15. August 2017

Feindliche Übernahme...

...kommt selbst im privaten Garten vor!

Ein verregneter Sonntagvormittag letzthin, der nach häuslichen Erledigungen
einlädt die Füße hochzulegen - meint frau.

Nach keinen fünf oder höchstens sechs Minuten dringt jedoch gellendes
Katzengekreische an meine Ohren,
lässt mich erschreckt hochfahren.

Was ist da bloß im Garten passiert?


 Beide Lieblingstiere, mein zartes Fanny und die freche Luzie sind nämlich
auf der Terrasse beziehungsweise irgendwo liegenderweise in den Büschen.

Die Beine von der Couch geschwungen, im Eiltempo nach draußen rennend
(was ich doch noch plötzlich an Energie aufbringen kann!), um nachzusehen.
Luzie guckt bedeppert, sitzt im Rasen und Fanny galoppiert an mir vorbei ins Haus.
Aha, denke ich so bei  mir!

Mit anderen Worten: Fanny vertrieb einmal mehr einen Eindringling!

Fanny, die so zart und zerbrechlich wirkt, ist ob ihres angestammten
Hauses inklusive Garten sehr selbstbewusst im Auftreten.
Kaum zu glauben aber wahr!

Die nachbarlichen Kater und auch Katzen versuchen bekanntermaßen
immer wieder Terrain zu gewinnen und einen fremden unseren
Garten für sich zu erobern. Ich erinnere mich an einen Vorfall vor Jahren,
da unsere Luzie sogar gebissen worden war und zum Tierarzt musste.
Eine Stelle am Schwanz, da sie sich ob der Schmerzen selbst das Fell
ausgerissen hatte, die dann mit Spritzen etc. behandelt werden musste.

Solche Bisswunden sind nämlich nicht unbedingt
einfach auf den ersten Blick zu erkennen geschweige denn zu finden...

...Luzie hatte danach einen rosaroten Verband, was wiederum auch lustig aussah,
hatte allerdings infolge auch lange Angst in den Garten zu gehen.

Ich musste sie jeweils begleiten.

Inzwischen ist diese Verletzung längst vergessen.

Gott-sei-Dank!

...[m]eine kurze Katzenepisode aus unserem Haus


Jaelle`s Aktion Alles für die Katz`

Wer sich gerne am Projekt “Alles für die Katz” beteiligen möchte,
kann das an jedem 1. und 15. des Monats machen. Einfach den eigenen
Beitrag im Kommentar verlinken: Und schon freuen sich alle Katzenfans über schöne Bilder.







»Den Kuß und dann die Kralle,
So sind sie alle.

Die Kralle, dann den Kuß,
Macht ihnen nicht Verdruß.« – 

»Nimm's nicht so schwer! Laß ruhn!
Sie wissen nicht, was sie tun.

Oder geh fort! Geh, wandere!
's gibt andere,
Nicht alle sind Katzen
Und kratzen,
Bist eben zu lang geblieben;
Man muß mit gepacktem Koffer lieben.

Was ist der Koffer? Es ist dein Geist,
Der dich immer gefaßt sein heißt.
In die Liebe zumeist darf nur sich wagen,
Wer auch enden kann und entsagen.« – 

»Dank für den Rat, den mir die Weisheit spricht;
Er lautet: liebe, aber lieb' auch nicht.«


(1807 - 1887), deutscher Philosoph, Lyriker, Erzähler und Ästhetiker



Kommentare:

  1. Liebe Heidrun,
    ach wie kommt mirdas bekannt vor... unser Katzenmädchen schläft zu gern in meiner Hängematte; Nachbars Katzenmädchen auch und dann wird erbittert das Terrain zurückerobert... Notfalls mir allen kätzischem Werkzeug was zur Verfügung steht... Normalerweise sind sich beide übers Revierrecht bewusst, aber offensichtlich gilt das nicht für die Hängematte *lach

    Gut, dass Luzie den Biss vergessen hat; aber der rosarote Verband hat bestimmt auch ganz lustig ausgesehen; auch wenn ich sicher bin, dass es drunter weh getan hat...

    Schöne Fotos von deinen beiden Miezen!

    Liebe Grüße für einen herrlichen Sommertag,
    Maje

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    1. Eine Hängematte für die Mieze?! Das kann ich mir als Lieblingsplätzchen sehr gut vorstellen. Kein Wunder also, dass sich die beiden Katzen darum befleißigen, hier liegen zu können. Danke für die reizende Geschichte!

      Ja, der Biss mag vergessen sein, die Angst vor einem bestimmten Nachbarskater - dem gefürchteten schwarzen Mob - ist geblieben. Dem auch Fanny aus dem Weg geht, da er alleine gewichtsmäßig um ein vielfaches überlegen ist.

