19. März 2016

Zitat im Bild...


...oder kurz gesagt: ZiB am Samstag,

eine sehr gerne besuchte Aktion,

ein sehr schönes Projekt von  Nova. 


...ebenfalls geteilt mit Image-in-Ing und
mit NF Trees n Bushes


Unterwegs.


Bilder, die ich am Fünf-Fingerles-Turm aufgenommen habe.




Hier entlang zu spazieren ist gerade jetzt im Frühjahr

erquickend...




Wikipedia klärt auf...

Friedrich Hebbel wurde als dänischer Untertan geboren, da Dithmarschen
bis 1864 ein Gebiet des Herzogtums Holstein war. Seit 1867 gehörte es
dann zur Provinz Schleswig-Holstein. Seine Eltern waren der Maurer
Claus Friedrich und die Schustertochter Antje Margaretha
(geborene Schubart).

1819 besuchte Hebbel die Volksschule und arbeitete dann kurz als
Maurerlehrling. Als die Familie Hebbel wegen einer nicht eingelösten
Bürgschaft des Vaters ihr Haus verlassen musste, verschlechterte sich
ihre soziale Lage deutlich.

Nach dem Tod des Vaters 1827 trat Hebbel in die Dienste des Kirchspielvogts
Mohr, bei dem er vom Laufburschen zum Schreiber avancierte, allerdings in 
bescheidenen Verhältnissen lebte. So musste er sein Alkoven unter einer
Treppe mit einem Kutscher teilen.

Während der sieben Jahre seiner Arbeit bei dem Vogt konnte Hebbel, der
schon immer gern gelesen hatte, auf dessen Bibliothek zurückgreifen.

In der Schreiberstube entstanden seine ersten Gedichte, die zum Teil im
Eiderstedter Boten veröffentlicht wurden. Des Weiteren baute er ein Theater
in einer Scheune auf.










In Wesselburen steht das Hebbel-Haus, das von 1911 bis 1952 das
Hebbel-Museum beherbergte, bevor es in ein anderes Haus der
Stadt umgesetzt wurde.

Davor steht eine Büste Hebbels aus dem Jahr 1913 von

Nicolaus Bachmann.

Im Jahr 1869 wurde in WienFavoriten (10. Bezirk) die Hebbelgasse

nach ihm benannt, 2005 der Christine-Enghaus-Weg in Penzing
(14. Bezirk) nach seiner Frau.

Weiter gibt es im Sommerhaus von Gmunden eine Gedenktafel

für Hebbel.

Das k.k. Hofburgtheater ließ am Sterbehaus eine Gedenktafel

anbringen.







Habt es alle fein und ein wundervolles Wochenende

wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.

Kommentare:

  1. Da könnte man jetzt viel philosophieren, was sich Hebbel wohl bei diesen Worten gedacht hat, sei es in Bezug auf das mitmenschliche Verkehren, die früher sehr angesehene Kunst der Uhrmacher, die Unfähigkeit der Stadtmenschen sich überhaupt an der Sonne zu orientieren oder die deutsche Pünktlichkeit.
    jedenfalls sieht der Turm vor dem blauen Himmel sehr schön aus.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Arti

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    1. Deutungen sind erwünscht! :)))

      Für mich steht die Aussage klar im Vordergrund: Es dreht sich doch eindeutig um die soziale Anpassung, sich nicht als Außenseiter zu versteigen. Hebbel verbrämt sein Zitat mit blumiger Umschreibung.

      Ganz liebe Grüße zurück

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  2. Guten Morgen liebe Heidrun,

    wieder ganz wundervoll und interessant gestaltet, habe ich heute früh schon wieder was gelernt. Finde es schön wenn Menschen so geehrt werden, denn schon alleine deine fürs ZiB gewählten Worte sind sowas von wahr und weise. Genau so ist es, und das kann man auch z.B wenn man in ein doch "fremdes" Land zieht sehr gut feststellen. Nur wenn man es so macht kommt man auch mit den Menschen klar, wird anerkannt und in die Gemeinschaft aufgenommen^^ Aber auch im allgemeinen Leben und beim "Umgang" in "Gruppen" ist es sowas von zutreffend, nur leider wollen es einige Menschen nicht verstehen und suchen dann die Schuld immer bei den Anderen.

