29. April 2017

Hüter der Zeit...

...bewusst im Sein - sich entschleunigen.

Verlinkung mit dem Gartenglück

Die Natur ist die große Ruhe gegenüber
unserer Beweglichkeit.

Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben,
je feiner und beweglicher er werden wird.

Sie gibt ihm die großen Züge,
die weiten Perspektiven und
zugleich das Bild einer bei aller unermüdlichen
Entwicklung erhabenen Gelassenheit.

(1871 - 1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

____________________

Unlängst bei Ulla im Blog einiges gelesen; nun war ich als Leserin dieses privaten Moments,
den sie gefühlvoll beschrieben hatte auch in den
Genuss ihrer wahrgenommenen Melodie gekommen.

Ulla beschrieb nämlich den Moment, als sie auf ihrem Weg einen
Straßenmusikanten vorfand.

Ich höre nun in mir den Klang der Noten, weil jeder von uns im Laufe des
Lebens einen Straßenmusikant gehört hat und schwinge mit...

Fazit:

Durch ein kleines Verweilen eine wichtige Erkenntnis gespürt und erlebt.
Nämlich, dass wir Hüter unserer Zeit sein können, wenn wir es in die Hand
nehmen mögen.

Wer kennt nicht den zeitlichen Stress!?

Man müsste öfter vier Hände haben und der Tag 48 Stunden.
In diesen atemlosen Augenblick einige Sekunden die Augen schließen
(jedoch nicht während des Autofahrens!) sich an einen geheimen,
geliebten Ort beamen.

Mehrfach intensiv durchatmen!

Ja, das ist tatsächlich meine eigene Technik, die ich in der Selbstständigkeit
für mich entwickelt hatte.

Sich selbstbewusst artikulieren, ein Stopp-Signal dem
stressenden Menschen gegenüber signalisieren, das war mein nächster Akt.

Den Wind aus den Segeln nehmen mit dieser Frage: "Was sollte zuerst fertig werden?!" Meine Stärke lag stets darin in turbulenten Zeiten einen absolut kühlen Kopf bewahren zu können, was rettend hilft.

Das "Flattern" der Nerven kam meist hinterher!





Wie ward ich oft gebrochen, brach mich selbst,
Und dennoch leb ich, unverwüstlich stark;
Was alles liegt in mir geknickt, verdorrt,
Doch unaufhaltsam wächst es drüber hin.


(1871 - 1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer






Verlinkt mit dem ZiB: Ein beliebtes Projekt von Nova
wo es weitere Zitate mit Bildern zu lesen, zu bewundern gibt!




Neue Bildungen,
der Natur vorgeschlagen

Der Ochsenspatz
                die Kamelente
der Regenlöwe
die Turtelunke             
die Schoßeule
                der Walfischvogel
die Quallenwanze                 
der Gürtelstier
                     der Pfauenochs
der Werfuchs              
die Tagtigall
                 der Sägeschwan
der Süßwassermops             
der Weinpinscher
                 das Sturmspiel
der Eulenwurm               
der Giraffenigel
                    das Rhinozepony
die Gänseschmalzblume            
der Menschenbrotbaum.

Christian Morgenstern





Die Tamariske steht auf der rechten Seite von der Terrasse aus, in unserem Garen.

Jetzt beginnt deren Blütezeit.



Eine rosasanfte Wolke von Blüten - unbeschreiblich schön.

Die Tamariske (Tamarix) ist im Mittelmeerraum sowie in Asien heimisch, aber auch in den trockenen Gebieten Afrikas und zählt zur Familie der Tamariskengewächse. Sie umfasst etwa neunzig verschiedene Arten. Die Tamariske ist ein sommergrüner Strauch mit filigranen, schuppenartigen Blättchen. Etwa ab Mai - bei uns schon früher - bildet sie in fedrigen Blütenständen kleine rosafarbene Blüten aus. Tamarisken wachsen meist sehr ausladend mit überhängenden Zweigen und können Wuchshöhen von einem bis zu zehn Metern erreichen.

