26. Februar 2016

Liegengeblieben...

...die Stürme, Regen und Kälte 
halten weiterhin an.

Geteilt mit Image-Ing
Am Dienstag 18° C und mittwochs 1° Grad.
Heute scheint wieder die Sonne!

Und: Irgendwie, meine ich jedenfalls, passt dieses
wechselhafte Wetter zur momentanen Großlage in
der Politik hier in Deutschland, europaweit: Ein
Auf und Ab — keiner will die Verantwortung
mit allen Konsequenzen tragen.

Gerade dachte, hoffte ich noch endlich den Sack mit
Streusalz aus dem Windfang in unserem Haus endlich
entfernen zu können. Nun kommt das Streuen von
Salz wieder Sinn, nicht auszurutschen...





FREUDE

Freude ist unsäglich mehr als Glück, 
Glück bricht über die Menschen herein,
Glück ist Schicksal,

Freude bringen sie in sich zum Blühen, 
Freude ist einfach eine gute Jahreszeit über dem Herzen;
Freude ist das Äußerste, was die Menschen in ihrer Macht haben.


Rainer Maria Rilke






Den Weg zum Arzt greife ich nochmals auf.


...zuvor möchte ich mich jedoch einmal für die vielen
netten Kommentare bedanken und sage mit dieser
kalligrafisch bzw. im Stil des Lettering geschriebenen
Karte: Dankeschön.





Gleichzeitig noch ein Blumengruß aus unserem Garten
für alle Blogfreunde!





Also an der Ecke Gänsbühl bog ich ab (das letzte Bild vom
vorigen Post. Es ging dann weiter in Richtung
Vincentinum, zu meinem Doktor...



Wikipedia gibt Auskunft

erwarben 1890 das Gelände des ehemaligen Klosterbräuhauses
der Franziskaner (OFM) in der heutigen Franziskanergasse
nördlich von St. Max. 1892 wurde ein Altenheim, das
St.-Vinzenz-Pensionat
eröffnet.

1903 wurde es teilweise als Krankenhaus umgebaut. Von
1914–1917 und im Zweiten Weltkrieg diente es z.T.
als Lazarett. 1996 wurde der Altbau abgebrochen und
durch einen Neubau ersetzt. Die Kongregation der
Barmherzigen Schwestern, die ihr Mutterhaus in der
Gögginger Straße hat, ist heute noch Trägerin der Klinik.




Entsorgung.

Diesen entsorgten Haushalt fand ich auf meinem Weg
zwischen dem geparkten Fahrzeug und meinem Termin.

Spontan kam mir der Verdacht, dass es sich hier nicht um
eine Entrümpelung handelt, sondern dass hier
a) der lästig gewordene, vielleicht untreue Mann samt
seinem Computer etc. vor die Türe gesetzt worden war

b) vielleicht jemand die Miete nicht bezahlt hatte; und

c) natürlich kann eine Räumung auch im Todesfall erfolgt
sein....






Haushaltsfrage

Wie kann, wer selber hoch verschuldet ist,

viel Geld sich leihen, andrer Schulden zahlen?

Das will mir scheinen aberwitz’ge List

und macht die Nacht mir schlaflos, fühle Qualen,

dass sich hier einspinnt eine Schuldnerzunft,

die emsig jene schwarzen Löcher füllt

und, fern von aller praktischen Vernunft,

die Zukunft unsrer Kinder damit killt.

© Ingrid Herta Drewing, 2011


Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses Gedicht.

Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!
















Wer nicht genug hat, weil er sich nicht genügen lassen

oder haushalten kann,

ist noch in tieferem Sinn ein armer Teufel

als der, dem es wirklich am äußerlich Notwendigen gebricht.


(1729 - 1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung




Habt es alle fein, wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.

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Kommentare:

  1. So schöne Bilder. Du schreibst immer so viel, so interessant. Ich lese das gerne!
    Danke für Deine Genesungswünsche, es wird langsam wieder mit mir! Das Wetter, na ja, das ist nicht gerade gesund momentan. Auch hier von fast 20 Grad im plus zu Schnee und Minusgraden innerhalt eines Tages ... aber es ist ja auch noch Februar, der Frühling ist nicht mehr aufzuhalten. Braucht nur noch ein bisserl Zeit
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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    1. Freut mich sehr, dass Dir meine Posts gefallen... Wir sehnen uns nach dem Frühling und sicherlich alle anderen auch.
      Liebe Grüße zurück aus

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  2. Danke für Deinen nachdenklich stimmenden Post zum Wochenende. LG Sunny

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  3. Beautiful snowdrops!
    Thanks for linking up at http://image-in-ing.blogspot.com/2016/02/every-10-minutes-someone-in-us-dies-of.html

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  4. Man sollte nicht vergessen, dass es ja noch Winter ist und der Februar sehr oft noch Schnee bringt, auch wenn die kleinen Frühlingsboten schon blühen.
    Die Winterreifen bleiben ja auch noch drauf, also schön das Streusalz stehen lassen, man weiß im Moment nicht, ob es noch gebraucht wird. Bei mir steht sogar der Schneeschieber noch im Kellergang :-)

    Alles Liebe für dich und ein schönes Wochenende wünscht ♥ Mathilda

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  5. Dieses auf und ab ist halt nicht toll, dann doch lieber beständiger einen wirklichen Winter und dann den Frühling in seiner vollen Pracht.

    Hast uns wieder klasse mitspazieren lassen, und bei dem Computer habe ich auch daran gedacht, so nach dem Motto: hier sieh zu wo du bleibst *gg* Natürlich nicht so toll sowas vorzufinden, und ich hoffe es wurde noch entsorgt.

    Gesehen auch einen Schal muss der Mann wohl jetzt frieren ;-))

    Liebe GRüssle

    N☼va

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...Danke für Deinen netten Kommentar!
Ich freue mich über Deinen Kommentar und antworte gern, sobald es zeitlich klappt...