Das Herz umklammert meine Füße

Ja... doch es waren angenehme Pfingstfeiertage:
Schön? Alles eine Frage der Betrachtung!
Pfingsten im Rückblick. 
- Mein coronaoider Alltag, in der  14. Woche.


» Je höher ein Mensch steht, desto häufiger hält ihm
die Fratze Gemeinheit die Faust unter die Nase. « 
—  meinte Wilhelm Raabe


#HurraWirLebenNoch

Die Realität parallel zum Virus gleicht einer Wüste. So empfinde ich es. Ich komme nicht daran vorbei,
obwohl ich aktuell nur sehr wenig Zeitung lese. Trotzdem holten mich die Ereignisse via Facebook
und bei etlichen anderen Gelegenheiten in diversen Gesprächen ein. Und ich denke viel darüber nach.
Ich lese John Höxter "Das Herz umklammert meine Füße" - wie passend, denke ich so nebenbei.


Hässliche, Angst einflößende Fratzen tun sich vor meinem geistigen Auge auf.

Hängen die weltweiten Vorkommnisse unmittelbar mit Covid-19 zusammen oder hatte sich da
längst so manches an Wut und Rebellion - speziell nach dem Mord an dem Farbigen - aufgestaut
und Luft gemacht? Eine Frage, die inzwischen längst in alle heilen Wohnzimmer einzieht.

Das Herz umklammert meine Füße, aus den Versen von Höxtner zitiert.
- Das andere Ich -




Man lügt wohl mit dem Munde;
aber mit dem Maule, das man dabei macht,
sagt man doch noch die Wahrheit.
_ Friedrich Nietzsche

1844 - 1900, Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Quelle: Jenseits von Gut und Böse, 1886. Viertes Hauptstück. Sprüche und Zwischenspiele.


In der Übersetzung zu dem Nietzsche Wort fand ich folgendes, das wiederum
zum Thema Fratzen der Aktualität passt:
One may sometimes tell a lie, but the grimace that accompanies it tells the truth.


 
Erstmals bezeugt ist das Wort Fratze bei Martin Luther im Sinne von „Possen“, verbunden mit 
„albernem Gerede“, vermutlich auf italienisch gleichbedeutend mit frasche (von frasca: belaubter 
Ast als Schenkenabzeichen) zurückgehend. 
 
Die heutige Bedeutung entstand im 18. Jahrhundert als Verkürzung aus „Fratzengesicht“ als „Gesichtsausdruck eines Possenreißers“. Für „Possenreißer“ steht etwa seit dem 16. Jahrhundert auch Fratz, später mit der Bedeutung „unartiges, schelmisches Kind“.


Es sind dieser Tage besonders hässliche Fratzen, die sich hier offenbaren:
Machtgier, Zerstörungswut, Überheblichkeit. Daneben der Virus, die (!) Krankheit, Hunger
und Not. Der einzelne Bürger steht diesem Politapparat eher hilflos gegenüber.

Doch die Reaktion der Massen, was nun infolge des Todes, der Übergriffe durch die Polizei am farbigen George Floyd, bürgerkriegsähnlich in den Staaten abläuft,
geben Anlass zur Sorge.

Was passiert da gerade, frage ich mich besorgt?!


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Geteilt mit MosaicMonday

- MosaicMonday a meme where we get together to share our photo mosaics -

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Meist wird „das Fratze schneiden“ als höhnisch empfunden, dient jedoch definitiv der Angsterzeugung oder apotropäischen Abschreckung. Fratzenhäupter oder Neidköpfe wurden in Europa beim Hausbau manchmal an Giebeln angebracht, um böse Geister abzuschrecken, Fratzenköpfe (Maskarons) wurden oft als maskenartige Zierelemente in der Architektur ebenfalls an Waffen und Möbeln angebracht.

Die „Fratze“ bedeutete noch bis ins 19. Jahrhundert ein (teuflisches) Trugwerk.
In diesem Sinn hat es Goethe in seinem Faust mehrfach und mit Nachdruck verwendet: 
Im ersten Teil, als der Professor den Teufelspakt mit Blut unterschreibt und das nicht recht 
ernst nehmen will, sagt er:
„So mag es bei der Fratze bleiben.“
Im zweiten Teil, als sich Mephistopheles als Narr maskiert, heißt es von ihm: 
„Gar köstlich ist er aufgeputzt, / Doch fratzenhaft, dass Jeder stutzt.“

Dagegen wird im übertragenen Sinn die „Fratze“ heute für schädliche, gewollte Auswirkungen einer Ideologie in den Texten eingesetzt.


Friedliche Momente in unruhigen Tagen

Die Freundin und ich verbrachten einen geselligen Nachmittag in Biberbach und
ich berichte hier davon - es passt, meine ich, sehr gut im Nachgang zu Pfingsten
und eventuell auch zu den äußerst bedauerlichen Vorkommnissen überhaupt.

Als Ausgleich!

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Wir besuchten das sogenannte Herrgöttle, was ich mit dem entsprechenden
Glockenspiel verlinkt habe.


Es handelt sich im Bild um die katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Jakobus, St. Laurentius und Heiliges Kreuz in Biberbach. Der Ort ist eine Marktgemeinde im nördlichen Landkreis Augsburg im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Diese Wallfahrtskirche wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts im Stil des Barock gebaut. Zudem beheimatet die Kirche seit dem 16. Jahrhundert das ringsherum bekannte Herrgöttle, was gern besucht und verehrt wird. Es handelt  sich dabei um ein romanisches Holzkruzifix aus der Zeit um 1220, zu dem sich im 17. und 18. Jahrhundert eine vielbesuchte Wallfahrt entwickelt hatte.

Das Herrgöttle von Biberbach, das große hölzerne Kruzifix, ist ein vielbesuchtes Gnadenbild. Es hatte aufgrund seiner beachtlichen Ausmaße (Höhe ca. 2,12 m, Armspannweite 2,07 m) vermutlich als Triumphkreuz in einer größeren Kirche des benachbarten Württemberger Raumes Verwendung gefunden und ist vom Stil der Romanik zuzuordnen.

