Schwebende Zukunft

Schneeflocken gleiten sanft und still durch den Garten. 

Mir ist danach einen wirklich großen  Schneemann  zu bauen,
mir ist danach Schlittschuh zu laufen, über das Eis zu schweben!



Gesagt, getan...                  

Doch halt, da sind Schnutendeckel, Söderlappen oder hochschwäbisch:
Maultäschle sie werden im Quadrat eingestampft  - da nur noch FFP2
Maskierung gefragt ist.

Die Pandemie 2.0 ist eingeläutet. Prost Mahlzeit!
Wo führt das hin?




Bisschen etwas... geht trotzdem immer!

Die Ära der verpassten Feste

Alles, wirklich alles worauf wir uns freuen, was wir regelmäßig unternehmen vs. feiern platzt derzeit regelmäßig, wie es schillernde Seifenblasen zu tun pflegen. Abgewürgt, schnörkellos auf unbestimmte Zeit verschoben. Daher auch hier speziell als Motto im Januar dieses 2. denkwürdigen Jahres im Blickwinkel die Feste, die wir uns im kleinen und kleinsten Maßstab verschaffen können.
Okay... das hatte ich irgendwann im vergangenen Jahr mehr als oft erwähnt.

Nicht so - nebenbei bemerkt  - die Inauguration vom neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Gratulation Joe Biden!

 — Da sind keine imposanten Paraden, wenige Zuschauer, zur Amtseinführung
von US-Präsident Biden ist nichts wie sonst.
Für Stimmung sorgen sollen Popstars.
Beeindruckend die Lyrik von Amanda Gorman... Konzentration auf
das was vor uns liegt, als Essenz aus diesen Versen — 



Schade, schade...   

      ...dass alles ausfiel!

Vor etwa 10 Tagen wies die Tageszeitung auf unser berühmtes Rathaus in Augsburg hin und ich reflektiere dies hier ... passend gemacht. Zu diesem beschriebenen Anlass wäre nämlich eine 400 Jahre Feier für das denkwürdige Gebäude fällig gewesen. Was ehrlich gesagt verwirrend daherkommt. Lasst mich das auf den Punkt bringen: einerseits ist der Artikel aktuell jetzt im Januar gedruckt worden, andererseits wäre die Feier in 2020 fällig gewesen und wurde von der Stadtverwaltung in der Schwabencity schlichtweg vergessen - Schildburga lässt grüßen. Und zum dritten  - nicht unwichtig und keine große Rechnung  - dauerte die Bauzeit des Rathauses nachweisbar von 1615-1624, was letztlich dem Innenausbau geschuldet war.

Blickt noch jemand durch?

Also keine Feier! 
Dann eben                      

Schlittschuhlaufend

An den Füßen Kufen,
die zu Winterfreuden rufen. 
Dickes Eis auf dem See, 
es knirscht leis: Juchhe!
Klirrende Kälte verrät 
die weiße Decke trägt.

Täglich Tag älter, läuft das Leben kälter. 

Welch Freude dahinzugleiten -                 
                                 Unbeschwertigkeiten.
                                             ___  (c) H.S. 2021



Werke aus meiner Papierwerkstatt:
Kuverts aus Kalenderblättern werden geschnitten und
ein grinsender Schneemann, der im Reigen mit seinen
Kollegen fröhlich unterwegs sein möchte.


Das Rathaus

1260 erwähnten erstmals diverse Urkunden das Rathaus in Augsburg, welches üblicherweise in Holzbauweise errichtet worden war. Nach einem Brand und dem anschließenden Wiederaufbau entschied man sich ganz praktisch 1385 für ein Gebäude aus Stein. In den Jahren 1449 und 1515/16 wurde das Rathaus mehrfach erweitert. Die Fassadengestaltung erfolgte damals u. a. durch Jörg Brau den Älteren, der mir unbekannt ist und irgendwann von mir einmal nachverfolgt wird.

Gegen Anfang des 17. Jahrhunderts wollte die  Stadtverwaltung dann einen Umbau, um den gewachsenen Ansprüchen für die Abhaltung der Reichstage gerecht zu werden, die zu dieser Zeit in der Reichsstadt öfter stattfanden.

