7. Juli 2018

Wasser und mehr...

...im Sommer - und über das ganze Jahr gesehen

Eine Aktion von Astrid auf  Le Monde de Kitchi

Lasst ˋmal sehen, was ich hier in Wort und Bild bieten kann!

Meine Bilder
- Bilder aus dem Archiv und dem Familienalbum -

Ist das Meer ein Rätsel?
Oder eventuell einiges unbekannt, in Vergessenheit geraten!?

Der noch heute gebräuchliche Ausdruck der Sieben Weltmeere umfasst die historisch
für den Seehandel bedeutendsten Gewässer. Neben den drei Ozeanen zählen
die vier großen „Mittelmeere“ dazu: zu einem großen Teil von Land umschlossene
Nebenmeere der Ozeane, die für den Seehandel so bedeutend sind/waren, dass
sie in der Seefahrt als selbständige Meere betrachtet wurden.

Die Sieben Weltmeere sind daher:
der Atlantische Ozean (Atlantik),
der Indische Ozean (Indik),
der Pazifische Ozean (Pazifik, Stiller Ozean oder Großer Ozean),
das Arktische Mittelmeer (Nordpolarmeer),
das Amerikanische Mittelmeer (Karibisches Meer und Golf von Mexiko),
das Australasiatische Mittelmeer (begrenzt von den Sunda-Inseln, Australien, Neuguinea, den Philippinen und dem asiatischen Festland),
und natürlich das Europäische Mittelmeer

Jedoch finden sich je nach Zeit, Volk (Sichtweise) und Bedeutung jeweils andere
Zusammenstellungen der „Sieben Meere“. Erstmals erwähnt wird der Begriff im alten
Mesopotamien um 2.300 v. Chr. in einem Loblied der sumerischen Entu-Priesterin En-hedu-anna
zu Ehren der Göttin Inanna.



Wasser und im Speziellen das Meer war wohl schon immer mein spezielles Element:
Wie das Fotoalbum der Familie beweist!


Das Meer ist eine zusammenhängende, reich gegliederte Wassermasse, die rund 71 % der Erdoberfläche bedeckt. 31,7 % des Weltmeeres sind 4000–5000 m tief. Die tiefste Stelle mit etwa 11.000 m Meerestiefe liegt im Marianengraben, einer Tiefseerinne im Pazifik. Flache Meeresregionen liegen dagegen meist auf dem Schelf (Flachmeere, wie z. B. der größte Teil der Nordsee). Die Meeresflora produziert ungefähr 70 % des in der Erdatmosphäre vorhandenen Sauerstoffs.



In jungen, fitten Jahren durchschwamm ich den Starnberger See quer durch hin-
und zurück in über dreieinhalb Stunden.


Urlaube fanden zum Wandern oft im Zillertal statt. Der erste große gemeinsame

4-köpfige Familienurlaub führte jedoch an die italienische Adriaküste nach Rimini.
Es war herrlich!

Die Fahrt alleine schon ein kleines Abenteuer zur früheren Zeit.

Der Anblick vom Meer jedoch veranlasste meine fünfjährige Schwester zu dem Ausruf:
„Uiiii, so ein großer Baggersee!“
Ein Spruch, der ihr bis heute anhaftet und entsprechend immer wieder
unter die Nase gerieben wird...

...später - ich war inzwischen über zwanzig Jahre alt - führte mich ein Segeltörn
erneut auf das Mittelmeer, diesmal entlang der damaligen jugoslawische Küste
und ich erinnere mich der malerischen Küstenorte, sowie den kulinarischen
Köstlichkeiten jeweils vor Ort in den Häfen.



Wir haben keinen günstigen Wind.

Indem wir die Richtung verlieren,
wissen wir doch, wo wir sind.
Aber wir frieren.

Und die darüber erhaben sind,
die sollten nicht allzuviel lachen.

Denn sie werden nicht lachen, wenn sie blind
eines Morgens erwachen.

Das Schiff, auf dem ich heute bin,
treibt jetzt in die uferlose,
in die offene See. – Fragt ihr: "Wohin?"

Ich bin nur ein Matrose.

1883 - 1934, eigentlich Hans Bötticher, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler



Oder eben auch erwähnenswert, wir machten Urlaub in Venedig und
ich erlebte
die dortige sanfte Tide.


Wieder Jahre später - ich war jenseits der dreißig - lockte Irland und ich war
hintereinander viermal dort: Mit dem Mietwagen unterwegs - vergnügte
mich im Linksverkehr - besuchte Dublin zum Einkaufen und verdingte
mich als Leichtmatrose auf dem Shannon, dem Lough Rea etc. unterwegs mit
einem Motorboot. Hier bereiste ich auch den Süden, fuhr mit dem Auto
entlang des Ring of Kerry, wo der Golfstrom Palmen wachsen lässt.


Bewunderte die Steilküste, die sagenhaften Cliffs of Moher (irisch Aillte an Mhothair)
mit dem Blick auf den Atlantik und im Nord-Osten von Dublin den idyllischen
Strand von Malahide zum Baden.


