26. September 2015

Es war einmal...

...fangen viele Märchen an.

Mein Mühlenbesuch.

Wie versprochen, erzählt dieser Post nun ein paar erste Details über den Tag des
Denkmals in Thierhaupten, wie versprochen, aus dem besagten Mühlenmuseum.

Ich wollte unbedingt die Leiterin kennenlernen, die ich schon desöfteren am Telefon
gesprochen hatte und die mir ganz besonders nett schien. Es ging jedesmal um meine
Kurse für die vhs, Thierhaupten und nun war ich also vor Ort und so war das
erste Treffen, das persönliche Kennenlernen ein großes Hallo:
Wir freuten uns beide...

...und verabredeten uns nach meiner ausgiebigen Besichtigung im Foyer,
um über mögliche Kunst-Kurse in dieser Mühle zu sprechen! Ganz neue und
spannende Perspektiven taten sich mir dabei auf.


Inzwischen tobten die Kinder begeistert im hinteren Bereich: Es wurde nämlich
demonstriert, wie Papier geschöpft werden kann. Die Kinder waren mit
Feuereifer bei der Sache.

// Floral Friday Fotos
// BUNT IST DIE WELT



Das Mühlrad drehte sich behende...




Erinnerungen an die Schulzeit meldeten sich im Gedächtnis: Ein Lied kam
mir ganz automatisch in den Sinn. Und dann klickte ich auf Wikipedia
aus Neugierde, was es über dieses Lied an Hintergrund zu lesen gab...


Es klappert die Mühle...

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp klapp.
Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach, klipp klapp.
Er mahlet uns Korn zu dem kräftigen Brot,
und haben wir solches, so hat's keine Not.
Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!


Flink laufen die Räder und drehen den Stein, klipp klapp,
und mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein, klipp klapp.
Der Bäcker dann Zwieback und Kuchen draus bäckt,
der immer den Kindern besonders gut schmeckt.
Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!


Wenn reichliche Körner das Ackerfeld trägt, klipp klapp,
die Mühle dann flink ihre Räder bewegt, klipp klapp.
Und schenkt uns der Himmel nur immerdar Brot,
so sind wir geborgen und leiden nicht Not.
Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!



Der Text des Liedes wird dem deutschen Schulmeister
Ernst Anschütz zugeschrieben, der ihn um 1824 verfasst haben soll.









 Zitat im Bild.

...am Samstag obligatorisch, eine gerne besuchte Aktion,
ein sehr schönes Projekt von Nova .



Das Zitat sind einzelne Zeilen aus dem Gedicht von Wilhelm Busch.
Er verstand es vorzüglich - zwar keine Märchen - jedoch Geschichten aus Alltag
bildhaft darzustellen. Amüsant und gleichzeitig mit erhobenem Zeigefinger...
...die Worte wählte ich, da es schwierig scheint dass der Mensch zufrieden ist!


Ärgerlich
Aus der Mühle schaut der Müller,
Der so gerne mahlen will.
Stiller wird der Wind und stiller,
Und die Mühle stehet still.

So geht's immer, wie ich finde,
Rief der Müller voller Zorn.
Hat man Korn, so fehlt's am Winde,
Hat man Wind, so fehlt das Korn.






Ganz liebe Blumengrüße an alle Blogfreunde mit diesem Phlox,
der uns so lange Wochen blühenderweise auf unserer Terrasse erfreut hatte!





Habt es alle fein, und ein schönes Wochenende

wünscht Euch

Heidrun



Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.

Kommentare:

  1. Guten Morgen liebe Heidrun,

    es war einmal...eine Nova die zuerst leise gesungen hat und dann auch erst einmal bei Wiki nachgelesen hat. In der Schule zwar auch viele Volkslieder gesungen (habe auch noch mein Liederbuch) und auch "durchgenommen" weiß ich gar nicht mehr ob darüber auch gesprochen wurde. Manche "Dinge" nimmt man oftmals einfach so hin ohne sie weiter zu verfolgen, gelle^^

    Also ich kann mir sehr gut vorstellen wie gut dort Kunst Kurse angenommen würden. Schon alleine die Atmosphäre finde ich fantastisch, und dass die Kinder da mit Begeisterung dabei gewesen sind lässt sich ebenfalls denken. Solche Momente finde ich auch immer noch spannend und ich freue mich immer wenn hier auf "Handwerksausstellungen" altes Handwerk so detailliert gezeigt wird.