Nach einer Überlieferung gelangte das Kreuz 1525 nach Biberbach, es soll während des Dreißigjährigen Krieges von schwedischen Truppen gewaltsam aus der Kirche entfernt worden sein. Der damalige Pfarrer Ulrich Zusemschneider versteckte sich mit seiner Pfarrgemeinde auf dem Dachboden der Kirche, wurde jedoch verraten und starb an einen Baum gebunden. Unweit der Stelle seines Todes steht heute ein Mahnmal.

1654 wurde der Turm von einem Blitzeinschlag getroffen. Bei dem Unglück kamen zwei Menschen, die zum Wetterläuten dorthin geeilt waren, ums Leben. 1655 wurde das Kruzifix vom Ortspfarrer Sebastian Widmann wiederentdeckt und von dessen Nachfolger Anton Matthes an der südlichen Kirchenmauer angebracht. Ende des 17. Jahrhunderts entwickelte sich - wie erwähnt - eine rege Wallfahrtsbewrgung zu diesem Hergöttle von Biberbach. Die offizielle Anerkennung holte sich der Ortspfarrer Anton Ginther während einer Romreise 1685 bei Papst Innozenz XI.persönlich. Da die wachsende Zahl der Wallfahrer in der Kirche keinen Platz mehr fand, entschloss man sich zu einem Neubau, mit dem der Baumeister Valerian Brenner beauftragt wurde. Für den Bau brachte Ginther eine Summe von über 20.000 Gulden auf.

Eine enorme Summe!

Den Materialwert für 20.000 Goldgulden - unter der Annahme, es sei reines Gold verwendet worden - beträgt etwa 3.072.503 €. Man sollte jedoch die Kaufkraft berücksichtigen, die im Mittelalter deutlich höher ausfiel, demnach entsprach dieses Geld nach heutigem Maßstab circa 9.300.000 €.

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IGNORABIMUSELMANISCH

Ich will das Wie nicht wissen noch das Was; den Nießnutz nur von Ja und Nein (für Naß!),
den echten Schein der Summe des Seins, der Dreiheit, der Zweiheit und der Eins.
(Die Drei dehnt des Denkens dunkle Dimension, zwei spiegelspaltet, Zwist und Zwang zum Lohn,
die einsame Eins kann nichts weiter tun als im Ueberallhier immernun zu ruhn.)

Die Welt ward bestmöglich effektuiert, Unterleibnitz hat nie Oberleibnitz geniert;
ich vermißmutmaße in seinem Attesteinen schwer zu tragenden, peinlichen Rest.

Gern verzicht’ ich auf Fichtes Weltvernicht-ichtung,
aus Hegelexegese les’ ich Hexendichtung,
der juvenile Absolütiti
liegt mir so fern wie Otahaiti;
indifferentier und kosmosaisch
scheint die Kompr0misere mir höchst prosaisch!

Trotz des Erkenntnisbetriebes Ungewissensbissen
Sperrsitz’ ich fröhlich   vor   den Weltkulissen.

_ John Höxtner (1906-1938)


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1684 wurde der Grundstein gelegt und das Langhaus errichtet. 1693 wurde der Chor gebaut und der Turm mit Oktogon und Zwiebelhaube versehen. Im Jahr 1694 waren die Arbeiten abgeschlossen und 1697 fand die Weihe durch den Augsburger Weihbischof, Johannes Eustache Egolf von Westernach statt. Das ursprüngliche Deckengemälde malte der Augsburger Maler Johann Georg Knappich zwischen 1693 und 1695. Aus dieser ersten Ausstattungsphase ist noch die Empore mit ihren emblematischen Brüstungs- und Deckenmalereien erhalten, die 1693 von Johann Caspar Menrad geschaffen wurden. Auf diese Zeit gehen auch die Skulpturen des Apostels Jakobus użnd des Christus in der Rast von Bartholomäus Eberl (oder Öberl ?) zurück.

Nach der Unterbrechung durch den Spanischen Erbfolgekrieg erhielt das Langhaus unter Dominikus Zimmermann ab 1712 eine neue Ausstattung. Weitere Veränderungen des Innenraums erfolgten unter Johann Georg Hitzelberger, der ab 1753 die Baumaßnahmen leitete. Es entstanden die heutigen Deckengemälde von Balthasar Riepp und der Stuckdekor von Franz Xaver Feuchtmayer. Es fanden regelmäßig weitere Restaurierungsarbeiten statt.






Die Welt

Die Welt gleicht einer Opera,
wo jeder der sich fühlt,
nach seiner lieben Leidenschaft,
Freund, eine Rolle spielt.

Der eine steigt die Bühn' hinauf
mit einem Schäferstab;
ein andrer mit dem Marschallstab
sinkt ohne Kopf herab.

Wir armer, guter Pöbel stehn
verachtet, doch in Ruh
vor dieser Bühne, gähnen oft
und sehn der Fratze zu.

Die Kosten freilich zahlen wir
fürs ganze Opernhaus;
doch lachen wir, mißrät das Spiel,
zuletzt die Spieler aus.

_ Johann Nikolaus Götz


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Mein Besuch in Biberbach brachte parallel folgende Geschichte ergänzend  zutage
was mir von Bekannten erzählt wurde,  was in der Führung gehört:

...frei zitiert aus der Wertinger Zeitung vom 16. Juni 1950...

Auf dem Rückweg von einer dreijährigen Kunstreise, die den Wunderknaben
Wolfgang Amadé Mozart
mit Vater und Schwester nach Frankreich, in die
Niederlande und nach England geführt hatte, kam die Familie im Jahre 1766
auch nach Dillingen, wo der zehnjährige Wolfgang in der dortigen Residenz des
Fürstbischofs seine Kunst zum Besten gab.

