24. Juli 2016

Das Leben geht weiter...

...Tag für Tag, trotz der schrecklichen Vorkomnisse!

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Die Seele befreien von den furchtbaren Vorkomnissen, die sich heuer häufen,
die hochaktuellen Schlagzeilen, der letzten Tage aus München.

Jeder versucht dies auf seine Weise, ein Patentrezept gibt es nicht. Es ist individuell
für jeden Menschen anders, was befreiend wirken kann. Wenn man es unbedingt
verallgemeinern möchte, dann sind es Gespräche über die eigenen Gefühle mit
einer Person des Vertrauens.


In der Nacht, nach dem Amoklauf in München, liefen die Drähte erst einmal heiß.
Wir wollten hören, wie es unseren Bikerfreunden geht, die in München leben.

Wir trafen uns am gestrigen Samstag zum Grillen. Es wurde überwiegend das
schreckliche Ereignis besprochen. Und es wurde ein wenig stiller gefeiert,
gegrillt, sich unterhalten und gegessen. Wir hatten uns die ganze Woche auf
diese Zusammenkunft gefreut gehabt, da im Sommer eher die gemeinsamen
Touren mit den Motorrädern im Vordergrund stehen.

Nun stand das Treffen unter dem unguten Stern der Attentate.


Meine Botschaft auch hier: Vergesst nicht zu leben!






Übrigens poste ich vorübergehend vom iPad aus, da die Bloggersoftware
immer noch nicht funktioniert. Liegt es am Update von Windows 10 oder
tatsächlich an der Software!? Ich weiß es nicht und muss die nächste Woche
abwarten, ob ich meine Error-Meldung beantwortet bekomme.




Habt es alle fein und ein
sonnig-sommerliches Wochenende,
wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.

Kommentare:

  1. Ja, das sind Schreckensmeldungen die das Land erschüttern. Oft bin ich dann von einer Art Erstarrung ergriffen. du hast aber genau Recht, das Leben geht weiter und man darf das Leben auch noch geniessen.
    liebe Grüße
    susa

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    1. Meiner Ansicht nach, ergreift eine zunehmende Verrohung die Mitmenschen. Es sind bedauerlicherweise junge Attentäter, die sich - aus welchem Grund auch immer - hinreißen lassen andere Leben auszulöschen. Die Erstarrung, ja sie ergreift auch uns, dauert von Mal zu Mal länger...

      ...ich danke Dir für Deine Meinung. Und sende liebe Grüße zurück

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  2. Ist es nicht das, was ich ständig sage. Unser Pfarrer hat gestern auch beim Gartenfest darüber gesprochen. Übrigens darf man den IS Anschlag in Kabul nicht vergessen, das ging gestern ja auch durch die Presse. Aber es ist ja weiter weg, vielleicht interessiert man sich da nicht so sehr dafür???

    Unser Pfarrer meinte auch, das Leben geht weiter und wir sollten auch ohne Angst auf die Straße gehen, denn sonst haben diese Leute schon gewonnen.

    Lieben Gruß Eva

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    1. Die Nachrichten aus Afghanistan sind längst "Standard", ob der Häufigkeit und über die vielen Jahre hinweg, behaupte ich - die Opfer bei den Auseinandersetzungen dort, bewirken immer noch Anteilnahme. Die Auseinandersetzung begannen jedoch gegen 1978 und spitzten sich dramatisch in 2001 zu, aus den bekannten Gründen.
      Und trotzdem, Hand aufs Herz! Wer von uns hat dort in Kabul Verwandte, Freunde und geht dort einkaufen, zum Friseur? Es gibt Unterschiede! München ist meine Heimatstadt!

      Danke sehr den Impuls, für Deine Meinung... Und liebe Grüße zurück

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  3. Liebe Heidrun, das hast du toll geschrieben. DANKE! Das Leben geht weiter ... genau so ist es.
    Vielen Dank für deine schöne Inspiration!

    Ganz liebe Grüße
    Ines

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    1. ...es sind meine Gefühle ob der Attentate im Würzburger Zug und in München, die mich momentan belasten und herausfordern. Es ist ebenfalls meine Strategie mit nahestehenden Menschen darüber zu sprechen, den Gedanken Ausdruck zu verleihen...

      Liebe Grüße zurück

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  4. Liebe Heidrun,
    gut, dass ihr Euer Treffen trotz allem gemacht habt, man gedenkt doch trotzdem, ist mit dem Herzen verbunden, hat Mitgefühl und so viel mehr, und es braucht auch Menschen und den Austausch, wie du auch schreibst, auch um alles zu verarbeiten und weiter zu Leben,
    denn tatsächlich, das Leben geht so oder so weiter so lange sich die Erde dreht.....
    Es ist traurig, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich über ihre Sorgen und Ängste nicht
    austauschen können, oder niemanden haben, mit dem es gelingt....keine Worte finden können und Taten sprechen lassen, mit solch tragischen Folgen.....

    Schön, dass ihr Gemeinschaft leben konntet...
    Alles Liebe dir,
    herzlichst Monika*

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    1. Ob wir die Hintergründe begreifen oder die Täter damit in einem gewissen Grad zu verstehen suchen, ist unklar. Mir geht's um die eigenen Gefühle diesbezüglich. Die meiner Familie und der Freunde.