    Drüber nachdenkend finde ich dass wir mit solchen alten Liedern, dem ganzen Drumherum sowie auch mit Busch noch eine superschöne Zeit hatten. Wie du schon sagst: teilweise mit erhobenen Zeigefinger aber dennoch auch so lustig gebracht. Musste ich doch gleich wieder an Max und Moritz denken^^ Auch bei der Brücke ans "...ritze-ratze, mit viel Tücke eine Lücke in die Brücke..."

    Jedenfalls ist es ein wirklich schöner Ort für euer Vorhaben und ich hoffe du wirst dann auch davon berichten.

    Danken möchte ich dir auch für das Zitat im Bild welches du natürlich perfekt umsetzen konntest. Buschs Worte sind auch so zutreffend, allerdings nicht alleine auf das Korn und den Wind bezogen. Sie lassen sich öfters auch so im Alltag finden.
    Superklasse und ich freue mich sehr darüber.

    Hab auch du ein wunderschönes und sonniges Wochenende und ganz herzliche sowie liebe Grüssle

    N☼va

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    1. Singen gehörte in der Schule nicht zu meiner Lieblingsdisziplin,da es meiner Erinnerung nach unliebsame Zusammenstöße mit der Lehrerin gab. Verfehlte ich doch regelmäßig den Ton. Nichtsdestotrotz summeich heute noch gerne vor mich hin... in den schiefsten Tönen.

      Wilhelm Busch war und ist zu tiefst inspirierend für mich. Ich sehe in ihm den Urvater der Comics.


      Dankeschön, liebe Nova, für Deine reizenden Worte... Ich freue mich und sende herzliche Grüße zurück <3

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  2. Liebe Heidrun,
    wunderschöne Mühlenbilder und Gedichte sind das! Vielen Dank dafür.
    glg Susanne

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  3. Liebe Heidrun,
    das ist wirklich eine ganz besonders feine Mühle, die Du da besucht hast. Das Gedicht passt super dazu, Wilhelm Busch hat die richtigen Worte gefunden! Dein Phlox sieht wunderschön aus, da geht einem das Herz auf.
    Angenehmes Wochenende und liebe Grüße
    moni

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  4. Auch wieder so ein schöner Ort! Ich freu mich immer, dass Du uns so schöne Plätze zeigst.

    LG
    Andrea

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  5. Was für ein.schöner Post. Ja das Liedchen singe ich heute noch mit meinen kleinem Neffen und wenn wir fertig sind sagt er :( er ist 3 Jahre alt) nochmal nochmal!! :-)
    Unser phlox blüht und duftet noch in vollster Pracht.
    Dir liebe Heidrun auch ein feines we mit herzlichen Grüßen AnnA aus dem kalten verregneten Kärnten

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  6. Hallo Heidrun,
    deine Bilder sind erstklassig und dazu noch deine Zeilen,
    Die Erinnerung an die Schulzeit erwacht, das Lied der klappernden Mühle
    haben wir bei jedem Wandertag gesungen ;-) das ist schon lange her ;-)
    Ich wünsche dir einen tollen Tag.
    LG Sadie

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  7. Liebe Heidrun,
    das Mühlenlied erinnert mich gerade sehr an meinen Vater, er liebte es, und es war eines meiner ersten Lieder, die ich am Marimbaphon mit ca. 3-4 Jahren auswendig spielen konnte, während mein Vater mich am Klavier begleitete. Lang, lang ist's her...

    Wilhelm Busch verstand es wirklich vortrefflich mit seinen Formulierungen den Leuten den Spiegel vorzuhalten. Die ewige Unzufriedenheit hast du bestens mit den Worten ausgedrückt.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht dir
    Arti

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    1. ...und das Mahlwerk versteht sich doppeldeutig als Metapher, denn hier wird nach meinem Ansinnen durch diese ewige Nörgelei, Gejammer und manchmal mit deftigen Flüchen die Demut, die Dankbarkeit und Fröhlichkeit zermalmt...