Unter den Zuhörern befand sich auch der Fuggergraf Christoph Moritz Bernhard,
der den kleinen Wolfgang sofort in seine Herrschaft Markt-Biberbach einlud,
um in der seit der Reformationszeit weit bekannten Wallfahrtskirche zum
Heiligen Kreuz ein Orgelspiel zu geben.

Vater Leopold Mozart erteilte bereitwillig seine Zusage, denn der alte
Postweg nach Augsburg führte unmittelbar an der in den Jahren
1684 – 1697 erbauten, schönen und großen Barockkirche vorbei, die
namentlich dem Vater Mozart schon aus seiner Jugendzeit als Wallfahrtsziel
in guter Erinnerung war.

Am 6. November 1766 fuhr also die Postwn mit der Familie Mozart an der
Kirche vor, wo sie vom Kirchherrn und dem betagten Chorregenten,
Organisten und Schulmeister Franz Josef Schmöger empfangen wurde,
der den Kirchenchor an der Wallfahrtskirche schon seit langem leitete.

In seiner Begleitung befand sich sein musikbegabter Enkel, der
zwölfjährige Josef Sigmund Eugen Bachmann, dessen Berühmtheit
als Orgelkünstler den Protektor und Förderer der Kirche, Reichsgraf
Fugger, wohl dazu bewogen hatte, einen Wettstreit zwischen ihm und
dem kleinen Mozart herbeizuführen.

Die erlesene Schar der Zuhörer konnte es kaum erwarten, bis der junge
Mozart die Orgel bestiegen hatte und die ersten feierlichen Töne und die
mächtigen Akkorde den weiten Raum des Gotteshauses erfüllten.

Wolfgang Amadé Mozart, der sich das schwierige Rieseninstrument ohne
Unterricht erobert und auf seiner Reise durch halb Europa auf den
größten und bedeutendsten Orgeln gespielt hatte, zeigte auch hier
seine unübertroffene Meisterschaft. In freier, fantasievoller Schöpfung
reihte er Satz an Satz und Fuge an Fuge.

Danach ließ der junge Bachmann seine Kunst hören. In meisterlich
vollendetem Können brachte er zahlreiche Musikstücke zur Darbietung
und beendete den musikalischen Wettstreit mit dem Vortrag einer gleichfalls
von ihm geschaffenen f-moll-Fantasie.

Am Schluss reichten sich die beiden Künstler die Hände in gegenseitiger Hochachtung.

Ein Zeitgenosse und Musikkenner schilderte den musikalischen Wettstreit mit den
Worten: "Jeder tat sein Äußerstes, um dem anderen den Vorzug streitig zu
machen und für beide fiel der angestellte Wettstreit sehr rühmlich aus".

So endete jener künstlerische Vergleich in der Biberbacher
Kirche, der übrigens lange Zeit merkwürdigerweise nach
Biberach an der Riß verlegt wurde, bis es der Mozartforschung
überzeugend gelungen war, den Beweis für den Ort der Veranstaltung in
der Biberbacher Wallfahrtskirche zu erbringen. Leider ist die Orgel selbst,
ein Werk des Augsburger Orgelbauers David Jakob Weidner,
nicht mehr erhalten.


Von der Freude

"Sage", sprach ich, "holde Freude,
Sage doch, was fliehst du so?
Hat man dich, so fliehst du wieder!
Niemals wird man deiner froh."

"Danke", sprach sie, "dem Verhängnis!
Alle Götter lieben mich;
wenn ich ohne Flügel wäre,
sie behielten mich für sich."

_ Johann Nikolaus Götz

Der Autor (* 9. Juli 1721 in Worms; † 4. November 1781 in Winterburg bei Kreuznach) war ein deutscher evangelischer Geistlicher, Schriftsteller, Epigrammdichter und Übersetzer. Er gilt als Vertreter der deutschen Anakreontik.

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Im Fokus: meine vergangene Woche

Die Pfingstfeiertage, wie auch den Rest der Tage, verbrachten wir zu Hause  - wo auch sonst!?
Es ist in Ordnung, frau gewöhnt sich an manches. Oder sind es etwa stimulierende Substanzen, die
in den beiden Antibiotikas derart ihre Wirkung zeigen? Alles abdecken, abstumpfen lassen, was mich in der Isolation händeringend störte? Immerhin sind dreimal täglich zwei Tabletten mit
jeweils 400 und 500mg verordnet. Bin ich jetzt summa summarum zugedröhnt!? ... Tstststs
Oder reißt die Ausgangsbeschränkung, die Auflage von Mundschutz und Abstand lakonisch
mich larmoyant zu einer solchen Haltung hin?

Wir sitzen regelmäßig auf der Terrasse. Der Göttergatte liest seinen Stephen King Roman und ich häkele langwierig an meinem Gürtel, trenne eine Reihe auf, wähle eine neue Farbe. Die Nachbarin reicht uns Kuchen über den Zaun. Wir hatten ein Paket für die Familie angenommen. Ein paar Worte werden gewechselt unter Einhaltung der Distanz.

Dann die Kontrolluntersuchung: die Ärztin ist zufrieden  - mir ist übel von den Medikamenten.

Die Bikerfreunde planten eine erste gemeinsame Ausfahrt, die leider ins Wasser fiel.
Es wäre wirklich einmal wieder herrlich sich zu begegnen und eine Tour zu fahren.
Das Leben fühlt sich an, wie unter einer riesigen Käseglocke - behütet und gleichzeitig abgesondert.
Hurra, wir haben doch ein Dach über den Köpfen, zu Essen und Bücher.

Im Gegensatz zu so vielen anderen Menschen, denen es mangelt...

...Hand aufs Herz: ist es undankbar, sich nach unserem vormaligen Standard zurück zu sehnen?


