deine Hasenrasselbande ist sehr hübsch und erfreut bestimmt die Beschenkten. Auch alle deine Zitate gefallen mir sehr gut.
    Die Kapelle ist ja ganz besonders in der Form der betenden Hände. Super, dass ihr dort so schönes Licht genießen konntet und die Seele beflügelt wurde.
    Ich möchte mir in dieser Woche etwas mehr Zeit für Kreatives gönnen. Schon gestern Abend habe ich damit angefangen und habe einen Kranich gemalt. Montag bis Freitag kommen unsere zwei Enkel schon zum Frühstück und bleiben bis zum (meist späten) Nachmittag. Da bleibt nicht mehr viel Freiraum für mich...
    Hab noch eine wundervolle Woche und sei ganz herzlich gegrüßt
    Ingrid

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    1. Danke für Deine Anerkennung. Ja, die Scherenschnitte kommen immer wieder gut an, werden bewundert und aufgehoben.

      Die Kapellen sind fantastische Orte zur Ruhe und Meditation. Wir freuen uns auf die nächsten Orte.

      Liebe Grüße zurück

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  16. Heidrun - your rabbit "snowflake" is so precious! I deeply believe that true motivation has to come from within a person. Otherwise, it might lead to resentment, and certainly will not be sustained. I read a study once that showed children who can delay gratification achieve more success in life. I enjoyed the pictures of the chapel - it is simple and unadorned, allowing one to focus on the important things! Thanks for linking to Mosaic Monday, and have a super week!

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    1. Thank you for stopping by and your nice comment.

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  17. Such wonderful images! The little chapel is beautiful.
    I agree that our attitude influences all things in our life. Great words today!

    Thank you for being a part of 'My Corner of the World' this week!

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  18. May your spring be filled with bunnies, flowers and sunshine!

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  19. Thanks for sharing your thoughts and your world. The cut out rabbits make a delightful work of art and are a definite sign of spring coming!

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