25. Juli 2016

Montagmorgen...

...die Medien, unsere Tageszeitung
geben / gibt Entwarnung!

Verlinkt zu  Blick zurück und

Die Fragen bleiben offen.

Eine ausführliche Reportage gibt heute vermeintlich Auskunft.
Details zeilenweise am Tageslicht von den Hintergründen, die
darauf abzielen Beruhigung zu bringen. Ist das tatsächlich so?

Sind wir nun beruhigter?

Demnächst - ich hatte es gelegentlich geschrieben -
feiert Augsburg das hohe Friedensfest am 8. August.

Es steht in diesem Jahr unter dem Motto: Mut.

Mut.

Eine charakterliche Eigenschaft, die in verschiedenen Auslegungen existiert.
Sie zeigt sich zum Beispiel in der eigenen Authentizität, d. h. sich selbst
treu zu bleiben.



Leben

Heißt das dem Leben seine Schuld bezahlen,
Weil wir ein höchstes Ziel doch nie erreichen,
Die Müh' zu scheuen, zu ihm aufzusteigen
Auf steilem Pfad umringt von Warnungsmalen?

Die Sonne winkt mit ihren goldnen Strahlen
Zur Höhe wo die Alltagsnebel weichen –
Dort wird die Welt im andern Licht sich zeigen
Heißt Deine Losung: treu dem Idealen.
Ist sie Dir fest und treu ins Herz geschrieben,
So laß nicht ab vom mut'gen Aufwärtsstreben,
Bist Du auch noch so fern vom Ziel geblieben!

Die Selbstvollendung schuldest Du dem Leben!
Versuche denn, von Menschenlieb getrieben,
Das Ideal der Menschheit zu verweben!



(1819 - 1895), deutsche Dichterin, Schriftstellerin, Journalistin und Frauenrechtlerin


Quelle: Otto-Peters, Gedichte. Lebensgang. Aus den Jahren 1860-1870. Mission der Kunst





...und nach meiner Ansicht gehört auch Mut dazu, ganz genau hinzusehen
und hinzuspüren: Bei sich selbst - nicht zu vergessen - und bei den Menschen,
die uns umgeben.



Habt es alle fein und einen möglichst guten Start in die neue Woche,
wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen


Kommentare:

  1. Ich glaube, wir können all den schrecklichen Dingen, die weltweit geschehen, nur eins entgegensetzen: Liebe! --- Über die Opfer liebevolle Gedanken zu hegen, wird uns nicht schwer fallen. Aber wie sieht das mit den Tätern aus - können wir auch liebevoll über sie denken? Es ist sicher menschlich, Hass für sie zu empfinden - doch wie soll es uns dann gelingen, den Hass auszurotten? LG Martina

    AntwortenLöschen
  2. Es ist schwer noch Worten zu finden, Du hast es gut getroffen .. und ich lass Dir heute nur einen lieben Gruß hier!

    Andrea

    AntwortenLöschen
  3. Es ist so entsetzlich und nicht zu fassen. Wie es weitergeht muss man abwarten.
    Liebe Grüße
    susa

    AntwortenLöschen

...Danke für Deinen netten Kommentar!
Ich freue mich über Deinen Kommentar und antworte gern, sobald es zeitlich klappt...