Die Triebe erinnern sofort an das Heidekraut. Es eignet sich die Tamariske u.a. für Bauerngärten. Auch als Hecke sorgt sie für einen guten Sicht- und Windschutz. Was für mich ein wesentlicher Punkt ist: Die Tamarix lockt eine Vielzahl von Insekten, auch Schmetterlinge und Bienen an.



Mit dem Abblühen entwickeln sich die nadelartigen Blättchen,
die jedoch weich im Anfassen sind.

Unsere beiden Lieblinge mögen sich gerne auf den Zweigen
austoben: Wer kann nun besser klettern!?

Es ist eindeutig die ältere unserer beiden Fellnasen, die auch ohne
Probleme wieder herunter kommt. Während Luzie eher ungeschickt ist.


Aber Psssst - das bleibt bitte unter uns.



Habt es alle fein und ein angenehmes Wochenende!

Heidrun


Kommentare:

  1. Worte die ich auch sagen könnte, und es ist gut wenn sich wirklich wieder Blüten zeigen und drübergewachsen ist, auch wenn nicht vergessen und das Verdorrte nicht vermodert ;-) Ein sehr schönes ZiB für welches ich dir auch heute wieder herzlich danken möchte.

    Die liebe Zeit...ich bin froh dass ich lernen konnte anders damit umzugehen. Ich lebe viel bewusster und kann auch mal locker darüber hinwegsehen wenn ich nicht das geschafft habe (warum auch immer) was ich schaffen wollte. Die Menschen hier wissen wie es sich gesünder leben lässt, was sicherlich auch an den oftmals doch sehr warmen Temperaturen liegen mag.

    Wünsche dir ein wundervolles sowie hoffentlich entspanntes Wochenende mit viel Zeit den Garten und die Blüten genießen zu können.

    Herzliche Grüsse

    N☼va

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    1. Gut, wenn jeder sich selbst Ziele setzt, die Zeit einteilt und bewußt wahrnimmt.

      Inzwischen ist bei mir das Leben in die Phase 4.0 gelangt. Ich nehme mir heute ein bis zwei Aufgaben vor und bin zufrieden. Oder flexibel genug auch alles zu verwerfen, beruhigt das meistens eben doch am nächsten Tag erledigt werden kann, der geliebte Mann und ich lieber Hippie mäßig in die Sonne biken. Verpflichtung haben wir lediglich unseren Tieren gegenüber, die absolut an erster Stelle kommen.

      Es hat wieder Freude gebracht ein ZiB zu gestalten. Liebe Grüßle zurück

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  2. Ein schöner Beitrag und ein ebenso passendes Zitat.
    Die Tamariske sieht wunderschön aus und hätte ich auch gerne, aber im Garten ist kein Platz mehr.
    Ein schönes verlängertes Wochenende wünsche ich dir liebe Heidrun.
    Wir werden nicht viel unternehmen, momentan sind die Schmerzen einfach zu schlimm.

    Liebe Grüße von Mathilda ❤❤

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    1. Inzwischen würde die Tamariske sicher an einem anderen Platz stehen, wo sie besser zur Geltung kommt. Sie wird als einfach im Handling bezeichnet, was ich differenzieren würde...

      ...ich denke an Dich, liebe eM! 😘

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  3. Liebe Heidrun,

    von meinem Besuch bei dir,
    bleiben sonnige Grüße hier.

    Elisabeth

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  4. Liebe Heidrun,

    diesen Strauch, den du hier vorgestellt hast, kenne ich auch, nur hatte ich keine Ahnung wie sein Name ist. Mir gefällt er auch, mit seinen Blüten und den ganz zarten grün von den nadelartigen Blättern. Ich habe mir immer vorgestellt, das es fein aussehen müsste, wenn sie zur Zierde in einem Blumenstrauß wären.
    Ich mag Ringelnatz auch gerne lesen.

