8. April 2017

Im Theater...

...fällt der Vorhang; im Leben dagegen
geht es stetig weiter.

Enthält keine Werbung, ich habe für die Aufführung - wie jeder andere Besucher - selbst bezahlt.
Bei diesem Post, meiner Stellungnahme, handelt es sich um meine private Meinung.

Meine Carmen.

Ein zunächst spanisch temperamentvoll klingender Name, der inzwischen eher
selten vorkommt. Allerdings möchte ich einräumen, dass eine meiner
zahlreichen Kolleginnen im Verlag so heißt...

...andererseits klappern Kastagnetten, man ruft Olé und besinnt sich
eventuell auch auf die gleichlautende Oper von George Bizet.

Eine Tragikomödie, die eigentlich bestens beliebt und bekannt.


Mich lässt Carmen im gedanklichen Archiv einige persönliche Seiten

aufblättern, denn vor mindestens dreißig Jahren wurde Carmen auf der

Freilichtbühne am Roten Tor in Augsburg aufgeführt.

Zur gleichen Zeit arbeitete ich vor Beginn meines Studiums dort für

ein wunderschönes Jahr hinter den Kulissen.

Unvergessliche Erlebnisse!



Eine andere Carmen.

Durch Zufall besann ich mich erneut auf das Papiertheater in Mering,
es war irgendwann einmal im BR Fernsehen vorgestellt worden. Im Jahr 2014 war
es gegründet worden und erfreut sich seitdem mit ausgebuchten Aufführungen
einem starken Publikumsandrang:

MULTUM IN PARVO OPERNHAUS

in Mering nordöstlich von Augsburg gelegen.


Am Telefon sprach ich ausführlich mit der Betreiberin,
Frau Mitschka und auch nach der Vorstellung. Ich erhielt die
Erlaubnis zu fotografieren und die Bilder im Blog zu zeigen.




Am Sonntag, dem 02. April war es so weit. Mit den Freundinnen besuchte ich
die Carmen-Aufführung in Mering, die - so wurde eingangs erläutert - in
deutschsprachiger Kurzfassung vorläge. Für mich war es eine spannende
Theatervorführung und allen anderen schien es ebenfalls gefallen zu haben,
was der tüchtige Applaus belegt.

Wen es interessiert das Papiertheater *klick wurde hier verlinkt.


Verschiedene Bühnen für die jeweilige Aufführung.



...der Blick hinter die Kulissen







Verlinkt mit dem ZiB
Ein beliebtes Projekt von Nova dort findet man weitere Zitate!



Die gleiche Übertreibung der Gefühle verlangt die Masse von ihren Helden.

Ihre Eigenschaften und hervorragenden Tugenden müssen stets vergrößert werden.

Im Theater fordert die Masse von dem Helden des
Dramas Tugenden, einen Mut und eine Moral,
wie sie im Leben niemals vorkommen.

(1841 - 1931), franz. Arzt und Soziologe, Begründer der Massenpsychologie
Quelle: Le Bon, Psychologie der Massen (Psychologie des foules), 1895,
deutsch von Rudolf Eisler, Leipzig 1912






Auf der Weltbühne ist's wie auf dem Theater und umgekehrt.

Nur ein Unterschied waltet ob – zwischen den Souffleuren.

Der Souffleur der Weltbühne – wir nennen ihn Schicksal
liest das Stück ruhig und leise ab, ohne Gestikulation
und Deklamation, ganz unbekümmert um die Mitspielenden
und ob es ein Trauerspiel oder Lustspiel ist.

Das Zappeln, Schreien usw. thun die Menschen dazu.

(1786 - 1837), deutscher Journalist, eigentlich Juda Löb Baruch,
Literatur- und Theaterkritiker
Quelle: Aus den Fliegenden Blättern,
ersch. 1845-1928 bei Braun & Schneider, München. Originaltext




Eine private "Bühne".

Durch die Zwiesprache mit verschiedenen Blogger/innen in den letzten
Wochen zeige ich hier im Post meine ureigenste Vorgehensweise mit
diversen Sorgen.

Ich behaupte, jeder entwickelt sein "Rezept" sich im Alltag zu
behaupten, der durch Beruf oder eventuell Krankheit beeinträchtigt
sein kann. Die Weise, wie man damit umgeht spielt eigentlich
insofern keine Rolle, sondern das Resultat zählt, dass man sich
letztlich damit wohlfühlt.

