12. Juli 2016

Schneckentempo...

...um etwas zu genießen und Riesenschritte
gen Altweibersommer, die Nächte kühler.


Wie geht`s , dass die Tage nur so dahinfliegen?!

Bald, dass wir aufstehen, den Tag begrüßen und frühstücken.
Vormittags etwas erledigen, hastig zu Mittag kochen und essen.
Den Nachmittag bei schönerem Wetter wieder gerne den Garten
aufsuchen, genießen was er uns zeigt an Blüten und grünen
Blättern. Die Kirschen gewinnen an Farbe, die Äpfel reifen...

...es geht gegen Abend, die Wäsche wird noch abgenommen, die
an der frischen Luft fröhlich flatterte, um trocken in den Schrank
zu wandern. Ein kurzer Spaziergang durch unser Viertel, die
Außenkatze, Luzie eingesammelt, spielerisch über meine Schulter
gelegt, getragen - lässt sie es zu - nach Hause zu kommen, wo ein
Napf mit leckerem Futter wartet und die andere Mit-Katze des
Hauses sie vorsichtig abschnuppert, wo sie wohl gewesen
sein mag? Die Gerüche, die Luzie mitbringt sprechen
vermutlich ganze Bände.

Wie nichts verfliegen die Tage!








Naturwidrig

Bewaffnet lauern nun die Zwerge,
dort wo man eindrang in ihr Reich,
nicht sicher mehr dort in den Bergen
und weit entfernt vom großen Teich.

Der Mensch,von Märchen weit entfernt,
den schert nicht Wiese, Wald und Wicht,
hat auszubeuten gut gelernt,
übt selten nur noch den Verzicht.

Spielt sich hier auf als Herr der Erde,
mäht alles nieder, was ihn stört,
und glaubt, dass er im Recht wohl wäre,
weil ihm das alles ja gehört.

Die kleinen Trolle, sanfte Elfen,
sie wirken zart zwar mit Magie
doch wissen sie sich kaum zu helfen,
erfleh’n, Natur behüte sie!

Natur verleiht der Erde Macht,
zeigt es dem Menschen, Kräfte sprechen.
Was Hochmut hier zu Fall gebracht,
könnt sich bald bitter an ihm rächen.

© Ingrid Herta Drewing, 2016

Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses stimmungsvolle Gedicht

Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!


Übrigens: Wer möchte, kann das interessante Interview mit meiner

sehr geschätzten Lyrikfreundin auf Agend-and-Engaged lesen!




Eine Schnecke noch gerettet, damit sie weder
vom nächsten Fahrzeug zerdrückt werden kann
oder jämmerlich bei Hitze vertrocknen müsste.




Habt es alle fein, wünscht

Heidrun

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Kommentare:

  1. Heisann.... tenk om vi skulle ha hatt huset vårt på ryggen! Kjekt, men du så tungt.... Ha en flott weekend ;:OD)

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  2. Du hast so recht, Heidrun, die Tage fliegen nur so dahin.
    Aber wir freuen uns jetzt schon sehr auf die baldigen Sommerferien und die damit verbundene Zeit für die Familie. Mit viel Beisammensein und weniger Pflichten.
    Viele Liebe Grüße, Angela

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  3. Hallo Heidrun,
    das hast du ein schönes Gedicht herausgesucht. Ja, mit der Natur, was der Mensch so alles kaputt macht.
    Interessant, du nimmst die Wäsche ab. Wir Schwaben hängen die Wäsche ab.

    Was so ein Dialekt jeweils aussagt ist manchmal schon lustig.

    Ich habe gerade die Wolfskinder im Fernsehen noch angesehen. Schöne Naturaufnahmen und traurige ganz furchtbar traurige Geschichten.

    Lieben Gruß Eva
    hab einen schönen Tag

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  4. Lieb Heidrun,
    danke für das tolle Gedicht und die schönen Bilder dazu!
    Ja, die Tage vergehen wie im Flug, immer schneller, kommt es mir vor ...
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen und glücklichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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  5. Ja, die vergehen wirklich wie im Flug.

    Schön gemacht mag ich die Aufnahme mit der Schnecke und dem Reim sehr gerne....wie gut kann ich mich noch daran erinnern, als Kind auf dem Schoß sitzend und es wurde geplumpst ohne Ende *gg*

    Liebe Grüsse

    N☼va

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  6. Liebe Heidrun,

    die Sonne scheint, und es kommen sonnige Grüße zu dir.

    Elisabeth

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  7. Liebe Heidrun,
    wie nichts verfliegen sie dahin die Tage, ja so empfinde ich das auch und ich habe das Gefühl, je älter ich werde, desto schneller geht es...
    Deswegen ist es immer wieder so wichtig bewusst im Augenblick zu sein....
    Schön hast du geschrieben, ausgesucht und gepostet war gerne hier!
    Sei liebe gegrüßt von Monika*

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  8. Ja, die Zeit fliegt nur so dahin, liebe Heidrun.
    Momentan bleibt kaum Zeit für die gewohnten Blogrunden.
    Lieben Gruß,
    Gabi

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  9. Wunderschönes Gedicht, danke für's Teilen!
    Selbst unseren Mädchen fällt auf wie schnell die Zeit vergeht, ist was dran mit je älter man wird, daher muss man die Zeit einfach genießen!
    Lieben Gruß
    Kirsi

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