      Du bringst es auf den Punkt, wenn Du sagst, dass das soziale Netzwerk mehr denn je gebraucht wird. Und wenn ich sage Netzwerk, bedeutet es die Realität und nicht so sehr die virtuelle Welt.

      Danke für die persönliche Meldung und liebe Grüße zurück

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  5. Vielleicht liegt es mit deinem Pc-bloggerproblem daran, dass du dich nochmals neu anmelden musst von diesem Gerät aus, mit den gleichen Daten, war bei mir auch so!!!
    Da du sonst nicht erkannt bist...
    Geht dann wieder so wie immer...viel Glück!

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  6. Ja das Leben muss weitergehen, fragt sich bloss wie. Wir leben so viel anonymer als früher. Fühlen uns gehetzt vom Alltag und vergessen manchmal genau hinzuschauen.
    Da ist es ganz wichtig so gesellige Momente zu geniessen.
    L G Pia

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    1. Es wird - so fürchte ich - ein schwieriger Weg, bis dass kleine Glück des unbeschwerten Tages wieder einziehen kann. Bis auf weiteres sind die Scherben aufzunehmen, und es muss manches geändert werden.

      Liebe Grüße zurück

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  7. Liebe heidrun
    nachdem man nun endlich nach den vielen, vielen meldungen genau weiß WER dafür verantwortlich ist dass so viele Menschen durch seine Hand starben, sind - fast wie Hohn - die Ängste der Menschen kleiner geworden, Terrorismus durch ausländische Bürger scheint das größere Übel für die Menschen zu sein, wenn sie die Erleichterung verspüren nicht selbst gefährdet zu sein.
    Sog. Nachahmungstäter die sich an anderen Gewaltbereiten orientieren, welch ein Gedanke der jeden erschreckt.
    und sie sind und bleiben unter uns, wir erkennen sie nicht mehr weil die Sprachbereitschaft wem es schlecht geht, immer mehr erlischt.

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    1. Viele Fragen sind nach wie vor unbeantwortet. Du beschreibst die Situation sehr gut, ich deute es ähnlich.

      Was mich die Tage besonders gestört hat, dass die Medien so unverblümt die Szenerie gefilmt haben, die Polizisten ohne weiteres zeigten. Auch die Beamten haben Familien und sind durch ihre Einsätze besonders gefährdet.

      Liebe Grüße zurück

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  8. Natürlich liegt es an jedem selbst, wie er/sie damit umgeht.
    Wir sollten aber auch die Einflussmöglichkeiten nutzen, um unser gesellschaftliches Zusammenleben in die richtige Richtung zu bringen. Und die ist NICHT, Waffengesetze zu verschärfen. Die liegt eher im achtsamen, liebenden Umgang miteinander. Vor allem in mehr Respekt für Kinder & Jugendliche, die nicht eine Betreuung brauchen, sondern eine sichere, starke Hand, wenn die Pubertät ihnen den Boden unter den Füßen wegzieht z. B. Das ist und kann nicht alleinige Aufgabe der Politik sein...
    Un bon dimanche
    Astrid

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    1. Die Kommunikation im zwischenmenschlichen Bereich ist mehr denn je wichtig. Die Jugend heutzutage zu verstehen, ist wohl eine Königsdisziplin. In puncto Schule läuft schon ganz lange etwas schief. Ich höre es immer wieder von Freunden! Dabei ist die heranwachsende Jugend der größte Schatz in jedem Staat.

      Merci, à très bientôt - et une très bonne soirée.

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  9. Freund von uns waren gerade auf der Durchreise in München ... man ist noch betroffener, wenn es Menschen dort gibt, die Du liebst ...

    LG
    Andrea

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  10. Ja irgendwie muß das Leben weiter gehen.......
    Aber doch sehr erschreckend, vorallem wenn es so nah ist.
    Leider haben wir jetzt auch einen Freund der letzte Woche nach Afgahnistan mußte
    somit zittert mann dort auch noch mehr.....
    Hoffen wir auf mehr Frieden und meht miteinander......
    Ganz liebe Grüße
    Jen

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  11. Liebe Heidrun,
    das sehe ich genauso! Wir leben hier und jetzt und dürfen nicht erstarren! Danke auch für Deinen Besuch bei mir.
    Liebe Grüße von Karen

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  12. Hallo liebe Heidrun,
    ich stimme Dir voll und ganz zu: das Leben muss weitergehen und die Angst darf nicht überhand nehmen. Ich finde es gut, dass ihr gegrillt habt und mit Freunden den Sommerabend genossen habt.
    Viele liebe Grüße, Synnöve

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  13. Liebe Heidrun,
    diese täglichen Nachrichten berühren und verängstigen uns. Doch das Leben geht weiter und wir sollten den Sinn fürs Schöne nicht verlieren. Gerade diese kleinen Momente des Glücks sollten wir schätzen, ob es in der Form von einem Treffen oder nur das Lächeln eines Mitmenschen ist.
    Grüße dich ganz herzlichst,
    Manuela

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  14. Liebe Heidrun,

    du siehst an den Kommentaren, wie gut dein Post angekommen ist.

    Alles Liebe
    Elisabeth

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...Danke für Deinen netten Kommentar!
Ich freue mich über Deinen Kommentar und antworte gern, sobald es zeitlich klappt...