Sei es durch einen Lieblingsinterpreten, das Treffen mit Freunden,
der Glaube oder so wie ich meine Kümmernisse im Garten vergrabe...

...es mag seltsam anmuten, mir hilft es!




Hier unter meinem gemeißelten Herzstein hatten wir zum
Jahreswechsel unsere Sorgen begraben - ein Ritual...




Extra für Renee gezeigt.



Und ein sonnengelber Frühlingsblütengruß für alle!




Habt es fein & liebe Grüßle
von

Heidrun



Verlinkt mit  Image-In-Ing  

Kommentare:

  1. Hallo liebe Heidrun,
    in meiner Blogpause habe ich deinen Blog leider nicht verfolgen können und so kommen mir deine heutigen Worte ein wenig betrübt vor. Auch das Zitat ist so negativ, dass es mir am Herzen liegt zu sagen, Wilde hat nicht unbedingt recht. Jeder kann an seiner Rolle wachsen und Gott ist ein liebender Gott, der keinen Gefallen daran hat uns zu quälen oder in ein schlechtes Licht zu stellen. Er liebt uns und zwar so sehr, dass er seinen Sohn für unsere Sünden sterben ließ. Nächste Woche ist Ostern. Vielleicht solltest du bereits dann die ersten Sorgen von 2017 unter deinem schönen Herzstein begraben. Vielleicht siehst du dann das Leuchten der Ostersonne viel strahlender und vielleicht wird der Weg nach Ostern dann etwas leichter für dich.

    Ganz liebe Wochenendgrüße
    Arti

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    1. Liebe Vera, die Vermutung hinsichtlich meiner Stimmung bewahrheitet sich. Die politische Lage in Syrien macht traurig, der Giftgasangriff ist von einer immensen Scheußlichkeit - was die jüngsten privaten Kümmernisse in den Schatten stellt. Oscar Wilde bezog sich in meinem Verständnis auf die Akteure, die maßgeblich das Weltgeschehen aktuell lenken oder auch verrenken...

      ...für Deine Stellungnahme danke ich; das Osterfest wird hoffentlich glatt über die Bühne gehen?! Ostern bedeutet mir persönlich tatsächlich viel.

      Ganz liebe Grüßle zurück

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  2. Liebe Heidrun,
    Carmen höre ich sehr gerne und eine Zeit lang hörte ich auf dem Weg zur Arbeit nichts anderes. Von einem Papiertheater habe ich noch nie gehört, stelle ich mir aber interessant vor. Und die Idee, seine Sorgen zu vergraben gefällt mir, das versuche ich vielleicht auch mal.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Ich freue mich, dass Du ebenfalls ein so großer Fan von Carmen bist. Übrigens: In dieser Saison wird Rigoletto, die Oper von Giuseppe Verdi noch aufgeführt werden. Für diese Aufführung wird sogar eine größere Bühne noch gefertigt. Wenn es sich einrichten lässt, werden die Freundinnen und ich Rigoletto ansehen!

      Liebe Grüßle zurück

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  3. Liebe Heidrun
    Deiese Papiertheater ist mir unbekannt, die Oper "Carmen"
    kenne ich selbstverständlich.
    Auch ich bin zutiefst betrübt über dieses Weltgeschehen,
    das täglich grausamer wird. Dein ZIB trifft den Punkt.
    Ich wünsche dir einen stressfreien Tag.
    LG Sadie

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    1. Ich danke Dir für die Stellungnahme. Ja, wir sind in stürmischen Zeiten. Die jungen Leute, die da hineinwachsen, treten einer schwierigen Zukunft entgegen.

      Liebe Grüßle zurück

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  4. Liebe Heidrun,
    ich möchte dir heute ein liebes Zeichen von mir geben,
    dir Dank sagen für deine Gestaltung, Auswahl, Mühen für deine Posts.
    Leider ist es mir gerade nicht möglich so oft einen Kommentar zu
    hinterlassen, wie ich es gerne tun würde.
    Ich weiß durch deine lieben Worte, dass es dir ähnlich geht, das
    tröstet mich ein wenig...
    Fühl dich also auch von mir nicht vergessen
    und immer herzlichst gegrüßt und an dich gedacht,
    auch wenn du mich nicht wirklich findest im Kommentar.
    Habt ein schönes Wochenende,
    herzliche Grüße
    von Monika*

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    1. Liebe Monika, Dankeschön für Dein offenes Wort, das ich sehr, sehr schätze.

