21. November 2013

Ein Stück Himmel ...

My Sky heißt es bei Kirstin, den Krümelmonstern

und

Ein Stück Himmel ist das Motto auf  Tina`s Blog

und

Skywatch Friday


Noch einmal vom Schloß Scherneck ...









Scherneck, wie es einfach und kurz genannt wird, liegt auf einem Hügel und
erlaubt einen weiten Blick nach Augsburg bis zu den Bergen im Süden.






Außerdem: Bei Föhnwetterlage - wie hier zu erkennen - 
sind gen Süden die Alpen ersichtlich.


Geschichtliches ...


...etwa gegen 926 wurde auf der Anhöhe über dem Lechtal eine Burg der
Herren von Rehling erstmalig genannt!

Der Heimatforscher Helmut Rischert eine mutmaßliche Vorgängerburg 
"Alt-Scherneck" über der "Schlosskreppen", einem Hohlweg nördlich des Schlosses.

Die erste gesicherte Erwähnung Schernecks ist ein Kaufvertrag von 1322,
in dem der Hans von Rehling seine Burg an Heinrich von Gumppenberg verkaufte.
Der Hintergrund des Verkaufs dürften Erbstreitigkeiten gewesen sein.
Zu dieser Zeit waren die Rehlinger wahrscheinlich
Dienstmannen der Wittelsbacher.

Zwischen 1397 und 1411 änderte Hans der Gumppenberger "von Rehling"
seinen Beinamen zu "von Scherneck". Wahrscheinlich wurde die alte Burg
damals aufgelassen und an den heutigen Standort verlegt.

Übrigens: Der Name Scherneck meint ein "scharfes", schroffes Eck,
würde also besser zur Burgstelle zwischen dem Schloss und Rehling passen.
Die beiden Burgstellen liegen etwa fünf Gehminuten voneinander entfernt.

Die Gumppenberger hielten die Hofmark Rehling-Scherneck bis ins 17. Jahrhundert.
1626 kam die Herrschaft nach dem Tod Hans Heinrichs von Gumppenberg
über Renate von Gumppenberg an die Nothaffts von Wernberg. 1636 erwarb
Karl Fuchs den Besitz, übersiedelte aber bereits 1640 auf sein Gut in Mähren.

Das Gebiet um Rehling war während des Dreißigjährigen Krieges
zahlreichen Plünderungen ausgesetzt, lag es doch in der Nähe der mächtigen
Reichsstadt Augsburg. Das Schloss stand leer und wurde 1642 zusammen
mit der übrigen Hofmark einer Administration unterstellt.

1661 erwarb Graf Felix von Lodron das Schlossgut. 1696 wird der
Hofkammerrat Johann Senser als Besitzer genannt. Noch im gleichen
Jahr kauften die Freiherren von Mayer das Anwesen.

Im Jahr 1823 ging Schloss Scherneck in den Besitz der
Freiherren von Schaezler über. Die Familie begann anschließend mit einem
großzügigen Um- und Ausbau des Gesamtkomplexes, in den die
barocke Schlosskapelle einbezogen wurde.

Das heutige Erscheinungsbild
des Schlossgutes wird weitgehend von diesem Umbau geprägt.
Schlossherr ist heute Dr. Christian Siedler.















November im Park

Herbst-Musterprobe,
ein bunter Blätterteppich.
Krähen sind zu Gast.


Spätherbstnachmittag,
Enten, Krähen versammelt,
getrennt unterm Baum.


© Ingrid Herta Drewing, 2013

Dankeschön, liebe Dichterfreundin für dieses wundervolle Gedicht.
Der Titel ist auf die Webseite von Dichterei verlinkt.






Die Schloßkapelle ...




Wer hält hier Ausschau ...

























 Habt es alle fein, wünscht Euch

Heidrun
 

Kommentare:

  1. Liebe Heidrun,
    ich habe wieder gern hier gelesen und geschaut.
    Ein toller Post.
    Einen schönen Abend wünscht Dir
    Irmi

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    1. Freut mich sehr, liebe Irmi und auch Dir einen guten Abend.

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  2. I agree with Hans
    Have a nice evening :)
    Mormor

    http://www.starbear.no/mormor/2013/11/21/en-liten-bit-himmel/

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  3. Hallo Heidrun, eine schöne Fotoserie; habe eine schöne Tür entdeckt, aber auch die Alpen im Hintergrund bei Föhnwetter. Ansonsten etwas grau - November eben, und interessante Gebäude. Liebe Grüsse Kalle

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    1. Lieber Kalle, Dankeschön ... ... und eine Tür - nämlich die Haustür vom Schloß - habe ich noch separat für Dich ;)
      LG von Heidrun

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  4. Servus Heidrun,
    wieder ein sehr ausführlicher und lehrreicher Beitrag - und tolle Bilder !
    Ein erlebnisreiches Wochenende !
    Luis

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  5. Deine Impressionen sind wunderbar.
    Herzlich, do

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...Danke für Deinen netten Kommentar!
Ich freue mich über Deinen Kommentar und antworte gern, sobald es zeitlich klappt...