27. Juni 2018

Monatsrückblick...

...zu meinen
Gedanken und Gefühlen, die in Worten mit Bildern ausdrücken:

Das [emp]fand ich im Juni!


Es wird wieder Zeit für den üblichen Blick über die Schulter,
zeitlich nach hinten, dem Monatsrückblick bei Birgitt.


Die Fußball-WM beherrschte natürlich den Monat, ringsherum angebotene Devotionalien in geradezu absurden Formen für den Kopf, das Fahrzeug oder das Wohnzimmer kündigten Hochspannung an. Das erste Spiel war in die Hose gegangen, doch beim zweiten Catch auf grünem Rasen konnte unsere Elf für sich ausmachen und gewannen kurz vor knapp.

Und dann das große Aus! Selbst verschuldet & verdientermaßen!


Danke  an dieser Stelle für die Anteilnahme, die guten Wünsche, die mir in euren
Kommentaren zuletzt zuteil geworden sind.

Ich habe mich einerseits darüber gefreut und natürlich baut das auch ein wenig auf!

Hier in der Collage Bilder in den Blubberblasen aus glücklichen Tagen, da ich in der Museumsmühle als Papyrerin eine Gruppe von achtzehn Kindergartenkindern betreuen durfte, als ich ihnen beibrachte Papier zu schöpfen - was mir riesigen Spaß bereitet hatte. Claudia, die Chefin der Mühle hatte mich dabei fotografiert...

...die Geduld abverlangende Warterei bei diversen Ärzten - im Bild zu sehen sind entsprechend sinnbildlich die Füße von meinem Mann und mir
...der Garten, der mit Blütenpracht aufwartet und die Äpfelchen, die allmählich wachsen

...nächtliche Schmerzen, die den Schlaf rauben

...meine Lichtschalen aus Papierpulpe und nicht zuletzt unsere Katze, die meinen Mann & mich immer wieder aufmuntert mit ihrem lustigen Wesen und ihren kleinen Aktivitäten




Wie unternehmungslustig zunächst der Monat Juni für mich mit sommersonnigen Qualitäten begann, mündete zum Ende traurig. Es heißt der Weg sei das Ziel. Entsprechend gilt es jene kleinen und kleinsten Schritte zu laufen, die Erfolg versprechend sein können.

Das ist bis auf weiteres mein Kurs für den Juli.

Augen zu und durch! Das wäre zu schön!
So einfach funktioniert es nämlich selten.

Meine Strategien lauten:

+  Nicht eine, nicht zwei  - eher drei, besser vier Stufen zurückfahren.
+  Der Familie, dem Göttergatten Bescheid geben. Nicht aus falscher Scham, so typisch Frau eben - wiederum die Zähne zusammenbeißen, sondern Tacheles reden: Ich kann nicht mehr!
+   Keine Pläne, nach dem Motto: Ach, was da alles liegen bleibt, das mache ich dann übermorgen!

Damit setzt Du Dich erneut unter Druck.
+  Stattdessen sich bedienen & verwöhnen lassen.

+   Selbstmitleid!? Total verpönt und unangebracht. Falsch, sage ich hier einfach offen. Dauernd spricht alle Welt vom gesunden Egoismus.

Sich selbst gut leiden zu können und gegebenenfalls auch entsprechend ˋmal leid zu tun, gehört nach meinem Dafürhalten unbedingt dazu.

Es bedeutet in diesem Sinne ein Innehalten, akut ein sich näher betrachten und dient eventuell einem Prozess der Änderung. Übertrieben freilich ist’s eher schädlich - also auch hier, wie bei allen Dingen im Leben - zählt es das Mittelmaß im Auge zu behalten.



Habt es fein & ein wunderschönes Wochenende!

