11. Juli 2012

Störche .. ..

.. .. sind die Wappentiere im Elsass - diese Storchenpaare mit ihren flüggen Jungvögeln sahen wir jedoch hier bei uns in der Umgebung.

In den Auslagen sieht man jede Menge Kitsch rund um den Storch. Ein Nest konnten wir nicht entdecken.

Der an der Elsässischen Weinstraße gelegene Storchen- und Fischotterpark von Hunawihr erstreckt sich über eine fünf Hektar große Fläche. Zu Fuß über einen schattigen Rundweg durch den Park lassen sich die gehüteten 200 Störche sehen, die hier in Nachbarschaft mit Enten, Biberratten und sogar mit europäischen Fischottern leben.


Wir freuen uns jedes Jahr auf das Neue, wenn die Störche hier bei  uns in Schwaben - noch -  brüten.

Nachtrag 16. Juli 2012

Es gab dazu eine Frage der Leser meines Blogs .. ..
Diese Aufnahmen sind aktuell in Wertigen gemacht worden - im Norden von Augsburg. Dieses Storchennest sitzt auf den Kirchtürmen. Und jetzt zuletzt am Wochenende stand sogar ein Bericht dazu in der Augsburger Allgemeinen Zeitung ...

Wir besuchen Wertingen regelmässig, um hier unsere Freunde zu besuchen und - unserer Leidenschaft zu frönen - zum Eis essen. Es gibt hier eine ganz fantastische italienische - was sonst - Eisdiele mit  mehreren "hölzernen Bengeln", den Pinoccio`s. Der Kinderbuchfigur des italienischen Autors Carlo Collodi.


..  .. und noch`n Gedicht, würde Heinz Erhardt meinen ..  ..

Storch und Spatz

Es hat der Storch sein Nest gebaut;
Und als er froh umher nun schaut,
Hoch über allen Häusern,
Da sitzt vor ihm ein kleiner Spatz
Und bittet um ein wenig Platz
Zum Nestchen in den Reisern.


Da spricht der Storch: Mein Nest ist groß,
du bist ein kleines Vöglein bloß,
ich tu dir nichts zuleide,
du bist in gutem Schutz bei mir,
kein Mietgeld nehme ich von dir,
´s Platz da für uns beide.


Das Spätzlein dankt und baut sich an
Der Storch hat ihm kein Lied getan
Und hat ihn nicht verstoßen.
So wohnten beide lange Zeit
In Frieden und in Ewigkeit
Der Kleine bei dem Großen.

Karl Enslin (1819 - 1875)






























Beruf des Storches

Der Storch, der sich von Frosch und Wurm
An unserm Teiche nähret,
Was nistet er auf dem Kirchenturm,
Wo er nicht hingehöret?

Dort klappt und klappert er genug,

Verdrießlich anzuhören;
Doch wagt es weder alt noch jung
Ihm in das Nest zu stören.

Wodurch - gesagt mit Reverenz -

Kann er sein Recht beweisen,
Als durch die löbliche Tendenz
Aufs Kirchendach zu . . .

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)






Eine schöne Restwoche wünscht Euch allen

Heidrun

Kommentare:

  1. Schöne Fotos, auch bei uns gibt es viele Störche und die Jungtiere sind flügge,lernen jetzt für die weite Reise in den Süden und der Sommer.....kommt hoffentlich bal wieder.

    LG Mathilda

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  2. Bei meinem Urlaub auf dem Bauernhof waren ringsum auch viele Störche. Wunderbar anmutende Tiere, finde ich.

    Ich hoffe, Du hast einen schönen und erfolgreichen Abend! Ich habe die Daumen gedrückt und denke an Dich.

    Alles Liebe, Doreen

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  3. Huch, ist ja 'erst' morgen. Da drücke ich nochmal udn denke auch an Dich :-)

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  4. Sind das tolle Fotos!!! Wahnsinn, das Nest auf dem Giebel...und was sind das für tolle Häuser! Hach - sieht so ganz anders aus, als bei uns auf dem Dorf :)) Liebe Grüße, Anette

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...Danke für Deine netten Worte!
Ich freue mich über Deinen Kommentar und antworte gern, sobald es zeitlich klappt...