13. April 2014

Immer wieder sonntags ...

Totz meines lädierten Fußes (der in allen Farben kräftig schillert ...
gerade von schwarz nach grün-gelb ...) waren wir wieder unterwegs,
zum Treffen mit den Bikerfreunden diesmal in Dachau.

Außerdem war ich bei einer lieben Freundin, von der ich hier ein wundervolles
Engelsbild zeige und führe euch abschließend in unseren Garten,
um den Frühling zu würdigen.

Womit fang ich an?

Nun, als erstes ...


Von allen Seiten schön, daher sollte man
so manches rundherum betrachten!


Meint zumindest Arti und schuf das passende Photo-Projekt!
Ich fand in Dachau bei dem Treffen diese alte Zündapp

  von allen Seiten sehr schön ...



Eine alte Zündapp!

Wir wollten gerade wieder fahren, als dieses Zündapp-Modell auftauchte und
sein Fahrer es von allen Seiten bewundern ließ.










Fritz Neumeyer, Großvater des Unternehmenschefs, begann zunächst mit der Fabrikation
von Dampfmaschinen und Spielwaren.

Zusammen mit der F. Krupp AG (Essen) und der Gebr. Thiel GmbH, einem Uhren- und Werkzeugmaschinenhersteller aus Ruhla in Thüringen, gründete Neumeyer 1917 in der Lobsingerstraße 8 in Nürnberg die Zünder-Apparatebau-GmbH, die 1918 in seinen
Alleinbesitz überging.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurden verschiedene technische Geräte ohne besonders großen Erfolg gefertigt. Nach der Berliner Automobil- und Motorradausstellung 1921 beschloss Neumeyer, sich auf die Produktion praktikabler Gebrauchsmotorräder zu konzentrieren.

Durch Fließbandfertigung konnte er mit der Z 22 die erste Maschine preiswert auf den Markt bringen und baute ca. 1500 Stück dieses Motorrades bis 1922.

Ab 1928 wurde ein neues Werk in der Nürnberger Dieselstraße gebaut. Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens wurde auch durch Neumeyers Tod 1935 nicht aufgehalten, Ende der 1930er-Jahre war Zündapp eine der fünf bedeutendsten Motorradfabriken in Europa.




Dann

sende ich das Engelsbild  #21

... für Sabienes Aktion: Send me an Angel

 

 

Geduld

Es zieht ein stiller Engel
durch dieses Erdenland;
zum Trost für Erdenmängel
hat ihn der Herr gesandt.


In seinem Blick ist Frieden
und milde, sanfte Huld;
O folg' ihm stets hienieden,
dem Engel der Geduld.

Er führt dich immer treulich
durch alles Erdenleid,
und redet so erfreulich
von einer schönern Zeit.


Denn willst du ganz verzagen,
hat er doch guten Mut;
er hilft das Kreuz dir tragen,
und macht noch Alles gut.

Er macht zu linder Wehmut
den herbsten Seelenschmerz,
und taucht in stille Demut
das ungestüme Herz.


Er macht die finstre Stunde
allmählig wieder hell;
er heilet jede Wunde
gewiss, wenn auch nicht schnell.

Er zürnt nicht deinen Tränen,
wenn er dich trösten will;
er tadelt nicht dein Sehnen,
nur macht er's fromm und still.
Und wenn im Sturmes Toben
du murrend fragst: Warum?
So deutet er nach oben,
mild lächelnd, aber stumm.


Er hat für jede Frage
nicht Antwort gleich bereit;
sein Wahlspruch heißt: Ertrage,
die Ruhstatt ist nicht weit!
So geht er dir zur Seite,
und redet gar nicht viel,
und denkt nur in die Weite,
an's schöne, große Ziel.

Karl Johann Philipp Spitta


Der Theologe Philipp Spitta

(* 1. August 1801 in Hannover, † 28. September 1859 in Burgdorf)
war ein deutscher Komponist, Theologe und Dichter

Einer französischen Hugenottenfamilie entstammend, begann er nach dem Besuch des Gymnasiums eine Lehre als Uhrmacher. Nach dem Abbruch dieser Lehre studierte er Theologie an der Universität Göttingen.

Einer seiner Weggefährten zu dieser Zeit war übrigens Heinrich Heine, dem er in einem poetischen Freundeskreis begegnete.

