28. August 2016

Ferien im Kopf...

...bei heißen Temperaturen!

Verlinkt mit SundayInspirationSonntagsfreuden
rund dem Sonntagsglück



Die Ferien dauern zumindest hier in Bayern noch an. Doch meine Arbeitswelt sieht anders aus: Die Kurse für das kommende Herbst-Winter-Programm harren nämlich der Ausarbeitung. Das bedeutet konzeptionelle Vorbereitung, die Inhalte zum Teil schon serienreif für den Auftritt im Kurs ausprobieren, verwerfen und weitere neue Ideen entwickeln - und nicht zuletzt den Text für den Kurs in den Medien (Print und Internet) schreiben.

In den letzten Tagen, wohl auch hitzebedingt, ging das alles ziemlich zäh. Und: Natürlich möchten wir ebenso den echten Sommer nicht vollkommen verpassen und uns das sonnige Leben ein Stückchen weit gönnen. Die Tage verkürzen sich ohnehin zusehends, der Herbst lässt sich bereits ahnen, wie wir in unserem Garten schon beobachten können.

Also sitzen wir unter der Markise auf unserer Terrasse und unterhalten uns zu zweit oder zu mehreren, mit Freunden, Arbeitskollegen. Jeder erzählt vom Urlaub mit oder ohne Enkel, mit oder ohne Partner. Wir, mein Mann und ich berichten von unseren Bikertouren... und dabei fiel mir wieder ein, dass wir früher ohne die beiden Lieblings-Katzen tatsächlich weiter weg verreist sind, mit Hotelbuchung, auch ins Ausland. Mit Hund!

Das war mitunter abenteuerlich, da der Schlingel uns beispielsweise am Bodensee kurzerhand davonlief  - während wir die Koffer auspackten - auf Entdeckungsreise ging. Wir hatten ihn auf der Terrasse hinter einer Barrikade kurz aus den Augen gelassen, vermeintlich sicher gewähnt und schon war er verschwunden.  Wir suchten ringsherum zwischen den angrenzenden Obstbäumen, im Ort - der Hund war weg. Resigniert wanderten wir zum Hotel zurück und sahen ihn auf der Sonnenterrasse  munter unter den Gästen, die ihn vermutlich noch mit Kuchen gefüttert hatten.




(m)ein Bild für den Sonntag



Lim-Biss

Eine alte Dame aus Hessen,
die liebte es, auswärts zu essen.
Doch einst im Lokal
gab’s für sie kein Mahl;
sie hatte die Zähne vergessen.

Ein Hundehalter aus Peine
vergaß für den Pit Bull die Leine.
Der rannte ihm fort
und biss dann vor Ort
im Metzgerladen die Schweine.

Ein Steuerfahnder aus Füssen
Betrüger suchte, verbissen.
Als er auch welche fand,
meinten die süffisant,
sie hätten reine Gewissen.

© Ingrid Herta Drewing, 2014

Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses Gedicht

Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!

Übrigens: Wer möchte, kann das interessante Interview mit meiner
sehr geschätzten Lyrikfreundin auf Agend-and-Engaged lesen!


In manchen Bundesländern gehen die großen Sommerferien wieder zu Ende, die Schule beginnt.
Für alle anderen, die das schöne Wetter noch auskosten können: Wünsche ich einen angenehmen
Sonntag!

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider so viele Spams
auf jeden Post in der Mailbox landen.

Kommentare:

  1. Hallo liebe Heidrun,
    wir verreisen viel, obwohl wir eine Katze haben und beauftragen dann unsere erwachsenen Kinder oder eine Katzen-Nanny mit der Fütterung. Das Gedicht ist wundervoll.
    Viele liebe Grüße, Synnöve

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    1. Früher - nur mit Fanny - hatten wir sie mit in die Ferienwohnung am Chiemsee genommen. Inzwischen ist sie herzkrank und ich möchte sie nicht Fremden übergeben...

      ...danke für Deine Worte und liebe Grüße zurück

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  2. So soll es sein, erlebtes in geselliger Runde zu erzählen, neues zu erfahren und sich mit den anderen freuen. Jeder so wie er es mag.
    L G Pia

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  3. Liebe Heidrun,
    hier bei uns sind auch noch Ferien. Ich freue mich für die Kinder.
    endlich Badewetter.
    Es ist doch schöbn, wenn man jetzt am Abend noch länger draußen sitzen kann.
    Mir bekommt diese Hite gar nicht. Leider.
    Einen schönen Sonntag wünscht
    Irmi

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  4. wie schön, ich verreise gern und oft...und immer mit Hund.
    LG susa

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  5. Oh, und es war ein ChowChow^^ Da kommen auch bei mir die Erinnerungen hoch. Mit Hund verreisen ist natürlich oft unkomplizierter, und auch ich freue mich immer wenn Gäste ihre Lieblinge mitbringen (auf der Insel nicht überall erlaubt). Selbst damals auch verreist haben sich dann in der Zeit die Eltern um die Samtpfoten gekümmert, aber ich muss ehrlich zugeben dass ich immer ein schlechtes Gewissen hatte. Zurückgekommen waren die aber nie beleidigt und es ging sogleich die Schmuserei los.

    Heute gibt es bei mir auch "nur" noch Tagesausflüge, aber es gibt ja auch noch soviel auf der Insel was ich nicht gesehen habe. Soll zwar schon seit Jahren mal nach La Palma rüberkommen (Einladung-Bloggerfreundin), aber Gismo mag ich jetzt nicht mehr über Nacht bzw. Nächte alleine lassen. Er nimmt zwar seine Herztablette von allein d.h. man muss sie ihm nur hinhalten aber dennoch hätte ich ein superschlechtes Gewissen.

    Hier gehen die Ferien auch langsam wieder zu Ende, das kann man immer gut sehen wenn überall Schulartikel in Massen verkauft werden^^

    Dir einen tollen Wochenstart und ganz liebe Grüsse

    N☼va

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    1. So hat jeder seine Erfahrungen mit Tieren. 🐺 🐕🐈🐈

      Unseren Chow-Chow haben wir einmal bei meinen Eltern gelassen, mein Mann musste arbeiten und ich begleitete ihn. Als wir nach Mitternacht zurück kamen, hörten wir ihn bereits vor dem Haus, als wir vom Wagen ausstiegen, heulen. Und so hatte sich damals das Thema auch erledigt, dass wir den Hund vorübergehend abgeben könnten. Er musste immer mit. Was teilweise lustig und / oder - siehe oben - auch das Nervenkostüm belastete.

      Mit den Miezis halten wir es ebenso, wie Du es beschreibst. Zumal die Fannyli besonderer Betreuung bedarf...

      ...ganz viele Streichler für Gismo und Dir, liebe Nova eine gute Woche!

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  6. Spannende Geschichte und zum Glück gut ausgegangen, der Schlingel;) Ein schönes Gedicht! Lyrik mag ich und kann oft viel zum Nachdenken anregen.
    Ich wünsche Dir einen ganz guten Wochenstart, herzlich, Rita

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...Danke für Deinen netten Kommentar!
Ich freue mich über Deinen Kommentar und antworte gern, sobald es zeitlich klappt...