Die Stadtregierung beauftragte deshalb 1609 den Baumeister Elias Holl, einen Umbauplan für das gotische Gebäude zu entwerfen, womit sich der Architekt jedoch schwer tat - was so typisch für Augsburg war und ist. Erst nach umfangreicher Planungsphase konnte Holl dem Magistrat seinen Plan vorstellen, den die Stadträte jedoch wiederum ablehnten ... muss noch etwas dazu gesagt werden! Ich erinnere in diesem Zusammenhang an den verpatzten Hafen für Augsburg, der ja geschrieben wurde und nie zur Ausführung kam.

Überraschenderweise erhielt Elias Holl stattdessen 1614 einen völlig anderen Auftrag: er sollte das alte gotische Rathaus, welches drei Giebel und einen Glockenturm besaß, abreißen und an seiner Stelle einen prächtigen Neubau errichten. Das geschah entsprechend und wir sind heute noch stolz auf dieses prächtige Gebäude, wo auch stets im Goldenen Saal gerne geheiratet worden war, wo man das Jahr traditionell begrüßte mit einer Feier.

Der Goldene Saal gilt als einer der Glanzpunkte der Innengestaltung der Renaissance in ganz Deutschland. Seinen Namen bezieht der Saal von dem reichen Goldschmuck, der u.a. seine Decke und die Wände ziert. Ursprünglich war die prächtige Decke mit 27 Ketten am Dachstuhl aus Holz aufgehängt. Heute ist sie an einer Stahlsteindecke befestigt und mit Blattgold (231/2 Karat) verkleidet. Der Goldene Saal befindet sich im dritten Obergeschoss des Augsburger Rathauses und ist sage und schreibe fast 14 Meter hoch. 


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Geteilt mit MosaicMonday

- MosaicMonday a meme where we get together to share our photo mosaics -
and 


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Spaziergang entlang der Schmutter

Naturpark Westliche Wälder




Da wäre festlich der Vogel des Jahres zu wählen.
Ein Bisschen... geht immer!

Jetzt mache ich Wahlkampf.

Es gilt für die Feldlerche, die ich favorisierte, die Stimme abzugeben.

Vielen Dank und herzliche Grüße sagt,   
                                                      Deine Feldlerche

Alone

Alone everybody is nice
____________Or wonderful. –

Dass ich auch deutsch das sagen könnte, weiß
ich und behaupte, 2 mal 10 ist Null.

Doch was ist jedermann?
Und was sind die, about wir schelten?

Vielleicht sind alle sie an einer Stelle einzig oder selten.

Freundin, raff deine Röcke übers Knie und gehe leise, 
ohne Melodie und nur bei Dunkelheit mit mir durch all die Welten.

_ Joachim Ringelnatz




________ diese Woche                                   
in Episoden erzählt.

Mein Augenproblem bessert sich zusehends, das Cortison greift erfreulich. Wir drehen unsere besagten Runden, um aus dem Haus zu kommen, um den Kopf durchlüften zu lassen. Daneben erreichen mich Bilder von den Spaziergängen meiner Familie, insbesondere meiner Cousine aus dem schönen Fichtelgebirge, von der Tante aus Trier oder auch von Freunden aus Hamburg, München, Stuttgart, vom Chiemsee oder auch aus Pforzheim. Eine optische Reise quer durchs Land. Es wird geplaudert, gelacht und geblödelt bis die Drähte heißlaufen beziehungsweise sich der Göttergatte meldet, dass das Essen auf dem Teller wartet.

Geguckt habe ich die imponierende          

                Nomad von Sidi Larbi Cherkaoui

ein Fest für die Sinne!

Eine reiche Stunde optisch wie akustische Genüsse. Nomad ist nicht nur eine visuelle Reise durch die Wüste, sondern gleichzeitig eine klangliche Herausforderung: Tänzer der Kompanie Eastman bewegen sich im Rhythmus traditioneller Gesänge, aber auch sufistischer wie elektronischer Musik.  Und gefiel mir ausgesprochen gut.  