Erfuhr dabei von einer berühmten Piratin, Gráinne Ní Mháille [ˈgrɑːnʲə niː ˈvɑːlʲə]
oder englisch Grace O’Malley (* 1530 auf Clare Island im Westen Irlands; † 1603
vermutlich auf Burg Rockfleet). Sie war eine wichtige Person der irischen
Geschichte in der frühen Neuzeit. Um ihr Leben und ihre Taten als militärische
Gegenspielerin der englischen Politik gegenüber Irland im Zeitalter der
englischen Königin Elisabeth I. ranken sich viele Legenden und Erzählungen.


Heutzutage beschäftigt mich die Situation vom Meer von einer traurigen Seite, die

steigende Vermüllung [verlinkt zum Video], das große Fiasko aktuell, das wir

dringend bekämpfen müssen!



Im Tropfen ist das ganze Meer.


1862 - 1946, deutscher Schriftsteller und Dramatiker, Nobelpreisträger für Literatur 1912
Quelle: Das gesammelte Werk, S. Fischer Verlag, 1942. 17. Band. Einsichten und Ausblicke


Scheinbar wollte es das Schicksal für mich, dass es mich beziehungsweise
die ganze Familie von München nach Augsburg verschlagen hatte, wo ich
zeitweise als Single in Klein Venedig lebte. Augsburg, das nebenbei bemerkt
das Weltkulturerbe in Sachen Wasser anstrebt.


Nicht zuletzt lese ich - immer noch, ich komme nicht und nicht voran - die

Geschichte vom Wasser, den Roman von Maja Lunde.


Und ich liebe die Fischgedichte: Mein lieber Fisch - Vierundvierzig Verse

von Arezu Weitholz inklusive zauberhaften Illustrationen der Autorin.

Keine Frage, dass bei uns regelmäßig Fisch zu den Mahlzeiten auf den Teller serviert wird:
Vor wenigen Tagen, am letzten Mittwoch, gab es eine Fischsulz und morgen Fischburger,
die wir vom Fischhändler unseres Vertrauens regelmäßig beziehen.
Ja, ich kann noch Fisch essen, trotz einer wirklich heftigen Fischvergiftung, die mich seinerzeit
in München in einem italienischen Restaurant mit einem Meeresfrüchtesalat heimgesucht hatte.
Allerdings dürfen es nie mehr diese besagten Meeresfrüchte sein, beziehungsweise auch keine
Hummer, Langusten und ähnliches!


Habt es fein & ein wunderschönes Wochenende!

Heidrun



Verlinkt mit Nova`s ZiB, 

Kommentare:

  1. Wirklich sehr persönlich, die Darstellung deiner Beziehung zum Element Wasser! Vor allem aufgrund der vorhandenen Fotos aus frühsten Jahren! Es kommt auch allerhand vor wie Piraten, eine Fischvergiftung, Sinnsprüchle & Gedichte, was ich so nicht erwartet hätte...😄
    Danke fürs Mitmachen und einen schönen Sonntag!
    Astrid

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  2. Kann ich auch von mir sagen, schon als Kind war ich eine Wasserratte und es gibt auch einige "Wasserbilder" von mir. Hier das Wasser ja immer vor Augen finde ich es schrecklich was mit unseren Ozeanen passiert. Wir alle können wirklich im Kleinen anfangen dagegen was zu tun. So finde ich die Aktion von Hawaii und der Sonennmilch schon ein sehr gutes Beispiel. Ich habe mich auch entschlossen z.B. keine kleinen Plastiktüten mehr am Flohmarkt mit rauszugeben. Ein grosses Schild gemacht müssen die Leute sich umstellen, und es gibt doch schon so kleine wiederverwenbare Tüten die man wirklich immer dabei haben kann.

    Ein klasse Post und ich danke dir dass du damit und auch dem Hinweis auf all diese Dinge mit dabei bist.

    Wünsche dir noch einen schönen Sonntag und sende viele Grüsse rüber

    N☼va

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    1. Dann sind wir schon zu zweit: Wasserratten unter sich 😂...

      Die Bilder jedoch von den jämmerlich verendenden Fischen in diversen Dokumentationen hat mich unverhohlen zum Weinen gebracht und ganz, ganz schwer erschüttert.

      Nein, es kann und darf so nicht weitergehen. In puncto Tüten erzog ich übrigens meine Apotheke erfolgreich, da ich immer wieder laut verkündete keine Plastiktüten anzunehmen und habe sowieso immer meine Tüte mit in der Handtasche. Dort werden inzwischen Papiertüten ausgegeben - die sich trotzdem mehrfach verwenden lassen.

      Meine eigene Tüte lässt sich im Übrigen klitzeklein zusammenfalten und passt wirklich in jede Handtasche hinein.

      Außerdem habe ich zwei Hände und kann im Notfall meinen kleinen Einkauf zum Fahrzeug tragen.