Ich sehe in Abschnitten ein Interview, ein interessantes Zwiegespräch mit Isabella Rosselini auf ARTE
in der sogenannten Masterclass - es lässt sich, nebenbei  bemerkt wunderbar über die Mediathek aufrufen.
Die Schauspielerin ist in die Jahre  gekommen, sie ist immer noch schön und sie reflektiert sehr pointiert ihre besondere Karriere in der Mode / Kosmetik, ihre Arbeit als Schauspielerin und als Regisseurin. Erzählt weiterhin über ihre Zusammenarbeit mit Guy Maddin und David Lynch, ihren Hang zum Experimentellen, ihr spätes Studium und darüber, wie ihre berühmten Eltern jeder auf seine Weise ihre eigene Arbeit beeinflusst haben.

...mein ausgerufenes Thema unter den MENSCHENSKINDERn ist jetzt im Juni die

Mode
Was mich persönlich immer schon brennend interessiert hat, beruflich und privat.

Wie sieht Mode im Alltag und im Besonderen bei Dir aus? Ich bin neugierig!



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Habt es fein & ein schönes  Wochenende

Bleibt bitte gesund

Heidrun



Verlinkt mit  mit Nova`s ZiB,


Kommentare

  1. Ach jaa, des Herrgöttle von Biberach, des kenn i au.
    Ja, und in Punkto Amerika und ein Farbiger zu sein, da habe ich ja auch schon das Buch "Ohne Gnade" vorgestellt.
    Mehr mag ich nicht dazu sagen. Die Covid Krise geht mir echt am ..... vorbei und ich denke, es kommt etwas ähnliches wieder, wenn es wieder kalt wird.
    Fratze schneiden, ja, das war aber früher auch an den Häusern zu sehen, z.B. sieht man das in Waiblingen auch. Dort haben "die besseren" Leute diese an ihre Häuser angebracht, damit man sehen kann, wie betucht sie sind.

    Mit Martin Luther bin ich nicht mehr so auf du und du, seit ich weiß, was es für ein Judenhasser war.
    Aber das war wohl auch die Zeit, in der die Juden auch nicht gerne gesehen waren. Bei Maria Theresia mußten sie sogar Judenhüte tragen. Das nur mal so.

    Ich wünsche dir ein wundervolles Wochenende und hier ist es trüb. Na dann bekomme ich meine Tintenfische ja fertig, obwohl eine Runde aufs Rad werde ich wohl schon gehen.
    Liebe Grüße Eva

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    1. Tja... was hat sich prinzipiell bis heute seit "Onkel Toms Hütte" bitte geändert? Kinder werden sklavisch gehandelt und manches mehr.

      Übrigens... der Reformator Luther übernahm den gesamtmittelalterlichen Antijudaismus und versuchte, diesen durch seine christologische Bibelexegese zu untermauern.

      Er verlangte als erster maßgebender christlicher Theologe eine gewaltfreie Judenmission und gesellschaftliche Integration der Juden.

      Bleib gesund und munter.

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  2. Ich denke, wir dürfen uns schon gern nach unserem gewohnten Standart zurücksehnen. Dann sollten wir aber auch dankbar sein, dass es wieder so laufen darf und es nicht nur als Normalität hinnehmen.
    Ich bin in Sachen Mode eher einfach gestrickt. Es muss bequem und sollte nicht übertrieben sein im Alltag. Für besondere Anlässe hübsche ich mich auch gern mal elegant auf.
    Liebe Grüße, Catrin.

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    1. Die Karten werden, denke ich, neu gemischt. Die gewohnten Standards weichen dem coronaoiden Vermächtnis, angepasst und hoffentlich auch vernünftig und sicher - die Gefahr bleibt vorhanden.

      In puncto Mode halte ich es ähnlich. Es ist tatsächlich eine Frage des Anlasses.

      Bleib gesund und munter.

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  3. "Das Leben fühlt sich an, wie unter einer riesigen Käseglocke - behütet und gleichzeitig abgesondert."
    So kam es mir auch eine Weile vor. Und immer noch ist es merkwürdig da draußen, wird aber mit jedem Tag entspannter. Trau dich mal wieder. Es ist schön, das Leben zu genießen.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Mit dem "sich trauen" hatte ich noch nie Probleme. Allerdings warte ich jetzt schon ein bisschen ab, bis sich mein Körper erholt hat. Die Chancen kommen dann schon wieder...

      ...bleib gesund und munter.

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  4. Ne, undankbar sich nach dem vormaligen Stand zurück zu sehen ist es nicht. Ich glaube das wünschen wir uns alle. Allerdings bin ich dankbar dass wir hier diese strengen Maßnahmen hatten, die Zahlen für sich sprechen und vor allem wir ab Montag in die Phase 3 kommen. Auch wenn noch mit Auflagen ist es ein weiterer Schritt in die "Normalität" die mehr Freiheiten bringt und hoffentlich die Menschen nicht übertreiben lässt.

    Oh jeh, Mode im Alltag....*breitgrins*...das möchtest du nicht wirklich wissen. Ne, mal ernsthaft, im Alltag sieht es so aus dass meine "Mode" alte Klamotten sind, abgeschnitten Hosen, T-Shirts und zwar frisch gewaschen allerdings mit Farbflecken versehen. Mode an sich spielt bei mir allerdings keine Rolle mehr. Schon immer getragen was gefällt habe ich es mir auch noch nie vorschreiben lassen oder mit einem Zwang unterzogen. Hier muss es für mich leger und praktisch sein wenn ich aus dem Haus gehe.Meistens trage ich Jeans kombiniert mit Shirt oder auch mal eine Bluse. Richtig "schick" wird es nur wenn es dafür einen Anlass gibt, allerdings auch selten mit Highheels. Die stehen seit über zehn Jahren im Schrank, dennoch einmal jährlich geputzt.