Nach dem bestandenen Examen übernahm er die Stellung eines Hauslehrers. Tätigkeiten als Hilfsgeistlicher 1828 in Sudwalde, später als Gefängnisseelsorger und Garnisonprediger in Hameln folgten. Nebenher war er als Sekretär für den “Christlichen Verein im nördlichen Deutschland” tätig. 1836 übernahm er eine Pfarrstelle in Wechold. Im Jahre 1847 übertrug man Spitta die Position des Superintendenten in Wittingen. Sechs Jahre später wechselte er nach Peine, um dort ebenfalls den Posten eines Superintendenten wahrzunehmen.


Ein Gedicht rund um die Geduld, weil mir die so gänzlich fehlt im Moment ...

... und, wie angekündigt Bilder aus unserem Garten!





 Von Mela von Stil Spur wurde ich mit einem Award bedacht
und bedanke mich mit dieser roten Tulpe aus meinem Beet dafür.

Ich werde versuche die Fragen zu beantworten und
weiter zu senden!


... Gartenarbeit, als mein Fuß noch in Ordnung war ...



 

 

Habt es alle fein und noch einen schönen Sonntagnachmittag

Heidrun



 

Kommentare:

  1. Liebe Heidrun,

    dein Blog schenkt mir Sonntagsfreude.

    Sonnige Grüße
    Elisabeth

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  2. Servus Heidrun, die Fotos von dem wirklich gut erhaltenen Mofa gefallen mir sehr sehr gut. Das beste Beispiel für Qualität und Pflege. Beides zahlt sich aus.
    Ich wünsch Dir einen guten Start in die Woche
    LG Sunny

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  3. Hallo liebe Heidrun,

    von allen Seiten schön ist immer (noch) aktuell und endet erst am 31.12. zur Zeit ist das Wetter so hervorragend, da verbringt man die Freizeit lieber draußen als vor dem PC. Umso mehr freue ich mich über deinen neuen Beitrag.
    Zwar verstehe ich nicht viel von Mopeds, aber der Name Zündapp ist mir durchaus geläufig und was du uns dazu geschrieben hast unterstreicht die Bedeutung der Firma. Ansonsten gefällt mir natürlich die Farbe, feuerwehrrot. Ich habe schon meinem Mann gesagt, wenn ich irgendwann mal einen Rollator brauche, dann in feuerwehrrot und mit Fuchsschwanz :))

    Herzlichen Dank für diesen wunderschönen Beitrag und alles Gute für deinen Fuß. Komm gut in die neue Woche!

    Liebe Grüße
    Arti

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  4. Servus Heidrun,
    ein feines Stück "fahrbaren Untersatz" hast du da entdeckt !!!
    Schöne neue Woche mit vielen bunten Frühlingsboten zu Ostern wünscht,
    Luis

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  5. Cool die Zündapp! Ich war am Samstag auf einer Motorradmesse, da sieht man neben den neuen Bikes auch einige alte Stücke, aber so etwas war noch nie dabei.
    lg
    Maggie

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  6. Wenn man sich für solche Fahrzeuge interessiert ist das natürlich spannend, lach.
    Der Engel ist mal ein ganz anderer, sehr schön.
    Wie kommt es zu deinem vermurksten Bein? Das liest sich gar nicht gut.
    Ja, die Tulpen sind gerade in Hochform.
    Dir gute Besserung.
    Bärbel

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  7. Liebe Heidrun,
    die alte Zündapp ist ein Traum! Ich liebe Oldtimer. Oje, oje, was ist mit Deinem Fuß? Ich wünsche Dir auf alle Fälle gute und ganz schnelle Besserung! Dein Engelsbild ist wunderschön und die Dichtung ist perfekt dazu. Und ich bedanke mich ganz herzlich für die bezaubernde, rote Tulpe und freue mich, dass Du mitmachen möchtest!!!
    Viele liebe Grüße,
    Mella

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  8. Die Zündapp würde meinen Mann interessieren, er mag so alte Mopeds und will mal, wenn er in Rente ist, mit mir die kleine Welt erobern :-))))))))) mir ist das aber zu kalt *gggg*.
    Dein Engel ist wunderschön, der gefällt mir sehr.
    Alles Gute für deinen Fuß...mein Bericht ist immer noch nicht da *motz*. Auch lieben Dank für deine schöne PPS, darüber habe ich mich sehr gefreut.

    Grüßle ♥ Mathilda

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  9. Dein Engel ist wirklich wunder-wunder-wunderschön! Ich staune immer wieder, welche schönen selbstgemalten Engelsbilder es gibt.
    LG
    Sabienes

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...Danke für Deine netten Worte!
Ich freue mich über Deinen Kommentar und antworte gern, sobald es zeitlich klappt...