      Danke für die Meinung und den Gedankenaustausch...
      ...liebe Grüßle zurück

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  3. Bin mir nicht sicher ob mein Kommi angekommen ist, deshalb nochmal:

    Kann ich auch von mir sagen, schon als Kind war ich eine Wasserratte und es gibt auch einige "Wasserbilder" von mir. Hier das Wasser ja immer vor Augen finde ich es schrecklich was mit unseren Ozeanen passiert. Wir alle können wirklich im Kleinen anfangen dagegen was zu tun. So finde ich die Aktion von Hawaii und der Sonennmilch schon ein sehr gutes Beispiel. Ich habe mich auch entschlossen z.B. keine kleinen Plastiktüten mehr am Flohmarkt mit rauszugeben. Ein grosses Schild gemacht müssen die Leute sich umstellen, und es gibt doch schon so kleine wiederverwenbare Tüten die man wirklich immer dabei haben kann.

    Ein klasse Post und ich danke dir dass du damit und auch dem Hinweis auf all diese Dinge mit dabei bist.

    Wünsche dir noch einen schönen Sonntag und sende viele Grüsse rüber

    N☼va

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  4. Was für eine bunte Mischung! Grinsen musste ich bei "Mein lieber Fisch". Es gibt tatsächlich einen Band mit Fischgedichten?! Witzig. Ich wünsche Dir einen charmanten und lasse einen lieben da. Bis bald, Nicole

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  5. wenn ich so rekapituliere wo du überall in sachen wasser - meer und Küste warst ists kein Wunder dass dir das Element wasser so viel bedeutet. Mir übrigens auch) - wenn einem als Kind schon mit diesem Element vertraut gemacht wurde das so ungeheuer wichtig für uns menschen und Tiere ist dann weiß man wie man sich auf dem Schiff verhält, worauf man achtet und leider( oder ein Glück weil es das bewusstsein angeht) gibt es noch so viele Räuber der Meere die nur auf den Profit bedacht sind und so wird das gesunde Element zu einem gefährlichen für uns alle denn der Kreislauf hört ja wie das Rund eines Kreises niemals auf.
    Über Wassermangel wird jetzt schon in der "dürren zeit geklagt dabei haben wir nicht mal Mitte Juli - andernorts dagegen werden Häuser und Heime durch Sturzfluten zerstört, was immer wieder unbegreiflich und schlimm ist.
    Habe deinen Post gerne gelesen und auch heute eine aktuelle Pedition im Netz unterschrieben auf die uns heidi aufmerksam gemacht hatte.
    liebe Grüße und dir einen schönen Sonntag..
    herzlich Angelface

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  6. Liebe Heidrun,
    solche Wassrbilder haben wir auch noch aus Kindertagen :O))))
    Vielen Dank für diesen tollen Post über unser wertvollstes Gut, ohne das es kein Leben gäbe!
    Ich wünsche Dir noch einen wundervollen Sonntag!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥
    P.S. Vielen Dank auch für Deine netten Worte zu den Tweedsocken! Falls Du man trachtenmäßig Bedarf hast, sag Bescheid ;O)

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  7. Liebe Heidrun, oh je, eine Fischvergiftung, da widerfuhr Dir wirklich Arges! Wie gut, dass Du dennoch noch Fisch essen kannst, wenn auch nicht mehr in der Form, die diese verursacht hat. Schmunzeln muss ich natürlich auch über den Ausspruch Deiner Schwester - ja so etwas hängt einem mitunter lange nach! Ich sehe, Du hast eine Beziehung zum Wasser, die nicht unerheblich ist, daher auch vielen Dank für Deinen engagierten Aufruf!
    Hab eine schöne Woche!
    Liebe Grüße, Rena
    www.dressedwithsoul.com

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  8. Liebe Heidrun,
    ein toller Post und sehr persönlich.
    Die Bilder in Schwarz-Weiß gefallen mir aber am besten :-)
    Einfach herrlich!
    Ganz viele liebe Sommergrüße
    sendet dir die Urte

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  9. Oh Venedig, da bekomme ich ja richtig Fernweh.
    Steht schon so lange auf meiner Reise-Liste und ich hoffe, dass ich mir irgendwann diesen traum erfülle. Danke für den tollen Beitrag Heidrun und ich konnte ihn so gut nachempfinden. Ich liebe das Element Wasser auch so sehr und konnte wahrscheinlich schwimmen bevor ich überhaupt laufen konnte.
    Ich mag die schwarz-weiß Bilder am liebsten. Traumhaft.

    schau dir gerne meinen Blogpost an über diese tollen Naturprodukte

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  10. Och was ein wundervoller Post, ich habe mich da in einigen Faktoren sogar wiedererkannt. Ich bin ein absolutes Wasserkind und merke, seitdem ich wieder regelmäßig schwimme, wie sehr es mir gefehlt hat.

    Schau doch gerne auf meinem Blog vorbei für ein kostenloses E-Book.

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  11. The water has its own beauty and I think sometimes, it calls us to see it!

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  12. Liebe Heidrun, hab ein absolut tolles Wochenende!
    Alles Liebe von Rena

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