    Die Vorkommnisse sind wirklich schlimm, vor allem auch was in den USA abgeht. Ich könnte mir sehr gut vorstellen das so einige Agressivität durch die allgemeine Situation verstärkt wird. Habe ich teilweise auch auf FB festgestellt, wenn man dann reingeht und liest was so manche "Dummschädel" (entschuldige dafür) von sich geben. Allgemein auch teilweise wie sich wieder wie ein Fähnchen im Wind gedreht wird, herausgestellt wird wie toll man doch über alles Bescheid weiß aber dann nicht zugibt wenn es Fakten gibt die etwas widerlegen. Im Grunde sollte man darüber lächeln und hinwegschauen. Bei manchen Menschen entschuldige ich es mit dem Alter, der Vergesslichkeit was gestern gewesen ist.

    Hach, widmen wir uns auch den schönen Dingen, und ich habe mich heute über die tolle Info über das Herrgöttle, die schöne Kirche, auch die Fratzen und das ZiB gefreut. Sehr interessant und beim Zitat musste ich doch auch ein wenig grinsen, aber nur im Zusammenhang das es mit Maske und dem Maul schwieriger zu erkennen ist....wenn man es vorab nicht auch lesen kann oder falschen Aussagen den Glauben schenkt. Zu schade das es mit dem Bikderausflug nicht geklappt hat. Da drücke ich euch feste die Daumen dass ihr es bald nachholen könnt. Dürfte bestimmt schön werden, schon allein die Tour aber auch natürlich all eure Freunde wieder zu sehen.

    Mit Arte und dem Beitrag bzw. der Mediathek leider bei mir nicht zu empfangen...wie so oft, trotz Europa *augendreh* der Satz: In ihrem Land nicht verfügbar. Schön auch zu lesen das die Ärztin zufrieden ist. Allerdings auch ein Widerspruch wenn es dir damit nicht gut geht, da sollte doch was geändert werden....oder noch besser du bald nicht mehr so viel oder gar keine nehmen müssen. Das wünsche ich dir zumindest von Herzen.

    So wie auch ein superschönes Wochenende, viel Spaß bei allem was ihr macht und ich danke auch noch vielmals für das ZiB und den Glockenturm, denn den würde ich gerne von dir verlinkt haben.

    Liebste Grüssle von mir zu dir

    N☼va

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    1. Mit dem Wunsch sich wieder in die Normalität zu bringen, ist vielfach auch nur die Sehnsucht nach Fernreisen vorhanden. Daher denke ich, bin ich gespannt wie es weitergeht. Mir persönlich fehlt es nicht. Wir haben ringsherum so viel Landschaft, dass ich zufrieden bin. Höchstens Irland...

      ...ich stelle mir gerade Dich in Jeans und farbbefallenem Shirt vor. Herrlich. Kann ich mir gut vorstellen. Und trotzdem. Da ist doch bestimmt noch ein Lieblingsstück im Schrank?! Das zwar bald brüchig, immer wieder gerne getragen wird. Ich habe eine Jacke, die ich seit 1989 (!) fallweise trage und liebe. Die inzwischen auch renoviert werden musste und in meinn Augen noch 20 Jahre halten dürfte. Highheels stehen im Flur als Eyecatcher, tragen beziehungsweise damit laufen kann ich heute nicht mehr.

      Die Vorkommnisse in USA sind mehr als wüst. Daher auch meine Betrachtung diesbezüglich. Eine Freundin in MUC betreut Farbige und ich stelle mir vor, dass sie eventuell auch an der Demonstration teilnehmen wird. Ich frage sie demnächst...

      Klar, die Kirche beziehungsweise den Glockenturm verlinke ich gerne bei Dir. Muss nur noch gucken, wann das Ereignis auf dem Blog stattfindet.

      Dankeschön fürs ausführliche Schreiben und Deine Informationen!

      Bleib bitte gesund und munter.

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    2. Ein Lieblingsstück, da müsste ich echt überlegen und so spontan sag ich nööö. Klar gibt auch das eine oder andere Stück welches schon "aufgemöbelt" wurde und eine Jeansjacke von mir hat schon über dreißig Jahre auf dem Buckel *gg*

      Allerdings gibt es einen "Lieblingsring" bei mir, den trage ich immer und wird nur abgenommen wenn es beim Arzt oder KH sein muss...der Ehering, verkleinert (für kleinen Finger), meines verstorbenen Vaters.

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  5. Mode? Ich vermeide sie, wo es nur geht. Ich ziehe Kleider an: Jeans, Pulli, T-shirt, Socken und Unterwäsche. Gerne trage ich Männerhemden als leichte Jacken. Im Sommer selten einen Rock. "Für Schön" wird es dann ein bisschen schwierig. Wenn die Kleider kaputt sind, kaufe ich etwas Anderes. Liebe Grüsse zu dir. Regula

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    1. Selbst Jeans - mit Männerhemd und T-Shirt - gibt es in den verschiedensten Varianten, auch hier schwingt der Zauberstab der Mode doch irgendwie mit, gelt.

      Bleib gesund und munter.

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  6. Liebe heidrun,,, voll gespickt mit interessanten Inhalten" enthält dein Post und hinterlässt nach dem lesen eine gewisse Niedergeschlagenheit bei mir, denn ich empfinde ähnliches..
    wie unter einer Glocke - gleichzeitig geschützt aber auch isoliert bleibt man weiterhin in Coronazeiten, auch wenn man den Hauptbegriff wahrscheinlich längst nicht mehr hören kann, überschattet er weiterhin unser Leben.
    Da mag man weder groß an hübsche Mode oder unterhaltsame Bücher, Ausflugsziele oder gar an shoppen denken.
    Wenn das das Wetter auch noch kalt und trüb bei uns Unbehagen zurücklässt ist der Tag so gut wie gelaufen.
    Bei all den / unerfreulichen neuen Nachrichten die uns überfluten suchen wir geradezu verzweifelt an manch Tagen einen Ausgleich dazu, es fehlen die gewohnten unbefangenen Kontakte die uns ermöglichen und helfen vieles hässlich auftauchende besser zu verarbeiten..
    du bist ein sehr nachdenklich, tiefer denkender Mensch was ich als sehr wohltuend empfinde, denn Augen zu und durch ist nicht wirklich eine Alternative....
    danke für den interessanten Post...und dir ein schönes Wochenende
    herzlichst angelface

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    1. Du reflektierst meinen Post trefflich, meine liebe Angel. Das aktuelle Zeitgeschehen hinterlässt Narben auf jeder Seele. Kein Mensch kann sich dem entziehen, wir leben schließlich mittendrin manchmal im Auge des Hurrikans, für einen Augenblick der Ruhe während daneben Stürme hausen. Durchatmen, weiter den Alltag bestreiten... so wie immer? Es ändert sich alles. Wird auf dem Kopf gestellt und erschafft eine neue Normalität.