      Katzennäschengrüße zurück

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  2. Das kommt mir alles so bekannt vor. Mutter- und Tochterkatze waren oft nachts unterwegs und das Töchterchen immer sehr ängstlich, aber Mutter vertrieb alle Bösewichte aus dem Garten, da traute sich kein Kater mehr zu uns in den Garten zu kommen.
    Jetzt leben sie nicht mehr, aber manchmal kommt die kleine Nachbarskatze vorbei...auch scheu und guckt nur, dann ist sie weg.

    Hab einen schönen Mittwoch und liebe Grüße von Mathilda ♥

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    1. Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen, liebe eM, dass der Mutterinstinkt das Katzenkind zu beschützen die Handlung bestimmt, "Bösewichte" aus dem eigenen Garten zu vertreiben.

      Ich überlege gerade dabei ich Dir antworte, dass neben dem Verteidigen des eigenen Territoriums bei Fanny-Liesl auch eine gewisse Fürsorge gegenüber Luzie der Fall sein kann. Die beiden sind sich zwar nicht unbedingt grün, jedoch wissen sie beide sehr genau - wie ich beobachten konnte - was ihre Familie ist, ihr soziales Umfeld.

      Danke auch Dir für Deine Geschichte und melde mich später separat bei Dir, liebe Grüßle einstweilen

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  3. Manchmal stecken in den so harmlos wirkenden kleinen Kuscheltierchen wahre Krallenmonster - wenigstens, wenn andere Katzen in Reich-, Sicht-, Riech- und Revierweite kommen. Den heutigen Feiertag hatte ich irgendwie noch nicht auf dem Schirm, jetzt aber ;-) (das Essen reicht trotzdem)
    viele liebe Grüße nach Augsburg
    Jaelle Katz

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    1. Killerinstinkte steckt in beiden... obwohl Fanny das sanfteste Tierchen weit und breit, bleibt sie ein kleiner Tiger, eine Killerlady, wie ich sie ab und zu nenne. Während die rauhbeinige Luzi auch unglaublich lieb sein kann, wenn es ihr gerade taugt.

      Liebe Grüßle zurück

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  4. Ach du liebe Zeit! - Manchmal kommt der 'Tiger' in ihnen hoch! :-) LG Martina

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  5. Tja sie sind eben Tiger - wenn auch in Kleinformat! Wunderschöne Katzen liebe Erica!
    Sei liebe gegrüßt con
    Susi

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    1. Der Instinkt, die Natur bahnt sich ihre Wege im kleinen und kleinsten Tierchen...
      ...liebe Grüßle zurück

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  6. Jep, so isses wenn man Freigänger hat, da muss man mit allem rechnen. Ich bekomme solche Dinge nur noch von den Fremdkatzen mit die übers Grundstück laufen. Immer lustig weil sie ja immer Bäume/Mauern oder Dächer überwinden müssen. Besonders witzig wenn sie dann so dahertrotten und mich sehen *gg*

    Liebe Grüsse

    N☼va

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    1. Hinterher konnte ich auch herzhaft lachen. Zuvor gefror mir jedoch ganz kurz das Blut in den Adern, habe ich doch stets große Sorge um das geliebte Fannylieselchen...

      ...Gismo geht nicht in den Garten?

      Liebe Grüßle zurück

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  7. mein erster Kater war auch Freigänger und kam dann oft sehr ramponiert wieder heim ;)
    nur gegen das Auto konnte er sich nicht wehren :(
    meine 2 Katze war ein Stubentiger
    da gab es keine Kämpfe ;)
    süß dein Kätzchen
    liebe Grüße
    Rosi

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  8. Liebe Heidrun,
    auch mir ist das nicht unbekannt :O)
    allerdings ist unsere Mieze ( die ja keine richtige Hauskatze ist ), eher gelassen, wenn Nachbars Kater auf ein Häppchen vorbeikommt ... sie läßt ihn gewähren und verjagt ihn erst, wenn wir das merken und rauskommen *lach*
    Wohl jaben wir des Nachts öfter Katzenjammer unterm Schlafzimmerfenster, manchmal denk ich, da ist ein Kater-Treffpunkt *lach* ....
    Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

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  9. Liebe Heidrun,
    ja das ist faszinierend, wie die Katzen ihr Revier verteidigen und ein entsprechendes Hoch auf Deine tapfere süße Fanny!
    Wir hatten eine Weile ein hübsche weibliche Katze, die uns zugelaufen war und die gerne bei uns bleiben wollte. Allerdings ließen ihr unsere beiden Kater keine Chance. Manchmal treffe ich diese Katze jedoch, sie sieht gut und gesund aus und hat offenbar ein neues, friedlicheres Zuhause gefunden :)
    Katzen machen unser Leben einfach bunter und aktivieren uns in der Tat zu erstaunlichen Dingen :)
    Hab noch eine schöne Restwoche.
    Liebe Grüße, Rena
    www.dressedwithsoul.com

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