5. Mai 2017

Einhalt mit dem Blick nach vorne

Die Kommentare freuten mich...

...und gleichzeitig gaben sie mir zu denken.

Deswegen greife ich die Kommentare und Antworten auszugsweise noch einmal auf.
Es ist tatsächlich zu schade, wenn sie gelesen, abgenickt durchgehen, meine ich.

Wen das Zeigen des eigenen Kommentares stören sollte, bitte Bescheid geben!

Von meiner Seite ist es unbedingt als Wertschätzung gemeint, keine weitere Absicht, als die
Blogdiskussion erweitert zu beleben:
All` die Gedanken, Stellungnahmen, Meinungen, die nicht nur im letzten Post ausgetauscht wurden - die anregend, interessant, aus dem Leben gegriffen das Bloggen so lebendig und wertvoll für mich machen. Daneben Dankbarkeit für die Treue, die gemeinsame Freude an Blogaktionen.

Je älter ich werde, umso wichtiger sind Freunde, die neben der Familie gute für den Ausgleich zwischen Beruf, Freizeit - zwischen Sorgen und vergnügten Zeitvertreib eine Brücke spannen.

Je älter man wird, stellt man nämlich den Verlust von geliebten Menschen fest,
die Reihen lichten sich. Was unter Umständen immer schwerer zu verkraften wird...




Die liebe Zeit... ich bin froh dass ich lernen konnte anders damit umzugehen. Ich lebe viel bewusster und kann auch mal locker darüber hinwegsehen wenn ich nicht das geschafft habe (warum auch immer) was ich schaffen wollte. Die Menschen hier wissen wie es sich gesünder leben lässt, was sicherlich auch an den oftmals doch sehr warmen Temperaturen liegen mag. ...


   Erica StaSamstag, 29. April 2017 um 12:22:00 GMT+1

Gut, wenn jeder sich selbst Ziele setzt, die Zeit einteilt und bewußt wahrnimmt.
Inzwischen ist bei mir das Leben in die Phase 4.0 gelangt. Ich nehme mir heute ein bis zwei Aufgaben vor und bin zufrieden. Oder flexibel genug auch alles zu verwerfen, beruhigt das meistens eben doch am nächsten Tag erledigt werden kann, der geliebte Mann und ich lieber Hippie-mäßig in die Sonne biken. Verpflichtung haben wir lediglich unseren Tieren gegenüber, die absolut an erster Stelle kommen.


ArtiSamstag, 29. April 2017 um 09:47:00 GMT+1
Hallo liebe Heidrun, man kann es lernen, sich nicht brechen zu lassen indem man sich von Menschen mit schlechter Ausstrahlung fern hält. Auch die Zeit sollte nicht unser Leben bestimmen...der Dreck liegt auch morgen noch da :)
Hasten und eilen machen uns unglücklich, wir denken nur an all die Dinge, die wir nicht geschafft haben, statt der Freude über das Geschaffte (auch wenn es viel weniger ist) einen Platz zu geben.


Eva-Maria H.Samstag, 29. April 2017 um 11:12:00 GMT+

Guten Tag liebe Heidrun, manchmal hat man eben viel zu tun und ja, mein Vater sagte immer Müßiggang ist aller Laster Anfang.  Aber ich muß sagen, ich brauch das einfach, das heißt nicht, dass ich nicht auf mal hinsitzen kann und entspannem, aber dann schlafe ich und wie. Ich fall einfach um, wie ein Baum, aber das war schon immer so.

Aber ich denke, jeder macht das alles, so wie er will und im Moment ist es halt bei mir etwas viel aber ich habe den Montag frei und dann gehts halt wieder los. Es ist ja nur die nächsten 6 Wochen so.
Es wird auch wieder besser. Vielleicht bin ich auch einfach zu langsam.