      Dankeschön für Deine Meinung.

      Bleib gesund und munter.

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  7. Liebe Heidrun,
    ja im Moment passieren wirklich Dinge überall auf der Welt die auch mich mulmig werden lassen, aber ich versuche (und das zumeist erfolgreich) dann diese Gedanken nicht zu vergessen, aber immer wieder das Positive zu sehen. Viel hilft mir dabei Yoga und Meditation ;-) oder einfach raus in die Natur und eine schöne Hunderunde.
    Heute treffen wir uns endlich mal wieder mit unseren Freunden und da freue ich mich schon sehr drauf ... endlich ein Stück wieder Normalität,
    liebe Grüße
    Kirsi

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    1. Yoga habe ich versucht... und keinen echten Zugang gefunden. So halte ich meditative Übungen mit meinen Pinseln ab - es funktioniert, sich auf diese Weise für ein Weilchen aus der Wirklichkeit zu bewegen und mehr noch, einiges abfließen zu lassen, was dann auf dem Papier sich ausdrückt.

      Bleib gesund und munter.

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  8. Liebe Heidrun,
    Friedrich Nietzsches Zitat passt ( leider) in die heutige,wirre Zeit. Das hast du gut ausgesucht! Es ist beängstigend was weltweit Negatives vor sich geht und trotzdem sollten wir uns über jeden kleinen Schritt ,in gefühlte Normalität, freuen.
    ♥liche Grüße zum Wochenende
    Lieselotte

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    1. Dankeschön für Deine Anerkennung. Ja, Nietzsche sah seine Epoche so... und es wiederholt sich manches, beziehungsweise denke ich, der Mensch ändert sich nie.

      Bleib gesund und munter.

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  9. Fratzen schneiden lernen das nicht die Kinder schon und die Erwachsenen lachen dabei. Ich selber habe es eigentlich gerne, wenn ich im Gesicht lesen kann wie sich mein gegenüber fühlt.
    L G Pia

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    1. Ja, bei den Kindern ist es eine natürliche Sache, die ihnen dann mehr oder weniger in der Schule abtrainiert wird. Und es ist tatsächlich eine Frage der Mentalität, wenn ich spontan an hawaiianischen Kultgrimassen denke, beispielsweise...

      ...bleibt gesund.

      Löschen
  10. Liebe Heidrun,
    mit interessanten Informationen hast du eine Zeit des
    Tages gefüllt, beachtlich. Das Rad des Lebens mit deinen
    Worten ist beeindruckend dargestellt. Der CoV hat uns
    überrollt, wir hoffen, bangen und sehnen uns nach der
    Normalität, die niemals mehr so sein wird wie zuvor. Diese
    harte Zeit nicht die Menschen zur Vernunft zu rufen, sie
    setzen hoch eines drauf, menschenunwürdig und die
    Würde wird mit Füßen getreten bis zum letzten Atemzug.
    Es hat mich arg aufgewühlt was in Amerika passiert ist.
    Die Fratze des Bösen hat die Macht gezeigt.
    Ich sende dir einen lieben Gruß in deinen Tag und lasse
    es dir weiterhin ind er Schwere der Zeit gut gehen, Karin Lissi

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    1. Wir sind tatsächlich von einer regelrechten Lawine überrascht und überrollt worden. Das kann man durchaus so sehen. Vernunft ist dagegen rar, die Mitbürger und Mitbürgerinnen wollen keine Auflagen mehr...

      ...bleib gesund und munter

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  11. Es gibt nie ein zurück...dennn wir nehmen die Erfahrungen, die wir jetzt machen auf jeden Fall mit...und das ist gut so...nur in der Rückschau ist immer alles nostalgisch gesehen wunderbar...ich hätte da einiges aufzuzählen,was mir vor Corona so garnicht gefalllen hat...
    In Sachen Mode bin ich im Moment so zufrieden, dass ich mich nicht mehr dem Dikat der modernen unterwerfen muss...das hat aber auch etwas mit meinem Ruhestand zu tun...in der Schule hatte ich immer das Gefühl mit der Mode gehen zu müssen, damit ich den Schülern gegenüber uptodate bin...Ich genieße es so, meinen eigenen Stil haben zu können...mein Kleiderschrank birgt noch ungeahnte Schätze, die ich gerne noch trage...habe gestern in der Audiothek einen interessanten beitrag zur veränderung in der Textilindustrie gehört...da sollte sich unbedingt was tun...es war doch unerträglich, dass jede Woche neue Kollektionen auf den Markt geworfen wurden, die alsbald im Müll landeten...dahin wollen wir nicht zurück!

    Liebe Grüße
    und ein schönes Restwochenende
    Augusta

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    Antworten
    1. Es gibt kein zurück auch wenn wir uns das wünschen würden. Und die Vergangenheit war wirklich nicht immer einfach und rosig, doch jeder von uns hat nur diese Erinnerungen. Das ist dann auch der Grund, aus jedem Tag das Beste herauszufinden - egal unter welchen Umständen. Wir schaffen uns täglich neue Erfahrungen und letztlich irgendwann den Rückblick darauf.

      Bleib gesund und munter.