Heidrun



Verlinkt mit dem Monatsrückblick bei Birgitt


Kommentare:

  1. liebe Heidrun die Kunst gut, vernünftig und sinnvoll zu leben ohne sich ständig zu überfordern - geschweige denn sich für andere aufzuopfern - soll die Kunst des Lebens sein - (hab ich mal irgendwo gehört) und da ist sicher einiges an diesem Spruch dran.
    auf den wunderschönen Bildern deines Kätzchens(katerchens erzählen sie dir dass er - ganz sicher auch so denkt.
    hab einen guten Tag
    herzlichst Angelface

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    1. So ähnlich versuche ich es zu betrachten und es ist tatsächlich wichtig immer auf eine entsprechende Balance hinzuarbeiten. Unser Kätzchen trägt mit Sicherheit dazu bei!

      Liebe Grüßle zurück

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  2. Liebe Heidrun,
    das hast Du gut geschrieben ! Auch ich habe das vor einem ( nun fast dreiviertel Jahr) festgestellt, als ich für 6 Wochen ausfiel .... auch viel zu lang gewartet und ncihts gesagt ... aber, man lernt und wächst an solchen Dingen. Mittlerweile sehe ich auch alles viel gelassener und setze mich selber nicht merh so unter Druck ....
    ICh versuche, die Zeit nach der Arbeit so zu gestalten und zu geniessen, daß es mir gut tut ;O)))
    Danke für die schönen Bilder, auch von der lieben Mieze , ja, die sorgen für entspannung, und wenn es nur ein Streichler im Vorbeigehen ist, das ist so beruhigend, oder? :O)
    Ich wünsche Dir einen schönen und zufriedenen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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    1. Bedauerlich, dass Du eine ähnliche Erfahrung hattest - und gut, dass Du inzwischen besser auf die Zeichen Deines Körpers reagierst. Und ich danke Dir für Deine persönliche Erfahrung und die guten Wünsche, die ich gerne erwidere.
      Liebe Grüßle zurück

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  3. Tja, ein blamables Aus für die ehemaligen Weltmeister. Das war wirklich keine Glanzleistung und ehrlich gesagt haben sie es auch verdient...so wie die Spiele allgemein waren.

    Man sollte immer auf seinen Körper hören und auch zurückschalten wenn es nicht mehr geht. Nutzt ja nix, im Gegenteil, macht es doch schlimmer wenn man weitermacht und dann ganz flach liegt. Ich ärgere mich zwar immer weil ich ja weiß was noch zu machen ist, aber lieber dann wieder durchstarten wenn es geht.

    Wünsche dir weiterhin gute Besserung und sende viele Grüsse rüber

    N☼va

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  4. Oh, ich habe wohl nur unregelmäßig bei dir gelesen und nicht mitbekommen, dass es dir nicht gut geht. Ich hoffe, dass du für dich den zweiten Teil des Bibelspruches "Liebe deinen Nächsten" umsetzen lernst. Mir fiel es vor nunmehr fast fünf Jahren noch sehr schwer und mein Hausarzt hat mit mir "geübt". Eine Meisterin bin ich immer noch nicht. Aber das Leben lädt einem auch immer wieder was auf die Schultern, dem man sich nicht entziehen kann.
    Alles Gute!
    Astrid

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  5. Liebe Heidrun,
    ja, wie bei so vielem im Leben ist die Balance so wichtig.
    Alles Gute und Liebe weiterhin für dich und
    lass dich nicht unterkriegen.
    Ganz viele liebe Grüße von Urte

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  6. ...jetzt komme ich endlich dazu, liebe Heidrun,
    mal alle Monatscollagen anzuschauen und stelle bei dir fest, dass ich doch einiges verpasst habe...im Urlaub habe ich kaum Blogs gelesen und auch sonst bin ich beschäftigt oder schaue auch lieber mal einfach in den Garten...deine Vorstellung, eine Balance im Leben zu finden und Erholungspausen einzufordern finde ich gut, habe diesen Prozeß selber vor einigen Jahren schon durch gestanden...und mich oft gewundert, was sich doch auch von alleine erledigt, wenn ich es nicht gleich erledige...ich wünsche dir alles Gute und vor allem bessere Gesundheit,

    liebe Grüße Birgitt

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