      Manchmal wundere ich mich nämlich, wie andere nette Mitblogger es regelmäßig scheinbar locker schaffen, die Posts öfter in der Woche zu schreiben, zu kommentieren und Kommentare zu beantworten. Oftmals hinke ich regelrecht hinterher, mich zu bedanken und selbst einen Satz im Gegenbesuch zu schreiben. Denn wenn ich einen Post lese, möchte ich mich damit befassen und mehr als ein Wort, einen einzelnen Satz als Antwort hinterlassen. Und mitunter bin ich so abgespannt, dass der eine oder andere Kommentar dann auch auf der Strecke bleibt.

      Ganz liebe Grüßle zurück

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  5. Liebe Heidrun, wie schön - Papiertheater. Das würde mich auch interessieren. Carmen ist eine tolle Oper - ich habe sie zweimal in unterschiedlichen Theatern (Dortmund und Berlin) besucht und war immer, trotz sehr unterschiedlicher Inszenierungen, total begeistert.
    Ach, wenn das Sorgen vergraben nur so einfach wäre. Aber, wir sollten uns davon auch nicht unterkriegen lassen.
    Sende herzliche Grüße, Angelika

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    1. Liebe Angelika, einfach ist's freilich nicht, Sorgen bleiben. Allerdings setzte ich einen bewussten Schlusstrich mit meiner Aktion des Vergrabens. Durch diesen Akt des sich Entledigens fühle ich mich schon befreiter als zuvor.

      Schön finde ich, dass Du auch Carmen zweimal erleben konntest.
      Sei lieb gegrüßt

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  6. Liebe Heidrun,

    mit dir hoffe ich auf friedliche Ostertage.
    Herzlichen Dank für deinen eindrucksvollen Post.

    Alles Liebe
    Elisabeth

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  7. Liebe Heidrun,

    dein Theaterpost hat mir sehr gut gefallen und mit Interesse habe ich gelesen, dass du während deines Studiums in Augsburg hast hinter die Kulissen schauen dürfen.
    So war es für dich bestimmt schön, jetzt mal hinter die Kulissen des Papiermuseums zu schauen und ich finde es toll, dass du dort auch fotografieren durftest. Somit bekommen wir von diesem hier einen Einblick. :-)
    Das Zitat von Oscar Wilde lässt sich in vielerlei Hinsicht interpretieren, wie er es meinte.

    Es läuft nicht immer alles rund im Leben, liebe Heidrun. In schlimmen Zeiten müssen wir uns alle Strategien überlegen, wie wir mit Sorgen, Problemen umgehen und sie meistern. Du hast dir ein schönes Ritual ausgedacht! Alles, was hilft, sollte man beibehalten und so wünsche ich dir von Herzen, dass die Sonne auch wieder für dich scheinen und dich zum Lachen bringen wird.

    Liebe Grüße und ich wünsche dir ein schönes Wochenende
    Christa

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    1. Danke, liebe Christa! Das Lachen während gerade zuvor die Tränchen kamen, ja das - gerade das ist das gefühlte echte Leben.
      Eine meiner langjährigen Freundinnen erzählte von ihrem beruflichen Aufenthalt in Florida, wo sie sich den Regen dringendst wünschte. So im übertragenen Sinne wäre es - nach meinem Dafürhalten - mit dem ständigen Glücksgefühl: Würde man es dann noch wahrnehmen und könnte man es überhaupt noch schätzen?

      Liebe Grüßle zurück

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  8. Ich bin ein Fan dieser Theaterart. Es kommen Gedanken an meine Schüler, mit denen ich ein solches "Kartontheater", wie wir es nannten, baute. Damals hieß das Stück, zu dem wir die Kulissen und Figuren anfertigten, "Der Bauer und der Wassermann" nach einem Märchen von Tolstoi. Eine wunderbare Sache!!!!!!