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  12. ...those crosses are so graphic! Take care and stay safe, Heidrun.

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  13. Bees need all the flowers we can provide for them. - Margy

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    1. Bees are necessary, we have to protect them.
      Stay healthy and well.

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  14. There is so much in the world today that calls us to reflect on the realities we are forced to face. I find it so hard to listen to or watch the news. I want this all to go away, but I know it won't unless we as a world cofront it and accept our responsibilty for this rancor and hostility! I just have to find how I can contribute to solving the problem. Thank you for this post and the flowers are beautiful and I love the one with the bee. Have a grand week1

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    1. I agree, each day there are "hard" News in the Radio, the TV - not easy to take care.

      Stay healthy and well.

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  15. You have filled me with wonder, joy, and interest. Happy mosaic Monday.
    I am at #17 on the linky today

    Much💖love

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    1. Thank you for your nice comment.

      Stay healthy and well.

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  16. It’s normal to wish things back the way they were, but change is inevitable. I only hope that it changes for the better over here it seems it could not get much worse. The demonstrators, especially those who protest peacefully, seem at last to be actually changing some minds here and that is good. Those Changes need desperately to happen. But I am very worried there will be a resurgence of the Virus because of the close contact at the marches. ....... oh your mention of The religious Holy Day reminds me of where we were last year at this time ... in Vienna where we were surprised to find many stores and cafes closed (the Day is not celebrated in the US). Of course, We still had a wonderful time on the day. I wonder if we will ever get to take another “big” trip!

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    1. Yes, we all hope for a good changing in this crisis. Hope is a the only way and of course to be careful for oneself and other people.

      Stay healthy and well.

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  17. A lovely series of photos.
    Thank you for sharing at https://image-in-ing.blogspot.com/2020/06/48-years-with-this-guy.html

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    1. Thank you too, for hosting.
      Stay healthy and well.

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  18. Heidrun - just when we think the world is crazy enough, we have the situation with George Floyd and the protests. I am delighted that people are utilizing their democratic right to protest; it is unfortunate that others have chosen to take advantage of this moment to damage and steal and so on. There is no doubt the US needs reforms with respect to how it polices itself, and I am hopeful that this "moment" brings about meaningful change despite the distractions. Thanks for linking to Mosaic Monday!

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    1. I know what you mean... and I agree. By the way, there are around the World reforms necessary. There are so many things wrong. We can discuss for hours...

      Stay healthy and well.

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  19. We celebrated Pentecost with the whole family, it was wonderful after being apart for so long. Our restrictions are being lifted one by one.
    Amalia
    xo

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    1. Wonderful, to hear about the liftet restrictions... I wish all of us the very best in this time.
      Stay healthy and well.

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  20. Liebe Heidrun,
    du musst Antibiotika und Schmerzmittel nehmen, so, dass es dir schlecht wird? Da hast du wohl eine starke Entzündung in deinem Körper... Ich wünsche dir von Herzen gute Besserung und dass du bald wieder zu Kräften kommst!
    Wie unter einer Glasglocke - dies ist eine treffende Bezeichnung für die derzeitigen Bedingungen. Wer sehnt sich nicht nach seinem vormaligen Standard zurück? Es wäre nicht normal wenn es nicht so wäre. Ansonsten gibt es bei dir auch wieder viel Interessantes und Erfreuliches. Gemütlich auf der Terrasse sitzen, häkeln und von der Nachbarin einen Kuchen bekommen...
    Mode - interessiert mich eigentlich nicht soo sehr. Ich hasse es, für mich Kleidung zu kaufen und gehe nur, wenn ich muss. Dann darf es aber schon auch was Hübsches sein. Doch bequem und praktisch, außer natürlich zu festlichen oder besonderen Anlässen.
    Hab noch eine schöne Woche!
    Liebe Grüße
    Ingrid


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    1. Dankeschön für Deine guten Wünsche... ja, es war heftig.
      Da war die Isolation eher nebensächlich. Und die meiste Zeit verschlief ich ohnehin.

      Mode? Ein so aufregendes Thema!

      Mal sehen, was sich im nächsten Post da offenbart. Es ist eine spannende Reise, so viel sei verraten.

      Dankeschön für Deine Meinung und Anerkennung.

      Bleib gesund und munter.

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  21. I think we always have the ugly side of life but we have to learn not to let it become part of us. Your flowers are so colorful to offset the dark side of life.

    I am excited to see your corner at 'My Corner of the World' this week! Thanks for linking up.

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    1. In human history there was always good and Bad times... actually we have very difficult days. Hope is sensible.
      Stay healthy and well.

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  22. Liebe Heidrun, wie schön, dass Ihr Euch in Biberach treffen konntet, und das Herrgöttle ist ja alleine schon einen Besuch wert! Schade natürlich, dass Eure erste gemeinsame Ausfahrt mit den Bikerfreunden ins Wasser fiel - ich verstehe Deine Enttäuschung. Dass die Antibiotika wirken hoffe ich sehr.
    Danke auch für die Erwähnung des Interviews mit Isabella Rosselini, das merke ich mir, denn es klingt so interessant, dass ich möglicherweise ausnahmsweise diese Sendung auf der Mediathek anschauen werde.
    Was Mode im Alltag für mich bedeutet? Ich würde sagen, ich drücke damit meine Stimmung aus und selbst wenn ich den ganzen Tag das Haus nicht verlasse, überlege ich mir am Morgen ganz genau, was ich Lust habe, zu tragen und ziehe mich entsprechend immer sorgfältig an :)
    Liebe Grüße, Rena
    www.dressedwithsoul.com

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    1. Die Motorradtouren kommen... früher oder später. Ich bin da zuversichtlich.
      Die Sendungen zur Masterclass sind tatsächlich unterhaltsam von Esprit geprägt - sehr empfehlenswert.