Doch zunächst fokussiere ich nochmals auf
den eingangs betonten Schneemann.

Die Schneemänner als Reigen, die aus Papier entstanden und meinen Vers begleiten durften bis ein weiterer Papierkreis mit Schlittschuhen geschnitten worden war.

Der Schneemann begegnete uns daneben reichlich bei den Spaziergängen.

Der Blick über den Zaun gab oft "selbstgebackene" Exemplare zum Besten. Im Vorgarten einer wiederbelebten Minibibliothek in unserem Viertel stolperten wir überdies regelrecht über einen Schneemannnotfall.
Dem Ärmsten waren die Mohrrübennase und mehrere Kastanienzähne aus dem Gesicht gefallen.

Wolfgang! ...rief ich: Rette ihn!

Und mein Mann kletterte über das kleine Mäuerchen, das niedrige Stachelgestrüpp von Hecke und gab Erste Hilfe. Die Nase, im Rasen liegend, wurde neu montiert ebenfalls die Zähne fachmännisch eingesetzt.


Gut, einen so hilfsbereiten wie willigen Mann an der
Seite zu haben... der noch dazu meine Eskapaden
jeweils mitmacht...


Meine Hand, die ich einst aus Speckstein gemeißelt hatte


Ergo ergibt sich das Zitat für die Freunde vom ZIB


Das meiste Große in der Welt geschieht durch stille Taten.
Johann Georg Zimmermann

1728 - 1795, seit 1786 Ritter von Zimmermann, Schweizer Arzt, Gelehrter, Philosoph und Schriftsteller
Quelle: Zimmermann, Betrachtungen über die Einsamkeit, (1756), Von der Einsamkeit (1773),
Über die Einsamkeit (1783/84). Kapitelüberschrift





Ob es nun gerade eine Großtat war den Schneemann zu retten?

Entscheidet bitte selbst!

Mir persönlich rettete es den Nachmittag. Wir lachten beide Tränen, waren ausgelassen und für blinzelnde Augenblicke sorglos. Diese so absolut unerwachsene Geschichte zeigt: wir müssen selbst handeln, um unsere tröge Situation zu verbessern. Auf Augenwimpernhöhe gemeint, sei lustig wo Du kannst.

Auf dem Tisch verlocken Grießnockerln, die duftig daherkommen und galant von Böhnchen begleitet einen Tanz auf dem Suppenteller mit anderen Gemüse zelebrieren, mit den Leberknödelchen streiten sie, um sich schließlich vor die Brätspatzen zu drängeln. Ja, das Leben ist nicht unbedingt einfach...

...wenn zum Beispiel ungefragt wunderbare Frühstücksbrötchen nebst einem Croissant vor der Türe liegen. Des Rätsels Lösung: die Lieferung sollte eigentlich in die Parallelstraße geliefert werden und war versehentlich bei uns gestrandet. 

Der Liebste sprang in die Stiefel ausgerüstet mit Anorak und den besagten Frühstückstüten und überbrachte der jungen Familie in der Nebenstraße die Teilchen. Daneben verständigten wir den Lieferanten auf AB, der sich umgehend meldete und herzlich bedankte.

Sehe eine Dokumentation über 

Julia "Butterfly" Hill: Vom Model zur Baumbesetzerin

Arte berichtete über die legendäre Baumbesetzung und ich widme diese Story Astrid, für Mein Freund, der Baum. Immer wieder setzten sich couragierte Mitmenschen für Bäume ein. Und das ist auch notwendig.

Im Dezember 1997 kletterte Julia Hill in die Krone eines Mammutbaumes in Nordkalifornien. Sage und schreibe 738 Tage harrte sie bei Wind und Unwettern in 65 Metern Höhe auf einer winzigen Plattform aus, um den Redwood-Baum vor der Abholzung zu bewahren.
Mit Erfolg.



Hier in Augsburg wehrte sich die 77-jährige Renate Demmelmair gegen geplante Fällungen am Kaufbach in Augsburg. Sie ist mit ihrem Protest nicht alleine. Die Baumallianz fordert Konsequenzen. Wie es ausging, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.