    Ich danke dir für dein schönes ZiB und wünsche dir ein wundervolles Wochenende, begleitet von vielen schönen Momenten.

    Herzliche Grüssle

    N☼va

    ...und Streichler für Fanny =(^.^)=

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    1. Liebe Nova, die Streichler sind gerade weiter gereicht worden. Die Schnurri-Maus hängt auf dem Balkon herum: Vogerle gucken... ;)

      Dieses Zitat hat ehrlich gesagt einen persönlichen Hintergrund: Augsburg respektive die (waschechten) Augsburger zeigen sich zugeknöpft, und mir als Münchnerin fällt das heute noch auf! Und selbstverständlich ein heißes Thema bei unserer aktuellen Flüchtlingspolitik, dem plötzlichen Zuzug von gänzlich fremden Mentalitäten...

      Ich danke Dir sehr für Deine aufmerksamen Wort und sende herzliche Grüße zurück.

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  3. Sicher hat er das menschliche Miteinander umgehen im Vordergrund sehen wollen.
    Die Uhr am Turm geht vielleicht etwas genauer als die Sonnenuhr.
    Ich hatte ein wenig Mühe das Schriftbild zu erkennen, es liegt wohl an meinen Augen. Der Turm passt wunderbar zum Zitat und ist nicht soweit von uns entfernt.
    Dir ein schönes sonniges Wochenende, Klärchen

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    1. Einen sehr interessanten Aspekt, liebes Klärchen, das Du mir aufzeigst! Dank Dir dafür...

      Und übrigens: Der Text ist - wer weiß warum - verblasst. Das sind keine 100Prozent an Farbe. Ich gucke mir das Bild heute nachmittags nochmals an. Es liegt also nicht an Deinen Augen.

      Liebe Grüße zurück

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  4. Es ist auch heute noch so. Mehr Kontakt miteinander haben die Menschen im ländlichen Raum.
    In der Stadt ist vieles schnelllebiger, in einen zeitlichen Rahmen gepresst, da bleibt sehr oft keine Zeit mehr für Sozialkontakte.
    Vielleicht ändert sch das aber auch langsam. In München gibt es mittlerweile ein sehr schönes Nachbarschaftsprojekt (habe ich gelesen)
    Schönes Wochenende
    Gabi

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    1. So heißt es... Allerdings gilt dies wohl mehr für die Einheimischen, in kleinen Orten wo jeder Jeden kennt ;)

      In München hatte ich - egal in welchem Stadtteil ich wohnte - schnell unkomplizierten Kontakt, der sich über viele Jahre erstreckte, obwohl ich längst weggezogen war...

      Liebe Grüße zurück

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  5. Liebe Heidrun,
    erst ein liebes Drückerli für die Fanny. Schön das es ihr besser geht. ♥

    Sich anzupassen ist bestimmt ein guter Weg um dazu zu gehören.Innerhalb einer Gesellschaft stehen meist gewisse Verhaltensregeln im Vordergrund, eine kleine Richtlinie oder Rahmen um sich einzufügen.

    Hab ein sonniges und erholsames Wochenende.
    Herzlichst
    Julia

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    1. Ja, so ähnlich sehe ich's auch... Danke auch für Deine Meinung! Das ist mir wichtig!!
      Und herzliche Grüße zurück

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  6. Liebe Heidrun,

    Worte kann man verschieden interpretieren.
    Es kommt bei allem auf die Sichtweise an.

    Einen guten Abend wünscht dir
    Elisabeth

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    1. Dankeschön für Deinen Eindruck, liebe Elisabeth und auch Dir herzliche Sonnengrüße zurück.

