28. November 2012

Inside_7

... heute einmal wieder und gleichzeitig - Hurra - bereits Halbzeit in meiner Reha! Wie doch die Zeit verfliegt.


Nebel ... 

... schleicht sich morgens hier durch die Gässlein und untertags verfllüchtigt leicht, weicht dem Novembergrau. Zeit für Kerzenlicht und Rückzug zu heißem Tee und süßem Zeug.

 

Weihnachtstern ...   

... muss `mal überlegen: Einerseits eine Pflanze, die nach relativ 14 Tagen sämtliche Blätter abwirft und sich dann gänzlich verabschiedet, noch jedes Jahr (... die lieben Hausgäste schenken sie mir immer wieder ...)  -  andererseits Basteleien, die begonnen der Fertigstellung harren wenn ich mit meinen Haushaltspflichten dafür noch Kraft finde.


„Erfahrungen vermehren unsere Weisheit,
  verringern aber nicht unsere Torheiten.”
                                               Josh Billings

 

Lichterglanz ...  

... erfreut durch verschiedene dicke Kerzen; das warme Licht, das sich zum Luftzug bewegt ist einfach wunderschön. Künstliche kleine LED`s (... statt dem Teelicht ...) versteckt unter den Häuschen, der kleinen Kirche und einem Tannenbaum gaukeln Leben vor im Weihnachtsdorf aus Porzellan, das jedes Jahr liebevoll aufgebaut wird.

... Da wären noch, der gute alte Schwibbogen und ein hölzerner Engel mit zwei kleinen Kerzen, die ich stets ängstlich beobachte und eigentlich nur kurz leuchten lasse ... 

Fanny hilft beim Dekorieren - ich hänge auf und sie räumt ab ...


Lebkuchen ...  

... lockten bereits Ende August / Anfang September. Bei uns liegen noch gar keine - wird Zeit, dass ein paar Schokoladenlebkuchen (... bevor diese in den Läden vergriffen sind ...) eingekauft und bei uns den Kuchenteller schmücken. Statt dessen freuen wir uns seit gestern über einen Panettone, der typisch italienischen Kuchenspezialität ...

ich lese gerade ...  

... Zeitungen und nur Zeitungen. Die Tageszeitung, Illustrierte etc. - bedingt durch manche Wartezeit von einer Behandlung zur nächsten verkürzt die zähen halben Stunden. Resultat: Ich weiß inzwischen über sämtliche europäischen  Königshäuser und Promis wirkliche alles ...

Mein Buch "Der Flug der Störche" wartet  inzwischen auf dem Nachtkästchen!

 

ich wünschte ...  

... ja was eigentlich?! So manches tut sich da auf und wäre wünschenswert! Den Arm endlich wieder "normal" hochheben zu können ... und ... und ...

 

ich befürchte ...  

... es bedarf weiterer langwieriger, schmerzhafter Übungen bis ich meinen Arm wieder vollends einsetzen werde können!


Danke,  liebe Annelie für die Vorgaben - interessante Fragen, hat wieder einmal Spaß gemacht darüber nachzudenken!




Erbauliche Bescheidenheit

Sehr schlecht befand sich Mutter Klöhn.
Sie kann nicht gehn, ist krumm und lahm
und liegt zu Bett und rührt sich nicht.

Seit zwanzig Jahren hat sie schon die Gicht.
    Herr Küster Bötel, welcher häufig kam,
um gute Beßrung ihr zu wünschen,
erzählt ihr auch des weitern,
um sie ein wenig zu erheitern,
die Mordgeschichte, die man jüngst verbrochen.

    Ja, denken Sie nur mal,
der Präsident von Frankreich ist erstochen
von einem Strolch mit einem Dolch.
Ist das nicht ein Skandal?

    Oh, Lüh und Kinners, rief sie voller Graun:
Wat gift et doch vär Minschen.
Sau wat könnt eck doch nich e daun!

    Herr Bötel sprach und sah sie freundlich an:
Dies Wort von Ihnen mag ich leiden.
Ein guter Mensch ist niemals unbescheiden
und tut nicht mehr, als was er kann.
Adieu, Frau Klöhn!
Auf fröhlich Wiedersehn!

Wilhelm Busch


Auf dass es Euch allen gut gehen möge!

Heidrun

Kommentare:

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