8. Juni 2012

Beschränkt .. ..

Halt dein Rößlein nur im Zügel,
Kommst ja doch nicht allzu weit.
Hinter jedem neuen Hügel
Dehnt sich die Unendlichkeit.

Nenne niemand dumm und säumig,
Der das Nächste recht bedenkt.
Ach, die Welt ist so geräumig,
Und der Kopf ist so beschränkt!



 Nun, mit meiner rosaroten Brille meinte ich, das packen wir doch ganz schnell. Nur so einfach, wie mir das Autofahren fällt, mit meinem neuen Zweirad, nämlich meinem eigenen Roller will es geübt sein. Und so fand   eine erste Fahrstunde   ein erstes Kennenlernen in der Garage drinnen statt. 

Allein den Motor anzuwerfen. 

Stattdessen ging lediglich das Handschuhfach auf .. .. bin ich dumm?


Unverbesserlich

Wer Bildung hat, der ist empört,
Wenn er so schrecklich fluchen hört.
Dies »Nasowolltich«, dies »Parblö«,
Dies ewige »Ojemine«,
Dies »Eipotztausendnocheinmal«,
Ist das nicht eine Ohrenqual?


Und gar »Daßdichdasmäusleinbeiß«,
Da wird mir's immer kalt und heiß,

Wie oft wohl sag' ich: »Es ist häßlich,
Ist unanständig, roh und gräßlich.«

Ich bitt' und flehe: »Laßt es sein,
Denn es ist sündlich.« - Aber nein,
Vergebens ring' ich meine Hände,
Die Flucherei nimmt doch kein Ende!



... jedesmal vom ersten Comiczeichner, Karikaturisten und einem wunderbaren Humoristen: Einfach Wilhelm Busch!




Am kommenden Sonntag soll es sein - hoffe ich - dann lerne ich fahren. In der Kurve und vor allem Geradeaus. Dann werde ich eine Fahrstunde erhalten. Mein lieber Mann wird dies übernehmen ... Wir werden sehen!


.. .. das es vielleicht so gehe, wie hier beschrieben:

Pfannkuchen und Salat

Von Fruchtomletts, da mag berichten
Ein Dichter aus den höhern Schichten.
Wir aber, ohne Neid nach oben,
Mit bürgerlicher Zunge loben
Uns Pfannekuchen und Salat.
Wie unsre Liese delikat
So etwas backt und zubereitet,
Sei hier in Worten angedeutet.
Drei Eier, frisch und ohne Fehl,
Und Milch und einen Löffel Mehl,
Die quirlt sie fleißig durcheinand
Zu einem innigen Verband.
 

Sodann, wenn Tränen auch ein Übel,
Zerstückelt sie und mengt die Zwiebel
Mit Öl und Salz zu einer Brühe,
Daß der Salat sie an sich ziehe.
Um diesen ferner herzustellen,
Hat sie Kartoffeln abzupellen.
 

Da heißt es, fix die Finger brauchen,
Den Mund zu spitzen und zu hauchen,
Denn heiß geschnitten nur allein
Kann der Salat geschmeidig sein.
Hierauf so geht es wieder heiter
Mit unserm Pfannekuchen weiter.
 

Nachdem das Feuer leicht geschürt,
Die Pfanne sorgsam auspoliert,
Der Würfelspeck hineingeschüttelt,
So daß es lustig brät und brittelt,
Pisch, kommt darüber mit Gezisch
Das ersterwähnte Kunstgemisch
Nun zeigt besonders und apart
Sich Lieschens Geistesgegenwart,
Denn nur zu bald, wie allbekannt,
Ist solch ein Kuchen angebrannt.
 

Sie prickelt ihn, sie stockert ihn,
Sie rüttelt, schüttelt, lockert ihn
Und lüftet ihn, bis augenscheinlich
Die Unterseite eben bräunlich,
Die, umgekehrt, geschickt und prompt
Jetzt ihrerseits nach oben kommt.
Geduld, es währt nur noch ein bissel,
Dann liegt der Kuchen auf der Schüssel.
 

Doch späterhin die Einverleibung,
Wie die zu Mund und Herzen spricht,
Das spottet jeglicher Beschreibung,
Und darum endet das Gedicht.

Ein schönes, warmes Wochende
wünsche ich mir und Euch allen, die mich hier so nett besuchen

Eure Heidrun

** Bitte die Daumen drücken, dass es wirklich klappt! **

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