      Mit Mode lässt sich vorzüglich die Stimmung heben, da bin ich ganz sicher. Gerade jetzt in der Isolation ist es meines Erachtens wichtig sich nicht gehen zu lassen und nur im Pyjama oder der ausgelutschten Jogginghose zu sein. Mode beflügelt.

      Danke für Deine Antwort und die lieben Worte.
      Bleib gesund und munter.

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  23. Liebe Heidrun,
    das Virus und alles, was damit zusammenhängt macht mir auch eher Angst, wobei ich manchmal denke, dass das Virus noch das kleinere Problem ist. Zu all dem kommt ja auch noch der Klimawandel hinzu, der schneller voranschreitet als man vermutet hatte.
    Bisher wusste ich nicht, woher das Wort Fratze kommt, sehr interessant.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Dankeschön... tatsächlich ist alles rund um den Virus beängstigend. Es ist m. E. ein natürlicher Reflex Angst zu empfinden und lässt uns vorsichtig sein.

      Die Fratzen sind mir lange schon geläufig, da ich mich früher schon mit den geschnitzten Masken zum Fasching intensiv beschäftigt habe.

      Bleib gesund und munter.

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  24. Oje, liebe Heidrun,
    da warst du wohl sehr krank? Ich hoffe es geht dir nun schon wieder besser!
    Alles alles Gute und viel Gesundheit für dich!
    Ich glaube auf der Welt passiert genauso viel Schlimmes wie immer.
    Leider waren die Menschen untereinander noch nie sehr nett zueinander.
    Das ist einfach die traurige Wahrheit. Geändert hat sich, dass wir sofort über alles
    Bescheid wissen - Dank der Medien und dem Internet.
    Und diese berichten am liebsten über die schlechtesten Dinge auf der Welt.
    Weil wiederum wir die Verbraucher den Medien damit die meisten
    Klickzahlen bescheren. Eigentlich schlimm alles.
    Alles Liebe für dich und ganz viele liebe Grüße von Urte

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    1. Dankeschön für Deine lieben Worte. Ja, es gibt auch außerhalb von Corona Krankheiten, die manche erwischen... es geht allmählich aufwärts, das ist die Hauptsache.

      Hinsichtlich der Berichterstattung muss frau inzwischen wirklich sehr differenziert ordnen, was da der Wahrheit entsprechen könnte. Das heißt, die Wahl der Zeitung respektive des Radio- oder des Fernsehkanals ist von großer Bedeutung.

      Ich freue mich über Deine Meinung.

      Bleib gesund und munter.

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  25. Hello Heidrun

    Such interesting and poignant sculptures of Christ on the cross and the two thieves whom He welcomed into heaven with him upon their repentance. It is sad that mankind seems never to live peacefully for long and that there is always human suffering from war, disease, hunger, prejudice. All we can control is ourselves and our own actions to try to make the world a better place.

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  26. Beautiful series of pictures and some really thought provoking words. Really messy times!

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  27. oh Heidrun
    da wünsche ich dir doch erst einmal weiterhin gute Besserung ..
    wie schön dass ihr die Kirche besuchen konntet
    es ist sehr interessant was du über sie geschrieben hast

    nein.. ich habe keine "Sehnsucht" nach vorher ;)
    ich nehme jeden Tag wie er kommt
    und Einschränkungen hatte ich kaum
    ein paar wenige "Gruppenkontakte" die nicht gingen ..aber davon geht die Welt ja nicht unter ;)

    von einer Ausgehbeschränkung war mir hier nichts bekannt
    und falls eine war.. so habe ich mich darüber unwissentlich hinweggesetzt
    allerding habe ich mich nicht in Menschenmassen begeben
    das mochte ich noch nie so richtig

    das Weltgeschehen kann einen schon bedrücken
    aber auch das ist eigentlich so wie immer
    Macht und Machtmissbrauch
    Gier nach Reichtum (einiger weniger)
    Agressionen bei der armen Bevölkerung
    angestachtelt durch die die sich davon etwas für sich erhoffen ..
    alles da gewesen.. nichts draus gelernt ..
    das in Amerika hat wohl nur zweitrangig etwas mit dem Virus zu tun
    solche Unruhen gab es schon immer
    und wird es immer geben wenn sich in den Köpfen der "Weißen" nicht
    endlich etwas ändert
    auch die Gewalt an den nicht weißen gab es schon immer
    nur heute wird sie durch Handy ect. schneller publik
    und es scheint sich doch etwas zu bewegen
    denn die Demonstranten sind nicht hauptsächlich farbig sondern es sind auch viele junge Weiße darunter
    es gibt Agitatoren die versuchen die in großer Mehrheit friedlichen Demos in Kravalle umzulenken
    wer mag sie wohl geschickt haben
    denn meist sind sie in den Orten fremd
    und die friedlichen Leute versuchen sie zu bremsen und weg zu schicken

    leider gibt es da so ein Trampeltier das das nicht versteht alles über einen Kamm schert und am liebsten Hunde und Soldaten auf die Menge hetzen würde :(

    hier bei uns machen mich eher die Leute nachdenklich die den selbsternannten Experten hinterher laufen
    und sich vor den Karren von abstrusen Behauptungen spannen lassen
    ist das nur Angst?Oder der Versuch sich auch einmal wichtig zu machen ..
    scheinbar ist die Vernunft ..wie vorher das Klopapier.. bei machen Menschen ausgegangen seufz..
    mit Mode kann ich nichts anfangen .. noch nie
    schon als Kind war es mir lästig für die Anproben bei meiner Mutter still zu stehen ..
    jung verheiratet kam ich 5 Jahre nicht aus den Schwangerschaftsklamotten raus ..
    danach musst die Sachen praktisch und billig sein
    wann hätte ich auch modische Kleidung tragen sollen ;)
    und heute brauche ich auch nichts mehr
    ich trage auf was da ist und ersetze was kaputt geht

    allerdings erkenne ich neidlos an wenn jemand sich hübsch macht

    liebe Grüße
    Rosi


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