    Lieben Gruß Beate

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    1. Wow! Da muss ich hinfühlen und möchte gerne mehr erfahren...
      Liebe Grüßle zurück

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  9. Das Zitat passt perfekt .. was für eine schöne Idee mit diesem Papiertheater! Oh ja Bizet's wunderbare Oper...
    Ich wünsche DIr ein schönes Wochenende!
    Sei nicht zu betrübt♥♥♥
    Liebe Grüße
    Susi

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    1. Schön, dass wir die Freude am Theater teilen.
      Sei lieb gegrüßt

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  10. ....das "Welttheater" braucht dringend einen neuen Besetzungsplan - die Rollenverteilung ist seit einiger Zeit "s..mäßig"!!! - Deinen "Altlastenstein" finde ich eine gute Idee!!!
    Schönen Sonntag,
    Luis

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    1. Dankeschön... das Welttheater spielt verrückt. Es ist periodisch ein Auf und ein Ab - okay! Aber was sich momentan entwickelt gefällt mir gar nicht!

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  11. Liebe Heidrun,
    ich weiß nicht wie oft ich die Carmen schon in Stuttgart gesehen habe, das letzte Mal war es eine Wiederaufnahme habe hier davon berichtet
    http://rundumludwigsburg.blogspot.de/2016/02/wiederaufnahme-von-carmen-premiere-am.html

    Es war schon sehr gewöhnungsbedürftig.

    So ein Papiertheater würde mich auch mal interessieren und wer hat da gesungen? Habe ich vielleicht auch was überlesen?

    Ich meine aus Oscar Wildes Zitat spricht auch einiges an Enttäuschungen und ich kann es so auch nicht nachvollziehen, aber es ist auch eine Sache der Interpretation.

    Zu deinen Sorgen, ja, ich finde diesen Giftgasangriff auch ganz furchtbar und wer weiß, was uns noch erwartet. Die Welt wird sich verändern und ich bin wieder mal froh, dass ich schon so alt bin, aber mein Enkel.
    Obwohl, die Vergangenheit mit Krieg usw. es ging immer weiter.

    Ich wünsche dir von Herzen einen schönen ABend und ein schönes Wochenende.
    Eva

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    1. Die musikalische Untermalung spielt vom Band. Ebenso der Gesang. Die Akteure auf der Bühne zu den verschiedenen Aufzügen folgen minutiös und es gelingt der Spannungsbogen dabei. Ich stelle es mir als disziplinierte, gekonntes Aufeinanderfolgen vor. Die beiden Menschen, die die Puppen bewegen, leisten enorm viel.

      Mir gefiel es ausgesprochen gut und ich werde mir bestimmt weitere Inszenierungen ansehen.
      Sei lieb zurück gegrüßt

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  12. Liebe Heidrun, Dein Post hat mich von oben nach unten berührt. Das Papiertheater finde ich sehr interessant,so etwas habe ich bei uns noch nicht entdeckt. Die Fotos sind ganz toll und bunt, ja, wie das Leben. Das Leben ist ein Theater und die Erde die Bühne. Was so gerade passiert ist beängstigend, aber ich habe immer Hoffnung. Das Ritual unter dem Herzstein alle Sorgen begraben,finde ich einen schöne Tat.Der Mensch braucht so etwas manchmal um Abstand zu bekommen. Es gibt ja die großen und kleinen Sorgen, die jeder Mensch hat, aber schön, wenn man sich davon lösen kann.Dein Blumengruß zum Schluss bringt eine fröhliche Frühlingsstimmung, die ich nun weitertrage. Liebste Grüße zu Dir und schon mal wunderschöne Ostertage, herzlichst, Klärchen

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    1. Mein liebes Klärchen, danke für Deine herzlichen Worte. Auch Dir voraus ein buntes, fröhliches Osterfest

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  13. Liebe Heidrun,ja diese schrecklichen Welt-Geschehnisse jagen einen wirklich Angst ein.ich.dein Ritual interessant finde ich interessant.ich bin auch ein Mensch der mit dem Moto lebt: hilft was helfen mag und probiere von daher vieles aus.
    Tja wie schaffen andere Blogger diese regelmäßigen Post usw ???nun das frage ich mich auch immer wieder...
    Wünsche dir eine schöne Karwoche und aufs lächeln nicht vergessen,wenns auch manchmal schwer fällt.:)
    Herzlichst Anna

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    1. Da blieb das Kind in mir jung - und es wird gekichert, geschäkert und gelacht - obwohl gerade eine Träne lief. Das große Glück wird m.E. viel zu stark bewertet. Auch Dir eine schöne Osterzeit und liebe Grüßle zurück