    Ich wünsche dir ein feines langes Wochenende mit hoffentlich viel Sonne
    LG Paula

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  5. Liebe Heidrun,
    einen Erikastrauch hatten wir in unserem Wertinger Garten auch. Ich habe mir immer mal wieder einen Zweig in meine Glasvase gestellt. Für mich hat der Strauch etwas Japanisches.
    Die Neubildungen der Natur sind mir "nicht neu" ;-). Im Urlaub erfanden wir (weil es ständig regnete) ein Spiel, bei dem man Neubildungen zeichnete. Die Aufgabe war, nach der Namensgebung, die der jeweils andere erfand, ein Tier zu zeichnen. Das Heft mit den Zeichnungen gibt es heute noch, es wurde in diesem Urlaub zumindest zur Hälfte voll.

    Liebe Grüße schickt Dir
    Beate

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  6. Liebe Heidrun
    Wie in eine rosa Wolke gehüllt, ein traumhafter Strauch.
    Ein wunderschönes ZIB, ich bin bemüht mein Leben jeden
    Tag mit allen Sinnen zu genießen und auch schwierigen Phasen
    etwas Positives abzugewinnen.
    Wünsche dir ein sonniges, gemütliches und fröhliches Wochenende.
    Lg Sadie

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  7. Hallo liebe Heidrun,
    man kann es lernen, sich nicht brechen zu lassen indem man sich von Menschen mit schlechter Ausstrahlung fern hält. Auch die Zeit sollte nicht unser Leben bestimmen...der Dreck liegt auch morgen noch da :)
    Hasten und eilen machen uns unglücklich, wir denken nur an all die Dinge, die wir nicht geschafft haben, statt der Freude über das Geschaffte (auch wenn es viel weniger ist) einen Platz zu geben.

    Ich wünsche dir ein entschleunigtes Wochenende mit viel Zeit zum durchatmen
    Arti

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  8. Guten Tag liebe Heidrun,
    manchmal hat man eben viel zu tun und ja, mein Vater sagte immer

    Müßiggang ist aller Laster Anfang.

    Aber ich muß sagen, ich brauch das einfach, das heißt nicht, dass ich nicht auf mal hinsitzen kann und entspannem, aber dann schlafe ich und wie. Ich fall einfach um, wie ein Baum, aber das war schon immer so.

    Aber ich denke, jeder macht das alles, so wie er will und im Moment ist es halt bei mir etwas viel aber ich habe den Montag frei und dann gehts halt wieder los. Es ist ja nur die nächsten 6 Wochen so.

    Es wird auch wieder besser. Vielleicht bin ich auch einfach zu langsam. :-)

    Lieben Gruß Eva
    die jetzt Rhabarberkuchen bäckt.

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    1. Vorhin war ich tatsächlich mit Liebling I. und II. im Garten, der Fanny zu helfen einen Eindringling zu verscheuchen und Lulli Mut zuzusprechen bei ihren Kletterversuchen...
      ...und ein paar Rhabarberstengel für Kompott und Sirup in die Küche zu holen. Ich liebe den Rhabarber sehr. Er lässt sich vorzüglich auch zu herzhaften Gerichten verwenden.

      Es ist genauso mit der Tamarix, wie Du es andeutest. Zum Gartenglück werde ich meinen Post diesbezüglich noch ergänzen.

      Liebe Grüßle zurück ♥️

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  9. Ps. die Tamariske kenne ich, sie wächst am Straßenrand bei uns.

    Leider fegen einem die Wedel der Pflanze immer ins Gesicht. Die Gemeinde hat sie schon schneiden lassen.
    ABER, das nimmt die Tamariske übel und dankt es einem damit, dass sie sehr lange braucht, bis sie wieder wächst.