AnnaSamstag, 29. April 2017 um 16:12:00 GMT+1
Meine liebe Heidrun, wie oft wünsche ich mir das der Tag 24 Stunden hätte, damit ich alles erledigen kann was ich mir so vorgenommen habe :-) ist nicht immer so einfach alles unter einen Hut zu bringen. Die Tameriske ist ein Traum, da muss ich mir doch glatt mal Gedanken darüber machen, ob ich nicht auch welche in den Garten pflanze. wünsche dir ein schönes Wochenende mit herzlichen Grüßen AnnA


   Erica StaSamstag, 29. April 2017 um 12:22:00 GMT+1
Je mehr ich versuchte den Tag auszudehnen, um so enger wurde es. Paradox klingt es, doch so erlebe ich es. Kennst Du den Kinofilm "Tage wie dieser!" mit Michel Pfeiffer und George Clooney?! Da kommt auch erst ein wenig Ruhe und Entspannung, als sich die beiden Protagonisten geschlagen geben...




 Verlinkt mit dem ZiB: Ein beliebtes Projekt von Nova
wo es weitere Zitate mit Bildern zu lesen, zu bewundern gibt!




Habt es alle fein und ein angenehmes Wochenende!

Heidrun


Kommentare:

  1. Liebe Heidrun,

    Freude sind wichtig, aber richtige Freunde nicht nur Quartalsbekannte oder Freunde, die nicht das sind, wenn man sie braucht. Sei mir micht böse, aber das sind so viele.

    Ich kann mich auf meine Familie verlassen, vor allem auf meinen Sohn und meine Schwiegertochter, die mir in einer ganz schweren Zeit beigestanden sind. Sie waren da besonders gefordert und, ob das Freunde machen?

    Ich glaube eher nicht und ob Bloggerfreunde so eng werden? Es kann sein, aber ?????

    Man wird älter und man ist auch mehr mit dem Tod konfrontiert. Aber der Tod gehört zum Leben und wenn man an ein Weiterleben nach dem Tod glaube, dann ist vieles leichter.

    Wir müssen alle sterben, klar tut es weh, wenn Jemand geht. Das klingt vielleicht ein wenig emotionslos, wie ich das hier schreibe aber es ist so.

    Mir hat in einer sehr schweren Zeit ein Diakon geholfen und mir die Worte von
    Dietrich Bonhoeffer ans Herz gelegt.

    "Von guten Mächten treu und still umgeben ......"

    Es hat mir geholfen. Bonhoeffer schrieb diese Zeilen im Gefängnis kurz vor seiner Hinrichtung durch die Nazis.

    Das hilft immer wieder, wenn man sich über manche Sachen Gedanken macht. Man ist von guten Mächten wirklich treu umgeben und ich kann das wirklich sagen.

    Bei mir macht sich vielfach auch immer die Erziehung breit, durch den Vater, vor allem durch die Oma, die immer gesagt hat: "nie ruhen, immer etwas tun, immer mit den Händen arbeiten usw."

    Ich denke liebe Heidrun, dass du das schon richtig machst und auch dein Leben richtig einteilst und auch mal ein wenig Müßiggang walten lassen kannst.

    Ganz lieben Gruß Eva

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    1. Liebe Eva, der Austausch via Blog verglichen mit einer Korrespondenz per Brief hat etwas kommunikatives: Auch so lernt man sich kennen, schätzen und eventuell gernhaben. Genau wie Du es beschreibst, sind die schnell geschlossenen Freundschaften oft von sehr kurzer Dauer. Es gilt generell sich Zeit zu lassen beim kennen lernen.

      Ich danke Dir sehr für Deine geschätzte Meinung! Ganz liebe Grüßle zurück

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  2. Also ich habe nix dagegen ;-) Finde es gut dass du auch flexibel sein kannst, und ich finde sowas auch wichtig. Sehe es bei meinen Eltern die es plötzlich nicht mehr konnten, alles wirklich genau nach Zeitplan und wehe es weicht z.B. schon mal die Essenszeit ab...da gab es in D. damals schon einige "Diskussionen" ;-) Man sollte sich niemals zum Sklaven der Zeit machen, es sei denn es handelt sich um sein Tier, wie bei mir bzw. und Gismo mit seiner Herztablette. Da mache ich es aber auch gerne.