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  14. Liebe Heidrun,
    schon heute Morgen sah ich in meiner Leseliste dass Dein Post da ist. Viel zu tun den ganzen Tag und so hab ich mir das Lesen "aufgespart" bis wirklich Zeit dazu ist.
    Dein Leitfaden, das Theater, ist eine weitere Leidenschaft von uns. Wir besuchen so viele Vorstellungen wie es die familiären Möglichkeiten erlauben - immer ist es etwas Besonderes. So hat natürlich Deine Zusammenstellung wieder einmal getroffen.
    Ins Herz getroffen haben aber Deine "Altlasten". Es ist eine so bestechende Idee und Aktion, dass ich sie unbedingt aufnehmen werde. Wege der Bewältigung muss man finden und dieser symbolische Akt wirkt auf mich sehr befreiend. Ja, Schlussstriche ziehen. Deine Worte und Bilder lösen in mir mehr aus, als ich an dieser Stelle zu schreiben für angebracht halte. Danke!
    Dein Zitat mit wunderbarer Kulisse rührt sicher aus der besonderen Lebenssituation von Oskar Wilde. Durch seine Homosexualität hatte er viele gesellschaftliche Probleme und wurde sogar zu zwei Jahren Zwangsarbeit im Gefängnis verurteilt. Da kann man schon mal an der Rollenverteilung zweifeln...
    Liebe Heidrun, ein warmes, herzliches Dankeschön und liebe Grüße zu Dir
    Renee

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    1. Die Rollenverteilung beginnt mit der Zeit, in die wir als Säugling in die Wiege gelegt werden. Was wir daraus machen steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Wesentlich - in meinen Augen - hängt es von unserem Temperament ab: Ob wir mitschwingen oder ob wir gegen den Strom rudern. Wir könnten zwischendurch an Land, uns treiben lassen... es gibt so viele Varianten. Auch wenn manche Schwarz - Weiß, Hopp oder Topp sehen: Es sind, um in der bildhaften Sprache zu bleiben, zwischen Schwarz und Weiß tatsächlich 256 Nuancen vorhanden.

      Ich sende Dir ganz liebe Grüßle zurück

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  15. Das glaube ich dir aufs Wort das es ein unvergessliches Erlebnis gewesen ist. Würde ich bestimmt genau so empfinden, denn wann hat man schon mal die Gelegenheit dazu hinter die Kulissen zu schauen. Von daher dafür schon einmal ein Dankeschön dass du es zeigen darfst und mit uns teilst. Ich glaube auch das jeder Mensch sein eigenen Rezept hat, so wie ich über bestimmte wirklich für mich schlimme Dinge bzw. Situationen in einem realen Gespräch darüber spreche. Von der Seele reden einfach. Manchmal empfinde ich die Rollen auch schlecht verteilt, denn gerade in einigen momentanen Geschehnissen frage ich mich wie es sein kann das bestimmte Personen solch einen Einfluss haben können bzw. die Macht haben. Wobei für mich persönlich klar ist das es alles gesteuert ist ;-)

    Ein klasse ZiB für welches ich dir wieder herzliche danke.

    Was das Bloggen angeht schaffe ich es im Grunde auch nur weil ich früh aufstehe und bis zum Tagesanbruch im Internet bin. Tagsüber kommt es halt sehr selten vor d.h. wenn dann nur die "Buchungskontrolle" und das war es auch schon. Für mich ist es allerdings auch so dass ich mich, wenn ich dann lese, mich wirklich mit einem Post beschäftige. Mag auch hier keine Oberflächlichkeiten.

    Freue mich sehr dass du wieder mit in der Runde bist und wünsche dir noch einen superschönen Sonntag.

    Liebe Grüsse

    N☼va

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    1. Seinerzeit in München hatte ich eine mir nahestehende Nachbarin, die alte Dame die bis zuletzt in ihrer Wohnung gelebt hat und übrigens über 96 Jahre alt geworden ist - nebenbei den Franz-Josef Strauß als Buben kannte und herrlich münchnerisch war - ich vermisse sie sehr...

      ...ich schweife ab: Sie, die alte Dame nämlich, erzählte mir dann und wann von den Ankündigungen des Nostradamus. Daran denke ich in letzter Zeit öfter. Die Prophezeiungen, die doch immer wieder eintrafen. Was kommt als nächstes? Wie sind seine Thesen zu interpretieren?