    Lieben Gruß Eva

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  10. Was für ein wunderschönes rosa Blütenmeer - herrlich anzuschauen!
    Deine Post habe ich auch erhalten, melde mich auch nochmal per Mail, irgendwie will es hier nicht so richtig ruhig werden.
    Ganz liebe Grüße sendet
    Kirsi

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    1. Prima, dann weiß ich Bescheid...
      ...liebe Grüßle zurück 😘

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  11. Meine liebe Heidrun, wie oft wünsche ich mir das der Tag 24 Stunden hätte, damit ich alles erledigen kann was ich mir so vorgenommen habe :-) ist nicht immer so einfach alles unter einen Hut zu bringen. Die Tameriske ist ein Traum, da muss ich mir doch glatt mal Gedanken darüber machen, ob ich nicht auch welche in den Garten pflanze.
    wünsche dir ein schönes Wochenende mit herzlichen Grüßen AnnA

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    1. Je mehr ich versuchte den Tag auszudehnen, um so enger wurde es. Paradox klingt es, doch so erlebe ich es. Kennst Du den Kinofilm "Tage wie dieser!" mit Michel Pfeiffer und George Clooney?! Da kommt auch erst ein wenig Ruhe und Entspannung, als sich die beiden Protagonisten geschlagen geben...

      Dankeschön für die netten Worte und herzliche Grüßle zurück

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  12. Mein Mund ist und bleibt verschlossen - aber sowas von! :-) ABER: Augen und Herz waren weit geöffnet, als ich deinen wundervollen Post las. Die blühende Tameriske ist ein Traum. Hoffentlich hat sie den Frost der letzten Tage gut überstanden. --- Ja, die Zeit. Sie rast und es ist nicht immer einfach, mit ihr zu gehen, ohne dabei in Stress zu geraten. Vieles misslingt, je gestresster wir an eine Sache herangehen. Das versuche auch ich zu vermeiden. Gelingt nicht immer, aber immer öfter! :-) --- Ich wünsche dir ein harmonisches und sonniges langes Wochenende! LG Martina

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    1. Vielen Dank für die lieben Worte 😘

      Die Frosteinbrüche waren - ausnahmsweise - bei uns weniger schlimm. Die Tamariske, Apfel- und Kirschbäumchen überdauerten den erneuten Wintereinbruch tapfer und ohne Schäden. Sogar die Balkonbepflanzung, die an und für sich in den exponierten Kästen angreifbarer sind. Bleibt abzuwarten, was die Eisheiligen anstellen!

      Die liebe Zeit, wir fühlen wohl alle im Stundenglas des Lebens den Sand durchrinnen. Zugegeben sind manche Einschläge, wie zuletzt erlebt, zeitraubender gewesen denn je. Da muss jeder von uns sein Schicksalpaket schultern, ohne Wenn & Aber.

      Ich sende ganz herzliche Grüßle zurück

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  13. Liebe Heidrun, wirklich wie eine rosarote Wolke..... auf der wir zuweilen einmal sitzen, ausruhen und Kraft schöpfen sollten!
    Einen herzlichen Gruß sende ich Dir, Angelika

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    1. DANKESCHÖN... demnächst weitere Aufnahmen der Tamariske, dann in voller Blüte!

      Versprochen - und liebe Grüßle zurück

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  14. Liebe Heidrun,
    wie wunderschön ist Deine Tamariske! Hoffentlich hat sie das winterliche Wetter gut überstanden, wir hatten ganz schön viel Schnee hier. Aber heute ist der Frühling zurückgekehrt. Ich melde mich ganz bald telefonisch bei Dir. Wir denken noch gerne an den schönen Ausflug an den Chiemsee, den wir mit euch unternommen haben, zurück :-)
    Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende wünscht Dir,
    Mella

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  15. Liebe Heidrun!
    Dein Beitrag gefällt mir außerordentlichen gut. Danke.
    Zur "Zeit" möchte ich bemerken, dass ich absoluter Meister im Setzen von Prioritäten bin. Je älter ich werde, desto besser kann ich es. Verantwortlich bin ich nur mir selbst und meinem Hund gegenüber, denn sie (Joy) kann sich selbst nicht versorgen. Was kann ich, was muss ich und wer gibt WAS vor?

    Hilfe leisten, egal in welcher Form, ist immer oberstes Gebot für mich. damit entschuldige ich mir selbst dann meine Unzulänglichkeiten. ;-))

    Liebe Grüße
    Elisabetta

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    1. Prioritäten setzen zu können will gelernt sein. Beeindruckend, dass Du meisterhaft damit umgehen kannst. Das finde ich übrigens auch mit am Wichtigsten. Natürlich sind Hund bei Dir - Katzen bei mir immer vorrangig, denn sie sind auf uns angewiesen.