      Ich sende liebe Grüße zurück

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  8. Liebe Heidrun,

    das ist fast wie im Märchen.
    Sonnige Grüße
    Elisabeth

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  9. Wunderbar in Wort und Bild.
    Du gibst dir immer so wahnsinnige Mühe, das zeichnet deine Posts aus !
    ♥lichst Jutta

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  10. Hallo liebe Heidrun,
    heutzutage gerät das alte Handwerk leider immer mehr in Vergessenheit... leider, die neue Technick rückt immer mehr in den Vordergrund. Deshalb finde ich es sehr wichtig die Kindern dafür zu begeistern.
    So mache ich es mit meinen Stadt-Enkelkindern. Wenn sie mal wieder bei mir sind, gehen wir viel in die Natur und auch in Wildparks und siehe da... sie findes es toll.

    Das Mühlenlied kenne ich natürlich auch und hab es früher immer sehr gerne gesungen (auch wenn ich nicht gut im singen war / bin), es ist ein fröhliches Lied.
    Das Zitat / Gedicht von Wilhelm Busch... ja wer kennt es nicht :-) ich hab sogar noch eine altes Wilhelm-Busch-Buch aus meiner Kindheit. Die Mühlenbilder sind toll, natürlich auch Deine anderen Fotos vom Wanderweg und vom Phlox.

    Liebe Grüße
    Biggi

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  11. Wunderbare Eindrücke, liebe Heidrun. Ich liebe alte Mühlen. Im Hessenpark führt mich mein erster Weg immer zur alten Wassermühle. Das Lied kenne ich natürlich auch, das Gedicht von Wilhelm Busch war mir hingegen neu. Aber es ist köstlich.
    Herzliche Grüße
    Elke
    __________________________
    mainzauber.de

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  12. Dankeschön, liebe Heidrun, für Deinen Phlox-Blumengruß, er ist ein Muss im Garten und wer ihn nicht hat, ist selber.... Auch hier im Garten blüht er zum zweiten mal und ich halte beim Vorbeigehen immer meine Nase in die duftenden Blüten. ;-)))
    Dein Post ist toll geschrieben mit schönen Fotos und beim 'Klappern' der Mühle summe ich mit...

    Liebe Sonntagsgrüße schickt Dir Traudi

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  13. Was für wundervolle Bilder, liebe Heidrun. Mühlen sind immer wieder faszinierend für mich.
    Herzlichst Ulla

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  14. Ein schöner Mühlenbesuch - und Wilhelm Busch bringt es auf den Punkt !
    Schönen Gruß,
    Luis

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  15. Guten Morgen, liebe Heidrun,
    danke für diesen herrliche Post! Das alte Lied, ja, wer kennt es nicht mehr, von der klappernden Mühle ... und das Gedicht von Wilhelm Busch war mir auch bekannt, danke für's wieder dran erinnern! Und danke für den wunderschönen Blumengruß!
    Ich wünsche Dir einen guten Start in eine wunderschöne neue Woche!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  16. Liebe Heidrun,
    ich habe gleich an das Lied gedacht, es ist mir sehr gut bekannt. Ein Mühlenbesuch ist immer sehr interessant.
    Eine ganz kleine, sehr alte haben wir auch gesehen. Die Bilder dazu stelle ich die nächsten Tage mal in meinem Blog. Nur ganz so brilliante Bilder sind das nicht geworden.
    Danke für dein schönen Blumengruß. Das Wochenende war bei uns sonnig und schön. So richtig gut, für die Gartenarbeit eben.

    Viele liebe Grüße und eine schöne neue Woche wünscht dir
    Paula

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  17. Liebe Heidrun,
    als ich las dass du an ein Lied denkst...sang ich gleich...es klappert die Mühle am rauschenden Bach...danach sah ich erst dein geschriebenes Lied. :-D
    Als Kind sang ich dieses Lied immer gern.
    Das Gedicht kannte ich noch nicht. Ist schon blöd wenn es so kommt wie beschrieben. Da war damals bei den Müllern oft Geduld angesagt.
    Wünsche eine gute neue Woche. Bei uns ist es sonnig aber kühl.
    Grüessli
    Julia

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  18. Ja...den Willhelm Busch...den mag ich auch...LG Lotta.

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  19. Beautiful photos, Heidrun! I'm a sucker for flowers. I wonder what these photos would be like without the white vignetting.

    Thank you for sharing with us at Photo Friday again this week!

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    1. Thank you... The first flower picture seems to be a thistle, and the other one is of course a phlox flower.

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  20. Lovely! It makes me think of Schubert's "Fair Maid of the Mill"
    Many thanks for contributing to Floral Friday Fotos.

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...Danke für Deine netten Worte!
Ich freue mich über Deinen Kommentar und antworte gern, sobald es zeitlich klappt...