      Dankeschön auch für Deine Stellungnahme und Deine Freude an meinem Post.

      Mit dem frühen Aufstehen bin ich konform, da das kleine Raubtier zwischen 4-6 Uhr zu quengeln anfängt, hinaus möchte und natürlich mein Liebling, Fanny auch bedient wird. Allerdings versuche ich dann doch noch eine Stunde Schlaf zu bekommen.

      Auch Dir, meine liebe Nova sende ich herzliche Grüßle in Gedanken zurück

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  16. Hallo liebe Heidrun,
    das finde ich richtig gut, seine Sorgen zu vergraben - und ich glaube sofort, dass Dir das hilft. Wie Du sehr richtig schreibst, hat praktisch jeder seine Methoden mit seinen ganz eigenen Kümmernissen umzugehen und wichtig ist wirklich nur, dass es für einen selber passt.
    Frauen mit dem Namen Carmen kenne ich einige - eine Carmen hat sogar mein Leben drastisch verändert ...
    Wie schön, dass Ihr das Papiertheater besucht habt, ich verstehe es gut, dass da Erinnerungen an Deine Arbeit während Deiner Studentenzeit hochkamen.
    Danke für die schönen Eindrücke und einen guten Start in die neue Woche wünscht Dir von Herzen, Rena
    Liebe Grüße, Rena
    www.dressedwithsoul.com

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    1. Es freut mich sehr, dass Du diese Idee, Sorgen im Garten abzulegen auch gut findest. Interessant, dass Du mehrfach in Deinem persönlichen Umfeld auf den Vornamen Carmen triffst.

      Und ich danke Dir für Deine Stellungnahme und Deine Meinung. Herzliche Grüßle zurück

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  17. Guten Morgen Heidrun,
    zu allererst möchte ich mich für Deine lieben Zeilen bedanken. Ich habe das Wochenende sehr genossen (auch mal ohne Computer zu sein ist was schönes ;-)
    Carmen ist eine Oper die ich sehr, sehr gerne mag, diese Musik kann mich immer wieder mitreißen, von einem Papiertheater habe ich noch nie etwas gehört.

    Deine Gedanken mit Syrien passen ja thematisch zu meinen mit Schweden - ich frage mich immer, wann die Menschheit so schlau wird und diese fürchterlichen Dinge unterlässt. Das wird wohl nie geschehen, so viele Kriege und doch fängt immer irgendwer irgendwo einen neuen an :(
    Das mit dem Sorgen vergraben ist eine schöne Idee - ich muss immer drüber sprechen und ich bin sehr froh und dankbar, das ich in der Tat immer jemanden habe darüber zu reden.
    Meist hilft mir ein wunderbarer Spaziergang mit meiner Hündin über die Felder und in den Wald - so im Einklang und in völliger Ruhe - da finde ich immer wieder zu mir!
    Und Yoga - ich liebe Yoga, Konzentration - Ruhe - Entspannung da ist einfach alles dabei und man kann so wie man gerade Lust und Zeit hat!
    Einen guten Start in die Woche wünscht
    Kirsi

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  18. Vom Papiertheater hatte ich noch nie gehört. Da hast du etwas ganz Besonderes erlebt. Danke, dass du es mit uns teilst. - Der zweite Teil deines Posts hat mich sehr berührt. Altlasten im Garten zu vergraben, ist eine grandiose Idee! - Ich weiß nicht, ob es vielleicht doch eine Rolle spielt, wie man mit Dingen umgeht. Klar, letztendlich zählt das Resultat - aber auch der Weg dorthin, wie ich finde. - Ich wünsche dir eine harmonische 'stille' Woche! LG Martina

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  19. Liebe Heidrun, vielen vielen Dank für Deinen lieben Besuch bei mir auf dem Blog und Deinen so lieben Kommentar. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut.
    Deinen Herzstein finde ich wunderschön und auch den Gedanken dazu, die Sorgen darunter zu begraben. Die Vorstellung ist sehr tröstlich für mich, einen Ort zu haben, wo man alles hintragen.
    glg zu Dir
    Susanne

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  20. Very cool theater! Never seen anything like that before! Thanks for sharing!

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...Danke für Deinen netten Kommentar!
Ich freue mich über Deinen Kommentar und antworte gern, sobald es zeitlich klappt...