Mein Platz am Wohnzimmerfenster lässt mich in den kalten Garten gucken.
Zeit wieder ein Buch in die Hand zu nehmen. Welches sollte es sein?
Es sind genügend im Regal.

Unter anderem der Roman von Italo Calvino.
Eine wunderbare Geschichte, die ich sehr liebe und gerne erneut lese

Der Baron auf den Bäumen

- Eine Zusammenfassung von Wikipedia  -

Es ist die Lebensgeschichte eines Barons, namentlich Cosimo Piovasco di Rondò, dessen Leben von seinem vier Jahre jüngeren Bruder Biagio erzählt wird. Die Brüder kommen aus einer niederen Adelsfamilie in Ligurien, die über das kleine, dicht bewaldete Dorf Ombrosa nahe der Mittelmeerküste herrschen.

Am 15. Juni 1767 weigert sich der zwölfjährige Cosimo, das von seiner älteren Schwester Battista zubereitete Mittagessen – ein ekelhaftes Schneckengericht – anzunehmen, was ihm den Ärger seines Vaters einbringt. Daraufhin erhebt sich Cosimo von der Familientafel und besteigt die Bäume. Bis zu seinem Tod über 50 Jahre später wird er die Bäume nicht mehr verlassen, obwohl sein Aufenthalt dort anfangs von seinen Verwandten als Laune nur von kurzer Dauer betrachtet angesehen wird. Mehrfach dringt der Vater darauf, ihn gewaltsam von den Bäumen herunterzubekommen, doch schließlich toleriert die Familie sein Leben oben in luftiger Höhe.

Im Laufe der Zeit beschäftigt sich Cosimo mit verschiedenen Philosophen und korrespondiert auch mit diesen, geht mehrere Liebschaften ein und kämpft mit Jesuiten, Piraten und der österreichischen Armee. Ebenso geht er Beziehungen zu den Freimaurern ein und befreundet sich mit einem bekannten Räuber. Napoleon Bonaparte, der von dem Baron auf den Bäumen gehört hatte, stattet diesem ebenfalls einen Besuch ab. Turbulent verläuft auch Cosimos Liebesleben, das hauptsächlich von einer wechselhaften und immer wieder unterbrochenen Beziehung mit der schönen Adeligen Viola geprägt ist. Sie, die von zahlreichen Männern verehrt wird, fühlt sich stark zu Cosimo hingezogen, will aber nicht langfristig sein Leben auf den Bäumen teilen.

Als Cosimo in den Jahren nach den Napoleanischen Kriegen gesundheitlich geschwächt schließlich im Sterben liegt, ergreift er das Seil eines zufällig vorbeischwebenden Luftballons. Sein Leichnam wird nicht gefunden, offenbar ist er in das nahegelegene Meer gefallen, ohne nochmals seinen Fuß auf den Boden gesetzt zu haben.

Am Ende resümiert der Erzähler, dass das alte Ombrosa verschwunden und die einst von dichtem Baumwuchs geprägte Gegend nunmehr stark gerodet sei.



Habt ein wohliges Wochenende,
und bleibt bitte alle gesund & munter!

Heidrun



Verlinkt mit Nova`s ZiB,

Kommentare

  1. Zuerst einmal freue ich mich zu lesen das es mit deinen Augen besser wird, und du solche Spaziergänge auch wieder genießen kannst. Schöne Bilder hast du gemacht und ich hatte auch ein Grinsen auf den Lippen beim Schneemann. Klar, wenn die Nase so in den Boden pieckst dann muss doch geholfen werden. Reicht doch wenn er nach und nach an Gewicht verliert, die Sonne und Wärme bringt halt nicht nur uns ins schwitzen ;-)) Hat dein Mann prima gemacht, und ja, helfen wenn man helfen sollte und das ganz ohne Gegenleistung. Die Hauptsache ist der Grund der Hilfe oder halt auch um eine positive Aufmerksamkeit zu erreichen, wie du auch schöne Beispiele gebracht hast. Dein Zitat dazu spricht es wundervoll aus!!