    Ein tolles ZiB hast du in diesen Post mit eingebunden, das passt perfekt und wirklich klasse Worte die ebenfalls weise sind. Danke dir vielmals dafür und dass du wieder mit dabei bist.

    Wünsche dir nun noch ein traumhaft schönes Wochenende und sende ♥liche Grüsse rüber

    N☼va

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    1. Prima - mein Dank dafür, obwohl ich zwischen uns beiden nichts anderes erwartet habe, da ich Deine Toleranz und Großzügigkeit schon mehrfach kennenlernen durfte.

      Der Sklave der Zeit zu sein, ist natürlic eine große Belastung. Gleichzeitig ein Kraftaufwand, hier dann anzusetzen, das Leben für sichselbst und eventuell den Eltern, den Kindern oder bei uns dem kranken Kätzchen gerecht zu werden. Es bedeutet Techniken zu finden, kreativ den Zeithaushalt gemeinsam abzustimmen.

      Ich danke Dir wieder sehr für Deine Meinung! Ganz, ganz liebe Grüßle zurück

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  3. Hallo liebe Heidrun,
    ich kann mich den Worten von Nova nur anschließen, man sollte sich nicht der Zeit unterordnen. Bei mir sind die Kinder erwachsen, ich brauche nicht mehr zu arbeiten (Apotheker haben eine eigene Rentenversorgung) und mein Mann ist oft wochenlang im Ausland. Keiner hetzt mich und ich gestalte mir den Tag so, wie es passt. Diese persönliche Konstellation kann man sicher nicht mit allen Bloggern vergleichen, dient aber vielleicht etwas zur Erklärung meiner geschriebenen Kommentare.
    Mir gefällt das ZIB auch ausgesprochen gut.

    Liebe Wochenendgrüße
    Arti

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    1. DANKE, liebe Vera! Du bringst es wieder sehr gut auf den Punkt. Jeder Mitmensch schwingt in seinem individuellen Bio-Rythmus, der eigenen Organuhr.

      Wie schön, dass Du so frei über Deinen Tag verfügen kannst. Andererseits ist da freilich auch die getrennte Partnerschaft (was mitunter schwierig sein dürfte - ich spreche aus eigener Erfahrung), die es zu überbrücken gilt.

      Danke auch Dir für Deine Stellungnahme, liebe Grüßle zurück

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  4. Liebe Heidrun ich habe natürlich nix dagegen :)
    Doch,auch unter Blogger kann eine schöne und innige Freundschaft entstehen.alles was es dafür braucht sind Ehrlichkeit , Aufrichtigkeit und Vertrauen.so kenne ich es und so erlebe und lebe ich es auch.
    Von daher komme ich immer wieder her zu dir,mal mit mal ohne Worte:)
    In diesem Sinne wünsche ich dir ein schönes Wochenende mit herzlichen Grüßen Anna

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    1. Liebe Anna, ich Danke Dir und freue mich über Deine Worte, über Deinen Besuch.
      Liebe Grüßle zurück

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  5. Sehr schön dein ZiB liebe Heidrun -

    ernten kann ich aber auch nur, was ich gesät und doch geht nicht immer die Rechnung auf, von der ich erhoffte, dass sie die Früchte (Zinsen) trägt, die ich mir vorgestellt habe.

    Bei manchen Redewendungen nehme ich mir das Recht, sie umzuschreiben:

    Müßiggang ist für mich die Muse der Kreativität und sollte dies ein Laster sein, so bin ich gern bereit, es zu tragen

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    1. Hallöchen,
      da ist ein Zitat, das mein Vater gerne gebraucht hat, wenn wir mal faul in der Ecke saßen.
      Ich denke früher was das alles halt etwas anderes. Aber es prägt einen nun mal.

