22. Mai 2012

Freu [n] de ...

Ein Spaziergang, hier an der Kahnfahrt in Augsburg ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Es gibt einen kleinen Bootsverleih und man kann rund um die ehemalige alte Wehranlage herumrudern. Zünftig dort ist auch die kleine Einkehr und den typischen Spezialitäten.

Will sagen: Hier finde ich Abstand, kann die Seele baumeln lassen! 
Das bekannte Lied von Alexandra, das mir bei der Gelegenheit in den Sinn kommt. Vielleicht klingt es in manchen Ohren ein wenig traurig - für mich strahlt es Kraft und Ruhe aus ...

Mein Freund der Baum 

Du wirst dich nie im Wind mehr wiegen
Ich wollt' dich längst schon wiedersehn,
mein alter Freund aus Kindertagen,
ich hatte manches dir zu sagen
und wußte, du wirst mich verstehn.
Als kleines Mädchen kam ich schon zu dir
mit all den Kindersorgen;
ich fühlte mich bei dir geborgen,
und aller Kummer flog davon.
Hab ich in deinem Arm geweint,
strichst du mit deinen grünen Blättern
mir übers Haar, mein alter Freund
Text: Alexandra













Der letzte Baum

So wie die Sonne untergeht,
Gibt's einen letzten Baum,
Der, wie in Morgenflammen, steht
Am fernsten Himmelssaum.

Es ist ein Baum und weiter nichts
Doch denkt man in der Nacht
Des letzten wunderbaren Lichts,
So wird auch sein gedacht.

Auf gleiche Weise denk ich dein,
Nun mich die Jugend läßt,
Du hältst mir ihren letzten Schein
Für alle Zeiten fest.
Christian Friedrich Hebbel






Wasserspiegelung am Fünffingerlesturm in Augsburg


Viele Spaß beim Lesen und Betrachten.

Mit sonnigen Grüßen
Heidrun



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