10. Mai 2013

Türen der Welt ...

eine tolle Photoaktion von Kalle.

Wieso ich ein Faible für schöne Türen und auch Fenster habe?

Keine Ahnung. Nach den verschiedenen Urlauben in Irland,
achte ich nochmals genauer bei uns hier auf die Türen.



Zuletzt der Post zeigte unseren Abstecher nach Nördlingen, den Besuch des
Stabenfestes - das als Kinderfest angelegt, durchaus auch den Erwachsenen
 genug bietet, wie die Oldtimer-Rallye gezeigt hatte.


Bei unserem Bummel durch die kreisförmig angelegte Stadt,
sah ich viele, viele Türen ...

... ausgesucht habe ich jedoch diese, die hier zu sehen ist.

Die schöne Predi´

(Mundart)

Der alte Pfarrer von Waxelmoos,
Der hat neuli predigt. Ah, der schißt los!

Kreuzhimmelsakra - der hat ihna gsagt,
All´Leut habn gwoant und an jeden hat´s packt,
Nur oaner lahnt so an der Kirchtür dran.

No, sag i, kann dir jetzt gar nix an?
Ja, sagt er und rührt si gar net dabei,
Ja, wissen S, ich bin nit aus dera Pfarrei!

Karl Stieler
Jurist und Schriftsteller (1842 - 1885)

Stieler war der Sohn des Malers Joseph Karl Stieler und dessen Ehefrau,
der Dichterin Josephine von Miller.






Die Tür von St. Georg in Nördlingen

Die 1427 bis 1505 erbaute spätgotische Kirche St. Georg ist
das Wahrzeichen der Stadt Nördlingen in Bayern.

Sie ist die evangelisch-lutherische Pfarrkirche der Stadt.

Interessant weil sich Nördlingen unter Kaspar Kantz der Reformation
anschloss, wurde St. Georg in den Jahren 1523/1525 zur
evangelischen Stadtkirche.

Die erste Restaurierung der Kirche fand in den Jahren 1877 bis 1887 statt.
Am 30. März 1945 um 21:25 Uhr zerstörte eine Fliegerbombe die 1889
aufgebaute Steinmeyer-Orgel. 1974 vernichtete ein Brand die alte
Barockorgel aus dem Jahr 1610.
Letztes Jahr bei unserem Besuch in Nördlingen fanden wir die Kirche verhüllt
vor, wegen Restaurierungsarbeiten - und wie wir feststellten, dauern diese
immer noch an (leicht verdeckt, rechts unten im Bild).




Habt es alle fein,
Heidrun


Kommentare:

  1. Schöne alte Türen mag ich auch, da ist noch Handwerk zu sehen und nicht son Kunststoffteil aus einem Guss. Ich lese gerne Mittelalterromane und da wird sehr viel erzählt über das Bauen von Kirchen und Häusern und kunstvollen Fenstern. Diese Teile finde ich immer besonders schön. Hast Du die Tür auch mal angefasst? Ich tu das immer, ist ganz toll, etwas unter den Händen zu spüren, was jemand vor mehreren Hundert Jahren geschaffen hat mit seinen Händen.
    Für meinen Wetterbericht musst Du noch mal im Garten meiner Freundin nachschauen :)

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    1. Ja, ich bin ein durch und durch haptischer Mensch ... Zuerst verschlinge ich alles mit den Augen und dann muss der, die, das Ding befingern. Es ist ein zusätzlicher Genuss!

      Ganz liebe Grüßle und ein schönes WE, Heidrun

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  2. Hallo Heidrun,

    ganz vielen Dank für die diese wunderbare Tür. Ich hätte sie eher in Irland, denn in Nördlingen vermutet, aber so kann man sich täuschen....
    Sie passt mit ihrer Farbe optimal zur Kirche, die schon etwas Moos angesetzt hat. Und wenn man sie berührt, entdeckt die kunstvollen Schnitzereien noch besser, wie mit den Augen.

    Den Heiligen St. Georg habe ich als Bild an einer Hauswand in Wörishofen und in einer Gaststätte gesehen. Nun zeigst du uns die dazugehörige Kirche - klasse!!!

    Liebe Grüsse Kalle

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    1. Hallo Kalle,

      auch mein persönlicher Bezug ist mit dem Namen des heiligen Georg verwoben, mein Großvater hieß Georg und er vererbte mir die künstlerische Ader und erzog und lehrte mich in diesem Sinn ... Und außerdem bin ich evangelisch in einem erzkatholischen Bayern!

      Wünsche Dir einen wundervollen Sonntag, Grüßle von Heidrun

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  3. Was für eine besonders schöne Tür, liebe Heidrun.
    Du weißt ja, dass es auch eine Fensteraktion gibt?
    Jeden Dienstag...
    Danke auch für die Infos über die Kirche, sehr ungewöhnlich, dass noch in 1974 eine Orgel brennen konnte.
    St. Georg, Schutzpatron der Pfadfinder.
    Das Grün der Tür findet sich im Moos an der Mauer wieder, echt schön.
    Liebe Grüße Bärbel

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