      Lieben Gruß Eva

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    2. Die Ernte, was man gesät hat, wird traditionell so gefahren. Hört man denn jemals auf zu säen!? Ich denke, so lange man seine Hände und den Kopf vernünftig gebrauchen kann, ist man sein Leben lang dabei Saat auszustreuen.


      Bezüglich der Redewendung:
      Die Anschauungen haben sich grundlegend geändert...

      ...was jedoch für den einen nach Müßiggang aussieht, ist für den anderen Mitmenschen höchste Denkleistung. Denn früher wie heute wurden die Erfindungen durch einen wachen Geist geschaffen.

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  6. Das ist eine ganz tolle Idee, Kommentare ans Licht zu holen. Mache ich hin und wieder auch, dann wenn ich denke, dass sie viel zu schade sind, um ungelesen zu bleiben. - Den Sinnspruch finde ich ebenfalls großartig und würde mir wünschen, dass es reife Früchte sind, die ich ernten darf. Es kommt ja darauf an, was wir gesät haben! Ich wünsche dir ein sonniges Wochenende! Martina

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    1. Ich bin noch einmal hier, weil ich heute mal für ein anderes Blog ein bisschen 'Werbung' machen möchte. Grad war ich nämlich bei Elke und ihrem kleinen Blog. Ich weiß nicht, ob du ihr folgst, deshalb ein kurzer Hinweis, weil ich finde, dass das sehr interessant klingt, was es da morgen in ihrem Blog zu sehen und hören gibt. Ich schick dir mal den Link:
      http://ein-kleiner-blog.blogspot.de/2017/05/online-talk-mit-dr-peter-spork.html
      Dir einen schönen Sonntag! Martina

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  7. Hallo Heidrun,
    zu Deinem ZiB weiß ich gar nicht so genau was ich sagen soll. Ich weiß nur das ich die Zeit genieße, damals - jetzt eigentlich immer.
    Unser Hausarzt sagte einmal zu mir, egal was sie machen und wie lange - genießen sie es und machen sie es richtig - die Arbeit läuft nicht weg!
    Oft fällt mir "Momo" ein - die grauen Herren die Zeitdiebe, nein ich lasse mir meine Zeit nicht rauben, dazu ist sie viel zu kostbar und ich alleine entscheide (nicht immer klar gibt auch Regeln in unserem Betrieb und Fristen) was ich damit mache.
    Ein wenig ist mir doch eingefallen zum ZiB, apropos Zeit - ich habe die Mail noch nicht vergessen, bin nur gerade am Bücherkisten wühlen von unserer Tante im Harz -die mistet aus (wird bald 80) und ich habe mich angeboten zu helfen und zu sortieren.
    Wieder ein wenig weniger Zeit, aber bei Bücherkisten kann ich nicht Nein sagen, und ich habe einige tolle Sachen entdeckt und weil meine Schwiegereltern die Idee ganz toll fanden brachten Sie mir auch welche vorbei (sie sind wohl in einem Alter wo man sich so langsam trennen will).
    Du bist also nicht vergessen - nur verschoben (bitte entschuldige ;-) diesen Ausdruck, liebe Grüße
    Kirsi

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    1. So, gerade funktioniert das Netz und ich kann wieder antworten...

      ...Du scheinst einen einfühlsamen Hausarzt zu haben. Ich habe lange gebraucht, die Arbeit liegenzulassen und den Tag für mich selbst zu genießen. Es geht!
      Die Pflichten kann man mitunter delegieren, manchmal erledigt es sich von selbst oder wartet bis ich zurückkomme. Den grauen Zeitdieben leiste ich Widerstand. Dass Du jedoch der Vorliebe frönst in Bücherkisten auf Entdeckungsreise zu gehen, ist doch eine feine Sache!