    Tja, die Ära ohne Feste, das trifft bei uns auf den Inseln mehr als zu. Schon allein all die kirchlichen Fiestas die nicht mehr "ausgelebt" werden können. Es wird "gefeiert" aber nur im Rahmen des erlaubten, vor allem ohne Ansammlungen. Alle anderen Fiestas, so wie auch der Karneval wurde ja schon im letzten Jahr für heuer abgesagt, was aber auch gut ist. Erst vorhin habe ich auch wieder von Verstößen von Touristen auf einer anderen Insel gelesen, da schwillt einem der Kamm.

    Du hast mir übrigens gerade das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Boa, Grießnockerln...die habe ich ja ewig nicht mehr gegessen und stehen bei mir jetzt voll auf dem Plan. Die mochte ich schon als Kind so gerne in der Rindfleischsuppe, yammi. Danke für die Erinnerung und Inspiration.

    Absolut witzig und schön zugleich finde ich deine Schneemannsterne. So gemacht habe ich sie auch noch nie gesehen. Die Lachen einen richtig an, und Lachen ist so wichtig in der heutigen Zeit. Von daher bin ich auch so froh dass die Tinerfeños trotz der echt mehr als schweren Zeiten ihre Lebensfreude nicht verloren haben. Wir können noch munter sein und haben keine "Kleiderbügel" im Gesicht.

    Zuletzt auch noch ein Dankeschön für das schöne ZiB. Freue mich sehr dass du damit dabei bist und wünsche auch dir ein wohliges Wochenende. Bleib auch du gesund und munter.

    Liebste Grüssle

    Nova

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    1. Es war wirklich wieder ein großes Vergnügen, mir Gedanken rund um das ZIB zu machen.

      Der Aufhänger, der Schneemann, ist inzwischen längst angeschmolzen, liegt erneut in den letzten Zügen. Es galoppieren die Tage, während die Menschheit zäh mit dem Virus ringt, die Fragen der Zeit heben ihre Fragezeichen hoch in die Luft. Keine Ahnung, wohin die Reise geht, der nächste Bahnhof.

      Bei Dir auf der Insel, ohne das muntere Treiben der verschiedenen Fiestas muss ich gerade vorstellen, wie der Gang im Wilden Westen durch eine Geisterstadt? Das Bild drängt sich mir auf, wobei die Mentalitäten bestimmt weit auseinander spreizen. Nein, "Kleiderbügel" im Gesicht wollen wir nicht und ich muss schmunzeln bei diesem Vergleich...

      ...liebste Grüße zurück

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  2. w e l c h eine " Baum/Geschichte, der Baron auf den Bäumen - du siehst mich laut staunen"!"!° ich muss/möchte tue es - gleich 2 x lesen, weil ich glaubte, meinen Augen nicht trauen zu können...
    überhaupt sprüht dein heutiger morgendlicher Post von Absuditäten was die Geschichte des Umbauplanes des Rathauses angeht...
    erfreut mich die Schilderung der Rettung des Schneemannes durch deinen lieben Mann..was mich spontan zum Lachen brachte als ich es mir bildstark vorstellte...
    wie schön soche Episoden doch sind und uns erheitern in düsterer zeit...
    und bringt mich die Einflechtung deines Alone von Ringelnatz gedichtes zum lächeln...weil es so federleicht daherkommt...
    es ist immer wieder schön zu entdecken, welche Gedichte -
    du zum ausschmücken deiner Postes auswählst und ausgräbst..
    dass dein sehen mittlerweile von ERflog gekrönt wird freut mich sehr liebe Heidrun...
    denn das gesunde Augenlicht. brauchen wir doch sehr und ist durch nichts zu ersetzen...
    auch ich danke dir sehr, für diesen positiven und hellen Morgenpost,
    etwas, .... was wir alle gerne und unbedingt nötig im Alltag brauchen...
    herzlichst angelface

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    1. Ein Buch, das ich sehr liebe... das sich vorzüglich quer lesen lässt, wenn frau irgendeine Passage aufschlägt. Die lustig-leichte, Sprache zieht Dich sofort in ihren Bann!

