22. August 2012

Pfui Spinne ...

... hatte ich mir gestern noch gedacht, weil mir früh morgens eine große, fette Spinne über meinen Weg lief - ich war unterwegs zur Kaffeemaschine in die Küche ...

Natürlich, wir leben auf dem Land. Damit hat frau zu rechnen. Aber muss es wirklich  früh um 5 Uhr vor dem Kaffee schon sein, einer Spinne zu begegnen?



Nur gut, dass meine kleine Beschützerin - mein Liebling Fanny - nebenher lief und die Jagd aufnahm.



Heute früh im Garten - herrlich die Sonne durch die Zweige blinzelnd, ein wenig morgendliche Frische vom nächtlichen regen noch erhalten - Atmen vor der großen Hitze des Tages ...  ... wollte frau gerade die langsam reifenden Äpfel fotografiern und wieder eine Spinne ... im Netz ... direkt vor meiner Nase.






Mutig, die Kamera gezückt und abgedrückt ... Gar nicht so einfach, dieses Spinnen-Model  ;-)


... und meine liebe Fanny saß daneben und hat aufgepaßt!



... Pfui Spinne ...


da denkt frau zur Zeit jedoch hauptsächlich an die aus den Fugen geratenen Benzinpreise. Habe letzthin für den Liter 1,75 € gezahlt und verstehe die Welt nicht mehr. Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass wir nur ca. 4x im Jahr Benzin tanken müssen, denn wir sind vor eineinhalb Jahren auf ein Hybridfahrzeug umgestiegen und fahren mit Autogas ... aber auch das ist um einiges teurer geworden ...


Die Republik der Spinnen

Dem Spinnenvolke fiel es ein,
In Zukunft sicherer zu seyn,
Und nicht Jedwedem zu vergönnen,
In ihrem Schloß herum zu rennen,
Sie wohnten eben dazumal
In einem großen wüsten Saal,
Durch dessen offne Fensterbogen
Stets Mücke, Schwalb' und Sperling flogen.


Wir wollen (murreten die Spinnen)
Den Vortheil euch wohl abgewinnen;
Und zogen in die Läng' und Quer'
Viel Fäden vor den Fenstern her.
Doch Schwalb' und Sperling kamen bald
Und fuhren dreist und mit Gewalt
Durch diese leichten Spinnenweben,
Und nur die Mücken blieben kleben.

Ganz so, wie diese Spinnennetze,

Sind oft im Staate die Gesetze.
Kein Mächt'ger wird darin gefangen,
Nur bloß der Schwache bleibt d'rin hangen.

Justus Friedrich Wilhelm Zachariae

Justus Friedrich Wilhelm Zachariae, auch geschrieben Zachariä (* 1. Mai 1726 in Frankenhausen/Kyffhäuser, † 30. Januar 1777 in Braunschweig) war ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Herausgeber sowie Komponist. Schon in jungen Jahren interessierte er sich für die sog. schönen Wissenschaften. Er gehörte zum Kreis der Bremer Beiträger, einer Gruppe von Literaten, die sich gegen striktn Regeln auflehnten.

Habt einen schönen Tag
und
Grüssle von Heidrun

Nachtrag vom 31. August 2012




Geplante Posts im August ...

  • Kulinarisch: Schuhbeck`sches Rezept "karda mom & dad"
  • Und etwas Quergelesenes ..  ..
  •  Hoffentlich - es wird langsam Zeit - eine Aufschlüsselung der verschiedenen Labels, die hier auf meinem Blog immer wieder auftauchen










Kommentare:

  1. So ein Spinnenexemplar ist mir heute morgen (mit der Tasse Kaffee bereits in der Hand) auch begegnet...grrrr. So langsam zieht es die Spinnen ins Haus. Ich glaube der Spätsommer macht sich langsam breit. Ich muss leider häufiger tanken als Du :-(((
    Alles Liebe,
    Uschi

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  2. Aber super fotografiert...ich mag Spinnen und Spinnennetze.

    LG Mathilda ♥

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    1. Dankeschön, Mathilda - freue mich, da waren noch mehr Spinnenbilder . Nur soviel Gekrabbel ... mit den acht Beinen. Mich graust es da eher als die Begeisterung für die Nahaufnahme es wettmachen kann - aber die Netzgebilde (architektonisch gesehen) begeistern dann doch wieder ...

      ebenfalls <3-liche Grüße von Heidrun

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  3. Igitt. Hier kommen die Spinnen auch so langsam ins Haus, weil es ihnen draußen nachts zu kalt ist. Haben die kein eigenes Zuhause...?
    Liebe Grüße,
    Markus

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    1. Muss lachen, lieber Markus - das Frage ich mich allerdings auch.... warum die bei uns einziehen wollen?

      Liebe Grüße
      Heidrun

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Ich freue mich über jeden Kommentar und sage: Herzlichen Dank ♥️

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