8. November 2013

Vor dem Wochenende ...

Neu entdeckt und ich wollte dies einfach einmal mitmachen:

Freitag: Das Wochenende steht bevor. Heute und morgen frei ...
... dafür geht es am Sonntag wieder weiter!

Beim Laub zusammenfegen verriß ich mir gestern reichlich den Rücken.

Daher ein paar Bilder aus dem Haus, dem Archiv und
dem Balkon, damit ich nicht so weit laufen brauche.

Und bin für die liebe Sabine Ganz nah' dran ...





... vom Balkon ...

eine vertrocknete Bartnelke





Gleich daneben steht unser Kürbismann mit dem Topf an der Seite,
der die Erikapflanze beheimatet.




Bei der Farbe Orange sehe ich aktuell eben auch die Frucht:
Die Orangen, die Clementinen und Mandarinen, die es nun
wieder gibt.

... und es gibt ein Gedicht dazu ...

Francisca Stoecklin

Geboren am 11. 9. 1894 in Basel, gestorben am 1. 9. 1931 in Basel.


... Einer von Franciscas
Brüdern war der bekannte Maler und Graphiker Niklaus (1896-1982).

Schon früh wollte sie der kleinbürgerlichen Enge des Elternhauses entfliehen;
sie strebte ein Leben als Künstlerin an.

Nach dem Besuch der Allgemeinen Gewerbeschule in Basel machte sie sich
bereits 1913 selbständig und begann ein bohèmehaftes Leben. 1914 reiste sie
mit ihrem Bruder Niklaus und ihrer Freundin Gertrud Burckhardt nach München.

Dort lernte sie u. a. Karl Wolfskehl, Johannes R. Becher, Hugo Ball und
Emmy Hennings kennen. Bei Kriegsausbruch Rückkehr in die Schweiz.
1920 heiratete sie Harry Betz, einen Buchhandelsgehilfen aus Zürich.

Trotz finanzieller Schwierigkeiten unternahm das Paar häufig Reisen,
u. a. nach Berlin, München, Paris und Italien.

Nach der Scheidung von ihrem Mann, schon längere Zeit schwer herzleidend,
starb sie nach einjährigem Aufenthalt im Clara-Spital in Basel.

Francisca Stoecklin veröffentlichte zwei Gedichtbände (Gedichte, Bern 1920

und Die singende Muschel, Zürich 1925), sowie Novellen und Prosadichtungen.

Daneben war sie auch als Malerin und Lithographin tätig und präsentierte ihr
bildnerisches Werk auf Ausstellungen.

Literatur: Beatrice Mall-Grob: »Der doppelte Klang«. Gedanken zu Leben

und Werk Francisca Stoecklins. 


Mein geliebtes Fanny-Schätzelchen liegt derweil auf meinem Schoß
und behütet mich schnurrender Weise ...








Habt es alle fein und ein gutes Wochenende
wünscht Euch 

Heidrun

 

Kommentare:

  1. Sorry to hear about your back -- seufz -- but, you haven't lost your sense of humor. Your Kürbismann is an original! I love your header photo!! Wonderful texture, detail and muted colors. Kudos!!

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  2. Antworten
    1. Thank you, Gerald (SK14) ... Welcome here too
      ... Fanny is my sweetest cat ever had

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  3. Like the cat, it does not want to be bothered with you from the look of things

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  4. Liebe Erica!
    Ich kann dir gut nachfühlen mit dem Rücken und ich puste mal ganz dolle drüber, damit es bald wieder besser wird.
    Die Mietze kann ich schnurren hören.

    Liebe Abendgrüße von Jaris

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  5. Also dieses Gedicht über die Orange ... wundervoll. Feinste Lyrik ... auch die Bilder wieder so passend zum Text.
    Samtägliche Grüße vonner Grete

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  6. Autsch...das hört sich nicht so gut an !! Ich drücke die Daumen, dass es schnell besser wird !

    Ich wünsche Dir ein tolles Wochenende

    Grüße aus Berlin
    Timur

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  7. Feine Kombination von Bildern mit Text. Gefällt mir :-)
    Herzliche Grüße vom Meer
    Klausbernd

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  8. Der Kürbismann neben der Erika ♥ Schöne Bilder. Deine Fanny passt gut auf dich auf und wämrt dich.

    Gute Besserung für deinen Rücken.
    LG Sabine

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  9. Lovely pics Erika. Welcome to OYGIF and thank you so much for sharing your photos with us. I love the pumpkin man!

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...Danke für Deine netten Worte!
Ich freue mich über Deinen Kommentar und antworte gern, sobald es zeitlich klappt...