      Danke für Deine Reflektionen und die guten Wünsche.
      Liebe Grüße zurück

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  3. Liebe Heidrun,

    ein bunter post, ein bisschen von allem, genauso, wie wir dich kennen. Besonders gut gefallen mir all die Gedichte und Zitate, die du passend zu deinen Erzählungen und Bildern gefunden und eingepasst hast.
    Bei Ringelnatz gibt es immer etwas zu lachen.
    Bei dem Zitat von Johann Georg Zimmermann trifft der Verfasser den Nagel auf den Kopf. Große Taten werden meistens von Menschen begangen, die sich nicht selbst in Szene setzen.

    Eine selbst gebasteltete Schneeflocke hatte ich bisher noch gar nicht gesehen, wow, die ist wirklich wunderschön und kreativ in deiner Papierwerkstatt angefertigt.

    Der Schnee ist bei uns Schnee von gestern, die Schneemänner fallen alle zusammen, aber neue Flocken sollen ja die Tage wieder fallen. Vielleicht erwecken Kinder dann neue zum Leben.

    Fein, dass es deinen Augen wieder besser geht, auf jeden Fall weiterhin gute Besserung.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und schicke dir ganz liebe Grüße
    Christa

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    1. Schön, dass Du ebenfalls ein ZIB verfassen konntest...

      Die papierenen Reigen sind gerade gute Abwechslung. Je mehr entstehen, umso besser gelingen sie mir.

      ...und danke natürlich auch für Deine lieben Worte und guten Wünsche.

      Liebe Grüße zurück

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  4. Die Feldlerche ist auch mein Favorit, aber vor allem aus Erinnerung an selige Kindertage auf dem Lande. In der Stadt wäre mir die Amsel wichtiger zu unterstützen.
    Aber meine liebsten Vögel bleiben die Mauersegler. In diesen Zeiten symbolisieren sie mehr denn je die Freiheit, die ich mit dem gefährdeten Gefährten seit 316 Tagen nicht mehr habe. So bleiben mir nur die vielen Fotos, die ich geschickt bekomme. Vor allem die aus dem verschneiten Voralpenland bzw. München lassen mein Herz hüpfen. Aber immerhin schafft es die Sonnne wieder über den First der Häuser gegenüber...
    Weiterhin gute Besserung!
    Astrid

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    1. Mauersegler und Amseln liebe ich ebenfalls über alles. Die Entscheidung fiel mir ehrlich gesagt ausgesprochen schwer. Bilder von Freunden aus den unterschiedlichsten Gegenden sind kurze Momente sich darin betrachtend zu versenken...

      ...liebe Grüße zurück

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  5. Guten Morgen liebe Heidrun,
    ach Du Schneemann-Retterin, danke das Du uns daran teilhaben lässt. Ich kann gar nicht sagen wann ich bzw. wir alle einen Schneemann oder eine Schneeballschlacht gemacht haben. Unsere Mädels gingen auf jeden Fall noch zur Schule und Schlittschuhlaufen, na in den Eishallen schon, aber so wie früher auf zugefrorenen Seen das ist schon ganz lange vergangen.
    Schöne Erinnerungen hast Du geweckt und prima das es mit den Augen so viel besser geworden ist.
    Liebe Grüße
    Kirsi

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    1. Hach Schneeballschlachten ... ja, erst vor kurzem warf ich meinem Mann einen Schneeball hinterher. Was selbstredend noch längst keine echte Schneeballschlacht ist.
      Das Schlittschuhlaufen dagegen fehlt mir schmerzlich. Das hatte ich in jungen Jahren geliebt. Seinerzeit noch in München, im Eisstadion des Olympischen Ortes am Fernsehturm. Schön, dass Deine Mädels auch Eislaufen gegangen sind...

      Liebe Grüße zurück

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  6. FFP2-Masken? Wirklich? Dann haben die anderen also doch nichts genützt? Und was, wenn jetzt die neuen auch nichts nützen? Aber was heisst schon nützen. Sie nützen schon: die Lust auf alles vergeht einem total. Das muss wohl so sein. Liebe Grüsse zu dir. Regula

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  7. Liebe Heidrun,
    du hast Recht es ist wirklich sehr schade, dass derzeit soviele Feierlichkeiten ausfallen, gilt es doch auch das Leben zu feiern... ich freue mich schon darauf solche auszurichten oder daran teilzunehmen. Das wird bestimmt wieder kommen...aber ich geniesse auch diese zeit des Innehaltens und Überdenkens...merke ich doch, dass mir manche Gespräche und Menschen nicht so sehr fehlen...und welche Kontakte mir wichtig sind...denn die sind intensiver geworden und dafür bin ich dankbar!