      Und weiter beeindruckt mich Deine Hilfsbereitschaft! Liebe Elisabetta sei mir ♥️ gegrüßt

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  16. ....die "Neubildungen" der Natur klingen vielversprechend !!
    Schönen Sonntag,
    Luis

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  17. Liebe Heidrun....das freut mich aber, dass Dich meine Zeilen aus meinem Post "Zeitblüten" so wundervoll inspiriert haben. Deine Texte und Bilder sind mir heute morgen eine wahre Augenweide :) Vielen lieben Dank und einen schönen Sonntag wünscht die Ulla

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  18. Liebe Heidrun,
    erst mal gleich ein Danke und ganz liebe Grüße von uns, bis bald....

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  19. Liebe Heidrun,
    vielen Dank für Deine Worte zum Entschleunigen, die mich wirklich sehr angesprochen haben, entweder beschäftige ich mich mit Vergangenem oder ich denke über die Zukunft nach, nur im Hier und Jetzt, da bin ich nicht, da bin ich immer dankbar für jeden Tipp zum runter kommen. Auch die beiden Gedichte von Christian Morgenstern sind wunderbar und passen sehr gut.
    Ich wünsche Dir noch ein sehr schönes Wochenende.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang
    P.S. Ich werde garantiert nicht weiter tratschen, wie ungeschickt sich Luzie manchmal anstellt:-)

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    1. Das freut mich ausgesprochen stark, dass Du mit meinem Entschleunigungsstufen für Dich selbst etwas herausziehen kannst. Allerdings schwingt mein Mann mit mir, was unabdingbar ist für das Gelingen.

      ...alles klar! Die zwei Katzen sind tatsächlich Konkurrenten unserer Gunst und ❤️Herz. Da gibt's gleich Eifersüchteleien und Watsch'n im vorbeilaufen. Meistens erwischt es Fanny.

      Liebe Grüßle zurück

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  20. Liebe Heidrun,
    nun bin ich nochmal hier und habe mir ein wenig mehr Zeit zum Lesen nehmen können.....
    Ich möchte dir danke sagen für deine Worte und für die Worte von Morgenstern, die ich immer sehr
    mag und schätze bei dir! Du hast sie wieder so wunderbar in einen Post geschrieben und ihn drumherum
    gestaltet so schön und ansprechend, ja berührend, mich hast du sehr berührt damit!
    Fühl dich gedrückt und herzlich gegrüßt
    von Monika*

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    1. Meine liebe Monika, danke dass Du so ausführlich gelesen hast, Dir für meinen Post, meine Empfindungen Zeit genommen hast.

      Es freut mich ungemein, dass die Komposition zwischen meinen Gedanken, den Versen und Bildern bei Dir ankommt, Dich berührt.

      Ganz liebe Grüßle zurück 😘

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  21. Liebe Heidrun,

    zunächst einmal: Die Tamariske. Ein Traumgehölz. Mein Traumgehölz. Und es wollte nicht klappen. Zu schwerer Boden. Zu kalt. Bedauernd und schweren Herzens Abschied von der Vorstellung einer rosa Blütenwolke genommen. Es ist ein Juwel, herrlich bei Dir die Fotos zu sehen!
    Die Zeit. Die fehlende Zeit. Wenn ich von etwas wenig habe, dann ist es Zeit. Und Zeit zu haben ein Luxus. Deine Techniken der Atmung, Zielsetzung, Autosuggestion - ja. Mache ich genauso und es hilft. Dazu ein straffes Organisationsmanagement. Sonst geht es nicht. Alles gut und man kann auch mit wenig Zeit für sich zufrieden sein und viel draus machen. Und in der Zeit, die man für andere nutzt, oft viel gewinnen.
    Wieder hast Du die passenden Gedichte dazu gewählt. Christian Morgenstern - oft beängstigend aktuell. So kann man beim ZiB fast nur noch mit offenem Mund dastehen: Ja, so ist es.
    Ein wundervoller Beitrag - Danke!
    Für Dich einen schönen Abend und Maianfang,
    herzliche Grüße
    Renee