      Liebe Grüßle zurück

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  8. Liebe Heidrun,
    ja Freunde sind sehr wichtig und ich mag dieses schöne Foto am Eingang des Beitrags sehr!
    Danke, dass Du diese sehr zum Nachdenken anregenden Kommentare samt Deinen wieder sehr guten Antworten hier veröffentlichst. Zeit ist in meinem Leben zum Glück praktisch immer genug, das freut mich und ich genieße es auch, einfach nichts zu tun.
    Noch ein schönes Wochenende und nochmal danke für Deine hochgeschätzten Mühen.
    Liebe Grüße, Rena
    www.dressedwithsoul.com

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  9. Liebe Heidrun,
    gerade heute Abend, als ich bei Elke Heinzes Blog hineingelesen habe, war das gleiche Thema aktuell.
    Je älter man wird, desto mehr wird einem die eigene Endlichkeit bewusst und die Frage was mache ich
    noch, so lange ich noch etwas machen kann, steht im Raum.
    Etwas weiß ich ganz bestimmt, ich lasse mich nicht einteilen, zwingen oder zu irgendwelchen Aktivitäten animieren, wenn sie nicht in meinem Interesse *auch* sind.
    Die Zeit ist einfach zu kostbar und je älter man wird, desto weniger Kompromisse ist man gewillt, einzugehen.
    Natürlich bin ich für echte Freunde - im Unterschied zu guten Bekannten - jederzeit bereit mich einzubringen, egal wofür und wie lange, aber das hat sich eben im Laufe der Jahr(e)zehnte entwickelt.
    Das Korsett aus dem Berufsleben, habe ich längst abgelegt und ich mache nur mehr das was Freude erzeugt.
    Klingt ja sehr egoistisch, aber nachdem ich in meinem Freundeskreis den Spitznamen "Klagemauer" habe, muss ich mir, glaube ich, noch keine Sorgen machen, ent-rückt zu sein. ;-)

    Liebe Grüße und hab' eine gute Zeit
    Elisabetta

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    1. Mit einem Schmunzeln zu Deinen Sätzen, einem Augenzwinkern und manchem Kopfnicken im Geiste lese ich gerade die Sätze und finde mich vereinzelt. Die Endlichkeit verspürte ich bereits in relativ jungen Jahren, was punktuell in weiteren Lebensstationen immer wieder "aufpoliert" worden ist. Zum Beispiel vor einigen Wochen der Motorradunfall meines geliebten Mannes...

      ...meine Selbständigkeit hatte ich bei all großen Herausforderungen seitens der Kunden, deren Aufträge innig geliebt: Mein Beruf war mein Hobby und umgekehrt. Nun bin ich in der vermutlich letzten Phase mit meiner Kunst und werde das vermutlich bis zum letzten Atemzug ausführen - weil ich es liebe!

      Ganz herzliche Grüßle zurück

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  10. Liebe Heidrun,
    ich hoffe, dass es so ist im Alter. Das man eine Ernte einfährt und die Früchte genießen kann. Ich spreche nicht von der ungewissen Rentensituation, sondern von Erfahrungen und einer gereiften Lebenshaltung.
    Du liest Krimis wie man sieht. Ich auch! P.D. James ist eine meiner liebsten Schriftstellerinnen in diesem Genre. Ihre Autobiographie, die sie in Tagebucheinträgen vom 77. bis zum 78. Geburtstag schrieb, zeigt sie als kritische, unabhängige und vor allem selbstbewusste, in sich ruhende Persönlichkeit. Eine großartige Lebensernte!
    Einen entspannten Sonntag für Dich, Herzliche Grüße
    Renee

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    1. Sicher, die persönliche "Ernte" kann prinzipiell zu jedem Lebensabschnitt eingefahren werden: Der Blick zurück beim Schulabschluss, dem Studium - nach einer Krise. Ich blicke da jeweils mit Stolz, vielleicht mit Erleichterung kurz zurück, um mich zu sortieren und den nächsten Schritt auf dem Lebensweg zu beschreiten.