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  7. Diesen Beitrag finde ich höchst interessant, nicht nur des Zitates Friedrich Hebbels wegen.
    Du führst es auf persönliche Erfahrung zurück, die Du als Münchnerin in Augsburg machst.
    Wenn man bedenkt, dass es ca. 65 Km sind, die die beiden Städte voneinander trennen, dann ist der Unterschied in den Lebensweisen zu vernachlässigen.
    Menschen, die nun tausende Kilometer entfernt ihr bisheriges Leben gelebt haben, für die muss ja "unsere" Art zu leben, absolut fremd sein.
    Ich habe viele Jahre in Holland gelebt, einem Europäischen Land, mit fast den selben Strukturen wie hier in Österreich. Und doch war und blieb ich eine ÖSI, mit allem Drum und Dran - inklusive Speisen, Kultur, Brauchtum usw. usw. (Österreicher Verein)
    Ich habe vollstes Verständnis für die flüchtenden Menschen, ihre Wurzeln nicht zu vergessen/verleugnen etc., aber gerade deshalb bin ich völlig überzeugt, dass es Integration, so wie wir es uns wünschen, nicht oder kaum geben wird. Ich kenne einige in unserer Stadt, welche im Clan leben und somit die Zweiklassengesellschaft bevorzugen.
    Es sind schwierige Zeiten, denen wir entgegengehen.

    Liebe Grüße
    Elisabetta ;-)

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    1. Elisabetta, danke für die eindrücklichen Erfahrungen, die Du hier schilderst. Es dürfte kulturell eine enorme Herausforderung werden, für beide Seiten: Die Flüchtlinge, die bleiben und unserer Bevölkerung. Die Zeit wird's zeigen. Es braucht sehr viel Fingerspitzengefühl von allen Seiten, Geduld... Empathie!
      Interessant ist es für mich auch Deine persönliche Seite zu erfahren, wie Du Dein Leben in Holland erlebt hast. Zu Deinem Hinweis bzgl. Augsburg - München: In MUC wurde von jeher eine offene Art gelebt, das meiner Ansicht nach von den Bauwerken, der Kunst mit Blick gen Süden durchzogen ist. Aber man pflegte auch das eigene Viertel, der Unterschied zwischen dem Nymphenburg, Lehel und dem gegenüber das Hasenbergl! Augsburg dagegen, prägten selbstverständlich die Fugger. Geldadel, der strengstens darauf bedacht war und ist, dass man unter sich bleibt, argwöhnisch mit einem gewissen Hang überall und bei jedem ungutes Tun zu wittern.

      Liebe Grüße zurück

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  8. Es gibt niemanden, auf den man sich hundertprozentig verlassen kann, aber es gibt viele, auf die man sich hundertprozentig nicht verlassen kann.
    Ein nachdenkliches Zitat hast du ausgewählt liebe Heidrun.

    LG Mathilda ♥

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    1. Die Hand für jemanden ins Feuer zu legen, kann schmerzhaft enden.... Ja, liebe eM wir haben schwierige Zeiten, auch da spüre ich bewusst hin als Mensch und mehr noch als Künstlerin.

      Ganz liebe Grüße zurück

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  9. Liebe Erica auch ich drehe immer Sonntags meine Blogrunden. Ich hätte dich gerne begleitet auf deinen schönen Frühlingsspaziergang... wünsche dir einen schönen Sonntag mit herzlichen Grüßen aus dem kühlen aber sonnigen Kärnten.
    herzlichst AnnA

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  10. Dass Spazieren am "Fünffingerlesturm" schön ist kann man sich an den fünf Fingern abzählen, wenn mann deine Bilder anschaut. - Das Zitat mit der Uhr wird sicherlich noch Probleme bereiten ;-((
    Schöne Vorosterwoche,
    Luis

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  11. Liebe Heidrun,
    das sieht sehr idyllisch für einen Spaziergang aus!
    Einen sonnigen Frühlingsbeginn wünscht Dir herzlich,
    Mella

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  12. Fascinating!
    Thanks for sharing at http://image-in-ing.blogspot.com/2016/03/spring-has-finally-sprung.html

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  13. Love your 3rd photo - my favorite! And the quote made me smile not to tell time by the sun! Have a great Spring-y week.

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  14. interesting. I thought the tree and tower was one :)

    Welcome to TnB :)

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...Danke für Deinen netten Kommentar!
Ich freue mich über Deinen Kommentar und antworte gern, sobald es zeitlich klappt...