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    1. Schade, liebe Renee, dass die Tamariske bei Dir keine Heimat gefunden hat. Ob es der Boden war oder andere Kriterien? Bei uns in der rechten Gartenecke stießen wir unter einer relativ dünnen Humusdecke nämlich auf Bauschutt, der vom Hausbau achtlos weggeworfen worden war. Trotzdem blieb die Tamariske dort und entwickelte sich. Was ich damit sagen möchte: Wer weiß, ob die Pflanzen bereits von der Gärtnerei optimal war. Mir ist das verschiedentlich so mit Gräsern, mit dem Zierahorn (den ich sehr vermisse) ergangen.

      Zum Thema ZEIT: Die Einteilung für den Beruf und das private macht es mit Sicherheit - aber wesentlicher finde ich noch die eigene Einstellung dazu. Ich danke Dir sehr für Deine Stellungnahme!

      Ganz liebe Grüßle zurück 😘

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  22. Die Tamariske und das Zitat haben es mir angetan. Ja, insgesamt Dein Post sagt soviel und ich denke nach, wie immer, wenn ich interessante Beiträge lese.
    Zeit, was ist Zeit. Wir haben Zeit wenn wir sie uns einfach nehmen, nur wir müssen wichtiges von Wichtigem unterscheiden. Was erledigt werden muss bleibt eh bei uns und läuft nicht weg. Nicht wir stehlen die Zeit sondern andere stehlen sie uns ohne das sie es merken. Bis wir aufwachen und gerecht werden uns und anderen gegenüber. Sich bewußt sein, was man will und was man sein lassen kann. Die Erkenntnis ist ein kostbares Geschenk und daraus kann man Kraft schöpfen mit reinem Gewissen.
    Dir und Deinem Angetrauten ganz liebe Grüsse in den ersten Mai, Klärchen

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    1. Deine Gedanken, liebes Klärchen - für die ich sehr dankbar bin - regen mich zum Sinnieren an. Der Aufhänger sind die Anderen, die im Beruf beispielsweise uns die Zeit nehmen. Ist das so!? Dann erfordert es - so meine ich aus der Praxis gesehen - erst recht unser Veto.
      Was ich wirklich will? Da sage ich aus meiner Lebenserfahrung: Hüte Dich vor Deinen Wünschen! Sie kommen wie ein Bumerang zurück. Schlagen auf, vielleicht gerade in einem Moment, wo es absolut nicht passt. Aus dieser eigenen Erkenntnis heraus versuche ich dagegen mit meinem Lebensboot MIT den Wellen zu schwimmen. Es ist weniger kräftezehrend.

      Ganz liebe Grüßle zurück 😘

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  23. Liebe Heidrun,
    dass Du einen kühlen Kopf bewahrst, auch wenn es turbulent zugeht, das dachte ich mir doch. Eine sehr hilfreiche Eigenschaft!
    Was Stress angelangt, verspüre ich diesen zum Glück äußerst selten. Allerdings achte ich auch darauf, dass ich mir genügend "Lücken" in meinem Tagesablauf lasse, denn ich denke, Stress macht man sich vor allem auch selber ...
    Danke für die wieder sehr schönen Bilder, Worte und Erklärungen <3
    Noch ein schönes, verlängertes Wochenende!
    Liebe Grüße, Rena
    www.dressedwithsoul.com

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    1. Wie gut Du mich einschätzen kannst! Die bewusst gesetzten Tageslücken, um bei der Formulierung zu bleiben, sind kleine Inselchen (in Bezug auf die letzte Blogdiskusion) und so wertvoll. Meine Bewunderung gehört Dir, dass Du es gezielt planen kannst. Durch unseren unorthodoxen Tagesablauf - unsere unterschiedlichen Schichtdienste im Verlag - heißt es in unserem Alltag improvisieren. Meine Inselchen haue ich mir mit der Machete frei, es bleibt unwillkürlich irgendetwas liegen. Damit muss ich umgehen, obwohl es manchmal schwer fällt die von Katzenpfötchen verzierte Terrassentür zu ignorieren...