      Mit dem Überschreiten der magischen Grenze von 60 jedoch befühle ich meine Knochen, als auch meine gefestigte Reife - und ja auch wenn ich jeden Tag etwas Neues lernen, erfahren darf, es sortiert sich leichter als jemals zuvor. Nach meiner Auffassung macht es die Summe der Erfahrungen, die sich gleich einem goldenen Schatz wohltuend auszahlen.

      P. D. James, die mit einem lieben Gesicht doch gruslige Spannung erzeugen kann ist schon einmalig, ich komme fast nicht dazu das Buch aus der Hand zu legen und kann ihre Romane auch ein weiteres Mal lesen.

      Ganz liebe Grüßle zurück

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  11. Liebe Heidrun,
    gekommen um Zitat im Bild zu schauen,
    ist es eine Freude zu sehen, was du gestaltet hast!
    Das Zitat ist so wundervoll und inhaltsvoll
    und zum Mitschwingen....
    Es kommt immer auf den Blickwinkel an und auf die Interpretation des einzelnen Begriffs,
    besonders des Winters finde ich....
    Ernten ist immer ein Geschenk, wobei man das auch schon früher erfahren darf,
    was ich dankbar so empfinde,
    eine schöne Vorstellung jedoch, die Ernte des Alters....
    Einfach klasse und toll zusammengefügt im Bild!
    Vielen Dank!

    Von Herzen lassen wir dir liebe Grüße hier
    und wünschen dir einen schönen Sonntag !!!!

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  12. Liebe Heidrun, ein ZiB, der mir direkt aus dem Herzen spricht. So nehmen wir es und so ist es gut.
    Sende Dir einen herzlichen Gruß, Angelika

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  13. I think it's great that you take time to reply to comments. :)

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  14. I love to read too, but don't get to go very often!

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  15. es ist schön wenn man Freunde hat
    und wenn man sich austauschen kann
    ich habe keine.. aber dafür Familie
    und jetzt meinen Blog der mir viel Freude macht ..
    früher als junge Frau ging es mir auch so .. obwohl ich es eigentlich nicht so von meinen Eltern mitbekommen habe (meine Mutter ging öfter mal auf Reisen und war künstlerisch sehr interessiert) dass man seine Hände nicht in den Schoß legt
    allerdings ging das mit 4 kleinen Kindern auch gar nicht
    mein Mann war da schon fordernder (und da gab es auch kaum Anerkennung)
    er hatte einen schweren Beruf mit teilweise vielen Stunden am Tag..
    ich saß auch abends beim Fernsehen noch mit Stopfarbeiten oder einer Handarbeit..
    als mein Rücken dann streikte und ich oft auf dem harten Boden lag um die Schmerzen zu lindern ging ich zum Orthopäden..
    doch anstatt irgendwelche Pillen zu verschreiben sagt er zu mir:Ich kann nichts mehr für sie tun... SIE laden sich zu viel auf den Rücken.. geben sie ab.. verteilen sie die Lasten..
    es hat dann schon noch eine Zeit gedauert bis ich mich nicht mehr zum Putzlappen gemacht habe ;)(auch wenn es dann Ärger gab)
    heute nutze ich meine Zeit für das was mir Spaß macht (putzen gehört nicht mehr dazu ;) )und da könnte es ruhig mehr Stunden geben ..
    meine Mutter hat gemalt bis zu ihrem Tod und ihren Garten mit den Rosen sehr geliebt ..
    das hat sie voll und ganz erfüllt
    auch da waren die geputzten Fenster nicht so wichtig..
    ich denke du wirst die richtige Balance finden
    liebe Grüße
    Rosi

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...Danke für Deinen netten Kommentar!
Ich freue mich über Deinen Kommentar und antworte gern, sobald es zeitlich klappt...