9. Juni 2014

Herzen und mehr ...


... am Montag zu posten, besitzt inzwischen längst Kultcharakter.

Und es macht natürlich Spaß, immer weitere Herzmotive im Alltag zu entdecken!

Der Kontakt mit den Mitbloggern, deren Fundstücke zu bewundern, gehört dazu  ... 

...  Herz  für  Frau Waldspecht`s  Aktion!

 

Ein Besuch in Wertingen sollte es wieder einmal sein.
Wir fahren regelmässig nach Wertingen; das Städtchen gefällt uns,
wir kaufen auf dem Wochenmarkt gerne ein und wir haben Freunde dort.





Es werden die Störche bewundert ...

 

Im letzten Jahr sind die Jungvögel leider Opfer der

Regenfälle geworden und im Nest ertrunken!

 

Ich freue mich immer wieder, wenn ich sie im Nest sehe.



Und diese beiden Glockentürme sind für
Nova`s Aktion gedacht


Dieses Wertinger Kirchlein hat folgende Geschichte zu erzählen:
Die katholische Pfarrkirche St. Martin in Wertingen, geht auf eine
romanische Kirche zurück. Nach mehrfachen Zerstörungen wurde die
heutige Kirche um 1700 im Stil des Barock errichtet.

Ungewöhnlich sind die beiden Türme, die mit einem Satteldach gedeckt
und von Zinnen bekrönt sind, was hier in Bayern eher selten zu
bewundern ist.

Aufgrund des Patroziniums des hl. Martin geht man von einer sehr alten Pfarrei
aus, deren Geschichte bis in die Zeit fränkischer Herrschaft zurückreicht.

Gegen 1269 oder 1271 wurde Wertingen erstmals als oppidum, als Stadt,
bezeichnet. Der älteste erhaltene Abdruck des Stadtsiegels von 1297
enthält bereits die Abbildung einer Kirche. Das Siegel von 1298 zeigt
eine zweitürmige romanische Basilika, deren Türme
von einem Zeltdach gedeckt sind. Eine ähnliche Abbildung findet sich
auch auf dem Siegel einer Urkunde von 1374.

Nachdem die Stadt 1462 bei einem Überfall Ludwigs des Reichen, des
Herzogs von Bayern-Landshut, abgebrannt war, baute man auf den romanischen Untergeschossen die Türme der Kirche wieder auf und es wurde ein
neuer Chor errichtet.

Auch diese im Stil der Gotik erbaute Kirche wurde niedergebrannt, als die Schweden während des Dreißigjährigen Krieges die Stadt besetzten.

1648 begann man mit dem Wiederaufbau der Kirche im Stil des Barock nach
den Plänen eines nicht überlieferten Baumeisters.
Um 1700 wurde ein neues Langhaus errichtet, das von Wessobrunner 
Künstlern mit reichem Stuckdekor ausgestattet wurde.



 ... und natürlich gehen wir in die Eisdiele zum Eisessen!

Zuhause gab es dann "nur" noch Erdbeeren mit Milch.

 

Eine sommerliche Erfrischung!

Bekannt ist, dass die Erdbeeren (Fragaria) als Gattung in der Unterfamilie der
Rosoideae innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) zählt.

Sie spielt schon seit der Steinzeit eine Rolle in der menschlichen Ernährung,
erst mit der Einführung von amerikanischen Arten im 18. Jahrhundert
entwickelte sich jedoch die Gartenerdbeere.

Entgegen ihrem Namen zählt die Erdbeere aus botanischer Sicht nicht zu
den Beeren, sondern zu den Sammelnussfrüchten. Es gibt etwa
zwanzig Arten, die meisten in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel
sowie eine Art in Chile (Fragaria chiloensis).


... und hier handelt es sich nicht um einen übrig gebliebenen
Osterhasen! Wir haben Ganzjahreshasen .... und das hat seine
Bewandtnis, die Geschichte dazu ein anderes Mal.



Ich wünsche einen guten Start in eine kurze Arbeitswoche
und vielleicht hat der eine oder andere bereits Urlaub?!

Heidrun

Kommentare:

  1. Liebe Heidrun,

    immer wieder freue ich mich über deine schönen Posts.

    Sonnige Grüße
    Elisabeth

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    1. Danke liebe Elisabeth, freut mich sehr, dass es Dir auch gefällt :)
      Herzliche Grüßle zurück

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  2. Liebe Heidrun,
    Wertingen scheint interessant zu sein, die St. Martins-Kirche hat ja ein hartes Schicksal hinter sich.
    Solche Dächer sind aber echt unüblich, habe ich noch nicht auf einer Kirche gesehen. Dass sich dort sogar Störche wohlfühlen können, ist ja wunderbar.
    Deine Herzen sind auch richtig schön.
    Noch einen guten Rest-Pfingstmontag
    Bärbel

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    1. Liebe Bärbel,
      auch Dir noch einen schönen Restfeiertag. Ja, wir mögen diese nette kleine Stadt sehr. Das geht so weit, dass wir überlegen in der Rente, die absehbar wird, dorthin zu ziehen. Allerdings ist es mit zwei Katzen notwendig einen Gartenanteil zu bekommen .... Wir werden sehen.

      Herzliche Grüßle zurück

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  3. Sooo....und nun bin ich bei dir und danke dir auch für deinen lieben Kommi bei mir.

    Über den Glockenturm habe ich mich auch wieder sehr gefreut. So finde ich ihn auch wirklich aussergewöhnlich, einmal von der Bauweise und dann natürlich wegen dem Storchennest. Da geht mein Herz auch auf. Echt klasse und hoffen wir mal dass sie dieses Jahr dann keinen Hitzeschlag bekommen.

    Bin dann auch schon gespannt was es mit dem Ganzjahreshasen auf sich hat, beim runterscrollen habe ich auf den ersten Blick im Augenwinkel es als flüssigere Sahne gesehen *gg* Leckere Erdbeeren, da könnte ich jetzt auch drauf^^

    Wünsche dir dann noch einen schönen Abend und sende herzliche Grüssle

    N☼va

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  4. Was für ein herzerwärmender Post...ein schöner Ausflug, liebe Worte und mit den Erdbeeren hast Du genau in mein Herz getroffen. Mmmmhhh. Herzlich, Frau Schritt

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  5. Ein sehr schöner und informativer Beitag!
    Hab Dank dafür ...
    Wertingen kenne ich gar nicht- muss mich mal informieren, wo das legt.
    Herzliche Grüße, Anette

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...Danke für Deinen netten Kommentar!
Ich freue mich über Deinen Kommentar und antworte gern, sobald es zeitlich klappt...