      Ganz liebe Grüßle zurück 😘

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  24. Beautifully said. I think it all comes down to simplicity, concentrating on what matters to you and allowing yourself time to appreciate and breathe.
    Amalia
    xo

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    1. A marvellous sentence ... I take it with me. Thank you for stopping by
      XO

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  25. Liebe Heidrun,
    vielen Dank für Deinen Besuch bei mir :-) ! Ich habe mich bei Dir auch gleich eingetragen und freue mich sehr, Deinen schönen Blog gefunden zu haben.

    Zeit ist wirklich Luxus heutzutage. Lange Jahre hatte ich einen Job mit sehr langen Arbeitszeiten, Nächten und Wochenenden. Seit drei Jahren nicht mehr. Ich habe den Job geändert und auch nochmal die Arbeitszeit auf 80% reduziert. Aktuell ist trotzdem viel los, aber grundsätzlich habe ich deutlich mehr Zeit als früher und genieße das sehr.

    Innehalten und durchatmen ist eine gute Strategie, finde ich. Man muss sich das immer wieder bewusst machen. Viel Stress macht man sich selber, ich kenne das gut. Das, was von außen kommt ist schon gleich weniger schlimm, wenn es einem gelingt, anders damit umzugehen. Ich lasse mich da leider auch immer wieder absorbieren von irgendwelchen Dingen. Aber ich denke, wenn man das merkt ist es schon der erste Schritt zu einem besseren Umgang mit Stress.

    Liebe Grüße und einen gute Start in den Mai,
    Birgit

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    1. Sei herzlich willkommen auf meinem Blog! Ich freue mich Dich hier begrüßen zu dürfen.

      Innehalten ist eine Weiche auf unsere Lebensstrecke, da wir entscheiden, mache ich in dem Tempo rasant weiter oder kann man - so wie Du es beschreibst - anders mit den Erledigungen umgehen. Ergo stimme ich vollkommen zu: Wir haben es in der Hand!

      Herzliche Grüßle zurück

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  26. Gorgeous blossoms.
    So glad you came to share at this week's photo party at http://image-in-ing.blogspot.com/2017/05/down-to-jordan-river.html

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  27. Liebe Heidrun,
    eine Tamariske, wie lange bewundere ich sie schon...Ich hätte so gerne eine im Garten...Wenn ich nur wüsste wohin mit ihr??? Aber wenn ich jetzt Dein Loblied höre, bin ich ernsthaft am überlegen, was ich u. U. rauswerfen könnte um ihr Platz zu schaffen...!!! Vielleicht eine Forsythie, denn die sieht zwar auch schön aus, ist eine Zeigerpflanze des Erstfrühlings,hat aber weder Pollen noch Nektar...Ich denke, das ist eine Überlegung wert...! ! !
    Dir alles Liebe
    Heidi

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    1. Der Standort einer Tamariske, als eigensinniges Gewächs, will tatsächlich gut geplant sein. Unsere ist wild verwachsen inzwischen und ich liebe es, die Sonnenliege darunter zu stellen, wenn die Strahlen zwischen den Zweigen durchblinzeln.

      Danke auch für Deinen Besuch und herzliche Grüßle zurück

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  28. Liebe Heidrun,

    ein sehr schöner Post.
    Ich habe tatsächlich das Glück, die Momente oft und bewusst wahrzunehmen, da ich tatsächlich mit wenig Stress leben darf. Das war nicht immer so, dafür geniesse ich nun die Möglichkeit diese Geschenk zu haben.
    Mir gefallen einige Pflanzen, leider sind nicht alle gut geeignet auf fast 700 Meter nordwestlich zu gedeihen.

    Ich wünsche dir eine tolle Restwoche und danke auch für deine netten Kommentare bei uns. ♥

    Herzlichst
    Julia

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...Danke für Deinen netten Kommentar!
Ich freue mich über Deinen Kommentar und antworte gern, sobald es zeitlich klappt...