    Liebe Grüsse
    Augusta

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  8. Es ist so vieles wo nach es einem dürstet und manches kann man
    in die Tat umsetzen und man hat seine helle Freude daran, gerade
    in dieser harten Zeit. Du hast es gut umgesetzt liebe Heidrun.
    Dein Gedicht ist ganz lustig verfasst, musste schmunzeln. Deine
    lustigen Schneemänner heben die Stimmung.
    Freut mich sehr, dass es Deinen Augen besser geht und Du mit
    Deinem Mann so viel erleben kannst und ihr Euch so gut ergänzt.
    Da hat Johann Georg Zimmerman vollkommen recht.
    Eine wundervolle Hand hast Du gemeißelt, mein Kompliment!
    Eine amüsante Geschichte die ihr Beide erleben konntet, ehrlich
    währt am Längsten...das Ereignis hat mehr sehr gefallen.
    Ich Grüße Dich herzlichst in Deinen Tag, Karin Lissi


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  9. Ein Post der es wie immer in sich hat. Der Schneemannretter hat Erbarmen gehabt, dafür sind die Papierschneemänner doch viel haltbarer und dazu so schön!
    Das Ihr so ein geschichtträchtiges Rathaus habt war mir gänzlich unbekannt. Aber wer weiß schon alles.
    Deine Hand ist ja genial, man könnt glatt damit etwas beiseite schieben, nee, doch lieber nicht, zu kostbar! Die frierende Blaumeise und Ringelnatz, ein wahrer Schatz! Die Fabel mit dem Cosimo ist ja sehr interessant und ich habe geschmunzelt , gestaunt und gern gelesen...überhaupt Deinen Post. Trotz deiner Einschränkungen und auf dem Wege der Besserung,was mich sehr freut, ist Dein Post gut gelungen, wie immer.
    Liebste Grüsse aus dem Norden, mit Wetter nichts Halbes und nichts Ganzes, aber kalt.
    Klärchen

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  10. Also deine Papier Schneemänner, gefallen mir sehr gut, halten sicher länger als der draussen.
    L G Pia

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  11. Ich freue mich auch zu lesen dass es Deinen Augen besser geht!! Schön ein paar Schneebilder und den Schneemann zu sehen, da es bei uns leider kaum Schnee gibt! Das Zitat gefällt mir sehr - so wahr, ebenso wie besonders auch wieder Ringelnatz mich immer erfreut! Und echt hübsche Schneemannschnitt -Sterne!

    Bleib gesund, liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Liz

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  12. Heidrun - can you tell us how you made the paper snowflakes with the snowmen and skates? So pretty. And I felt so sad about the melting snowman ... Thanks for linking to Mosaic Monday!

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  13. Such a delightful post!! You have such a cute snowman and I too would like to know how you made your snowflake. Thank you for your visit and have a wonderful week!!!!

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  14. ...how wonderful, I haven't cut paper like this in years!

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  15. Beautiful images, Heidrun. Thank you for reminding me of cutting out snowflakes. It's been 50 years or so since I've done that!
    Thank you for joining us this week at http://image-in-ing.blogspot.com/2021/01/the-rest-of-indoor-herb-garden.html

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  16. Your sumptuous post is delightful as always. Luv the paper cutouts
    Happy Monday
    I am at #14 on the linky this week

    Much💖love

    AntwortenLöschen
  17. Hello Heidrun,

    Your snowmen are so cute, both the "real snow" and the paper snowman are adorable. Your photos and scenes are beautiful. I love trees and do not like to see any trees cut down. I can not imagine staying in a tree for 738 days, Julia Hill is amazing. Take care, enjoy your day! Have a great week ahead.

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